Roman | Bestseller aus Dänemark | »Das wundervollste Buch seit Mariana Leky« | Für Fans von John Irving und Isabel Allende | »Das Beste, was ich seit sehr, sehr langer Zeit gelesen habe« Jussi Adler Olsen
Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)
Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt …
So beginnt Litas wundersame Reise mit ihrer schönen Mutter Fabiola, die neben Schuhen vor allem Tango liebt und so manches Chaos anzieht. Als die beiden dank dieser Eigenschaft gezwungen sind, ihre Heimat Hals über Kopf zu verlassen, landen sie unplanmäßig auf einer windgepeitschten Insel vor der Küste Neufundlands. Unterschlupf finden sie in einem Seemannsheim, das von einer Vielzahl schrulliger Charaktere bewohnt wird. Lita freundet sich schnell mit der gehörlosen Tochter der Gastgeber an, der einzigartigen Oona McGregor. Als sie den auf der Insel lang herbeigesehnten Mr. Saito das erste Mal begegnet, der mit seinem Wanderkino Nachrichten aus aller Welt zu ihnen bringt, ahnt Lita nicht, dass er ihr Leben für immer verändern wird.
»Mr. Saitos reisendes Kino« ist eine unvergleichliche Odyssee über das Finden von Familie an unerwarteten Orten, einen Fischerjungen mit bernsteinfarbenen Augen, Herzklopfen, entlaufene Tangoschuhe und die Liebe in all ihren Formen.
»Das Beste, was ich seit sehr, sehr langer Zeit gelesen habe«
Jussi Adler Olsen
»Allerfeinste Erzählkunst über unerwartete Rettungen und die Spielarten der Liebe«
Für Sie
»Mit
Mr. Saitos reisendes Kino
hat Annette Bjergfeldt einen bezaubernden Roman über Liebe, Freundschaft und das Ankommen geschrieben.«
Die Presse
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Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es war eines der Higlights in diesem Jahr. Es ist sehr phantasievoll erzählt und spannend geschrieben. Man weiß vorher nie, was als nächstes passieren wird ...
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es war eines der Higlights in diesem Jahr. Es ist sehr phantasievoll erzählt und spannend geschrieben. Man weiß vorher nie, was als nächstes passieren wird und über jede Wendung in der Geschichte könnte man wieder eine neue Geschichte verfassen. Die Geschichte verläuft über einen Zeitraum von einigen Jahrzehnten und es geht in erster Linie um Fabiola, die als Baby von ihrem Vater ausgesetzt wurde, später eine Tochter namens Lita bekommt und mit dieser erst in einem Kloster und später auf einer kleinen Insel lebt. Im weiteren Verlauf geht es um Lita und ihre Freudin Oona und natürlich um Mr. Saito, der mit seinem reisenden Kino für viel persönliche Entwicklung der Protagonisten sorgt und zeigt, daß man im Leben auch auf die kleinen Dinge achten sollte. Die Geschichte lässt sich wunderbar flüssig lesen und ich habe das Buch fast in einem durch gelesen, weil ich es so schön fand, daß ich gar nicht mehr aufhören wollte.
Lita erzählt ihre Geschichte. Ihre Mutter, ein Findelkind, wächst in einem argentinischen Kloster auf, liebt Schuhe und Tanzen, bekommt mit 17 ihr Kind.
Sie müssen fliehen und landen auf einer kanadischen ...
Lita erzählt ihre Geschichte. Ihre Mutter, ein Findelkind, wächst in einem argentinischen Kloster auf, liebt Schuhe und Tanzen, bekommt mit 17 ihr Kind.
Sie müssen fliehen und landen auf einer kanadischen Insel mitten im Atlantik. Für Lita ist dort das Paradies. Sie begegnet Verständnis, Toleranz und Güte. Trotz des harten Alltags für die Bewohner.
Klingt zwar interessant, aber zunächst nicht wirklich spektakulär. Allerdings erzählt Annette Bjergfeldt Litas Vita mitnehmend und gefühlvoll. Ein Blick auf Details, Skurriles und verschiedene Ereignisse prägen ihren Schreibstil. Andeutungen, die geschickt eingearbeitet werden, lassen lächeln.
Gern erlebt man die Entwicklung auf der abgelegenen Insel mit, wünscht dem aufgeweckten und fantasievollen Kind alles Gute. Das größte Abenteuer aber ist Mr. Saitos jährlicher Besuch. Warum, wird gut vorstellbar beschrieben, die Atmosphäre und sein Einfluss werden gekonnt eingefangen.
Litas Weg ist faszinierend, sie wird zu Jemand, den man zu kennen glaubt.
Eindeutige Leseempfehlung.
Schon der Anfang von Mr. Saitos reisendes Kino macht neugierig und gibt den Ton für einen Roman vor, der voller skurriler Einfälle, liebenswerter Figuren und großer Gefühle steckt. Annette Bjergfeldt erzählt ...
Schon der Anfang von Mr. Saitos reisendes Kino macht neugierig und gibt den Ton für einen Roman vor, der voller skurriler Einfälle, liebenswerter Figuren und großer Gefühle steckt. Annette Bjergfeldt erzählt eine außergewöhnliche Geschichte über Familie, Freundschaft und die kleinen Zufälle, die ein ganzes Leben verändern können. Dabei verbindet sie historischen Hintergrund mit einer fast märchenhaften Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Lita, die gemeinsam mit ihrer temperamentvollen Mutter Fabiola aus Argentinien fliehen muss und schließlich auf einer abgelegenen Insel vor Neufundland landet. Dort begegnet sie einer Vielzahl ungewöhnlicher Menschen, die der Geschichte ihren ganz eigenen Charme verleihen. Besonders die Freundschaft zwischen Lita und Oona sowie die Gemeinschaft im Seemannsheim machen den Roman zu einer warmherzigen Erzählung über das Ankommen und das Finden einer Familie an den unerwartetsten Orten.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Bjergfeldt erschafft mit ihrer bildhaften Sprache lebendige Schauplätze, sodass man die raue Küste, das tosende Meer und das bunte Leben auf der Insel förmlich vor sich sehen kann. Gleichzeitig schwingt in der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit mit, obwohl sie auch Themen wie Verlust, Heimat und Neuanfänge behandelt.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und besitzen viele kleine Eigenheiten, die sie unverwechselbar machen. Gerade diese Mischung aus Exzentrik und Herzlichkeit sorgt dafür, dass man die Bewohner der Insel schnell ins Herz schließt. Auch Mr. Saito selbst ist eine faszinierende Figur, auch wenn sein Auftritt später erfolgt, als der Titel zunächst vermuten lässt. Das hat mich zwar etwas überrascht, letztlich fügt er sich aber wunderbar in die Geschichte ein.
Der einzige Punkt, der meinen Lesegenuss etwas gebremst hat, war das Erzähltempo. Der Roman nimmt sich viel Zeit für seine Figuren und zahlreiche kleine Episoden. Das passt zwar gut zur märchenhaften Stimmung, an einigen Stellen hätte ich mir aber etwas mehr Straffung gewünscht. Gerade im Mittelteil hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt.
Dennoch überwiegen für mich ganz klar die Stärken des Buches. Mr. Saitos reisendes Kino ist ein warmherziger, poetischer Roman, der weniger von großen Wendungen als von seinen Figuren und seiner besonderen Atmosphäre lebt. Wer Geschichten voller liebenswerter Charaktere, leiser Melancholie und einer Prise Magie mag, wird hier viele schöne Lesestunden verbringen.
Die Erzählung Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt handelt von einem Mädchen namens Carmelita (genannt Lita) aus Argentinien, das gemeinsam mit seiner Mutter aufgrund der politischen Lage das ...
Die Erzählung Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt handelt von einem Mädchen namens Carmelita (genannt Lita) aus Argentinien, das gemeinsam mit seiner Mutter aufgrund der politischen Lage das Land verlassen muss. Auf einer Insel in Kanada finden die beiden schließlich ein neues Zuhause. Besonders schön fand ich, wie das Mädchen sich dort sofort wohlfühlt und langsam ein neues Leben aufbaut – mit Träumen, die sich erfüllen, Hobbys, die zum Beruf werden, und Begegnungen, die einen prägen und aus denen echte Freundschaften fürs ganze Leben entstehen.
Erstmals auf Deutsch übersetzt, überrascht die dänische Autorin Annette Bjergfeldt mit ihrem neuen Roman “Mr. Saitos reisendes Kino”, erschienen im Oktober 2025 im Verlag HarperCollins. In 7 Wellen betrachten ...
Erstmals auf Deutsch übersetzt, überrascht die dänische Autorin Annette Bjergfeldt mit ihrem neuen Roman “Mr. Saitos reisendes Kino”, erschienen im Oktober 2025 im Verlag HarperCollins. In 7 Wellen betrachten wir Carmelitas halbes und Fabiolas gesamtes Leben. Eine berührende Geschichte über die Umwege des Schicksals und die kleinen Momente des Glücks.
Die Autorin konnte in ihrem Heimatsland Dnemark bereits einige Erfolge verbuchen, feiert nun aber in Deutschland ihr Debüt und landet auch hier gleich einen Treffer. Einfühlsam beschreibt sie die Wege, die die beiden Protagonistinnen beschreiten – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Fabiola wird bereits früh Mutter, sieht sich aufgrund von Korruption allerdings gezwungen ihre geliebte Heimat Buenos Aires mitsamt ihrer Tochter Carmelita zu verlassen. Geld ist selbstverständlich keines da, sodass die beiden blinden Passagiere weit vor ihrem eigentlichen Ziel, Paris, das Schiff verlassen müssen, auf welches sie sich heimlich geschlichen hatten. So führt sie ihre Reise auf eine kleine Insel vor Neufundland, die ihnen unverhoffterweise mehr bietet als nur eine vorrübergehenden Aufenthaltsort.
Der Roman teilt sich in 7 Wellen, die wiederum in Kapitel gegliedert sind. Das Abenteuer beginnt mit einer atmosphärischen Beschreibung der kleinen Gassen Buenos Aires, mit seinen spektakulären Tango-Clubs. Eine Gelegenheit, etwas über diese berühmte Tanzart zu lernen, denn die Autorin erwähnt neben beliebten Musikern auch bestimmte Schritte, die Liebhabern sicher bekannt sein werden. Dabei schreckt sie auch vor dem ein oder anderen Schimpfwort nicht zurück. Der namensgebende Charakter selbst taucht erst gegen Mitte der Erzählung auf, worunter die Geschichte jedoch keineswegs leidet. Im Gegenteil: die eher langsam getaktete Handlung erhält so die nötige Spannung, die bei cozy Reads mit den Tropes Found Family und Coming of Age sonst gerne mal auf der Strecke bleibt. Darüber hinaus bietet der Roman interkulturelle Kontakte mit japanischen, kanadischen und argentinischen Traditionen, welche allesamt sehr authentisch dargestellt und sicherlich ausführlich recherchiert wurden. Einige Worte, wie beispielsweise Teile von Songtiteln, werden dabei nicht aus dem Spanischen übersetzt, sodass Kenntnisse nicht zwangsläufig nötig sind, aber dennoch zusätzliche Einblicke bieten. Geschickt verbindet die Autorin geschichtliches Geschehen des Handlungszeitrahmens mit surrealen, fast magischen Elementen, die uns daran erinnern, dass wir die Welt stets durch die Augen der kleinen Lita erleben, die ihre kindliche Neugierde und Fantasie noch nicht verloren hat und in der kleinen Insel Upper Puffin soviel mehr Potenzial sieht als ihre Mutter Fabiola. Anschaulich führt ihre Erfahrung uns vor Augen, wie es der Magie des Films gelingt, Menschen all ihre Vorurteile und Sorgen einen Moment lang vergessen zu lassen. Dabei beschreibt die Autorin eindrücklich auch komplexe Themen wie Freiheit, Freundschaft und Familie. Dennoch ein Buch, das nicht zuletzt aufgrund von sexuellen Andeutungen, Erwähnung von Prostitution und Gewalt eher für ein erwachsenes Publikum geeignet ist. Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Charaktere und ihrer Verwandschaftsverhältnisse wäre außerdem ein entsprechendes Register von Vorteil gewesen.
Annette Bjergfeldt hat mit “Mr. Saitos reisendes Kino” eine Reihe liebenswerter und authentischer Figuren geschaffen, die man nicht zuletzt aufgrund ihrer Schwächen sofort ins Herz schließt. Mit viel Mut, Tiefe und etwas Witz lädt sie uns ein, auf den Spuren der Filmgeschichte zu wandeln und erinnert uns daran, dass das Leben trotz aller Schwierigkeiten kurz ist: “Uns bleibt keine Zeit für etwas anderes als die Liebe.” (S. 541).