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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2021

Leider für mich der schwächste Teil :(

Find me in the Storm
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Infolge eines heftigen Streits zwischen Airins Schwester und Mutter, zieht besagt in Airins Bed & Breakfast. Dabei könnte Airin das Zimmer gut für Gäste gebrauchen. Doch das schlimmste ist, dass Airins ...

Infolge eines heftigen Streits zwischen Airins Schwester und Mutter, zieht besagt in Airins Bed & Breakfast. Dabei könnte Airin das Zimmer gut für Gäste gebrauchen. Doch das schlimmste ist, dass Airins Mutter schafft, die wenigen Gäste, die da sind, auch noch zu vergraulen. Obwohl Airins Vater ihre Mutter schon vor Jahren verlassen hat, ist diese immer noch im Innersten tief verletzt und lässt dies an ihrem gesamten Umfeld aus. Und am meisten an Airin selbst, obwohl diese als einzige versucht ihrer Mutter eine Stütze zu sein und deren Launen nicht persönlich zu nehmen. Und zu allem Überfluss entscheidet sich auch noch ein bekannter Fernsehmoderator in ihrem Bed & Breakfast eine Auszeit zu nehmen. Bevor Joshua überhaupt das Haus betritt, ist Airin schon genervt von ihm. Sie hat vorab eine ellenlange Liste mit seinen Sonderwünschen bekommen. Außerdem spricht der gesamte Ort bereits über den beliebten Moderator. Doch erst als er schließlich in Person vor ihr steht, versteht Airin warum alle anderen so begeistert von dem jungen Mann sind. Auch sie lässt sein Charme nicht kalt. Außerdem muss sie sich unter Umständen eingestehen, dass sie ihn vielleicht zuvor falsch eingeschätzt hat. Manchmal trügt der äußere Schein wohl mehr als man denkt …

Charaktere:
Airin hat meine tiefste Bewunderung. Ich war absolut schockiert wie viel sie sich auf ihre Schultern lädt, ohne an der Last zusammenzubrechen. Mir hat es schon in den ersten Kapiteln das Herz zerrissen, wie ihre Mutter mit ihr umgesprungen ist, obwohl Airin schon alles anstandslos hat über sich ergehen lassen. Daneben hat sie auch noch das Bed & Breakfast am Laufen zu halten, welches nicht gerade gut läuft und außerdem versucht sie noch für alle möglichen anderen Menschen z.B. Liv und Seanna dar zu sein. Das fand ich einerseits absolut bewundernswert, andererseits tat es mir auch unglaublich leid, dass sie so auf sich alleine gestellt war. Ich hatte leider außerdem das Gefühl, dass wir von ihr und ihrer Geschichte gar nicht so viel mitbekommen haben, weil es sehr viel um andere Menschen ging.
Joshua konnte mich leider auch nur bedingt von sich überzeugen. Mich hat zwar positiv überrascht, dass er nicht so ein Snob war, wie man zuerst geglaubt hat, doch alles in allem fand ich, dass man ihn nur sehr oberflächlich kennengelernt hat. Auch wie es zwischen ihm und Airin so abgelaufen ist, hätte ich mir noch ein bisschen anders gewünscht.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Da ich die vorherigen Bände bereits geliebt habe, ist wahrscheinlich klar, dass ich auch hier den Schreibstil der Autorin wieder sehr gerne mochte. Leider konnte mich die Handlung selbst nicht so stark packen, wie die anderen Teile der Leuchtturm-Trilogie. Wie ich bei den Charakteren bereits angerissen habe, fand ich dieses Mal leider, dass es zu oberflächlich geblieben ist. Dadurch, dass Airin Problemlöser für alle anderen war, ist mir ihre eigene Geschichte, ihre Gefühle etc. ein bisschen zu sehr auf der Strecke geblieben. Ich konnte mich in die Handlung emotional einfach nicht einfinden, was ich wirklich schade finde, da ich Airin als Protagonistin wirklich, wirklich geliebt habe.

Fazit:
Schweren Herzens muss ich leider sagen, dass „Find me in the Storm“ für mich mit Abstand der schwächste Teil der Reihe war. Worüber ich persönlich auch wirklich traurig bin, da ich Airin selbst bereits in den Teilen davor und auch besonders in diesem Buch sehr gemocht und bewundert habe. Leider waren mir die Nebenhandlungen des Buchs zu präsent. Airin hat für mich weniger wie die Protagonistin, sondern mehr wie die Problemlöserin der Geschichte gewirkt. Als Leser hat man, meiner Meinung nach, von ihr selbst zu wenig mitbekommen. Zwar wusste man, dass sie die ganzen Probleme belasten und wie schwer sie es hat, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir sie noch umfangreicher kennengelernt hätten. Das sich ihre Persönlichkeit einfach über mehr definiert hätte als über ihre Aufopferungsbereitschaft für Job, Familie und Freunde. Leider ist für mich auch ihre Beziehung zu Joshua sehr auf der Strecke geblieben. Er war die meiste Zeit des Buchs sehr unnahbar, wodurch ich auch bei ihm fand, dass nur an der Oberfläche gekratzt wurde.

Dennoch kann ich euch die Reihe guten Gewissens ans Herz legen. Auch wenn der dritte Teil mich persönlich leider nicht überzeugen konnte, kann ich euch die anderen beiden Bände wirklich nur empfehlen! Dort findet ihr wirklich wahnsinnig toll ausgearbeitete Charaktere, ein richtig tolles Setting und was ich am besten fand, war, dass beide Geschichten so unterschiedlich waren. „Show me the Stars“ war eher ein sehr ruhiges, entschleunigendes Buch. Es versetzt einen förmlich in die Zurückgezogenheit des Leuchtturms in dem Liv temporär wohnt. Während Seannas Geschichte wahnsinnig emotional und packend ist! Für Band drei hatte ich mir erhofft wieder ein vollkommen anderes Gefühl zu bekommen. Was in gewisser Weise auch so war, nur leider konnte es mich einfach nicht so überzeugen. :(

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2021

Ich wurde positiv überrascht!

Extended trust
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Im Gegensatz zu vielen 20-jährigen hat Charlotte bisher noch kaum sexuelle Erfahrungen gesammelt. Mittlerweile hat sie sogar panische Angst vor Intimität zu Männern. Als sie eines Abends in einem Club ...

Im Gegensatz zu vielen 20-jährigen hat Charlotte bisher noch kaum sexuelle Erfahrungen gesammelt. Mittlerweile hat sie sogar panische Angst vor Intimität zu Männern. Als sie eines Abends in einem Club vom "Extended" hört, beschließt sie, dass es Zeit für eine Art Eigentherapie wird. Sie will dem exklusiven Club beitreten, um sozusagen professionelle Hilfe für die Beseitigung ihres Problems zu bekommen.
Trenton hingegen hat, als Gründer des Extended, bereits hinreichend Erfahrungen für mehrere gesammelt. Doch eine Frau wie Charlotte ist ihm bisher noch nie begegnet. Obwohl sie sich selbst für einen Besuch in seinem Club entschieden hat, scheint sie nicht dort sein zu wollen. Auch jeder Versuch ihr Näher zu kommen scheitert kläglich, sodass sich Trenton dafür entscheidet eine andere Strategie zu probieren. Besondere Umstände, erfordern eben auch besondere Maßnahmen.

Charaktere:
Charlotte empfand ich als eine sehr sympathische Protagonistin. Man hat sich als Leser eine Weile gefragt, weshalb sie so viel Angst vor körperlichem Kontakt zu Männern hat, doch als es schließlich aufgelöst wurde, war es absolut nachvollziehbar. Man muss ihr auf jeden Fall zugutehalten, dass sie versucht hat aus dieser Angst hinauszufinden, auch wenn sie vielleicht eher nach tatsächlicher professioneller Hilfe hätte suchen sollen. Aber das hätte natürlich den Sinn des Buches zunichtegemacht. Soll von mir an dieser Stelle nur eine Anmerkung an euch sein. Also bitte versucht euch nicht selbst zu therapieren. Sprecht mit jemanden der dazu ausgebildet ist, solltet ihr schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht haben.
Wer mir anderseits wirklich positiv aufgefallen ist, ist Trenton. Die ganze Geschichte ging in eine komplett andere Richtung als ich erwartet hatte. Und das im absolut positiven Sinne! Ich war mir vor dem Lesen unsicher, ob das Buch wirklich meinen Geschmack treffen würde. Ich war aber dennoch sehr neugierig auf die Reihe, weshalb ich es gerne testen wollte. Und ich muss sagen, dass ich es definitiv nicht bereut habe. Aufgrund des Klappentextes und des exklusiven Clubs, hatte ich die Befürchtung, dass es sich primär nur um Sex drehen würde. Aber das war nicht der Fall. Trenton war so ein unglaublich verständnisvoller, lieber Protagonist. Er hat Charlotte alle Zeit der Welt gegeben, ist ihrem Tempo gefolgt und hat sie zu nichts gedrängt. Ihm war wichtig, dass sie sich ihm nach und nach öffnen und anvertrauen kann. Das hat mich so wahnsinnig positiv überrascht!

Schreibstil/Spannungsbogen:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich hatte von der Autorin bereits "Das Licht in meiner Dämmerung" gelesen, weswegen ich auch gerne nochmal etwas von ihr lesen wollte. Dabei war "Extended trust" auf jeden Fall mehr mein Fall, als ihr anderes Buch. Von der Spannung her war es meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung. Ich habe die Geschichte zwischen Trenton und Charlotte sehr gerne verfolgt. Dadurch, dass man lange nicht wusste, was der Grund für ihre Ängste ist, blieb es auch tatsächlich lange spannend.

Fazit:
Mir hat "Extended trust" wirklich gut gefallen. Dabei kommt es aber natürlich sehr darauf an, was man gerne mag, erwartet und sucht. Wenn man, wie ich, eher positiv überrascht werden möchte, durch tolle, verständnisvolle Charaktere, die eine tiefe Beziehung aufbauen wollen, dann ist das Buch eine gute Wahl. Wenn man doch eher einen sehr erotischen Roman, mit vielen sexuellen Szenen sucht, dann könnte man vielleicht ein wenig enttäuscht werden. Wie erwähnt hatte ich bei dem Klappentext eine andere Erwartungshaltung an das Buch. Nur für mich war es sehr positiv das diese nicht erfüllt wurde. Wenn man aber genau, nachdem sucht, was der Klappentext impliziert, dann sollte man vielleicht lieber einen anderen Titel wählen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Eine liebenswerte Geschichte zum Schmunzeln. ♥

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Gavin liebt seine Frau Thea. Er ist sich sogar sicher, dass sie die Liebe seines Lebens ist und dennoch steht nun die Scheidung ins Haus. Wie ist es eigentlich dazu gekommen? Gavin weiß es selbst nicht ...

Gavin liebt seine Frau Thea. Er ist sich sogar sicher, dass sie die Liebe seines Lebens ist und dennoch steht nun die Scheidung ins Haus. Wie ist es eigentlich dazu gekommen? Gavin weiß es selbst nicht so richtig und vor allem weiß er nicht, wie er das noch verhindern kann. Doch für ihn steht fest, dass er keine Scheidung möchte. Als er sich schließlich einem seiner Freunde anvertraut, nimmt dieser ihn zu einem Treffen des „Secret Book Clubs“ mit. Ein Verein von Männern, die Liebesromane lesen, um davon zu lernen. Sie versuchen so Frauen und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und damit auch ihren Beziehungen zu kitten. Gavin hält dies zunächst für absolut lächerlich, doch als ihm klar wird, dass er keine bessere Idee hat, versucht er sich doch an die Ratschläge der Jungs zu halten. Anfang stellt er sich mit der Umsetzung nicht gerade geschickt an, doch nach und nach scheinen seine Versuche von einem gewissen Erfolg gekrönt zu sein. Das Problem ist allerdings Theas Schwester, sie traut der Sache ganz und gar nicht. Weshalb sie dann ein paar Nachforschungen anstellt …

Charaktere:
Gavin war ein sehr unterhaltsamer Protagonist. Man hat an vielen Stellen gemerkt, dass er absolut planlos ist, wie er die ganze Sache wieder hinbiegen soll, obwohl er nichts lieber möchte als das. Er hat so ein bisschen das Klischee eines Mannes bedient, der von Romantik keinerlei Ahnung hat und seine Ehe erst rettet, wenn es schon fast zu spät ist. Außerdem stand er dem Buchclub auch zunächst sehr skeptisch gegenüber und musste seine festgefahrenen Meinungen dazu erstmal über den Haufen werfen, bevor er sich dem ganzen wirklich öffnen konnte. Ich fand aber wirklich süß, dass er sich trotzdem so bemüht hat alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und nicht einfach aufgegeben hat. Auch, wenn er bei seinen Handlungen oft sehr unbeholfen war.
Thea mochte ich auch ganz gerne. Ich fand, dass sie an manchen Stellen vielleicht Gavin zu viel die alleinige Schuld gegeben hat. Immerhin hätte sie ja erstmal mit ihm reden können, bevor sie sich scheiden lässt bzw. hätte sie vor allem schon viel früher intervenieren können, dass sie mehr Unterstützung hätte brauchen können etc. Aber alles in allen hab, fand ich beide sehr sympathisch.
Dafür hat mich Theas Schwester ziemlich genervt. Sie hatte eine total negative Grundeinstellung und hat sich mehr in die Ehe der beiden eingemischt, als ihr eigentlich zustand. Die Jungs aus dem Buchclub mochte ich dafür umso mehr.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Der Schreibstil des Buchs hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, was mir immer am deutlichsten zeigt, dass ich ein Buch wirklich gerne mochte. Von Spannung, finde ich, kann man bei New Adult Romanen immer nur bedingt reden, denn es passieren meist gar nicht mal so superspannende Dinge. Es war aber auf jeden Fall absolut nicht langweilig! Ich fand es wirklich sehr unterhaltsam und gelungen.

Fazit:
„The Secret Book Club“ war genau so, wie ich es mir vorher erhofft hatte. Es war eine superlustige und leichte Geschichte. Ich habe gerade mal wenige Tage damit verbracht, weil ich es gar nicht aus der Hand legen wollte bzw. immer wieder zur Hand genommen habe, wenn ich konnte. Die meisten Charaktere waren super liebenswert und sympathisch. Mal wieder ein wahnsinnig toller Titel aus dem KYSS Verlag, den ich wirklich nur besten Gewissens empfehlen kann, wenn man Lust auf eine unterhaltsame und mal ganz andere Art von Liebesgeschichte hat. Am besten an dem Buch hat mir die Innovativität gefallen. Wann hat man schon mal eine Geschichte, in der Männer Liebesromane lesen und eine bestehende Beziehung gerettet wird, anstatt dass man bei null in die Beziehung einsteigt? Nicht häufig, wenn ich meine Leseerfahrungen betrachte. Von daher für mich ein MUST-Read, wenn man dieses Genre gerne mag.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 10.02.2021

Würdiger zweiter Teil einer besonderen Romance-Reihe! ♥

Love Challenge
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In einer armen Familie groß werden, hat oft zur Folge, dass man selbst aus der Armut nur selten und wenn dann nur sehr schwer herauskommt. Doch genau das möchte Esme für sich und vor allem für ihre kleine ...

In einer armen Familie groß werden, hat oft zur Folge, dass man selbst aus der Armut nur selten und wenn dann nur sehr schwer herauskommt. Doch genau das möchte Esme für sich und vor allem für ihre kleine Tochter. Obwohl sie so hart arbeitet, wie sie nur kann, schafft sie es gerade so die Rechnungen zu bezahlen. Viel bleibt da nicht zum Sparen übrig. Als ihr eines Tages eine unbekannte, wohlhabende Frau das Angebot macht sie mit nach Amerika zunehmen, sodass Esme ihren Sohn kennenlernen kann, ist diese zunächst verunsichert, was sie von diesem Angebot halten soll. Aus Mangel an Alternativen willigt sie schließlich jedoch ein.

Khai musste seiner Mutter versprechen drei Monate mit einer Frau ihrer Wahl zusammenzuleben, um danach endlich seine Ruhe vor ihr zu haben. Denn sie nervt ihn schon seit Monaten, dass er sich endlich eine Frau suchen solle. Doch was seine Mutter einfach nicht einsehen will, ist das Khai Autist ist und keine Liebe empfinden kann. Dementsprechend sollte er auch niemals heiraten. Doch hat er recht mit seiner Annahme? Heißt Autist zu sein wirklich, dass man nicht lieben kann? Nach und nach muss Khai einsehen, dass vielleicht er derjenige ist, der von seiner Meinung abrücken muss. Die Frage ist, erkennt er es früh genug, um Esme zu halten?

Charaktere:
Esme ist eine liebenswerte und beeindruckende Protagonistin. Trotz ihrer schlechten Startbedingung beugt sie sich nicht einfach ihrem Schicksal. Sie gibt ihr Bestes, um für sich und ihre Tochter eine bessere Lebensgrundlage zu schaffen. Und nicht nur das, auch für ihre Mutter möchte sie mehr als die kleine Wohnung, die sie sich zu dritt teilen. Ihre Tochter zurückzulassen, um die Möglichkeit, die ihr Khais Mutter ihr bietet, zu ergreifen, fällt ihr jedoch alles andere als leicht. Was auch immer wieder im Laufe der Geschichte deutlich wird und zeigt wie sehr sie diese liebt. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie nicht über Leichen geht, um ihre Position zu verbessern. Sie will auf ehrlichen Weg ihr Leben verändern, was meiner Meinung nach, absoluten Respekt verdient. Natürlich hat sie aber auch ihre Fehler. Aus Angst, dass Khai kein Interesse an ihrer Tochter haben könnte, verschweigt sie ihm deren Existenz, was später natürlich auffliegt und zu Problemen führt.

An Helen Hoangs Reihe gefällt mir so gut, dass sie Lesern Autismus näherbringt. Durch den Vergleich zwischen Band 1 und 2 kann man gut erkennen, dass Autismus nicht bei jedem gleich ist. So haben Stella und Khai unterschiedliche Neigungen und Bedürfnisse. Genauso unterschiedliche Schwächen und Erfahrungswerte, die sie formen. Stella hat beispielsweise nicht das Gefühl gehabt nicht lieben zu können. Während Khai, durch eine Erfahrung in seiner Kindheit, sich dieser Sache absolut sicher ist. Ich habe persönlich mit Autismus keinerlei Erfahrungen, weswegen ich es wirklich toll finde, durch Bücher mehr darüber zu erfahren. Wichtig finde ich dabei auch, dass deutlich wird, dass es die Menschen nur bis zu einem bestimmten Grad beeinflusst. Sie sind genauso individuell, wie jeder andere auch.

Schreibstil:
Wie schon beim ersten Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Was mir vor allem positiv aufgefallen ist, ist das es einen geringeren sexuellen Anteil hatte, als der vorherige Band. Da es mir in „Kissing Lessons“ zu viel um Sex ging, hat mir das gut gefallen. Hier wurde mehr Wert auf die Geschichte selbst und die sich entwickelnde Beziehung gelegt. Allerdings muss man auch anmerken, dass Khai wirklich sehr lange gebraucht hat, um über seine Haltung hinwegzukommen. Ich vermute, dass es recht realistisch ist, da er Probleme hat Gefühle zuzuordnen, doch für den Leser kann es stellenweise dadurch repetitiv werden. Dennoch hat es sich auf jeden Fall gut lesen lassen und mir sehr gefallen!

Fazit:
„Love Challenge“ ist der zweite Teil der KISS, LOVE & HEART-Trilogie. Mir hat er persönlich sogar noch etwas besser als der erste Teil gefallen. Doch auch den fand ich schon sehr gut. Wie bereits gesagt, finde ich toll, dass die Autorin Lesern so anschaulich Autismus näherbringt und damit auch Awarness schafft. Ihre Charaktere sind absolut liebenswert, sodass man einfach nur mit ihnen mitfiebern kann. Man wünscht ihnen die ganze Zeit, dass sie ihr verdientet Happy End auch wirklich bekommen. Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin, dauert es allerdings auch nicht allzu lange, bis man am Ende ankommt. Man flieht förmlich durch die Seiten und möchte es eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Mir hat die Geschichte von Esme und Khai wahnsinnig gut gefallen. Ich kann die Reihe jedem, der gerne Romance liest, nur ans Herz legen! Und ich freue mich schon wahnsinnig, dass diesen Sommer endlich auch der dritte Band der Reihe erscheinen soll. ♥

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Absoluter Lieblingsteiler einer meiner Herzensreihe! ♥

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Im Gegensatz zum Rest der Stadt, hat Parker Maloney keine Angst davor vom Drachentrio verkuppelt zu werden. Denn Parker wünscht sich nichts sehnlicher als endlich die Eine zu finden und sesshaft zu werden. ...

Im Gegensatz zum Rest der Stadt, hat Parker Maloney keine Angst davor vom Drachentrio verkuppelt zu werden. Denn Parker wünscht sich nichts sehnlicher als endlich die Eine zu finden und sesshaft zu werden. Das ausgerechnet sein Highschool-Albtraum Maddie Freemont, von der er nicht einmal wusste, dass sie wieder in der Stadt ist, die für ihn vom Drachentrio auserwählte sein soll, kommt ihm wie ein schlechter Scherz vor. Als er sie jedoch besser kennenlernt und feststellt, dass die Maddie von heute nichts mehr mit ihrer jüngeren Version gemein hat, beginnen sich Gefühle zu entwickeln, von denen er nie erwartet hätte, dass er sie ausgerechnet für Maddie empfinden könne.

Charaktere:
Große, große Liebe für beide. Ich wusste direkt, dass ich Parker lieben werde, da er bereits im ersten „Redwood Dreams“ Band eine Rolle gespielt hat und ich ihn damals schon total toll fand. Natürlich hat er in seiner eigenen Geschichte nochmal mehr überzeugt als sowieso schon. Er gehört für mich auf jeden Fall in die Top Ten meiner liebsten Bookboyfriends. Parker ist einfach zu jedem wahnsinnig nett, es ist also kein Wunder, dass er auch in der Stadt sehr beliebt und angesehen ist. Für mich besonders schön war, dass er sich gewünscht hat die wahre Liebe zu finden. Ganz oft hat man ja Protagonist:innen, die sich auf keinen Fall verlieben wollten, aber nicht Parker. Schon im ersten Teil wurde deutlich, dass er kaum erwarten kann die Frau fürs Leben zu finden.

Und auch Maddie hat mich total begeistert. Durch das Buch kann man nur erahnen, wie sie früher mal war. Doch umso schöner finde ich ihre Entwicklung. Sie ist zu so einer hart arbeitenden, gutherzigen Frau geworden. Ihre Geschichte hat mich emotional total mitgenommen! Ich will jetzt nichts vorwegnehmen, deswegen gehe ich nicht genauer darauf ein, aber wenn ihr es schon gelesen haben solltet, dann wisst ihr ganz bestimmt, was ich meine. Ich fand so traurig wie sie behandelte wurde und so beeindruckend, dass sie sich diese Ziele gesetzt hat.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Wer mir schon länger folgt weiß, dass die Redwood Reihe eine meiner aller liebsten ist. Ihr könnt euch also wahrscheinlich bereits denken, dass ich auch hier wieder den Schreibstil geliebt habe. Während ich gerade dabei bin diese Rezension zu schreiben, überlege ich bereits, ob es nicht an der Zeit für einen re-read ist. Also wirklich, ich bin wahnsinnig verliebt in diese Reihe! Und es konnte mich packen, wie keiner der Bände davor. Was nicht heißen soll, dass die anderen nicht mitreißend waren, sondern einfach das dieser hier alles da gewesene noch überboten hat. Ich dachte ja nichts würde für mich Band zwei übertreffen können, da ich Flynn so geliebt habe, aber Parker und Maddie haben es doch geschafft. Ich fand von allen Teilen diesen hier mit Abstand am emotionalsten.

Fazit:
Wenn ihr diesen Teil noch nicht gelesen habt – worauf wartet ihr? Tut es! Solltet ihr gar die ganze Reihe noch nicht begonnen haben – WIRKLICH lest sie! Es ist einfach eine meiner aller, aller liebsten Reihen. Sie hat einen absolut besonderen Platz in meinem Herzen. Ich liebe das Setting, in dem die Bücher spielen, die Charaktere, den Schreibstil. Ehrlich gesagt liebe ich einfach alles an diesen Büchern. Klar gibt es Teile, die ich stärker oder schwächer fand, das wird sicher auch von Leser zu Leser unterschiedlich sein, aber begebt euch unbedingt auf die Reise nach Redwood! Ich denke wirklich der Großteil, der in irgendeiner Weise gerne NA liest, wird auch diese Bücher zumindest mögen, wenn nicht sogar lieben. Lest auch unbedingt alle Teile. Meine liebsten sind der zweite Redwood Love und die beiden Redwood Dreams Bände. ♥

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