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Veröffentlicht am 26.05.2019

Die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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Als ich das Cover und den Klappentext gelesen habe, war ich direkt begeistert. Beides konnte mich wirklich überzeugen und ich war gespannt wie das Buch sein wird.

Leider muss ich sagen, dass die anfängliche ...

Als ich das Cover und den Klappentext gelesen habe, war ich direkt begeistert. Beides konnte mich wirklich überzeugen und ich war gespannt wie das Buch sein wird.

Leider muss ich sagen, dass die anfängliche Begeisterung schnell vorbei war.
Ich wurde mit den beiden Protagonisten einfach nicht warm. Abigail hat jahrelang als Spielerfrau gelebt. Sie war nie glücklich mit diesem Leben. Denn eine richtige Familie konnten sie aufgrund der vielen Auswärtsspiele nicht führen.
Nachdem sich Abigail von ihrem untreuen Ehemann getrennt hat zieht sie in ihre alte Heimatstadt. Auf micht machte Abigail oft einen naiven Eindruck. Oft passten für mich auch ihre Gedanken und ihre Handlungen nicht zusammen. Oft war sie total verunsichert und nicht sehr selbstbewusst und gleichzeitig handelt sie aber wie eine taffe Geschäftsfrau.
Außerdem war sie extrem sprunghaft mit ihren Gedanken und Gefühlen.
Was mir sehr gut gefallen hat war Abigails Umgang mit ihrer Tochter Dani. Da merkt man das ihre Tochter für Abigail am wichtigsten.

Jackson ist ein ziemlich bodenständiger Kerl. Als einziger Sohn hat er keine Profi Eishockey – Karriere angefangen. Auch wenn er es probiert hat, hat es am Ende nicht geklappt und nun verdient er sein Geld durch Immobilien und nebenbei trainiert er die örtliche Eishockeymannschaft.
Er ist der beste Freund von Abigails Noch – Ehemann und schon seit der Schule in Abigail verliebt.
Eigentlich ist er ein sehr sympathischer Charakter aber manchmal war mir seine Unsicherheit wie er mit Gefühlen umgeht doch zu viel.

Für mich war einfach keine Chemie zwischen Abigail und Jackson da. Es konnte mich einfach nicht mitreißen und ich habe mit den beiden auch nicht mitgefiebert.
In den Szenen wo jeder für sich war viel mir das Lesen wesentlich leichter. Aber die gemeinsamen Szenen waren für mich oft eher langatmig.

Gerade in dem Genre tue ich mich schwer wenn die Perspektive in der 3. Person ist. Manchmal ist das gut umgesetzt wie zum Beispiel in der „Redwood Love“ Reihe. Aber hier hat es mir gar nicht gefallen.
Man bleibt immer nur Beobachter. Wirklich in die Emotionen konnte man nicht eintauchen.
Obwohl das Buch sowohl Abigails wie auch Jacksons Seiten zeigt.

Was die Beschreibung des Ortes Glennwood Falls angeht konnte mich der Schreibstil überzeugen. Auch die Nebencharaktere fand ich oft wesentlich spannender als die Handlung rund um Jackson und Abigail.
Mir fehlte einfach etwas. Es war zu viel Buch für zu wenig Handlung. Da hätte noch mehr kommen können.

Es klingt jetzt vielleicht alles extrem negativ. Das ist es nicht. „Maybe this Time“ ist ein nettes Buch für zwischendurch. Man erlebt dieses typische Kleinstadt - Feeling welches ich wirklich sehr mag.
Es gibt auch einige sehr lustige Szenen und insgesamt ist die Entwicklung der beiden Protagonisten auch glaubwürdig.
Am Ende fehlte mir einfach etwas. Aber ich werde auf jeden Fall Teil zwei rund um Jacksons Bruder Ben eine Chance geben.

Insgesamt bekommt „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ 3 von 5 Lesekatzen von mir.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Auch Teil 4 überzeugt!!

Rhythm and Love: Lizzy und Steve
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Mit Lizzy und Steve geht die Rhythm and Love Reihe schon in die vierte Runde.
Steve hat man ja in den vorherigen Teilen immer schon mal erleben dürfen. Aber auch Lizzy kennt man schon aus dem dritten ...

Mit Lizzy und Steve geht die Rhythm and Love Reihe schon in die vierte Runde.
Steve hat man ja in den vorherigen Teilen immer schon mal erleben dürfen. Aber auch Lizzy kennt man schon aus dem dritten Teil.

Steve ist der Frauenheld der Band. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und seine beste Freundin Sammy ist fast immer an seiner Seite.
Doch es gibt auch eine andere Seite an Steve, die nur sehr wenige Menschen kennen. Er ist ein absolut sympathischer Charakter und ich mochte ihn schon in den anderen Teilen sehr gerne.

Lizzy ist eine tolle Fotografin. Deshalb bekommt sie auch die Chance Bandfotos mit den Weeds zu machen. Allerdings ist sie gar nicht so begeistert davon wie sie es eigentlich sollte. Denn auch wenn es eine riesige Chance für sie ist, eigentlich steht Lizzy den Rockstars skeptisch gegenüber.

Lizzy und Steve sind eine sehr spannende Mischung. Oft will man einen von beiden schütteln. Gerade Steve schafft es immer wieder, dass die Dinge die er sagt oder tut ganz falsch bei Lizzy ankommen. Das macht es ihm wirklich nicht sehr leicht.
Doch es gibt einige Momente zum Schmunzeln. Lizzy und Steve haben einige wirklich interessante Gespräche.
Manchmal war es nicht so leicht für mich als Leser mit Lizzy. Sie hat es also nicht nur Steve schwer gemacht. Denn sie hat so einige Vorurteile. Im Verlauf der Story erfährt man auch warum das so ist. Doch erst einmal ist es schwer Lizzy´s Handeln immer nachzuvollziehen.
Trotzdem merkt man eine Entwicklung bei beiden Charakteren. Und das hat mir sehr gefallen.
Auch wie sich die Beziehung der beiden entwickelt gefällt mir. Denn es ist realistisch. Nichts was innerhalb von zwei Wochen auf einmal die große Liebe ist. Hier geht alles Stück für Stück und jeder der beiden hat auch mit sich selber zu kämpfen.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und locker. Die einzelnen Teile können ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Allerdings lohnt es sich wirklich auch vorher zu lesen was den anderen Mitgliedern der Weeds so passiert. Denn es wird immer mal locker aufgegriffen, so das es eine fortlaufende Handlung ist.

Insgesamt hat mir auch der vierte Teil der Rhythm and Love Reihe sehr gut gefallen. Ich hatte tolle Lesestunden und hoffe sehr auf einen fünften Teil, der vielleicht noch einmal die Geschichte von Sammy und Jayden aufgreifen wird.
Von mir bekommt „Rhythm and Love: Lizzy und Steve“ 4 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Toller Schreibstil und gelungener Start der royalen Reihe!!

Prince of Passion – Nicholas
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Schon als ich das Cover und den Klappentext zu diesem Buch gesehen habe, wollte ich es lesen.
Ich muss da einfach mal ein großes Lob an Kyss aussprechen. Bis jetzt hat jedes Buch den Weg in mein Regal ...

Schon als ich das Cover und den Klappentext zu diesem Buch gesehen habe, wollte ich es lesen.
Ich muss da einfach mal ein großes Lob an Kyss aussprechen. Bis jetzt hat jedes Buch den Weg in mein Regal gefunden und jedes einzelne Cover ist einfach toll. Immer genau passend auf die Geschichten ausgelegt.

In diesem Buch geht es in das fiktive Land Wessco. Es ähnelt ziemlich England, auch was das Königshaus angeht.
Nicholas, der Thronfolger von Wessco ist ziemlich von sich überzeugt. Er weiß das er gut aussieht und durch seine Stellung ist er es gewohnt das alles so läuft wie er es möchte.
Nur eine Person kann ihm sagen was er zu tun hat. Die Königin von Wessco, seine Großmutter. Und genau diese entscheidet das es für Nicolas Zeit wird zu heiraten und seine letzten 5 Monate als freier Mann beginnt er damit nach New York zu fliegen um seinen Eskapaden anziehenden Bruder Henry zurück nach Wessco zu holen.

Olivia ist von Anfang an sympathisch. Sie ist eine typische, junge Frau die in New York aufgewachsen ist und damit alles andere als auf den Mund gefallen ist.
Ihre Mutter ist schon früh gestorben und nun versucht sie mit ihrer ganzen Energie das Café der Familie am Laufen zu halten und damit die Familie zu finanzieren.
Ihre eigenen Wünsche und Träume kennt sie schon gar nicht mehr weil sie eigentlich ständig nur arbeitet. Trotzdem ist sie meistens gut gelaunt und ist zu allen Menschen freundlich.

Beide Charaktere sind so unglaublich unterschiedlich und trotzden haben sie so viel gemeinsam. Denn beide sind in ihrem Leben an Dinge gebunden, die es verhindern das eigene Leben so zu leben wie sie es sich wünschen.
Auch die Nebencharaktere sind wirklich gut getroffen. Olivias Schwester Ellie und Nicholas Bruder Henry haben mich oft zum Lachen gebracht. Auch auf ihre Geschichten bin ich sehr gespannt.

Es hat so viel Freude gemacht diese Geschichte zu lesen. Ja sie hat extrem viele Klischees und ja sie ist sicherlich in sehr vielen Punkten vorhersehbar und trotzdem war es ein wahnsinniges Lesevergnügen. Denn Emma Chase hat einen ganz tollen Schreibstil. Sie schafft es viel Gefühl aber auch eine ordentliche Portion Humor mit in die Handlung einzubauen. Die Dialoge zwischen Olivia und Nicholas sind gerade am Anfang einfach nur herrlich.

Fängt man einmal an dann kann man gar nicht aufhören zu lesen. Und am Ende ist man traurig, dass man Wessco schon wieder verlassen muss.
Für mich war es das erste Buch von Emma Chase und ich bin wirklich froh nicht lange auf die restlichen Teile dieser Reihe warten zu müssen.

Ich hatte wirklich tolle Lesestunden und es hat mir viel Freude bereitet ins Königreich Wessco mit all seinen Sitten und Regeln einzutauchen.
Deshalb bekommt „Prince of Passion – Nicholas“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Ein gelungener Abschluss!

Broken Darkness. So verlockend
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Kaum zu glauben aber mit Tiffany und Blake endet die Broken Darkness Reihe auch schon. Und ich kann auf jeden Fall schon sagen, dass Molly O´Keefe mich mit ihren Büchern begeistert hat.

Tiffany lernt ...

Kaum zu glauben aber mit Tiffany und Blake endet die Broken Darkness Reihe auch schon. Und ich kann auf jeden Fall schon sagen, dass Molly O´Keefe mich mit ihren Büchern begeistert hat.

Tiffany lernt man ja schon in den ersten beiden Büchern kennen. Dort ist sie eine Nebenfigur aber als Leser wird man sehr neugierig wie ihre Geschichte wohl sein mag. Sie war mir direkt sympathisch.
Leicht hatte Tiffany es nicht. Zuhause hat sie weder Liebe noch Anerkennung bekommen. Und auch mit der Beziehung zu ihrem Mann Phil hat sie wenig Glück gehabt. Sie ist früh schwanger geworden und hat nun mit Mitte 20 schon 3 Kinder, keinen Collegeabschluss und einen gewaltätigen Ehemann.
Trotzdem lebt sie für ihre Kinder und versucht für die drei ein halbwegs normales Leben aufrecht zu halten. Sie hat gelernt sich nur auf sich selber zu verlassen. Und auch wenn sie oft hilflos und eingeschüchtert wirkt, so ist sie doch eine richtige Kämpferin.

Blake ist der Bruder von Tiffanys Mann Phil. Außerdem ist er der beste Freund und Geschäftspartner von Dylan, den man ja schon aus den ersten beiden Teilen kennt.
Bereits in den anderen Teilen wirkte Blake immer kalt und berechnend. Gerade im Prolog hat man den Eindruck das Blake auch nicht besser ist als sein Bruder.
Doch man lernt Blake immer besser kennen und versteht warum er sich in vielen Momenten so kühl verhält. Er hat im Verlauf seines Lebens gelernt immer alles in Ordnung zu bringen. Und Blake hat gelernt das es mit Geld meist am besten geht.

Beide Charaktere sind wirklich spannend und komplex. Und auch wenn es nicht immer leicht ist gefällt mir die Chemie zwischen den beiden.
Man kann die beiden durch eine spannende Reise begleiten. Beide lernen viel, auch voneinander aber auch jeder für sich. Die Entwicklung ist meistens gut nachvollziehbar. Nur die Zeitspanne fand ich in manchen Punkten schwierig. Da hätte ich mir doch mehr Raum gewünscht. Denn beide sind doch jahrelang so festgefahren in ihrem Verhalten, dass es schwer fällt zu glauben das in 3 Wochen so eine große Veränderung stattfinden kann.
Trotzdem passt die Entwicklung zu beiden. Denn sie werden nicht zu anderen Menschen.

Der Schreibstil ist wieder locker und leicht. Man ist direkt mitten im Geschehen. Dieser Stil konnte mich schon in den anderen Teilen begeistern und ich hoffe sehr, dass auch noch weitere Bücher von Molly O´Keefe übersetzt werden.
Insgesamt war der vierte Teil ein würdiger Abschluss. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Raum gewünscht. Vieles wurde sehr detailreich beschrieben und manches ging mir einfach zu schnell.

„Broken Darkness. So verlockend“ ist für mich zwar der schwächte Teil der Reihe aber es ist Kritik auf hohem Niveau. Ich bin auf jeden Fall traurig das diese Reihe schon beendet ist.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Für mich der stärkste Teil der Reihe

Broken Darkness. So gefährlich
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Schon in den ersten beiden Teilen dieser Reihe trifft man auf Joan und Max. In der Geschichze von Annie und Dylan war ich mir noch sehr unsicher wie ich Joans und Max Geschichte finden werde.
Die beiden ...

Schon in den ersten beiden Teilen dieser Reihe trifft man auf Joan und Max. In der Geschichze von Annie und Dylan war ich mir noch sehr unsicher wie ich Joans und Max Geschichte finden werde.
Die beiden sind wirklich ganz anders. Vor allem Joan. Und genau das finde ich gut. Denn es ist nicht irgendein Abklatsch der ersten beiden Teile sondern wirklich eine tiefgreifende Story die tatsächlich sogar noch einige Dinge aus den ersten beiden Teilen in einem ganz anderen Licht dastehen lässt.

Joan ist ein sehr verschlossener Mensch. Sie hat gelernt auf sich allein gestellt zu sein und das eigentlich nie etwas Positives passiert. Dadurch isoliert sie sich von den Menschen und wird zum Einzelkämpfer.
Sie hat als Stripperin gearbeitet, doch eigentlich verfolgt sie ein ganz bestimmtes Ziel. Und dafür muss sie dem MC von Max so nah wie möglich sein.
Allerdings führen ihre manchmal unbedachten Handlungen zu einem ordentlichen Chaos, so das sie sich auf einmal mit einem angeschossenen Anführer des MC´s auf der Rückbank wiederfindet.

Max wirkte in den ersten beiden Teilen wie ein typisches Arschloch. Sehr Ich-bezogen, kühl, ein wenig arrogant aber auch ein wenig müde von dem Leben welches er gewählt hat.
Hier darf man als Leser in seine Gedanken eintauchen und die sind durchaus sehr spannend. Auch Max handelt nicht immer sehr schlau aber selten handelt er für sich so. Denn eigentlich will er die Menschen um sich herum und vor allem seinen Bruder Dylan vor dem MC und dem kriminellen Leben beschützen.

Beide Charaktere umgibt sehr viel Dunkelheit. Man taucht als Leser in eine ganz andere Welt ein. In den ersten beiden Teilen hatte man mit Annie eine Person die zwar auch immer mal in diese Dunkelheit eintaucht, die aber eigentlich viel Licht umgibt.
Diese Dunkelheit von Joan und Max ist unglaublich spannend. Man erlebt wie diese Dunkelheit immer wieder kleine Risse bekommt, doch beiden gelingt es nicht wirklich daraus hervorzukommen. Denn beide haben so unglaublich viel erlebt und immer wieder gemerkt das sie sich nur auf sich selbst verlassen können.

Es gibt hier wenig andere Charaktere denn Max und Joan sind relativ isoliert in ihrer Situation. Aber so ist der Fokus ganz klar auf die beiden gerichtet. Es gibt spannende Dialoge und immer wieder auch prickelnde Szenen die ebenfalls düster sind.

Dem Schreibstil vom M. O´Keefe bin ich ja schon im ersten Teil verfallen. Sie hat eine unglaublich intensive Art zu schreiben. Sie schafft es Spannung aufzubauen ohne das es übertrieben wird. Sie lässt den Leser in eine ganz andere Welt eintauchen und schafft es das man mit den Protagonisten mitfiebert aber auch einige Male schmunzeln muss und natürlich das man diese Anziehung zwischen Max und Joan spürt.

Mir hat es unglaublich gut gefallen. Für Einige mag das ganze etwas vorhersehbar sein. Das ist es auch, keine Frage. Aber mich hat es nicht gestört denn die Charaktere ziehen einen so in den Bann das es trotzdem unglaublich spannend ist.
Für mich ist der dritte Band der Broken Darkness Reihe bis jetzt der Stärkste. Ich bin sehr gespannt wie es im vierten und damit leider schon letzten Teil mit Tiffany und Blake weitergehen wird.