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Veröffentlicht am 13.09.2020

Starker erster Teil der Reihe, an manchen Stellen hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht

Silver Crown - Forbidden Royals
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Dieses Buch ist für mich ganz große Coverliebe. Ich finde es wirklich sehr gut gelungen. Auch die anderen beiden Teile der Reihe sehen wirklich toll aus.
Aber auch der Klappentext hat mich angesprochen. ...

Dieses Buch ist für mich ganz große Coverliebe. Ich finde es wirklich sehr gut gelungen. Auch die anderen beiden Teile der Reihe sehen wirklich toll aus.
Aber auch der Klappentext hat mich angesprochen. Manchmal mag ich Storys sehr gerne die etwas düsterer sind und hier war ich sehr auf den royalen Einfluss gespannt.

Die Protagonistin ist Emilia. Wir erleben die Handlung komplett aus ihrer Sicht.
Sie ist eine junge, unabhängige Frau, studiert Psychologie und hat ihre Mutter verloren. Ihr bester Freund Owen ist der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Er ist auch der Einzige der Emilias komplette Geschichte kennt.
Denn ihr Vater ist Linus, Prinz von Caerleon und durch einen Anschlag nun der König. Emilia hat ihn aber nie kennengelernt und möchte auch gar nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden.
Das ändert sich nach dem Anschlag allerdings schnell. Und man erlebt wie diese starke und unabhängige Protagonistin dafür kämpft in den Wirren der Krone trotzdem Gehör zu finden.

Carter ist Emilias Stiefbruder. Ihn lernt sie in der Nacht des Anschlags unfreiwillig kennen. Er ist ein absoluter Playboy und macht da kein Geheimnis draus.
Auf den ersten Blick wirkt er extrem arrogant und wenig interessiert an anderen. Man merkt aber schnell woher dieses Verhalten kommt und im Laufe der Geschichte wurde Carter mir immer sympathischer.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Egal ob Carters Schwester Chloe. Sie war für Emilia oft eine Stütze und hat ihr durch die Erfahrungen im Königshaus geholfen.
Oder auch Octavia die böse Stiefmutter. Sie ist wirklich undurchschaubar. Und ich bin sehr auf ihre weitere Rolle gespannt.
Auch Owen hat eine spannende Rolle. Ich hoffe sehr das es mit ihm kein böses Erwachen am Ende gibt.
Aber auch König Linus, Emilias Vater ist nicht ohne. Mal wirkt er wie der nette Vater, der seine Tochter immer schon kennenlernen wollte und mal ist er kühl und berechnend.
Man merkt schnell wie komplex die Charaktere sind und wie ineinander verwoben die ganze Handlung ist.
Dieses Buch ist ja der Start zu einer Trilogie. Trotzdem ist der erste Teil wirklich recht kurz geworden. Man lernt so viele Charaktere kennen und es gilt wirklich viele Infos hineinfließen zu lassen und gleichzeitig eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen.
An sich ist dies auch passiert. Es war wirklich spannend für mich und ich habe die Seiten nur so inhaliert. Der Schreibstil ist wirklich leicht und flüssig.
Aber als ich am Ende und damit beim fiesen Cliffhanger angekommen war, habe ich mir wirklich gewünscht das dieses Buch ein paar Seiten mehr gehabt hätte.
Die erste Hälfte des Buches ist noch sehr ausführlich und man bekommt sehr viele Emotionen und Gedanken mit. Wenn Emilia aber einmal inmitten der Königsfamilie ist, geht alles wirklich rasant und dadurch wirken manche Entscheidungen sprunghaft und man kann nicht immer alles nachvollziehen.
Das sind die Momente wo ich mir noch etwas mehr Raum für Emilia und auch für die anderen gewünscht hätte.

Das trügt aber nicht das Lesevergnügen. Es ist spannend, die Charaktere sind alles andere als durchschaubar. Man überlegt und stellt Theorien auf. Es macht wirklich Spaß darüber nachzudenken.
Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich glaube da wird und noch Einiges erwarten in den nächsten zwei Teilen.

Insgesamt auf jeden Fall ein sehr guter Start in die Trilogie. Von mir bekommt „Silver Crown“ 4 von 5 Lesekatzen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.08.2020

Geschichte und Charaktere konnten mich überzeugen aber der Klappentext hat ein wenig vom Zauber genommen

Dreams of Yesterday
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Diese Geschichte wollte ich unbedingt lesen. Erst einmal finde ich das Cover einfach wunderschön. Aber auch der Klappentext hat mich sofort überzeugt.
Besonders dick ist Teil eins der Dilogie nicht. Deshalb ...

Diese Geschichte wollte ich unbedingt lesen. Erst einmal finde ich das Cover einfach wunderschön. Aber auch der Klappentext hat mich sofort überzeugt.
Besonders dick ist Teil eins der Dilogie nicht. Deshalb war ich etwas skeptisch ob hier genug Platz für die Entwicklung der Charaktere ist.

Evelyn ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrer Tante Yvonne in einer nicht sehr guten Gegend in Dublin.
Trotzdem ist sie fröhlich und liebenswürdig. Sie scheint fast immer gute Laune zu haben und zusammen mit ihrem besten Freund Sam geht sie durch dick und dünn.
Ihre große Leidenschaft sind Blumen. Deshalb hat sie auf dem Dach des Häuserkomplexes auch einen kleinen Garten erschaffen.
Ich mochte Evelyn sehr. Sie war direkt und hat fast immer gesagt was sie denkt. Auch wenn sie nicht viele Freunde hat, ist sie doch kommunikativ. Vor allem ihre Beziehung zu Sam ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Dylan wohnt im gleichen Haus und geht auch auf die gleiche Schule wie Evelyn. Er stürmt quasi in Evelyns Leben und nach der ersten richtigen Begegnung kommen die beiden sich schnell näher. Auch wenn es erst einmal eher auf eine freundschaftliche Art ist.
Dylan ist sehr gutaussehend, hat aber trotzdem wenig Freunde an der Schule. Im Gegensatz zu Evelyn, die sich mit dem begnügt was sie hat, hat Dylan viele Pläne für seine Zukunft. Er will auf jeden Fall aus Dublin raus.
Auch ihn mochte ich sehr. Es wird nicht erst versucht aus ihm einen Bad Boy zu machen. Er ist vielleicht auch nicht Schwiegermutters Liebling aber insgesamt ist Dylan ein sehr positiver und tiefgründiger Charakter.

Mir haben hier alle Protagonisten sehr gefallen. Obwohl die Geschichte so wenig Seiten hat, wurde viel Liebe in die Details gesteckt. Auch bei den Nebencharakteren. Das hat mir sehr gefallen.
Vor allem die Gespräche zwischen Dylan und Evelyn haben mich überzeugt. Oft scheint es als wenn Dylan alles nur schlecht sieht. Aber er ist der Gegenpart zu Evelyn und schafft es das sie gewissen Dinge auch mal hinterfragt und nicht alles nur als gegeben ansieht.
Der erste Teil des Buches hat mich überzeugt. Es fängt spannend an und die Entwicklung der Charaktere hat ein passendes Tempo. Irgendwann wurde es aber sehr ruhig. Ich kann nicht sagen es wurde langweilig. Denn Der Schreibstil war so leicht und flüssig, dass man nur so über die Seiten geflogen ist.
Aber man wartet immer darauf das man das Geschehen aus dem Klappentext hinter sich lässt und irgendwann danach dann einsetzt.
Das passiert aber nicht. Im Grunde behandelt das Buch genau das was im Klappentext vorkommt. Nicht mehr und nicht weniger. Das muss ich als deutlichen Kritikpunkt an den Verlag ansehen. Denn dadurch geht schon ein wenig Lesefreude verloren.

Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und auf einmal ging es mir zu schnell. Es passiert wirklich ein Drama und dadurch das alles so schnell geht, konnte ich gar nicht mit den Charakteren mitfühlen. Am Ende war ich dann ein wenig überrumpelt.

Lange habe ich überlegt ob ich 3 oder 4 Lesekatzen geben werde. Ich glaube aber das 3 Lesekatzen nicht fair wären denn die Charaktere und der Schreibstil waren generell gut. Für mich lag vieles an dem Klappentext, der quasi den ganzen Inhalt spoilert.

Deshalb bekommt „Dreams of Yesterday“ von mir 4 von 5 Lesekatzen. Ich bin natürlich sehr gespannt wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.06.2020

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen

Never Let Me Down
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Ich mag die Bücher von Sarina Bowen wirklich gerne. Deshalb war ich wirklich gespannt auf diesen Einzelband. Und die Leseprobe hat sich so vielversprechend gelesen. Deshalb habe ich mich wirklich gefreut ...

Ich mag die Bücher von Sarina Bowen wirklich gerne. Deshalb war ich wirklich gespannt auf diesen Einzelband. Und die Leseprobe hat sich so vielversprechend gelesen. Deshalb habe ich mich wirklich gefreut bei der Leserunde zu „Never let me down“ dabei zu sein.

Rachel hat zu Beginn der Geschichte gerade ihre Mutter verloren. Da ihre Tante sie nicht aufnehmen will kommt Rachel erst einmal in ein Heim und das Jugendamt nimmt Kontak zu Rachels Vater dem Rockstar Freddy Ricks auf.
Rachel ist ein sehr ruhiger Charakter. Sie hat nur ihren besten Freund Haze an ihrer Seite. Sie ist sehr zielstrebig und versucht alles um die verpassten Prüfungen nachzuholen.
Oft wirkt sie passiv und manchmal passt ihr Verhalten nicht zu dem was sie aus ihrer Vergangenheit erzählt.

Jake sorgt gerade am Anfang der Geschichte für ein wenig positive Stimmung. Er ist der Pate von Rachel am Claiborne College und schreibt Rachel eine wirklich sehr sympathische Mail. Die beiden bleiben im Kontakt und seine Art war wirklich herrlich erfrischend. Auch das er nicht der typische Bad Boy ist sondern ein wenig nerdig hat mir sehr gefallen.
Eigentlich ist Jake ja der männliche Protagonist. Aber viel mehr als das hier kann ich nicht über ihn sagen. Einfach weil man leider nicht viel von ihm erfährt in der Geschichte.

Wie oben schon beschrieben ist die Handlung wirklich stark gestartet. Die Emotionen von Rachel haben mich wirklich umgehauen und ich fand es wirklich sehr gut dargestellt. Auch das sie nicht direkt Freudensprünge macht als sie ihren Vater zum ersten Mal sieht kann ich total verstehen. Das erste Drittel war wirklich überzeugend.
Durch den sehr emotionalen und lockeren Schreibstil von Sarina Bowen kann man sich sehr gut in Rachel hineinversetzen und ihre Situation hat mich wirklich berührt.
Leider bleibt es nicht so stark. Denn nach dem ersten Drittel wird es leider immer schwächer. Der Schreibstil bleibt locker aber ansonsten hatte ich immer das Gefühl nur ein Beobachter zu sein der nicht wirklich an die Charaktere herankommt.
Obwohl die Geschichte aus der Sicht von Rachel erzählt wird bekommt man so viele Dinge nicht mit.
Das lieg vor allem an den ständigen Zeitsprüngen. Jedes Mal wenn ich dachte jetzt kommt etwas Wichtiges dann gab es einen Sprung und man befand sich ein paar Tage oder sogar ein paar Wochen weiter.
So kommt es auch das man gar nicht mitbekommen hat wie sich Rachel und Jake nähergekommen sind. Denn diese Dinge passieren ohne das man als Leser auch nur zu einem Treffen mitgenommen wurde.

Auch die Entwicklung zwischen Rachel und ihrem Vater Freddy habe ich irgendwann eher als nervig betrachtet. Rachel schweigt, Freddy schweigt und die beiden tänzeln umeinander rum ohne auch nur eine wirkliche Entwicklung durchzumachen.
Ich konnte es wirklich sehr gut verstehen. Also gerade am Anfang. Beide kennen sich nicht, es ist eine neue Situation für beide und es überfordert die beiden. Das ist nur normal und machte die Handlung wirklich realistisch am Anfang.
Doch im Verlauf der Handlung wünscht man sich doch das beide auch eine Entwicklung durchmachen. Und das hat mir hier einfach gefehlt. Nie gibt es richtige Gespräche, immer bleibt alles nur an der Oberfläche.
Rachel geht Konfrontationen einfach ständig aus dem Weg und die anderen Charaktere tun es ihr gleich.
Da hat mir einfach etwas gefehlt. Denn entweder hat man das Gefühl gehabt etwas zu verpassen oder es war einfach nur oberflächlich.

Das finde ich wirklich schade. Denn die Geschichte hatte durchaus Potenzial. Ich glaube bei so einer komplexen Handlung wo es nicht nur um eine Liebesgeschichte geht, sondern auch um die Beziehung zwischen Vater und Tochter da wäre es sinnvoller gewesen die Geschichte in zwei Bücher zu verpacken. Dann hätte es nicht so viele Zeitsprünge gegeben und man wäre am Ende nicht mit so vielen offenen Fragen zurückgeblieben.

Ich bin sonst wirklich anderes gewohnt von Sarina Bowen und hoffe sehr das ihre neue Reihe mich da wieder mehr begeistern kann.
Dieses Buch war leider nichts. Trotz des flüssigen Schreibstils. Aber leider kann ich „Never let me down“ nur 3 von 5 Lesekatzen geben.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.05.2020

Leider eine sehr schwache Fortsetzung

Rebel Heart
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Nach dem gemeinen Cliffhanger am Ende vom ersten Teil, musste ich natürlich direkt weiterlesen. Mich hatten Gia und Rush so sehr überrascht im ersten Teil und ich war wirklich begeistert von der Story, ...

Nach dem gemeinen Cliffhanger am Ende vom ersten Teil, musste ich natürlich direkt weiterlesen. Mich hatten Gia und Rush so sehr überrascht im ersten Teil und ich war wirklich begeistert von der Story, deshalb war ich neugierig wie es hier nun weitergehen wird.

Entsprechend spannend startet man auch in das Buch. Das erste Drittel hat mich total gefesselt und auch wenn es manchmal etwas schnell ging, konnte es mich mitreißen.
Leider hielt das aber nicht an. Denn im restlichen Buch passiert nicht mehr viel. Gia und Rush scheinen sich immer im Kreis zu drehen und bleiben dabei eher blass. Auch die Nebencharaktere die man im ersten Teil liebgewonnen hat wie Gias Vater oder Rushs Mutter spielen hier quasi keine Rolle.
Dafür werden Charaktere eingeführt, die anfangs wirklich wichtig für die Handlung zu sein scheinen aber dann am Ende doch gar keine Rolle gespielt haben.

Auch die Entwicklung von Gia und Rush hat mir nicht gefallen. Natürlich kann ich sehr gut verstehen, dass Rush Probleme hat die Neuigkeiten zu verarbeiten. Das ist keine einfache Situation und man muss sich damit auseinandersetzen.
Leider habe ich aber nicht das Gefühl, das Rush sich mit den Problemen auseinandersetzt. Er versinkt im Selbstmitleid und denkt höchstens Mal an Gia weil ihr Bauch wächst und er erotische Gedanken hat. Aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Thematik fehlt mir.

Und Gia hat sich so sehr gewandelt. Ich mochte ihre offene und direkte Art aus dem ersten Teil. Sie Wortgefechte zwischen ihr und Rush waren so unterhaltsam. Sie hat sich einfach nichts gefallen lassen und auch wenn sie in manchen Bereichen etwas unsicher war, so hatte sie trotzdem eine gesunde Portion Selbstbewusstsein.
Hier in diesem Teil ist sie klein und wirkt für mich eher so als würde sie alles tun nur um Rush zurückzubekommen. Sie hat Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen für eine Sache, die passiert ist als sie Rush nicht einmal kannte. Das finde ich wirklich schade. Denn so wirkt sie einfach nur noch wie eine Person die abhängig von dem Mann in ihrem Leben ist und sich selber dafür wahnsinnig zurücknimmt.

Der Schreibstil ist auch hier leicht und flüssig. Das hat mich diese Geschichte auch trotz der Kritikpunkte schnell lesen lassen.
Allerdings fehlen hier wie oben schon erwähnt die Wortgefechte zwischen Gia und Rush. Und generell der Humor kommt leider viel zu kurz.

Die Dramaturgie ist hier leider nicht genutzt worden. Viele unwichtige Dinge bekommen extrem viel Platz und die Handlungen, die hätten spannend werden können die werden extrem schnell abgehandelt.
Deshalb wirkt das Ende für mich auch eher erzwungen und irgendwie nicht rund. Für mich hätte man hier die Hälfte der Story kürzen können und dafür dann ein Buch daraus machen können. Dann hätten sich manche Szenen auch nicht so gezogen.

Leider ist „Rebel Heart“ für mich also keine gelungene Fortsetzung und konnte nicht an den starken ersten Teil anschließen.
Von mir bekommt diese Geschichte nur 2 von 5 Lesekatzen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.04.2020

Ich liebe es!!!!

All Saints High - Die Prinzessin
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L.J. Shen ist für mich die Queen der kaputten Charaktere. Ich habe ihre Sinner of Saint Reihe absolut geliebt und deshalb habe ich mich auch so sehr auf die Reihe rund um die Kinder der HotHoles gefreut. ...

L.J. Shen ist für mich die Queen der kaputten Charaktere. Ich habe ihre Sinner of Saint Reihe absolut geliebt und deshalb habe ich mich auch so sehr auf die Reihe rund um die Kinder der HotHoles gefreut.

Den Anfang macht Daria. Ihre Eltern sind Jamie und Melody. Beide machten vor allem von sich reden weil Meldy als Jamies Lehrerin eine Beziehung mit einem Schüler einging.
Diese Situation macht es Daria auch heute nicht leicht. Denn Daria geht auf die selbe Schule wie ihre Eltern und dort sind sie auch nach all den Jahren noch Gesprächsthema.
Insgesamt ist Daria kein leichter Charakter. Und das weiß sie auch. Sie scheut nicht davor ihre Krallen auszufahren um das zu bekommen was sie will. Und auch wenn sie das im Nachhinein oft bereut und ein schlechtes Gewissen hat, kann sie doch nichts an ihrem Verhalten ändern.
Und obwohl Daria so ein schwerer Charakter ist, habe ich sie sehr ins Herz geschlossen. Ihre Verzweiflung im Verlauf der Geschichte und ihr Kampf um Aufmerksamkeit können einem wirklich das Herz brechen.

Man könnte meinen das Penn das komplette Gegenteil zu Daria ist. Das ist aber absolut nicht der Fall. Er ist nicht in Reichtum aufgewachsen und obwohl er noch so jung ist, musste er sich immer durchs Leben kämpfen. Seine Vergangenheit hat ihn hart gemacht und er ist voller Hass zu Daria denn sie ist seiner Meinung nach Schuld daran das seine Zwillingsschwester verschwunden ist.
Doch auch Penn ist kein Protagonist der nur aus schwarz und weiß besteht. Es gibt diese Momente, die bei ihm durchblitzen und auch wenn sein Verhalten nicht immer fair oder nett ist so kann man es als Leser absolut nachvollziehen.

Ich liebe diese Geschichte. Anders kann ich es einfach nicht sagen. Daria und Penn sind so starke und doch zerbrechliche Charaktere. Die beiden schicken sich gegenseitig durch die Hölle und sind doch gegenseitig der größte Halt füreinander.
Manche Dinge mögen überspitzt wirken. Ich denke man muss diese Art von Büchern einfach mögen sonst wird man seine Probleme damit haben.
Ich finde es aber einfach toll wie L.J. Shen es immer wieder schafft solch komplexe Charaktere zu erschaffen. Und auch wenn die Sprache oft rau ist so ist das Buch absolut nicht primitiv. Denn L.J. Shen hat eine so tolle Art zu schreiben und manchmal wirkt es schon fast poetisch wie sie gewissen Szenen erzählt.

Für mich ist der erste Teil der „All Saints High“ Reihe ein wirkliches Highlight und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

„All Saints High – Die Prinzessin“ bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen und ganz viel Liebe!

  • Erzählstil
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl