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Veröffentlicht am 17.11.2019

Leider schwächer als der erste Teil!

Wild Souls - Mit dir für immer
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Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger in Teil eins war ich wirklich gespannt wie es mit Sawyer und Finn in Wild Souls weitergehen wird.
Die Story startet genau dort wo sie in Wild Hearts aufgehört hat. ...

Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger in Teil eins war ich wirklich gespannt wie es mit Sawyer und Finn in Wild Souls weitergehen wird.
Die Story startet genau dort wo sie in Wild Hearts aufgehört hat. Man bekommt also direkt eine erste kleine Auflösung.
Aber zuerst einmal zu den Protagonisten.

Saywer hat sich in Wild Hearts ja schon sehr entwickelt. Hier macht sie noch einmal eine stärkere Entwicklung durch. Sie lernt immer mehr das „normale“ Leben außerhalb der kirchlichen Gemeinde kennen. Mit den Bewohnern aus Outtskirts hat sie eine Ersatzfamilie gefunden und die Beziehungen zu ihnen wird immer enger.
Genau so wie die Beziehung zu Finn. Auch wenn die beiden noch nicht so lange zusammen sind merkt man dieses ganz besondere Band das die beiden verbindet.
Sawyer entwickelt auch immer mehr Humor. In einigen Momenten wo ihr mangelnden Wissen aufgrund der Lebensweise der Kirche auffällt, schafft sie es mit Humor die Situationen aufzulockern und sich selber nicht immer zu ernst zu nehmen.
Doch sie hat auch einiges zu verarbeiten in diesem Teil. Dadurch versucht sie sich emotional zurückzuziehen. Aber Finn schafft es immer wieder zu ihr durchzudringen. Diese Momente haben mich sehr berührt und sie haben Sawyer zu einer richtigen Kämpferin gemacht.

Finn hat seine alten Dämonen zu großen Teilen abgelegt. Nachdem in Sawyer es im ersten Teil geschafft hat ihn aus seiner Dunkelheit zu reißen, hilf Finn nun Sawyer mit allem was passiert zurechtzukommen. Am liebsten würde er selber alle Kämpfe für Sawyer kämpfen aber er merkt auch das sie gewisse Dinge selber erleben muss um ihre Vergangenheit hinter sich zu bringen.
Für mich ist Finn unglaublich gewachsen und viel ist von dem düsteren Finn aus Wild Hearts nicht mehr übrig.

Wild Hearts war für mich das erste Buch von T.M. Frazier und hatte mich total überrascht und begeistert.
Auch in Wild Souls hat sie wieder einen lockeren und flüssigen Schreibstil. Sie schafft es eine tolle Atmosphäre zu schaffen und ich würde am liebsten selber einmal ein paar Tage in dem kleinen Örtchen verbringen.

Viele Entwicklungen waren nicht vorhersehbar und haben mich überrascht. Manches hat man sicherlich auch so erwartet. Trotzdem war auch der zweite Teil sehr spannend und ich bin über die Seiten geflogen.
Allerdings gibt es auch ein paar Schwächen. Für mich hätten manche Dinge etwas mehr ausgearbeitet werden müssen. Gerade die ganze Handlung mit Sawyers Vater hätte so einige Seiten mehr vertragen können. Manches bleibt eher ungesagt und im Raum stehen. Man fragt sich „Wie hat er das geschafft?“.
Auch das ein Nebencharakter eingeführt wird, der nachher keinen Nutzen mehr hat für die Geschichte verstehe ich nicht. Da wäre Raum für wichtigere Handlungen gewesen.
Das etwas mystische Erlebnis zum Ende hin ist sicherlich nicht für jeden etwas. Allerdings fand ich diese Szene durchaus gelungen und hat zu dem gesamten Abschluss absolut gepasst.

Insgesamt hat mir auch die Fortsetzung sehr gut gefallen. Die Geschichte von Sawyer und Finn hat mich gefangen genommen und begeistert. Ich habe mit beiden mitgefiebert. Aber sie hatte auch ein paar Schwächen und ist deshalb auch nicht ganz so stark wie der erste Teil dieser Dilogie.
Deshalb bekommt „Wild Souls“ von mir 4 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Spannend, düster und unglaublich mitreißend!

Hades' Hangmen - Styx
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Nachdem ich „A thousand boy kisses“ von Tillie Cole gelesen hatte, wollte ich auch unbedingt andere Bücher von ihr lesen.
Beu der Hades Hangman Reihe geht es auf jeden Fall wesentlich rauer zu. Aber schon ...

Nachdem ich „A thousand boy kisses“ von Tillie Cole gelesen hatte, wollte ich auch unbedingt andere Bücher von ihr lesen.
Beu der Hades Hangman Reihe geht es auf jeden Fall wesentlich rauer zu. Aber schon mit dem ersten Teil hat Tillie Cole mich begeistern können.

Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen Mae und Styx.
Mae hat ihr ganzes Leben in einem Sektenorden verbracht. Dort wurde sie aufgrund ihres Aussehens als verflucht angesehen und seit ihrer Kindheit missbraucht. Sie hat unglaublich viel mitmachen müssen und ist wirklich eine unglaublich starke, junge Frau.
Man wird im Verlauf der Geschichte sehr genau mit den Geschehnissen in dem Orden konfrontiert. Das Mae es überhaupt geschafft hat so lange durchzuhalten ist wirklich beachtlich.

Aber auch Styx hat es nicht gerade leicht. Nachdem sein Vater gestorben ist, wurde Styx der neue Präsident der Hades Hangman. Doch das ist nicht immer leicht für Styx denn er stottert extrem. Deshalb bekommt er vor dem MC keinen Ton raus und kommuniziert über due Gebärdensprache.
Um seine Stellung zu behaupten ist er besonders brutal und setzt häufig seine Fäuste ein. Daher ist er zwar stumm aber auch ziemlich gefürchtet.

Mae und Styx begegnen sich schon einige Jahre früher. Diese Begegnung war wirklich unglaublich schön und man merkt dort schon das es eine Verbindung zwischen den beiden gibt.
Das ändert sich auch nicht als Mae auf einmal halb tot vor den Türen der Hangman liegt. Er erkennt Mae durch ihre Wolfaugen und will ihr sofort helfen.

Die Handlung ist wirklich extrem düster und von vielen traumatischen Erlebnissen gespickt. Das hat Tillie Cole hier aber unglaublich gut umgesetzt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Entwicklung die Mae durchmacht im Verlauf der Geschichte ist wirklich beachtlich. Sie kennt die Welt außerhalb des Ordens ja gar nicht und muss wirklich viel lernen. Auch sich in den MC einzufinden ist nicht gerade leicht.
Aber auch Styx verändert sich durch Mae. Er lernt Gefühle zuzulassen und kann sein stottern mit der Zeit immer mehr überwinden.

Ich finde es unglaublich mutig so ein ernstes Thema anzusprechen. Und ich denke das man es auf viele, auch sehr aktuelle Themen projizieren kann. Fanatismus ist in keiner Weise gut. Und die Erlebnisse des Ordens sind meiner Meinung nach auch sehr realistisch dargestellt worden. Es gibt ja einige Dokumentationen die ähnliche Dinge beschreiben.

Mich hat diese Geschichte auf jeden Fall gefesselt und ich bin den Hades Hangman verfallen. Zum Glück wird es noch einige Bücher der Reihe zu lesen geben.
Von mir bekommt „Hades Hangman – Styx“ 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Ich liebe Easton und Harper!!

Crush me tenderly
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Ich habe mich so wahnsinnig auf die Fortsetzung der Wrecked Reihe gefreut. Bereits am Ende vom zweiten Teil hat man Harper ja ganz kurz erleben dürfen.
Easton hat man ja bereits in den ersten zwei Bänden, ...

Ich habe mich so wahnsinnig auf die Fortsetzung der Wrecked Reihe gefreut. Bereits am Ende vom zweiten Teil hat man Harper ja ganz kurz erleben dürfen.
Easton hat man ja bereits in den ersten zwei Bänden, meist eher negativ erlebt. Deshalb war ich auch so gespannt auf seine Geschichte.

Easton ist wirklich kein einfacher Protagonist. Man schließt ihn wirklich nicht direkt ins Herz. Er ist aggressiv, unkontrolliert und liebt es andere Menschen zu demütigen. Er lässt wirklich niemanden wirklich an sich heran, das merkt man auch als Leser immer wieder. Und trotzdem kommen da immer wieder diese kleinen Momente, in denen er sich dann doch in das Leserherz stielt. Er tut wirklich viel dafür einen diese Momente wieder vergessen zu lassen, vor allem Harper bekommt das immer wieder zu spüren. Und trotzdem merkt man recht schnell das in diesem meist wütenden Charakter doch ein riesiges Herz steckt.

Harper ist eine sehr taffe Protagonistin. Das muss sie auch sein. Denn sie hat es alles andere als leicht. Um ihrem Bruder ein gutes Leben ermöglichen zu können, arbeitet sie im Haus der Familie Price. Und dann muss sie sich immer wieder mit Easton herumschlagen. Immer wieder versucht er seine Machtposition an ihr auszulassen. Leider muss sie das auch sehr oft schlucken, allerdings kann sie auch in den passenden Momenten zurückschlagen. Und diese Momente haben mir wirklich sehr gefallen. Denn Harper ist ein sehr ehrlicher Mensch. Sie sagt die Dinge wie sie es sieht.
Deshalb entgeht ihr auch die andere Seite von Easton nicht und ich mochte es das sie an vielen Punkten hinter ihm gestanden hat, obwohl er so oft wirklich gemein zu ihr war.

Zusammen sind Harper und Easton wirklich unschlagbar. Ich liebe ihre Wortgefechte. Es ist alles andere als eine leichte Liebesgeschichte. Denn vor allem Eston ist ein sehr komplexer Charakter mit sehr viel Schmerz in sich. Aber ihn Stück für Stück mit Harper gemeinsam zu erkunden ist wirklich unglaublich spannend. Und es sorgt auch für ganz viele Herzklopfmomente.

Man könnte jetzt meinen es ist eine typische Good Girl – Bad Boy Geschichte. Aber das ist es nicht. Denn Katie Weber hat einfach einen ganz besonderen Schreibstil. Deshalb schafft sie es auch wieder aus dieser Geschichte etwas Besonderes und auch Tiefgründiges zu machen.
Die Charaktere sind unglaublich lebendig und mit einfachem schwarz-weiß Denken kommt man hier nicht weit. Man muss so manches Mal auch zwischen den Zeilen lesen und das liebe ich so an Katies Büchern.

Zwar konnte Easton seinen Freund Grayson noch nicht vom Thron meiner Lieblinge stoßen aber trotzdem ist „Crush me Tenderly“ eine unglaublich düstere und emotionale Geschichte. Sie hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich war absolut gefangen in den Geschehnissen. Ich liebe diese Reihe einfach und freue mich wahnsinnig, wenn es weitergeht.

„Crush me Tenderly“ bekommt auf jeden Fall 5 von 5 Lesekatzen von mir.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Gelungene Fortsetzung und ein wundervoller Abschluss der Dilogie!

Please, love my mind
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Endlich geht es mit Arden und June weiter. Zum Glück mussten wir ja nicht lange auf die Fortsetzung warten. Aber nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Teil eins war ich natürlich neugierig wie es weitergehen ...

Endlich geht es mit Arden und June weiter. Zum Glück mussten wir ja nicht lange auf die Fortsetzung warten. Aber nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Teil eins war ich natürlich neugierig wie es weitergehen wird.

Und das Buch setzt auch genau bei dem Cliffhanger an. Es bleibt also spannend. Denn man bleibt als Leser erst einmal noch ziemlich im ungewissen wer der Täter ist.
Nachdem man in Teil eins viel über die Protagonisten gelernt hat und es oft ordentlich geknistert hat, geht es nun weiter in die Tiefe. Man merkt schnell das vor allem Arden noch eine ganz andere Seite an sich hat. Das macht es June nicht gerade leicht sich auf ihn einzulassen. Ich kann ihre Bedenken da absolut verstehen.

Es kommt immer wieder auch zu Wortgefechten zwischen Arden und June. Das ist durchaus unterhaltsam und ein wenig Humor zwischendurch kann man wirklich gebrauchen. Denn ansonsten wird es wirklich spannend und man bekommt kaum Zeit zum Durchatmen.
Die Gefahr, die Arden und June umgibt zerrt auch an den Nerven des Lesers. Dazu kommt das man natürlich hofft, dass die beiden einen Weg zueinander finden und es schaffen glücklich zu werden.
Ein kleines Highlight für mich war David. Er ist sowohl Arden wie auch June ein guter Freund und ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen.

Für mich ist „Please, love my mind“ wirklich ein gelungener Abschluss. Ich würde sagen für mich ist es die beste Buchreihe von Emma Smith. Sie ist tiefgründig, spannend, hat ganz viel Herzklopfen und den für Emma so typischen Humor. Eine rundum gelungene Story. Deshalb bekommt auch der zweite Teil der Reihe 5 von 5 Lesekatzen von mir.

Veröffentlicht am 03.11.2019

Gutes Ende, trotzdem hatte ich mir von Devlins Geschichte mehr versprochen!

Golden Dynasty - Stärker als Begehren
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Mit diesem Teil endet die Reihe rund um die de Vincents auch schon. Ein wenig traurig bin ich durchaus. Aber ich war auch wirklich sehr neugierig darauf wie die Geschichte von Devlin sein wird.

Devlin ...

Mit diesem Teil endet die Reihe rund um die de Vincents auch schon. Ein wenig traurig bin ich durchaus. Aber ich war auch wirklich sehr neugierig darauf wie die Geschichte von Devlin sein wird.

Devlin ist der älteste Bruder. Und ich muss sagen, für mich war er bis dato auch nicht besonders sympathisch. Er ist kalt und hat immer nur das Wohl der Familie im Sinn. Und nun kann man endlich ein wenig hinter diese harte Fassade blicken.
Auch wenn man schnell merkt, dass Devlin seinen Spitznamen Devil nicht zu Unrecht trägt merkt man doch sehr schnell mit welcher Last er sich täglich herumschlagen muss.
Er ist durchaus auch traumatisiert. Schon seine Kindheit war alles andere als leicht und nun versucht er möglichst alles von seinen Brüdern fernzuhalten damit diese glücklich leben können.
Eigentlich ist Devlin ein wirklich selbstloser Mensch. Doch Gefühle kann er einfach nicht zeigen und deshalb wird seine Welt auch ganz schön auf den Kopf gestellt als auf einmal Rosie in sein Leben schliddert.

Rosie ist das absolute Gegenteil zu Devlin. Es zeigt wie unterschiedlich Menschen mit schlimmen Erlebnissen umgehen können. Denn auch Rosie hat so Einiges erlebt. Trotzdem ist sie ein fröhlicher Mensch. Sie trägt das Herz auf der Zunge und versucht jeden Tag ihres Lebens zu genießen.
Auf einige Menschen mag sie etwas skurril wirken denn sie trägt teilweise sehr schräge Klamotten. Außerdem glaubt sie sehr stark an Geister und ist dort auch aktiv in einer Gruppe. Oft wird sie deshalb unterschätzt, doch eigentlich ist Rosie wirklich schlau.
Sie lässt sich von Devlin nicht einschüchtern und bietet ihm mehr als einmal die Stirn.

Devlin und Rosie miteinander zu erleben hat mir wirklich gefallen. Rosie kitzelt so Einiges aus Devlin raus, was er wohl selber nicht dachte das es in ihm steckt. Es hat wirklich Freude bereitet.

Was mir hier nicht ganz so gut gefallen hat war die Handlung und der Abschluss der de Vincents Story. Das meiste davon hatte ich vorher schon erahnen können, es war also keine Überraschung mehr.
Teilweise waren für mich aber auch zeitliche Fehler drin und einige Dinge die nicht so wirklich angesprochen wurde. Es war für mich da nicht ganz so rund. Das fand ich doch sehr schade. Denn dadurch ist Devlins Geschichte leider auch schwächer geworden als sie eigentlich ist, wenn man sie nur auf die Liebesgeschichte beschränken würde.

Der Abschluss war mich ok so aber es hätte mehr herausgeholt werden können.
Trotzdem hat mich vor allem Rosie und ihre Art wirklich durch diese Geschichte getragen. Sie war so eine tolle Protagonistin und was sie aus Devlin herausgeholt hat war auch wirklich toll.

Deshalb bekommt „Golden Dynasty – Stärker aks Begehren“ von mir 4 von 5 Lesekatzen.