Profilbild von Ivonnes-Buecherregal

Ivonnes-Buecherregal

Lesejury Star
offline

Ivonnes-Buecherregal ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ivonnes-Buecherregal über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2021

Für mich leider eine eher schwache Geschichte von Emma Scott

Between Your Words
0

Die Bücher von Emma Scott stehen für eine Menge an Emotionen. Nicht jedes Buch von ihr konnte mich immer überzeugen. Aber der Klappentext zu diesem Buch klang schon so spannend, da war ich wirklich sehr ...

Die Bücher von Emma Scott stehen für eine Menge an Emotionen. Nicht jedes Buch von ihr konnte mich immer überzeugen. Aber der Klappentext zu diesem Buch klang schon so spannend, da war ich wirklich sehr gespannt was mich erwartet.

Thea hat nach einem Unfall nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihr Gedächtnis. Ihr bleiben immer nur 5 Minuten bevor sie alles vergisst und immer wieder an der gleichen Stelle startet.
Man merkt trotz der Amnesie das sie eine starke Persönlichkeit ist. Thea ist sehr kreativ und ein echter Sonnenschein.
Leider hatte ich im Verlauf der Geschichte immer wieder meine Probleme mit ihr. Sehr oft konnte ich ihr Handeln nicht nachvollziehen und manchmal fand ich sie dann durchaus auch egoistisch.

Jim ist ein wirklich einfühlsamer, junger Mann. Seine Kindheit war alles andere als schön. Aber er hat hart daran gearbeitet anderen Menschen helfen zu können. Als er in der Einrichtung in der Thea lebt anfängt zu arbeiten, merkt man den respektvollen Umgang mit den Patienten.
Manchmal hätte ich mir für ihn gewünscht, dass er mehr an sich denkt und nicht nur danach schaut was sich Thea wünscht. Aber insgesamt hat er das Buch und die Handlung wirklich bereichert.

Die Nebencharaktere sind sehr unterschiedlich. Von wirklich herzensguten Charakteren bis hin zur sehr verschlossenen Schwester von Thea. Manchmal hätte ich mir gerade für Delia als Theas Schwester mehr Raum gewünscht. Denn sie spielt eine so wichtige Rolle und bleibt trotzdem sehr blass.

Die Geschichte hat wirklich stark gestartet. Das erste Drittel habe ich verschlungen. Das Leben von Thea mit allen damit verbundenen Bewährungen war wirklich interessant.
Auch das Kennenlernen von Thea und Jim war toll. Man merkt trotz der Amnesie das dort eine Verbundenheit ist, die nicht nur von Jim ausgeht.
Leider hat sich diese Begeisterung bei mir nicht halten können. Ab der Mitte des Buches fand ich Thea teilweise wirklich schrecklich. Sie war egoistisch und hat sich teilweise wie ein kleines Kind verhalten. Und Jim trottet ihr hinterher und macht alles so wie sie es will. Und das obwohl die meisten Handlungen von Thea eher Kurzschlussreaktionen sind.
Natürlich ist das Erlebte nicht einfach. Manche Dinge konnte ich wirklich auch verstehen. Aber Thea wirkte auf einmal wie ein ganz anderer Mensch.

Auch wie oben schon erwähnt fand ich die Handlung von Delia sehr unvollständig. Sie spielt eine wichtige Rolle und immer wieder haben ihre Handlungen schwerwiegende Folgen aber trotzdem lernt man sie nie wirklich kennen.
Als Leser bekommt man kleine Happen zugeworfen aber wirklich verstehen was mit ihr ist kann man nicht.

Was für mich die Geschichte auch mehr aufgewertet hätte, wären ein paar mehr Details zu den medizinischen Geschehnissen. Auch das wird immer nur angeschnitten obwohl es doch die ganze Handlung einnimmt.

Insgesamt war es ein eher schwaches Buch für mich von Emma Scott. Vielen Dingen wurde viel zu viel Raum gegeben und dafür sind andere, wirklich wichtige Handlungen nur angeschnitten worden.
Die Liebesgeschichte ist zwar spürbar aber oftmals hätte ich Jim gewünscht das er stärker für sich einstehen kann.

Der Schreibstil ist wie immer stark. Emma Scott weiß wie man die richtigen Worte findet. Das kann man nicht anders sagen. Auch wirklich emotionale Momente schafft sie ohne Kitsch zu beschreiben. Am Ende hat genau das mich am Lesen gehalten und dazu geführt, dass ich dem Buch 3 von 5 Lesekatzen gebe.
Ich werde auch weiterhin jedes Buch von Emma Scott lesen und hoffe das die nächste Geschichte mich wieder mehr packen kann.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 13.12.2020

Wahnsinnig emotional und packend

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
0

Die Bücher von Brittainy C. Cherry sind wirklich immer sehr besonders. Nachdem ich schon „Wie due Ruhe vor dem Sturm“ sehr mochte und ich Shay da schon wahnsinnig sympathisch fand, war ich sehr auf ihre ...

Die Bücher von Brittainy C. Cherry sind wirklich immer sehr besonders. Nachdem ich schon „Wie due Ruhe vor dem Sturm“ sehr mochte und ich Shay da schon wahnsinnig sympathisch fand, war ich sehr auf ihre und Landons Geschichte gespannt.

Shay, muss man einfach mögen. Sie ist ein fröhlicher Mensch, der anderen ohne irgendwelche Vorurteile entgegentritt. Ihre offene und ehrliche Art hat sie mir direkt zugänglich gemacht. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, gleichzeitig liebt sie es Drehbücher zu schreiben. Obwohl sie im ersten Moment wenige Ecken und Kanten zu haben scheint, ist sie durchaus vielschichtig und wenn man Shay besser kennenlernt, merkt man immer mehr was für ein starker Mensch sie ist.

Landon… Er ist wirklich sehr besonders. Man merkt eigentlich direkt, dass da so viel mehr in ihm steckt. Es war wirklich sehr emotional und spannend ihn auf seiner Reise zu begleiten.
Auf den ersten Blick wirkt er wie ein typischer, reicher Junge. Doch Landon hat es gut gelernt eine Maske zu tragen. Sobald diese Maske fällt, scheint es als wenn eine unglaubliche Masse an Emotionen auf ihn und auch auf den Leser einwirkt.

Die Nebencharaktere haben mich auch sehr gepackt. Hier wurde wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt. Und ich bin froh das auch dafür genug Raum geschaffen wurde. So wird die Geschichte noch vielschichtiger.

Auch wenn die Grundidee erst einmal lustig erscheint, eine Wette wer sich zuerst ineinander verliebt, merkt man sehr schnell das dahinter doch viel mehr steckt.
Diese Geschichte berührt einen und ich glaube das sich fast jeder darin wiederfinden wird. Immer mehr wird man in die Dunkelheit gezogen, ähnlich wie es Landon geht. Man merkt es kaum aber ich in mir kam ein immer stärkerer innerer Druck, je weiter ich in die Geschichte eingetaucht bin.
Es ist also wirklich keine locker, leichte Liebesgeschichte. Trotzdem gibt es auch immer wieder Momente zum Aufatmen. Denn Landon und Shay haben eine unglaubliche Dynamik. Die Wortgefechte zwischen den beiden zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und in den dunklen Momenten, wenn Shay für Landon da ist und ihm zur Seite steht, hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben.
Es packt und Brittainy weiß auf jeden Fall wie sie es schafft uns die verschiedenen Empfindungen nahe zu bringen.

Ich bin froh das es noch ein zweites Buch von Shay und Landon geben wird. Die beiden brauchen diesen Raum einfach.
„Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch“ bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.11.2020

Für mich ein wirkliches Highlight dieses Jahr

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
0

Auf dieses Buch habe ich mich gefühlt schon ewig gefreut. Das Cover ist so unglaublich schön und auch der Klappentext hat mich direkt gepackt.
Für mich war es eine völlig neue Welt in die ich eingetaucht ...

Auf dieses Buch habe ich mich gefühlt schon ewig gefreut. Das Cover ist so unglaublich schön und auch der Klappentext hat mich direkt gepackt.
Für mich war es eine völlig neue Welt in die ich eingetaucht bin und entsprechend neugierig war ich natürlich.

Emilia als Protagonistin ist wirklich sympathisch. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ist unglaublich freundlich aber kann auch für sich einstehen. Sie ist ziemlich schlau, was teilweise an ihrer Gabe liegt aber das weiß sie natürlich am Anfang noch nicht. Trotzdem lässt sie dieses Wissen nicht übertrieben heraushängen. Es ist für sie da und sie möchte daraus auch das Beste für ihr Leben machen. Trotzdem sind ihr die Familie und ihre Freunde sehr wichtig.

Auch Ben als Protagonist hat mir gefallen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass er auch mal zu Wort kommt. Trotzdem lernt man ihn als Leser sehr gut kennen. Man muss oft einfach zwischen den Zeilen lesen. Denn Ben ist eher zurückhaltend mit seiner freundlichen Seite und versteckt sie oft hinter einer schroffen Art.
Er ist in der Welt der Alchemisten aufgewachsen, deshalb ist es für ihn nicht immer leicht zu verstehen das Emilia sich dort erst einfinden muss.
Aber auch ihm sind seine Freunde sehr wichtig und im Umgang mit ihnen merkt man seine offene und umgängliche Seite.

Auch die Nebencharaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Alle haben ihren ganz eigenen Charakter. Keiner ist perfekt, so wie es einfach auch im Leben ist. Wir alle haben doch die ein oder andere Macke. 

Vom Voynich Manuskript habe ich tatsächlich vorher noch nicht gehört. Aber die Geschichte darum finde ich extrem spannend. Wie Kira Licht das hier aufgegriffen hat und ihre eigene Geschichte herumgesponnen hat, gefällt mir wahnsinnig gut.
Es ist sehr komplex und manchmal habe ich mich gefragt ob ich das mit 14 oder 15 verstanden hätte. Allerdings war ich auch nie wirklich gut in Naturwissenschaften.
Aber Kira hat es wirklich geschafft das sogar ich die Logik dahinter in diesem Buch verstanden habe. Alles wird auf sehr anschauliche Weise erklärt. Und auch wenn es manchmal sehr viele Informationen waren, konnte man es gut erfassen.
Auch die Handlungsorte sind hier wunderbar eingebunden worden. Auch hier hat es Kira geschafft die Handlung mit geschichtlichen Fakten miteinander zu verweben. Ich war auf jeden Fall sehr begeistert von der Art des Schreibstils.

Tatsächlich bin ich der Meinung das diese Geschichte keine wirkliche Fantasy ist. Denn die meisten Dinge lassen sich anhand von Naturwissenschaft erklären.
Das ist aber absolut nicht negativ gemeint. Ich war ziemlich angetan von dem Verlauf der Geschichte.

Für mich ist das gesamte Paket einfach gelungen. Der Schreibstil ist flüssig aber durchaus auch anspruchsvoll. Trotzdem bin ich durch die Seiten geflogen.
Es gibt viel was erklärt wird aber es gibt auch so einige Kampfszenen und immer wieder auch Szenen, in denen man lachen muss. Also eine sehr ausgeglichene Mischung.
Ein Highlight für mich waren immer die Rätsel die Emilia gelöst hat. Die Denkweise ist unglaublich spannend und hat mich wirklich mitgerissen.

Nach diesem wirklich gemeinen Cliffhanger heißt es nun warten bis Band 2 erscheint. Ich freue mich auf jeden Fall schon wahnsinnig auf die Fortsetzung.
„Kaleidra – Wer das Dunkel ruft“ ist für mich definitiv ein Jahreshighlight und bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.10.2020

Ein Wohlfühlbuch mit wenig Tiefgang

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
0

Ich mag die Bücher von Sarina Bowen wirklich sehr gerne. Und dieses Spin Off zur Ivy Years Reihe hat mich wirklich neugierig gemacht.

In diesem Buch geht es um Georgia. Sie ist die Pressesprecherin der ...

Ich mag die Bücher von Sarina Bowen wirklich sehr gerne. Und dieses Spin Off zur Ivy Years Reihe hat mich wirklich neugierig gemacht.

In diesem Buch geht es um Georgia. Sie ist die Pressesprecherin der Brooklyn Bruisers und arbeitet hart für den Erfolg und die Anerkennung.
Als dann ihr Vater als neuer Trainer und ihr Ex Freund Leo als neuer Spieler in dem Team auftauchen, geht es ganz schön drunter und drüber.
Georgia ist eine wirkliche Kämpferin. Sie hat in ihrer Jugend etwas schlimmer erlebt und musste sich danach wieder in ein normales Leben kämpfen. Sie liebt die Extremen, besonders beim Sport.
Sie ist ein fröhlicher Mensch und sehr direkt. Außerdem liebt Georgia es zu Essen. Das hat sie mir doch sehr sympathisch gemacht.

Leo ist wohl für viele Frauen der Traummann schlechthin. Er sieht gut aus, ist sportlich, ehrgeizig und ein absoluter Familienmensch. Er ist alles andere als ein Bad Boy und trägt sein Herz auf der Zunge.
Das er mit der Trennung von Georgia damals nicht glücklich war sagt er ganz frei heraus und auch über seine Gefühle für sie spricht er ganz offen.
Ich mochte ihn wirklich sehr gerne und habe ihn durch die Geschichte begleitet.

In dieser Geschichte steht auf jeden Fall Eishockey ganz weit vorne. Auch wenn ich nicht wirklich Ahnung davon habe, war es trotzdem interessant und ich konnte auch den teilweise sehr detailreichen Spielszenen folgen. Das hat mir auf jeden Fall sehr gefallen.
Ansonsten steht die Liebesgeschichte zwischen Georgia und Leo im Vordergrund. Man merkt sehr schnell das beide noch Gefühle haben und mit der Vergangenheit nicht ganz abgeschlossen haben. Die Anziehung ist spürbar und mir haben die gemeinsamen Szenen sehr gefallen.
Leos sehr offene Art mit seinen Gefühlen umzugehen sorgt für einiges Chaos und dadurch zu durchaus unterhaltsamen Szenen.

Der Schreibstil von Sarina Bowen ist wie gewohnt locker und leicht. Auch wenn sie hier in der dritten Person erzählt fällt das gar nicht auf. Man fliegt trotzdem durch das Buch und ist ziemlich schnell im Geschehen drin.
Für mich war es tatsächlich ein Wohlfühlbuch. Vieles ist ziemlich schnell klar und es gibt kaum Drama oder Auseinandersetzungen. Das muss für mich auch nicht immer sein. Wenn alles stimmig ist dann lese ich auch gerne etwas ruhigere Geschichten.

Was mich aber hier doch gestört hat und am Ende auch dazu geführt hat das ich eine Lesekatze abziehen werde, ist das Erlebnis von Georgia in der Jugend.
Es gibt eine Triggerwarnung am Anfang des Buches und es wird auch ziemlich schnell erzählt was ihr passiert ist. Auch im Verlauf des Buches wird es immer wieder erzählt. Aber irgendwie bleibt es absolut oberflächlich.
Ich finde es toll was Georgia trotz des Erlebten geschafft hat. Das sie kämpft und stark ist. Aber trotzdem hat es ja zu vielen Entscheidungen geführt und irgendwie hätte ich mir da doch eine stärkere Auseinandersetzung gewünscht.
Wenn man dann eher ein Wohlfühlbuch daraus macht dann hätte man vielleicht einen anderen Grund für die Trennung zwischen Leo und Georgia in der Jugend finden sollen. Aber gerade bei der Thematik hätte es mehr Tiefgang gebraucht.

Trotzdem war es insgesamt ein schönes Buch. Viele lustige und auch romantische Momente. Hier ist einmal der männliche Protagonist die Person, die ihr Herz auf der Zunge trägt.
Auf jeden Fall zwei sehr sympathische Charaktere.
Ich bin gespannt wie es weitergeht mit der Brooklyn Years Reihe und gebe dem ersten Teil 4 von 5 Lesekatzen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.09.2020

Starker erster Teil der Reihe, an manchen Stellen hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht

Silver Crown - Forbidden Royals
0

Dieses Buch ist für mich ganz große Coverliebe. Ich finde es wirklich sehr gut gelungen. Auch die anderen beiden Teile der Reihe sehen wirklich toll aus.
Aber auch der Klappentext hat mich angesprochen. ...

Dieses Buch ist für mich ganz große Coverliebe. Ich finde es wirklich sehr gut gelungen. Auch die anderen beiden Teile der Reihe sehen wirklich toll aus.
Aber auch der Klappentext hat mich angesprochen. Manchmal mag ich Storys sehr gerne die etwas düsterer sind und hier war ich sehr auf den royalen Einfluss gespannt.

Die Protagonistin ist Emilia. Wir erleben die Handlung komplett aus ihrer Sicht.
Sie ist eine junge, unabhängige Frau, studiert Psychologie und hat ihre Mutter verloren. Ihr bester Freund Owen ist der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Er ist auch der Einzige der Emilias komplette Geschichte kennt.
Denn ihr Vater ist Linus, Prinz von Caerleon und durch einen Anschlag nun der König. Emilia hat ihn aber nie kennengelernt und möchte auch gar nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden.
Das ändert sich nach dem Anschlag allerdings schnell. Und man erlebt wie diese starke und unabhängige Protagonistin dafür kämpft in den Wirren der Krone trotzdem Gehör zu finden.

Carter ist Emilias Stiefbruder. Ihn lernt sie in der Nacht des Anschlags unfreiwillig kennen. Er ist ein absoluter Playboy und macht da kein Geheimnis draus.
Auf den ersten Blick wirkt er extrem arrogant und wenig interessiert an anderen. Man merkt aber schnell woher dieses Verhalten kommt und im Laufe der Geschichte wurde Carter mir immer sympathischer.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Egal ob Carters Schwester Chloe. Sie war für Emilia oft eine Stütze und hat ihr durch die Erfahrungen im Königshaus geholfen.
Oder auch Octavia die böse Stiefmutter. Sie ist wirklich undurchschaubar. Und ich bin sehr auf ihre weitere Rolle gespannt.
Auch Owen hat eine spannende Rolle. Ich hoffe sehr das es mit ihm kein böses Erwachen am Ende gibt.
Aber auch König Linus, Emilias Vater ist nicht ohne. Mal wirkt er wie der nette Vater, der seine Tochter immer schon kennenlernen wollte und mal ist er kühl und berechnend.
Man merkt schnell wie komplex die Charaktere sind und wie ineinander verwoben die ganze Handlung ist.
Dieses Buch ist ja der Start zu einer Trilogie. Trotzdem ist der erste Teil wirklich recht kurz geworden. Man lernt so viele Charaktere kennen und es gilt wirklich viele Infos hineinfließen zu lassen und gleichzeitig eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen.
An sich ist dies auch passiert. Es war wirklich spannend für mich und ich habe die Seiten nur so inhaliert. Der Schreibstil ist wirklich leicht und flüssig.
Aber als ich am Ende und damit beim fiesen Cliffhanger angekommen war, habe ich mir wirklich gewünscht das dieses Buch ein paar Seiten mehr gehabt hätte.
Die erste Hälfte des Buches ist noch sehr ausführlich und man bekommt sehr viele Emotionen und Gedanken mit. Wenn Emilia aber einmal inmitten der Königsfamilie ist, geht alles wirklich rasant und dadurch wirken manche Entscheidungen sprunghaft und man kann nicht immer alles nachvollziehen.
Das sind die Momente wo ich mir noch etwas mehr Raum für Emilia und auch für die anderen gewünscht hätte.

Das trügt aber nicht das Lesevergnügen. Es ist spannend, die Charaktere sind alles andere als durchschaubar. Man überlegt und stellt Theorien auf. Es macht wirklich Spaß darüber nachzudenken.
Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich glaube da wird und noch Einiges erwarten in den nächsten zwei Teilen.

Insgesamt auf jeden Fall ein sehr guter Start in die Trilogie. Von mir bekommt „Silver Crown“ 4 von 5 Lesekatzen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl