Cover-Bild Richer than Sin
Band 1 der Reihe "Richer-than-Sin-Reihe"
(95)
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 29.06.2020
  • ISBN: 9783736312821
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Meghan March

Richer than Sin

Anika Kluever (Übersetzer)

Sie dürfen sich nicht lieben, denn ihre Familien sind für immer verfeindet

Für Geschäftsmann Lincoln Riscoff steht das Familienunternehmen an erster Stelle. Aber seine Welt gerät ins Wanken, als er erfährt, dass Whitney Gable zurück in der Stadt ist. Augenblicklich holen ihn die Erinnerungen an ihre eine gemeinsame Nacht ein, die sein Leben für immer veränderte. Aber auch wenn das Verlangen, Whitney wiederzusehen, so stark ist wie nie zuvor, weiß Lincoln, dass er sich von ihr fernhalten muss: Denn Whitneys Familie ist seit Jahrhunderten mit seiner eigenen verfeindet. Und ein Riscoff und eine Gable dürfen niemals zusammen sein ...

"Mit diesem Roman hat Meghan March die Messlatte für großartige Liebesromane ins Unerreichbare katapultiert!" T. M. FRAZIER

Auftaktband der verboten heißen RICHER-THAN-SIN -Trilogie von NEW-YORK-TIMES -Bestseller-Autorin Meghan March

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2020

Gutes Mittelmaß

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„Richer than Sin (1)“ von Meghan March
Verfasser der Rezension: Silvana
Preis TB: € 12,90
Preis eBook: € 4,99 (Stand 09.07.2020) danach 9,99 €
Seitenanzahl: 303 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN:978-3-7363-1282-1
Erscheint ...

„Richer than Sin (1)“ von Meghan March
Verfasser der Rezension: Silvana
Preis TB: € 12,90
Preis eBook: € 4,99 (Stand 09.07.2020) danach 9,99 €
Seitenanzahl: 303 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN:978-3-7363-1282-1
Erscheint am: 29.06.2020 im LYX Verlag by Bastei Lübbe
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Klappentext:

„Unsere Familienfehde ist der Stoff aus dem Legenden gemacht sind …“
Ein Riscoff und eine Gable dürfen nicht zusammen sein. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Doch Lincoln Riscoff und Whitney Gable können sich ihrer Leidenschaft nicht entziehen. Einst verbrachten sie eine unvergessliche Nacht miteinander und hofften, dass sie der Last ihres Erbes vielleicht doch entkommen könnten – bis das Schicksal ihre Wege trennte. Doch als sie sich Jahre später wiedersehen, wissen beide, dass das mit ihnen noch nicht vorbei ist … denn das mit ihnen wird nie vorbei sein!
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Achtung Spoilergefahr!!!

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Mein Fazit:

Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Das Cover ist wirklich schön und ich habe die vorherigen Bücher von Meghan March wirklich geliebt. Die Leseprobe hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und schon auf den wenigen Seiten sehr fesselnd und spannend. Allein der Prolog beginnt spannend und lässt viel Spekulationen zu was wir noch vom Buch erwarten können. Leider bin ich nicht ganz so in den Bann gezogen worden wie von der Leseprobe erhofft. Der Schreibstil ist zwar größtenteils flüssig, konnte mich aber nicht so ganz abholen. Für mich zieht es sich stellenweise ziemlich in die Länge. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben mir hingegen sehr gut gefallen. Beide Hauptcharaktere waren mir auf den ersten Eindruck sympathisch. So ganz einfühlen konnte ich mich allerdings manchmal nicht. Whitney mochte ich fast lieber als Lincoln, obwohl beide was für sich haben. Ich mag den Kosenamen Blue. Auch Cricket mag ich unheimlich gern. Karma ist echt ein Miststück. Und was ist das überhaupt für ein Name? Irgendwie passte das. Das Buch hält für den Leser so einige Überraschungen parat. Die Cliffhanger am Ende haben es wirklich in sich gehabt. Auch wenn mich der erste Teil nur mittelmäßig begeistern konnte, bin ich wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzungen.

3 von 5 🍀 🍀 🍀

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Veröffentlicht am 06.07.2020

like Romeo & Juliet

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Cover:

Das Cover von „Richer than Sin“ ist wunderschön gelungen. Die goldenen Blumenranken und dem schlichtgewählten Titel sind ein Hingucker in jedem Buchladen.

Inhalt:

In „Richer than Sin“ erzählt ...

Cover:

Das Cover von „Richer than Sin“ ist wunderschön gelungen. Die goldenen Blumenranken und dem schlichtgewählten Titel sind ein Hingucker in jedem Buchladen.

Inhalt:

In „Richer than Sin“ erzählt uns die Autorin Meghan March eine moderne Romeo & Julia Geschichte. Die beiden Familien Gable und Riscoff sind seid Generationen zerstritten, was sich auf die ganze Gemeinde Gable auswirkt.

Eines Abends, der älteste Sohn der Riscoff`s ist nach Gable zurückgekehrt um das Familienerbe anzutreten, trifft auf die wunderschöne Whitney Gable. Es passiert was passieren muss: Die beiden beginnen eine heiße Affäre und verlieben sich.

„Richer than Sin“ erzählt sich in 54 Kapiteln und switcht zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Ereignisse von vor zehn Jahren lassen die Leser erfahren, wie Whitney und Lincoln sich kennen und lieben lernten. Außerdem zeigt diese, wie feindselig alle anderen Familienmitglieder dieser Beziehung gegenüberstehen und wie ihre Liebe schließlich scheitert.

In der Gegenwart kehrt Whitney aus L.A. in die Stadt zurück und wird nicht gerade freundlich begrüßt, außer von Lincoln, ihrer Cousine Cricket und ihrer Tante. Ihr Leben ist eine Katastrophe. Jeder denkt sie hätte ihren Mann umgebracht, jeder hasst sie, sie hat keinen Job und ihre Ersparnisse werden nicht sehr lange ausreichen. Whitney ist in einer wirklich schlimmen Situation und dann muss sie sich auch noch mit Lincoln auseinandersetzen, der absolut keinen Hehl daraus macht, dass er ihr Herz zurückgewinnen möchte.

Kritik:

Als ich das erste mal den Klappentext zu Richer than sin gelesen habe war ich begeistert. Romeo und Julia von William Shakespeare gehört zu eines meiner absoluten Lieblingsgeschichten. Nun ein Buch in dieser Richtung lesen zu dürfen, welches in der Moderne spielt war natürlich aufregend.

Leider muss ich jedoch sagen, dass mich die Story nicht so vollständig packen konnte. Die Kapitel, welche immer wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart switchten haben für mich den Fluss und die Spannung der Geschichte genommen.

Auch konnten mich nicht alle Charaktere überzeugen. Whitney und Lincoln haben mich teilweise wirklich genervt, weil sie sich ständig wiederholt haben. Ihre Gedanken waren immer die gleichen.

Whitney`s Schicksal ist schwer, das konnte ich nachvollziehen, aber um so mehr man ihr zuhört, und gerade zum Ende hin ist sie so negativ eingestellt, dass sie mich wirklich frustriert hat. Allgemein, ob in der Gegenwart oder Vergangenheit war Whitney teilweise wirklich anstrengend. Die Fede zwischen den Familien hat sie sehr misstrauisch werden lassen, was verständlich ist. Aber Lincoln tut alles um ihr zu beweisen, dass er es ernst meint, trägt sie auf Händen und sie ist immer nur negativ. Das bringt mich zu Lincolns Charakter. Im Großen und Ganzen konnte ich ihn ganz gut leiden, nur dass er ab und an wirklich übertreibt mit seiner Hingabe zu Whitney. Aussagen wie:

„Damas warst du ein Mädchen. Jetzt bist du eine Göttin, und ich werde dir huldigen.“
Zitat Seite 291


Ich meine Ernsthaft? Göttin und huldigen? Ich weiß nicht, ich finde das einfach nur sehr übertrieben und ich kann mir nicht vorstellen, dass tatsächlich ein Mann sowas sagen würde. Und wenn würde ich glaube ich in Lachen ausbrechen.

Noch ein paar Worte zu den anderen Familienmitgliedern. Lincoln`s Mutter ist ein absolutes No-Go und ohne Worte. Schwiegermonster ist gar kein Ausdruck. Kein Wunder, dass ihr verstorbener Ehemann ständig Affären hatte. Ein weiterer wirklich unangenehmer Charakter ist Harrison, Lincolns Bruder, diesen er auch mit jeder Faser seines Seins hasst. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Lincoln der Erbe des Multimillionendollarvermögens ist. Ich denke, dass auch die Probleme, welche Lincoln und Whitney am Ende des Buch gegenüberstehen auf seinen Intrigen beruhen. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Dann wäre da noch der Kommodore, Lincolns Großvater aus welchen ich noch so gar nicht schlau geworden bin. Teilweise hatte ich nämlich schon das Gefühl er würde Whitney recht mögen und dann im nächsten Moment sagt wieder etwas völlig Böses.

Fazit:

Richer than Sin konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Es gab wenig gute aber dafür sehr viele schlechte Charaktere. Die Geschichte an sich ist gut. Man hätte sie aber, meiner Meinung nach, spannender gestalten können, wenn man sie nicht mit Rückblicken in die Vergangenheit ständig unterbrochen hätte. Das Ende konnte noch mal viel aus dem Buch herausholen, da es wirklich spannend wurde und einige Charaktere noch andere Züge zu Tage legten. Der gemeine Cliffhänger macht Lust auf mehr. Ich bin gespannt wie es mit den Gables und Riscoffs in Band 2 Deeper than Love weiter geht.

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Veröffentlicht am 10.12.2021

etwas langatmig und wenig originell

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Whitney Gable kommt nach einer schlimmen Zeit in LA wieder zurück in Ihre Heimatstadt Gable. Die heißt zwar wie sie, wird aber von den Riscoffs regiert. Die beiden Familien haben schon seit Jahrhunderten ...

Whitney Gable kommt nach einer schlimmen Zeit in LA wieder zurück in Ihre Heimatstadt Gable. Die heißt zwar wie sie, wird aber von den Riscoffs regiert. Die beiden Familien haben schon seit Jahrhunderten Streit und da kommt es gar nicht gut an, dass Whitney und Lincoln Riscoff diese eine Nacht auch nach zehn Jahren noch nicht vergessen können...

Ich habe Bereits die Legend-Reihe von Meghan March gelesen, die ich ganz gut fand. Da ich diese Reihe auch noch im Regal stehen hatte und sie auch interessant klang, habe ich jetzt endlich dazu gegriffen. Leider wurde ich etwas enttäuscht...

Dies Art von Geschichte kennt man mittlerweile eigentlich schon, was ich gar nicht schlimm finde (sonst hätte ich sie ja nicht gelesen), aber ich fand bisher wenig daran originell. Es gab bis auf den Cliffhanger am Ende wenig überraschende Wendungen und ich hoffe, dass die Autorin damit jetzt etwas Gutes macht :)

Die Nebenfiguren haben mir gut gefallen, aber Whitney fand ich tatsächlich sogar etwas anstrengend.

Der Schreibstil hat mir dafür umso besser gefallen. Man kommt gut durch die Geschichte. Ich hoffe, dass mir die anderen beiden Teile etwas besser gefallen

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Leider sehr wirr und unübersichtlich

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MEINE MEINUNG
Das Buch ist mir schon einige Male auf Instagram begegnet und weil der Klappentext ganz spannend klang, habe ich es mir schließlich gekauft. Es klang nach einer perfekten Enemies to Lover-Geschichte, ...

MEINE MEINUNG
Das Buch ist mir schon einige Male auf Instagram begegnet und weil der Klappentext ganz spannend klang, habe ich es mir schließlich gekauft. Es klang nach einer perfekten Enemies to Lover-Geschichte, die ich momentan total mag, weswegen ich mich total auf den Inhalt gefreut habe.

Die Riscoffs und Gables sind schon seit Jahrzehnten verfeindet und auch wenn sie in der gleichen Stadt leben, kommen sie sich niemals zu nahe. Bis Lincoln Riscoff an einem Abend auf Whitney Gable trifft und die beiden der Anziehungskraft nachgeben und gemeinsam im Bett landen. Es entfacht ein noch größerer Streit zwischen den Familien und Whitney verlässt schließlich mitsamt neuem Ehemann die Stadt. Jetzt, 10 Jahre später, kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt und trifft auch endlich wieder auf Lincoln - doch ihre Liebe ist nach wie vor verboten.

Der Roman ist in der Ich-Form, wechselnd aus den Perspektiven von Lincoln und Whitney geschrieben worden. Zudem springt er regelmäßig zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit vor 10 Jahren hin und her. Und damit wären wir schon bei dem ersten Problem, welches ich mit dem Buch hatte. Ich bin leider nur wenig mit der Art zurecht gekommen, in der das Buch aufgezogen wurde. Zunächst waren die Kapitel unglaublich kurz, das kürzeste war nicht einmal 2 volle Seiten kurz! Das ist hier definitiv eine persönliche Präferenz, aber ich mag längere Kapitel deutlich, deutlich lieber. Ich finde leider immer, dass kurze Kapitel meinen Lesefluss deutlich beeinträchtigen, die kurzen Kapitel, die Perspektivwechsel und auch die andauernden Zeitsprünge haben diesen nämlich immer wieder unterbrochen. So fiel mir es mir sehr schwer, in das Buch zu finden und wirklich Spaß am Lesen zu haben.

Dabei hätte die Handlung so spannend sein können!
In der Vergangenheit geht es um Whitneys und Lincolns erste Annäherungsversuche, obwohl ihre Familien schrecklich verfeindet sind. Sie können trotzdem nicht ohne einander und es entwickelt sich ein Versteckspiel, das den ein oder anderen Spannungsmoment hervorbringt.
In der Gegenwart hingegen weiß die ganze Stadt bereits von Whitneys und Lincolns Vergangenheit und Whitney ist nicht sonderlich erpicht darauf, das Vergangene wieder hochkommen zu lassen. Doch schnell wird sie wieder in das Familiendrama hineingezogen und die Geschehnisse aus der Vergangenheit scheinen sich zu wiederholen.

Aber irgendwie konnte mich das ganze nicht sonderlich überzeugen und ich bin auch der Meinung, dass im Buch nicht sonderlich viel passiert ist.
Da ich schon weiß, wie die beiden auseinander gehen, fand ich die Kapitel der Vergangenheit ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Es war ganz süß mit anzusehen, wie die beiden sich näher kommen und die wie Anziehungskraft zwischen ihnen immer größer wird, aber wie gesagt weiß ich eben schon, wie es enden wird, wodurch es doch sehr eintönig wurde. Und in der Gegenwart passiert einfach nicht viel erwähnenswertes. Ich muss sagen, dass ich einfach super enttäuscht bin.

Ich glaube, es wäre besser gewesen, die Geschichte wirklich chronologisch zu erzählen und eventuell mit dem Prolog als Cliffhanger enden zu lassen. So hätte das Potential der Handlung besser genutzt werden können und die Geschichte deutlich spannender erzählt werden können. In dieser Reihenfolge war die eine Hälfte des Romans für mich einfach nur langweilig - und ich muss es noch einmal betonen, es hätte sooo schön sein können, weil die Idee so gut ist!

Zu den Charakteren kann ich auch ehrlich gesagt gar nicht viel sagen, weil sie mir so oberflächig erschienen. Lincoln arbeitet, um von seiner Familie wieder richtig anerkannt zu werden und Whitney kehrt zurück in ihre Heimatstadt. Mehr kann ich zu ihnen gar nicht sagen. Da hätte ich mir noch mehr gewünscht, mehr Szenen, die ihren Charakter deutlicher darstellen, intensivere Szenen zusammen -irgendwas! Es war mir einfach zu platt und alles erschien mir zu belanglos.

FAZIT
Die Geschichte hätte so gut werden können, eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, die einem das Herz zerreißt. Leider ist nicht wahnsinnig viel passiert und durch die dauerhaften Zeitsprünge wurde mir schnell zu viel vorweg genommen, wodurch der Inhalt der Gegenwart langweilig wurde. Wäre der Aufbau etwas anders gewesen, hätte ich vermutlich sehr viel Gefallen an diesem Buch finden können, so hat es mich leider einfach nur enttäuscht.

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Veröffentlicht am 02.08.2020

Für mich leider sehr enttäuschend. Sehr wenig Handlung und zu viele Zeitsprünge.

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Zehn Jahre sind vergangen, seit Whitney Gable ihre Heimatstadt verlassen hat. Zehn Jahre sind vergangen, seit Lincoln Riscoff ihre Hochzeit sprengte und sie stattdessen bat sich zu heiraten. Zehn Jahre ...

Zehn Jahre sind vergangen, seit Whitney Gable ihre Heimatstadt verlassen hat. Zehn Jahre sind vergangen, seit Lincoln Riscoff ihre Hochzeit sprengte und sie stattdessen bat sich zu heiraten. Zehn Jahre sind vergangen, seit sie ihm diese Bitte abschlug und ihm damit das Herz brach. Doch nun ist Whitney zurück und wird prompt von ihrer Vergangenheit eingeholt. Nicht nur, dass sie an ihrem ersten Tag direkt auf Lincoln trifft, in den darauffolgenden Wochen, sollen sich die Geschehnisse der Vergangenheit wiederholen und sie daran erinnern, warum Lincoln und sie damals keine Chance hatten und auch zukünftig nicht haben werden. Nur das Lincoln das damals wie heute ganz anders sieht. Doch wenn er sie wirklich davon überzeugen möchte ihm eine Chance zu geben, muss er vielleicht alles, wofür er die letzten Jahre gearbeitet hat, sowie seine Familie hinter sich lassen. Ist es ihm diesen hohen Preis wert zu zahlen?

Charaktere:

Ehrlich gesagt, fällt es mir ziemlich schwer groß etwas zu den Charakteren zu schreiben. Irgendwie fand ich sie leider ein wenig flach. Whitney ist hauptsächlich dadurch charakterisiert worden, dass sie aus einer armen Familie stammt, einfachen Arbeiten nachgehen musste und sich deswegen als wenig wertvoll betrachtet. Sie sieht sich selbst als eine Belastung für ihr gesamtes Umfeld und möchte eigentlich einfach nur vom Erdboden verschwinden.

Lincoln ist das genau Gegenteil, er stammt aus einer wohlhabenden, erfolgreichen Familie und hat ein dementsprechend hohes Selbstbewusstsein. Er wurde von klein auf dazu erzogen irgendwann das Familienunternehmen zu führen, weshalb er kein bisschen an seinen Fähigkeiten zweifelt. Seine Erfolge der letzten Jahre untermauern dies, dennoch muss er sich immer noch den Wünschen und Befehlen seines Großvaters beugen. Schon seit seiner Kindheit muss er machen was ihm gesagt wird und hasst es wie nichts anderes. Dass er sich ausgerechnet in Whitney, welche aus der Familie stammt, mit welcher seine Familie verfeindet ist, verliebt, wirkt auf sein Umfeld direkt als ein Akt der Rebellion. Und auch Whitney lässt sich davon überzeugen, zumal sie von Anfang an wusste, dass sie niemals gut genug für ihn sein kann.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Der allgemeine Schreibstil hat mir gut gefallen, es war angenehm und flüssig zu lesen. Was mir persönlich leider gar nicht gefallen hat, war, dass fast jedem Gegenwartskapitel, eins der Vergangenheit gegenüberstand. Das gesamte Buch besteht nur aus Zeitsprüngen zwischen heute und damals. Es mag stilistisch sehr clever gelöst sein, da der Leser so die Parallelen deutlich erkennen kann. Doch für meinen Lesefluss war es gar nicht angenehm. Ich habe öfter das Buch aus der Hand gelegt, weil ich nicht schon wieder einen der unzähligen Zeitsprünge lesen wollte. Und auch die Spannung hat für mich darunter sehr gelitten. Für mich persönlich hatte das Buch kaum Handlung. Es sind immer wieder ähnliche Dinge in der Vergangenheit, wie auch Gegenwart passiert. Weshalb sich die Handlung eigentlich nur im Kreis gedreht hat. Ich bin mir sicher, dass es bewusst so geschrieben wurde und es mag sicherlich auch einigen Lesern zusagen, nur leider war es für mich persönlich nichts. Das Buch endet dann schließlich mit einem dramatischen Cliffhanger, was ich auch wieder nicht so gut fand. An sich mag ich Cliffhanger und verstehe vollkommen, dass man den Leser dazu bewegen möchte, auch unbedingt die Fortsetzung zu kaufen. Aber wenn im ersten Teil so wenig geschieht wie hier und das Buch allgemein gerade mal 300 Seiten hat, dann frage ich mich, ob man nicht vielleicht nur zwei Bücher, statt drei aus der Geschichte machen sollte, sodass der Leser einfach mehr Inhalt in dem jeweiligen Buch erhält. Für mich reicht es, trotz Cliffhanger, leider nicht, um die Fortsetzung lesen zu wollen. Ich hoffe für alle, die den zweiten Band lesen, dass dieser mehr überzeugen kann!

Fazit:

„Richer than Sin“, war in meiner Vorstellung eine packende, moderne Romeo und Julia Geschichte. Zwei verfeindete Familien, bei denen sich die Kinder verlieben und entgegen der Wünsche ihrer Familien einander lieben. Irgendwie hat mir hier aber dann doch auch die Liebe gefehlt. Lincoln betonte zwar öfters, dass er ihn Whitney verliebt sei, aber sein Verhalten hat es meiner Meinung nach nicht wirklich zum Ausdruck gebracht. Wie bereits erwähnt ist der allgemeine Schreibstil sehr angenehm, doch ich persönlich hatte Probleme mit den unzähligen Zeitsprüngen, so wie der für mich oberflächlichen Handlung und Charaktere. Mir tut es immer sehr leid ein Buch negativ zu bewerten, doch Geschmäcker sind einfach unterschiedlich und ich hoffe einfach sehr, dass andere Leser an dem Buch mehr Freude haben werden und vielleicht hilft meine Rezension ja jemanden zu entscheiden, ob da Buch seinem Geschmack trifft oder doch nicht. 😊

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