Cover-Bild Die Mitternachtsreise
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 21.05.2026
  • ISBN: 9783426562499
Matt Haig

Die Mitternachtsreise

Roman
Sabine Hübner (Übersetzer)

Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation  Die Mitternachtsbibliothek.

Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen Moment würdest du festhalten?

Die Vergangenheit kann niemand ändern, doch der Mitternachtszug kennt den Weg dorthin:  Zur Chance, die bedeutsamsten Momente noch einmal zu durchleben – und zu erkennen, wer man wirklich war.  Am glücklichsten war Wilbur mit Maggie, der großen Liebe seines Lebens. Damals, in ihren Flitterwochen in Venedig. Bevor er alles aufs Spiel setzte.  Nichts wünscht er sich sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Aber damit könnte er alles zerstören, was ihm je etwas bedeutet hat. 

Eine zauberhafte Liebesgeschichte aus der Welt von “Die Mitternachtsbibliothek”.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2026

Wenn das Leben an einem vorbeizieht

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Klappentext:
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, ...

Klappentext:
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.

„Die Mitternachtsreise“ von Marr Haig ist ein Buch, das alle Buchliebhaber lieben werden.
Innen auf der ersten Seite ist die Fahrkarte für die Mitternachtsreise abgedruckt. Also einsteigen und los geht’s.

Im Mittelpunkt steht Wilbur. Er ist erfolgreich, aber einsam.
Auf den Tod wartend, kommt ein Zug vorbei und nimmt ihn mit auf eine Reise.
Bei der Mitternachtsreise, zieht sein Leben noch einmal an Wilbur vorbei.
So sieht er noch einmal Agnes Bagdale und den Bagdale's Bookshop, den er als Kind geliebt hat. Auch seine große Liebe Maggie sieht Wilbur wieder. Allerdings sieht Wilbur auch die schlechten Momente in seinem Leben, Momente, in denen er eine andere Entscheidung hätte treffen sollen.

Matt Haig erzählt die Geschichte wieder mit viel Gefühl. Seine Charaktere sind wie immer sehr lebendig.
Mir hat es Freude gemacht, Wilbur auf dieser Reise zu begleiten und seine Entwicklung mitzuerleben.
Auch Maggie ist ein Charakter, der die Geschichte bereichert.

Der Schreibstil von Matt Haig ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich bin nach wenigen Seiten tief in die Geschichte eingetaucht.
„Die Mitternachtsreise“ ist eine Geschichte über die Liebe und über die Kraft der Bücher. Ich habe auch dieses Buch von Matt Haig gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Emotional, philosophisch, tiefgründig und regt zum Nachdenken an

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Die „Mitternachtsreise“ dreht sich um Wilbur, der nach seinem Tod in einem Zug landet. Dabei beginnt seine Reise damit alle Momente aus seinem Leben noch einmal zu sehen beziehungsweise zu erleben. Dabei ...

Die „Mitternachtsreise“ dreht sich um Wilbur, der nach seinem Tod in einem Zug landet. Dabei beginnt seine Reise damit alle Momente aus seinem Leben noch einmal zu sehen beziehungsweise zu erleben. Dabei muss er sich mit seinen Entscheidungen, Fehlern und Beziehungen auseinandersetzen. Mitternachtsreise ist ein sehr berührender Roman über das Leben, verpasste Chancen und die Frage, was ist am Ende wirklich wichtig.

Der Roman knüpft gedanklich an „Die Mitternachtsbibliothek“ an und setzt sich mit philosophischen Fragen auseinander wie: Was macht das Leben lebenswert? Was macht mich glücklich? Bin ich am Ende zufrieden mit meinen Entscheidungen im Leben?

Da ich ein sehr großer Fan der Mitternachtsbibliothek bin, war ich besonders gespannt auf die Mitternachtsreise und ich wurde nicht enttäuscht. Besonders beeindruckt hat mich auch hier wieder die emotionale Tiefe. Matt Haig schafft es, auch schwierige Themen wie Reue, Verlust und Vergänglichkeit mit hoffnungsvollen Botschaften zu verbinden.

Der Schreibstil ist leicht und sehr gut zu lesen. Man fliegt förmlich nur durch die Seiten. Viele Szenen regen dazu an, über das eigene Leben nachzudenken und sich zu fragen, welche Momente wirklich wichtig sind.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders der Protagonist Wilbur wirkt sehr nahbar und authentisch.

Für mich ist „Mitternachtsreise“ eines meiner Lesehighlights dieses Jahres. Eine klare Empfehlung für Fans der Mitternachtsbibliothek und LeserInnen, die Geschichten mit emotionalem Tiefgang mögen und sich gerne zum Nachdenken anregen lassen.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Philosophisch, tiefgründig und ein echtes Highlight

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Titel: Die Mitternachtsreise
Autorin: Matt Haig
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 24,00€
Seitenzahl: 368 Seiten
Übersetzerin: Sabine Hübner



Inhalt:

Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen ...

Titel: Die Mitternachtsreise
Autorin: Matt Haig
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 24,00€
Seitenzahl: 368 Seiten
Übersetzerin: Sabine Hübner



Inhalt:

Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen Moment würdest du festhalten?

Die Vergangenheit kann niemand ändern, doch der Mitternachtszug kennt den Weg dorthin:  Zur Chance, die bedeutsamsten Momente noch einmal zu durchleben – und zu erkennen, wer man wirklich war.  Am glücklichsten war Wilbur mit Maggie, der großen Liebe seines Lebens. Damals, in ihren Flitterwochen in Venedig. Bevor er alles aufs Spiel setzte.  Nichts wünscht er sich sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Aber damit könnte er alles zerstören, was ihm je etwas bedeutet hat. 



Meine Meinung:

Matt Haig gehört zu meinen liebsten Autor*innen, was nicht mal unbedingt an seinen Romanen liegt, sondern viel mehr an seinen Sachbüchern, die mich absolut begeistern konnten. Natürlich kommt man auch nicht an seinen Romanen vorbei, weswegen ich in letzter Zeit versuche auch bei diesen aufzuholen.

Das Cover von „Die Mitternachtsreise“ finde ich wunderschön. Ich mag, dass man es direkt mit „Die Mitternachtsbibliothek“ assoziiert. Die blaue Farbgebung ist richtig schön und auch sieht es mit der Farbe und der Darstellung wirklich wie ein Zugfenster aus. Zudem mag ich, dass das Cover auch im dunkeln leuchtet, was etwas ist, dass ich bisher noch bei keinem Buch hatte.

In diesem Buch geht es um Wilbur, der auf sein Leben zurückblickt. Wir lernen ihn kennen als er gerade stirbt und was danach passiert ist eine Reise in die Vergangenheit, ein Rückblick all seiner schönen und schrecklichen Momente, die ihm gezeigt werden und scheint dabei einiges über sich selbst und die Fehler in seinem Leben zu lernen.

Die Handlung hat mir sehr gefallen und auch wenn es keinen richtigen Zusammenhang zu „Die Mitternachtsbibliothek“ gibt, spielt es doch in gewisser Weise im selben Universum und so konnte man kleine Easter Eggs finden, wenn man genau aufpasst. Ich denke jeder der "Die Mitternachtsbibliothek" geliebt hat, wird auch diese Geschichte großartig finden und einige Besonderheiten entdecken. Spannend fand ich vor allem, wie Wilbur auf sein Leben zurückblickt. Das Buch hat dadurch wahnsinnig viel Tiefe bekommen. Wir lernen so viele Charaktere kennen, die in Wilburs Leben eine wichtige Rolle gespielt haben und schauen auf sein Leben zurück. Dadurch lernen wir sehr viel über ihn, seine Entscheidungen und wie er zu dem Menschen geworden ist, der er am Ende seinen Lebens war. Ich fand es vor allem sehr spannend, wie er selbst sein Leben auch völlig anders wahrnimmt und mehr darüber lernt. Mir tat Wilbur oftmals sehr leid. Gleichzeitig hat das Buch durch diese Rückblicke sehr viel Tiefe bekommen. Matt Haig schafft es immer wieder aufs Neue sehr philosophische Geschichten zu kreieren, die einen vieles hinterfragen lassen. Hätte man damals eine andere Entscheidung getroffen, wie würde das eigene Leben dann heute aussehen? Was ist einem besonders wichtig in seinem Leben und wer möchte man sein? "Der Mitternachtszug" hat mich sehr zum nachdenken angeregt und so viele Ansätze gegeben, die mich wirklich nachhaltig beeindrucken und fesseln konnte, so dass das Buch für mich ein Highlight in diesem Jahr war.

Auch die Nebencharaktere, waren sehr gut ausgearbeitet und haben mir sehr gefallen. Allen voran Agnes ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war einst auch ein Bestandteil von Wilburs Leben und und so fand ich es schön, wie sie ihn auch hier auf seiner Reise durch die Vergangenheit unterstützt hat.

Auch die Settings haben mir gut gefallen und wurden sehr lebendig beschrieben. Wir sehen hier unterschiedliche Orte, da sie Wilbur auch in verschiedenen Phasen seines Lebens zeigen. Für mich war auf jeden Fall die Beschreibung von Venedig ein echtes Highlight. Ich war letztes Jahr selbst dort und fand das Matt Haig diesen Ort sehr gut eingefangen hat.

Auch die Atmosphäre der Geschichte war für mich ein richtiges Highlight. Diese hatte etwas sehr melancholisches, was mich durch das Buch getragen hat. Es hat mir manchmal das Herz schwer gemacht und gleichzeitig war es auch wunderschön, weil die Melancholie sehr gut zum philosophischen und der Tiefe des Buches gepasst hat. Gleichzeitig fand ich, dass das Buch mir auch sehr viel Hoffnung gegeben hat.

Der Schreibstil von Matt Haig hat für mich einen gewissen Wiedererkennungswert, einfach weil er in sehr kurzen Kapitel sehr viel vermitteln kann. Von der Beschreibung eines Ortes bis hin zu großen Emotionen kann man in einem Kapitel hier sehr viel durchmachen. Außerdem hat mich das Buch auch sehr zum nachdenken bringen können. Wie will man irgendwann auf sein Leben zurückblicken? Für mich war es eine weitere wirklich tolle Geschichte von Matt Haig. Somit kann ich schon gar nicht erwarten herauszufinden, was als nächstes kommen wird.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Das Leben versteht man rückwärts

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Worum geht’s?
Als Wilbur stirbt, ist er weit über achtzig Jahre alt. Doch statt dem Tod findet er sich in einem Zug wieder. An seiner Seite sitzt Agnes Bagdale, die Bibliothekarin seiner Kindheit. Gemeinsam ...

Worum geht’s?
Als Wilbur stirbt, ist er weit über achtzig Jahre alt. Doch statt dem Tod findet er sich in einem Zug wieder. An seiner Seite sitzt Agnes Bagdale, die Bibliothekarin seiner Kindheit. Gemeinsam reisen sie noch einmal zu den entscheidenden Stationen seines Lebens. Und mit jeder Erinnerung stellt sich dieselbe Frage: Wenn er die Möglichkeit hätte, etwas zu verändern, könnte er dann seine große Liebe Maggie behalten?

Meine Meinung:
Ich habe bereits „Die Mitternachtsbibliothek“ geliebt. Diese Idee der unzähligen Möglichkeiten, die ein Leben bereithält, hat mich damals tief berührt. Mit „Die Mitternachtsreise“ schlägt Matt Haig nun den entgegengesetzten Weg ein. Das Leben liegt nicht mehr vor uns, sondern bereits hinter uns. Statt darüber nachzudenken, was hätte sein können, geht es darum, was gewesen ist und wie wir es heute betrachten würden. Matt Haig schreibt mit einer wunderbaren Leichtigkeit und gleichzeitig einer beeindruckenden Tiefe. Immer wieder finden sich Sätze, die wie kleine Lebensweisheiten wirken. Sie entstehen ganz selbstverständlich aus der Geschichte heraus, treffen aber mitten ins Herz.

Besonders gefallen hat mir auch die Gestaltung des Buches. Gleich auf der Innenseite des Covers befindet sich die Fahrkarte für die Mitternachtsreise. Ganz am Ende begegnen wir ihr erneut, diesmal entwertet. Es ist nur ein kleines Detail, aber eines, dessen Symbolik mich sehr berührt hat.

Ebenso wie Wilbur selbst. Er ist ein Mensch, der viel erreicht und ebenso viel verloren hat. Einer, der nicht immer den Mut hatte, ganz er selbst zu sein. Gemeinsam mit Agnes durchlebt er noch einmal die wichtigsten Momente seines Lebens – und zusammen mit seinem jüngeren Ich. Wir begegnen seiner großen Liebe Maggie, Charlie und dessen Frau, Menschen, die ihn geprägt haben und ohne die sein Leben ein anderes gewesen wäre.

Und dieses Leben hatte es wirklich in sich. Wilbur gehört zu den Menschen, die es sprichwörtlich vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft haben. Nur dass seine Teller Bücher sind. Es ist wunderschön, ihn auf den einzelnen Stationen seines Lebens zu begleiten. Besonders beeindruckend fand ich dabei, wie dieselben Situationen plötzlich aus einem völlig neuen Blickwinkel erscheinen. Erst jetzt erkennt Wilbur Reaktionen, Blicke und unausgesprochene Gefühle anderer Menschen, die ihm damals verborgen geblieben sind und die so vieles verändert hätten. Es ist beeindruckend, wie unterschiedlich wir Situationen bewerten können, wenn uns Gestik, Mimik oder die Gedanken unseres Gegenübers fehlen. Wie schnell Missverständnisse entstehen. Wie leicht daraus Verletzungen und Brüche erwachsen, die ein ganzes Leben beeinflussen können. „Die Mitternachtsreise“ ist ein berührendes Gedankenexperiment über zweite Chancen, über die Kraft der Liebe und darüber, dass manchmal die kleinsten Entscheidungen ein ganzes Leben verändern.

Fazit:
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist ein tiefgründiger und berührender Roman über Liebe, verpasste Chancen und die Frage, wie unser Leben verlaufen wäre, wenn wir manche Situationen anders verstanden hätten. Ein wundervolles Gedankenexperiment, das zeigt, wie sehr Perspektiven unser Leben verändern können und dessen Botschaft noch lange nach dem Zuklappen des Buches beschäftigt.

5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Ein ganz besonderes Buch über einen ganz besonderen Menschen

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"Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen."

🚂

Um dieses Buch in all seiner Vielseitigkeit, seiner Tiefgründigkeit und in seiner Schönheit beschreiben zu ...

"Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen."

🚂

Um dieses Buch in all seiner Vielseitigkeit, seiner Tiefgründigkeit und in seiner Schönheit beschreiben zu können, existieren keine passenden Worte - und davon gibt es nicht annähernd genügend, um auszudrücken, was "Die Mitternachtsreise" uns während des Lesens fühlen ließ.
Wir erinnern uns beide, wie wir die letzte Seite lasen. Wie wir das Buch schlossen. Und wie wir beide danach einfach in die Leere starrten. Tränen in den Augen. Ein sich zusammenziehendes Herz. Und gleichzeitig Freude und Trauer erlebend.
Dieses Buch ließ uns weinen - und zugleich war es wie Balsam für die Seele, es zu lesen. Wie ein warmer Tee an einem kalten Abend. Wärmend wie eine Umarmung.

Die Geschichte von Wilbur Budd hat uns unheimlich berührt. Sie ließ unser Herz warm und freudig werden - und dann wieder eiskalt und traurig. Wir haben so viele verschiedene Emotionen durchlebt, während wir mit Wilbur im Mitternachtszug saßen und durch die Momente und Etappen seines Lebens reisten - mal schneller, mal langsamer. Wir waren dabei, als er aufwuchs, als er Maggie kennenlernte, als er im Buchladen zu arbeiten anfing... Und noch so viele weitere Stationen seines Lebens bekamen wir mit, sodass es sich jedes Mal wie Nachhausekommen anfühlte, wenn wir das Buch aufschlugen.

Gleichzeitig steckt so viel Weisheit darin. Wenn "Die Mitternachtsreise" uns eines lehrt, dann ist es das: auch die kleinen Momente sind wertvoll. Auch die unscheinbaren Augenblicke in unserem Leben, die scheinbar nichts Besonderes sind, sind äußerst kostbar. Und sie machen uns zu denen, die wir sind. Gerade diese Sichtweise macht das Buch noch um einiges emotionaler.

Dieses Buch ist ein Highlight. Ein Monatshighlight. Ein Jahreshighlight. Vielleicht sogar ein Lebenshighlight. Nein - es ist definitiv ein Lebenshighlight.

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