Cover-Bild Weil sie lügt
(83)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783426567005
Caroline Seibt

Weil sie lügt

Thriller | Von Glauser-Preisträgerin Caroline Seibt

Zwei Schwestern – eine Wahrheit, die alles zerreißt

»Weil sie lügt« – ein Psychothriller voller Twists und atemberaubender Wendungen von Glauser‑Preisträgerin Caroline Seibt. Nervenkitzel und emotionale Wucht verdichten sich bis zur letzten Seite.

Juli ist weg.

Die Polizei ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige: Ausgerechnet ihr eigener Vater. Während die Familie unter den Anschuldigungen zerbricht, versucht Julis jüngere Schwester Anna stark zu sein – für ihre Eltern, die an der Trauer ersticken. Vor allem aber für ihren kleinen Bruder, der noch nicht begreift, dass Juli nie mehr zurückkommen wird. Als die Ermittlungen kurz vor dem Durchbruch stehen, muss Anna sich eingestehen, dass der Albtraum für ihre Familie noch nicht vorbei ist. 

Er hat gerade erst angefangen.

Psychologische Spannung zum Mitfiebern

Caroline Seibt ist die preisgekrönte Autorin von »Das gestohlene Kind«. Sie versteht es meisterlich, Spannung aufzubauen, die sich fast bis ins Unerträgliche steigert. Wer die Thriller von Freida McFadden, Vera Buck oder Melanie Raabe liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2026

In allen Belangen wohl durchdacht

0

Von der deutschen Autorin Caroline Seibt hatte ich noch nichts gehört. „Weil sie lügt“ ist aber nicht ihr Erstlingswerk und ihre vorherigen Bücher haben auch in keinem hinteren Winkel meines Kopfs etwas ...

Von der deutschen Autorin Caroline Seibt hatte ich noch nichts gehört. „Weil sie lügt“ ist aber nicht ihr Erstlingswerk und ihre vorherigen Bücher haben auch in keinem hinteren Winkel meines Kopfs etwas ausgelöst, also gut, dass ich mehrere sehr positive Stimmen zu diesem Thriller gehört habe, um die Autorin auf den Schirm zu bekommen.

Vergleiche zu Melanie Raabe und Freida McFadden sind ja echt nicht ohne und können auch falsche Erwartungen schüren. Bei „Weil sie lügt“ war das aber nicht der Fall. Ich habe mir angesichts des Titels keine großen Gedanken gemacht und auch den Klappentext habe ich erst direkt vor Beginn gelesen. Ich habe mich also regelrecht reingestürzt und so ist auch der Einstieg gestaltet. Das schreckliche Ereignis, das Juli verschwand, liegt schon ein Jahr zurück und wir lernen über Annas Perspektive den furchtbaren Zustand ihrer Familie kennen. Parallel haben wir Kommissarin Katharina, die einen heißen Tipp auf den Verbleib von Juli bekommt, sodass dort für beide Perspektiven die Handlung angestoßen wird, die sich zwangsweise immer wieder überschneidet. Das ständige Wechseln zwischen den beiden Perspektiven war dabei eine clevere Wahl. Denn beide Frauen und was sie erleben, ist spannend gestaltet und dann immer auf das übernächste Kapitel warten zu müssen, bringt einen dazu, immer nur weiterlesen zu wollen. Eine fixe Lektüre ist es dadurch auf jeden Fall geworden. Und auch wenn am Anfang viele Fragezeichen entstehen, aber ich fand es nicht überfordernd, weil sich schnell die Lücken gefüllt haben, um den Inhalt gut folgen zu können.

Charakterlich sind Anna und Katharina beide unheimlich gut gestaltet. Gerade im Rückblick finde ich auch den Titel so clever, weil wir diese zwei Frauenfiguren haben, durch die wir alles erleben und auf die wir auch angewiesen sind. Aber im Hinterkopf zu haben, dass auf jeden Fall Lügen im Spiel sind, hat mich natürlich auch skeptisch gemacht. Gleichzeitig fand ich es sehr angemessen, dass beide Figuren höchst ambivalent gestaltet sind. Bei Katharina beispielsweise erleben wir ihren Ärger, von vielen männlichen Kollegen nicht ernst genommen zu werden. Wir haben aber auch ihre Familiensituation und wie viel der Job ihr da an Gunst genommen hat, weil sie immer so viel absagen und aufschieben muss. Dafür haben wir aber eine Ermittlerin, die sich mit Haut und Haaren der Ermittlung verschreibt. Anna umgekehrt hat mich sehr an Tilda aus „22 Bahnen“ erinnert. Auch hier ein jüngeres Geschwisterkind, für das die Verantwortung übernommen wurde. Auch hier eine Mutter, die von Dämonen gejagt wird und auch hier eine junge Frau, die ihr Leben vollkommen auf Pause gestellt hat. Da hören die Parallelen aber auf, denn durch das Verschwinden von Juli ist da noch etwas im Leben, was sie akut beeinflusst und nach und nach gibt es Hinweise, dass Anna nicht nur passiv auf Antworten wartet, sondern selbst Antworten sucht und dabei Grenzen überschreitet. Also zwei spannende Charaktere, die sehr nahbar gestaltet waren, auch wenn man sie nicht immer mögen oder nachvollziehen konnte. Aber zwei Charaktere, bei denen man am Ball bleiben wollte.

Wofür ich auch ein großes Lob aussprechen will, das ist eindeutig die Gestaltung des Spannungsaufbaus. Man kann wahrlich nicht behaupten, dass der steil nach oben ging, stattdessen war es immer eine ansprechende Kurve. Neue Erkenntnisse und Vermutungen (bei mir) gab es immer wieder neu, dazwischen gab es aber immer wieder Pause, um alles zu sortieren und vertrauter mit den Figuren und ihrer Last zu werden. Das hat neben dem Perspektivenwechsel auch einen guten Rhythmus beschert. Zudem war für mich überhaupt nicht schlüssig, in welche Richtung es geht und was eigentlich alles die Fragen sind, zu denen wir auf Antworten warten. Seibt schreibt selbst im Nachwort, dass sie zu Beginn nicht wusste, wie es enden wird und vielleicht ist das für den ein oder anderen auch einfach ein Geschenk. Denn so war nicht zu früh etwas durchschaubar. Nur eine Sache war mir eigentlich klar, der Vater, wie beschuldigt, war es sicherlich nicht. Ansonsten aber habe ich mich einfach mittreiben lassen und wurde doch an vielen Stellen stark überrascht. Auch der Titel gewinnt am Ende nochmal eine ganz andere Bedeutung.

Fazit: „Weil sie lügt“ ist ein starker deutscher Thriller, der dafür sorgt, dass Caroline Seibt fortan von mir im Auge behalten wird. Erzählweise, Charaktere und Struktur waren wohl durchdacht und haben eine Lektüre beschert, die fix geht und die nie oberflächlich erscheint. Ich wurde auch genau richtig von Wendungen überrascht und kann daher nur eine dicke Empfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2026

Thriller Jahreshighlight

0

Vorab wenn ihr dieses Buch anfangt zu lesen, haltet euch genug Zeit frei. Einmal angefangen kann man es nur verdammt schwer wieder aus der Hand legen!

Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht Anna, deren ...

Vorab wenn ihr dieses Buch anfangt zu lesen, haltet euch genug Zeit frei. Einmal angefangen kann man es nur verdammt schwer wieder aus der Hand legen!

Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht Anna, deren ältere Schwester verschwunden ist. Der Vater als Verdächtiger im Gefängnis, die Mutter Psychisch mehr als labil, kümmert sie sich so gut wie allein um ihren kleinen Bruder. Allerdings will auch sie Antworten und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren was mit Juli passt sein könnte. So gerät sie immer mehr in einen Albtraum der scheinbar nie enden will.

Jedes mal wenn ich dachte jetzt weiß ich wer Julis Mörder ist, wurde meine Vermutung im darauffolgenden Kapitel wieder zunichte gemacht. So blieb das Buch wirklich bis zum Schluss spannend. Manche dinge lösen sich auch erst im Epilog auf.

Caroline Seibt hat es geschafft den perfekten Spannungsbogen aufzubauen. Es gab kein Kapitel bei dem ich das Gefühl hatte mich zu langweilen, bzw. dachte das ist jetzt unnötig oder überflüssig zu erwähnen. Die Kapitel wechseln zwischen Annas Sicht und der, der Ermittlerin Katharina.

Auf Thriller Ebene ist dies Definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2026

Ein Thriller, der mir buchstäblich den Atem geraubt hat

0

»Weil sie lügt« ist ein extrem packender und spannender Thriller, der mich absolut abgeholt hat. Die Spannung entsteht dabei nicht durch detailliert geschilderte Grausamkeiten, sondern auf einer psychologischen ...

»Weil sie lügt« ist ein extrem packender und spannender Thriller, der mich absolut abgeholt hat. Die Spannung entsteht dabei nicht durch detailliert geschilderte Grausamkeiten, sondern auf einer psychologischen Ebene. Die Autorin versteht es hervorragend, Szenen so aufzubauen, dass man sich den Adrenalinschüben beim Lesen kaum entziehen kann. Ich war durchgehend angespannt und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.

Besonders begeistert haben mich die zahlreichen Wendungen. Ich lese häufiger Thriller und habe deshalb oft schon früh eine Ahnung, wohin sich die Handlung entwickeln könnte. Hier konnte ich zwar einzelne Dinge erahnen, doch der Großteil der Entwicklungen kam für mich völlig unerwartet. Genau solche Überraschungen liebe ich.

Ob wirklich jedes Detail am Ende hundertprozentig logisch aufgelöst wird, darüber kann man vielleicht diskutieren. Möglicherweise gibt es die eine oder andere kleine Ungereimtheit. Während des Lesens fällt das jedoch überhaupt nicht ins Gewicht, weil die Geschichte einen permanent unter Hochspannung hält. Vor allem die wichtigsten losen Fäden werden schlüssig zusammengeführt und zufriedenstellend aufgelöst.

Besonders positiv hervorheben möchte ich außerdem die thematische Tiefe. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem eigentlichen Kriminalfall, sondern auch mit den Folgen, die das Verschwinden eines Familienmitglieds für die Angehörigen hat. Es zeigt eindrucksvoll, wie belastend Verdächtigungen, Vorverurteilungen und die unzähligen Theorien von außen sein können – und wie selbst gut gemeinte Reaktionen anderen zusätzlich schaden können. Dadurch ist der Thriller nicht nur unglaublich spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an.

Für mich ein absolut gelungener Psychothriller mit intelligent aufgebauter Spannung, starken Wendungen und einer Geschichte, die noch lange nachwirkt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2026

Ein fantastischer Thriller, der mit vielen spannenden Wendungen bis zum Schluss hält, was er verspricht.

0

Inhalt:

Anna´s ältere Schwester Juli ist verschwunden und der Vater sitzt wegen Mordverdachts im Gefängnis. Obwohl Anna sich alle Mühe gibt, sich liebevoll um den kleinen Bruder kümmert, scheint die Familie ...

Inhalt:

Anna´s ältere Schwester Juli ist verschwunden und der Vater sitzt wegen Mordverdachts im Gefängnis. Obwohl Anna sich alle Mühe gibt, sich liebevoll um den kleinen Bruder kümmert, scheint die Familie daran zu zerbechen.

Als nun der Vater ein Geständnis bei einen Mitgefangenen ablegt, kommen neue Beweise zu Tage.

So hofft die ermittelnde Polizistin Katharina Engels auf einen Durchbruch zur Lösung des Falles, wobei sie so ihre Zweifel an der Schuld von Anna´s Vater hat. Dagegen scheint ihr Kollege Marc Farber der Schuldige bereits gefunden und Anna macht sich bei ihm nur verdächtiger.

Nachdem dann in unmittelbarer Nachbarschaft eine ganze Familie verschwindet, rennt den Beamten die Zeit weg, um diesen Fall zu lösen.

Während dessen Anna auf eigene Ermittlungen geht, da sie doch mehr zu wissen scheint, als sie offen zu geben möchte.

Doch wird sie am Ende das Monster finden und ihre verschollene Schwester wiederfinden oder wird sie unter der Last ihrer schlimmsten Befürchtungen zusammenbrechen?

Meinung:

Schon das Cover lockt einen Thriller-Freund an und der Buchtitel lässt den fleißigen Leser bis zum Schluss rätseln.

Caroline Seibt verliert nicht viel Zeit und holt den Leser sofort ins harte Leben oder besser in das zerbrechende Leben von Anna Brunner und ihrer Familie. Die Geschichte ist sehr detailreich beschrieben, dass man es sich super vorstellen kann, aber noch nicht mit zu vielen Informationen überladen.

Der Perspektivwechsel zwischen Anna und der Polizistin Katharina, die anfangs noch nicht im Fokus der Geschichte zu sein scheint, bringt genau die richtige Abwechslung, dass sich der Leser das Rätsel zusammenreimen kann, nur um genau an passender Stelle wieder überracht zu werden.

Es ist beeindruckend spannend geschrieben, weil man ständig rätseln kann und doch bis zum Schluss noch unerwartete Wendungen hat, wodurch man das Buch kaum aus den Händen legen kann.

So viele Fragen, die sich im Laufe des Buches beantworten und gleichzeitgi neue Fragen aufwerfen.

Doch wer lügt und wem man vertrauen kann, bleiben spannende Fragen bis zum Schluss.

Fazit:

Caroline Seibt hat hier einen Thriller geschaffen, der mit den bekannten Größen locker mithalten kann und voller spannender Wendungen immer wieder genau in der richtigen detailreichen Erzählweise für spannende Lesestunden bis zum Schluss sorgen kann und erst zum Ende der Leser erfährt, wer gelogen hat und ob man in einem guten Thriller ein Happy End erwarten kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2026

Atemberaubender Thriller

0

Annas Leben ist nicht leicht: Ihr Vater soll ihre ältere Schwester ermordet haben und sitzt im Gefängnis, ihre Mutter ist psychisch krank und kann nicht für Anna und ihren kleinen Bruder Leon sorgen. Anna ...

Annas Leben ist nicht leicht: Ihr Vater soll ihre ältere Schwester ermordet haben und sitzt im Gefängnis, ihre Mutter ist psychisch krank und kann nicht für Anna und ihren kleinen Bruder Leon sorgen. Anna selbst will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Doch sie reibt sich auf in der Suche nach Julis Verbleib, in der Sorge um Leon und dem Wissen, dass ihr keiner glauben will. Schon gar nicht die Polizei, die den Vater für den Mörder hält; nur wurde bisher Julis Leiche nicht gefunden. Neue Erkenntnisse scheinen die Verdächtigungen der Polizei zu erhärten – und verstärken den Druck, der ohnehin schon auf Anna lastet...

Der Thriller erzählt in klaren Worten von einer dramatischen Geschichte, die voller überraschender Wendungen steckt. Schon auf den ersten Seiten ist man mittendrin im Geschehen, wird durch die Entwicklungen im Fall durchgehetzt. Die kurzen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, so dass es mir schier unmöglich schien, das Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen. Die emotionale Dichte der Erzählung weckt Sympathie für Anna, die sich so sehr bemüht um ihre zerbrechende Familie. Die Auflösung kam für mich äußerst unerwartet und ist dennoch völlig logisch in sich selbst.

Dieser atemberaubende Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.