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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2018

Leider nichts für mich...

Crown of Lies
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Meine Meinung
Als ich das Buch für eine Leserunde bei der Lesejury entdeckt habe, war ich vom Cover gleich total gefesselt. Der Klappentext verrät beinahe genauso wenig, wie das Bild, was mich neugierig ...

Meine Meinung
Als ich das Buch für eine Leserunde bei der Lesejury entdeckt habe, war ich vom Cover gleich total gefesselt. Der Klappentext verrät beinahe genauso wenig, wie das Bild, was mich neugierig auf den Inhalt machen konnte. Rückblickend finde ich, dass das Cover im düsteren Stil sehr gut zur Handlung passt.

Fange ich mal bei Elle an. Die junge Frau ist Tochter eines Kaufhausgiganten und wird schon als junges Mädchen mit in die Firma genommen. Anstatt mit Freunden zu feiern oder ans College zu gehen, übernimmt sie kurz nach dem High School Abschluss gleich die Führung der Kaufhauskette. Sie ist zwar in eine reiche Familie geboren, weiß aber auch, was harte Arbeit ist und ruht sich nicht auf dem Geld ihres Vaters aus, was mir sehr gut gefallen hat. Normalerweise ist in solchen Büchern schließlich immer der Mann ein reicher CEO, der die Frauen verwöhnt. So hat mir Elle als ein starker weiblicher Charakter sehr gut gefallen. Wäre da nicht ihre Charakterentwicklung... Ohne zu viel vorweg zu nehmen, muss ich zugeben, dass mich ihre Entwicklung sehr enttäuscht hat. Statt der starken, selbstständigen jungen Frau, die sogar männliche Mitarbeiter in ihrem Unternehmen zum Weinen bringen kann, stehe ich häufig einem naivem Mädchen gegenüber, die den Mund nicht auf bekommt.
Kommen wir somit auch zum zweiten Protagonisten, Penn Everett, dem "geheimnisvollen Geschäftsmann". Schon nach seinem ersten Auftreten war dieser Mann mir restlos unsympathisch. Arrogant, bedrängend, egoistisch und ignorant sind nur wenige Adjektive, die ich für sein Verhalten benutzen könnte. Gerade sein Aufdrängen Elle gegenüber (und ihr passives Verhalten dagegen) hat mir wahnsinnig missfallen.
Die Figur des Vaters fand ich persönlich zudem ziemlich unausgereift. Ist er der lustige, freundschaftliche Vater? Zwingt er Elle zum Arbeiten? Stehen sie sich nah oder nicht? All solche Fragen konnte ich mir nicht beantworten und in mehr als drei, vier Szenen, habe ich mich fragen müssen, was für ein Vater so seiner Tochter gegenüber handelt.

Die Handlung konnte mich ebenso wenig mitreißen. Nachdem mir die Leseprobe wahnsinnig gut gefallen hat, musste ich mich durch die zweite Hälfte des Buchs wirklich quälen. Für mich persönlich gab es kaum Anreiz, das Buch zu beenden. Die Handlung konnte mich einfach nicht fesseln, es gab ein paar zu viele Wiederholungen und wie gesagt hat mir Mr. Everett mit seinen Handlungen wirklich Probleme bereitet.
Einige Szenen waren mir zu viel und zu unrealistisch und ein paar Handlungsstränge habe ich für unnötig empfunden. Ich weiß natürlich nicht, wie diese Zusammenhänge im zweiten Teil noch verknüpft werden, aber die zwei, drei Szenen hätten auch definitiv schon im ersten Teil gelöst werden können.

Ich habe an einigen Stellen gelesen, dass es sich hier um Dark Romance handelt und das ganze der Stil der Autorin sei. Ich habe weder aus dem Klappentext, noch aus sonstigen Info-Texten schlussfolgern können, dass es sich um "Dark Romance" handelt und muss zugeben, dass es mir tatsächlich oft zu düster, pessimistisch und auch brutal war. Das wird wohl mein letztes Buch dieses Genres gewesen sein.

Fazit
Leider nichts für mich, obwohl es noch so gut angefangen hat. Neben zwei unsympathischen Charaktere gab es eine Handlung, die mich einfach nicht begeistern konnte. Der Cliffhanger ist gemein, aber nicht so gemein, dass ich den zweiten Teil noch lesen würde.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Ganz anders, als erwartet - mehr Teenagedrama als gewünscht

Soulsister
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MEINE MEINUNG

Romy hat ihre große Schwester, Polly, in einem Unfall verloren und lebt seitdem ein wenig zurückgezogen. Sie hat noch immer eine starke Verbindung zu ihrer Schwester, die sie nicht verlieren ...

MEINE MEINUNG

Romy hat ihre große Schwester, Polly, in einem Unfall verloren und lebt seitdem ein wenig zurückgezogen. Sie hat noch immer eine starke Verbindung zu ihrer Schwester, die sie nicht verlieren will, doch dann trifft sie auf Killian. Ein 19 Jähriger Profi-Fußballspieler, in den sie sich verliebt. In Gedanken an Polly verhält sie sich selbstbewusster und schwindelt Killian ihr Alter vor, was auch ganz gut geht, bis die Presse und Romys Eltern davon Wind bekommen.

Romy ist die jüngere der zwei Schwestern gewesen, die ihre große Schwester um alles beneidet hat. Sie war einfach beliebt, egal, was sie gemacht hat und ihr war auch egal, was die anderen von ihr dachten. Vor allem nach ihrem Tod versucht Polly ein wenig zu sein wie sie. Selbstbewusster und draufgängerischer.
Ich mochte Romy eigentlich, es gibt nichts, was mich großartig an ihr gestört hat, aber irgendwas fehlte noch, ich kann nicht genau beschreiben was.

Der Roman ist in der Ich-Form aus Romys Sicht verfasst worden. Der Schreibstil ist ganz okay, ich habe das Buch ganz gut lesen können, musste es allerdings ein paar weg legen und eine Pause davon nehmen, weil es ein paar Durchhänger - vor allem in der zweiten Hälfte - gab.

Die Umsetzung der Handlung ist anders, als ich gedacht habe. Ich dachte, es würde mehr auf Polly eingegangen werden, aber eigentlich standen sie und ihr Tod eher im Hintergrund. Jetzt, wo ich mir nach dem Lesen des Buchs, den Klappentext noch einmal durchlese, merke ich, dass ich mir das auch hätte denken können. Habe ich aber nicht, also war ich ein wenig enttäuscht. Auch die Beziehung zwischen Killian und Romy konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Sie treffen sich ... wie oft? 2 Mal? Und auf einmal sind sie ein Paar? Äh, okay. Das konnte ich den beiden leider einfach nicht abkaufen, genauso wie die Streitigkeiten nachdem die Bilder in der Presse auftauchen und die Versöhnung danach. Es hat mich einfach nicht packen können. Wie gesagt gab es für mich auch ein paar Durchhänger im Mittelteil, wo die Handlung einfach ein wenig ins Stocken geriet.

FAZIT

Eine ganz nette Geschichte, die man auch wohl lesen kann, die mich aber nicht überzeugen konnte. Ich hatte etwas anderes erwartet und wurde dann mit einem klassischen Teenie-Drama mit Stars und Sternchen überrascht. Ich habe mehr Potential in der Geschichte gesehen, kann sie aber dennoch jedem empfehlen, der nicht zu viel Handlung um Polly erwartet.

Veröffentlicht am 18.11.2018

Nach dem Film etwas enttäuscht

Die Insel der besonderen Kinder
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Ich habe den Film tatsächlich gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Weil der mich so begeistern konnte, wollte ich es doch mal mit der Buchvorlage versuchen.

Den Schreibstil fand ich zwar nicht schlecht, ...

Ich habe den Film tatsächlich gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Weil der mich so begeistern konnte, wollte ich es doch mal mit der Buchvorlage versuchen.

Den Schreibstil fand ich zwar nicht schlecht, aber er konnte mich auch nicht wirklich packen. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen.

Zudem kommt allerdings noch, dass sich die Handlung anfangs wirklich sehr gezogen hat. Es dauert eine Weile, bis es wirklich richtig los geht und der Leser auch die besonderen Kinder und deren Geschichten kennen lernt.
Leider muss ich sagen, dass die anfängliche Aufregung, jeden Charakter noch einmal kennen zu lernen, schnell verblasst und wieder eine schwache Langeweile entsteht. Ich weiß nicht, ob es an dem Schreibstil liegt oder ob die Handlung wirklich zwischendurch ziemlich fade ist. Weil ich den Film und somit auch die grobe Handlung kannte, gab es für mich keine großen Überraschungseffekte.

Die Aufmachung des Buchs fand ich allerdings super schön! Zahlreiche Fotos schmücken die Seiten, die mich wirklich immer wieder begeistern und von der Handlung ablenken konnten.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich das Buch nicht wirklich umhauen konnte und ich den Film wirklich deutlich lieber mag!

Veröffentlicht am 18.11.2018

Meine Gefühle sind sehr durchmischt ...

Still Broken
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Meine Meinung
Ich wurde in der LYX Verlagsvorschau auf das Buch aufmerksam, weil mich das Cover gleich angesprochen hat. Der Klappentext klang interessant, auch wenn er eigentlich auf fast jeden typischen ...

Meine Meinung
Ich wurde in der LYX Verlagsvorschau auf das Buch aufmerksam, weil mich das Cover gleich angesprochen hat. Der Klappentext klang interessant, auch wenn er eigentlich auf fast jeden typischen New Adult Roman zutreffen könnte. Gegen Klischees in Büchern habe ich nichts, solange es noch irgendetwas gibt, was das ganze ein wenig besonders macht.

Norah ist 18 Jahre jung, hat gerade angefangen zu studieren und verarbeitet die Trennung von ihrem ersten Freund, der sie betrogen hat. Sie ist eine kleine Streberin, studiert mehr, als gefordert, arbeitet in Überstunden und lernt bis spät in die Nacht - das typische brave Mädchen eben. Auch wenn ich mich nicht zu 100% mit ihr identifizieren konnte, war sie mir gleich sympathisch, genauso wie ihre zwei besten Freundinnen.
Max ist natürlich das genaue Gegenteil von Norah und ein wahrer Bad Boy, vor dem sie von allen Seiten gewarnt wird. Wirklich einschätzen konnte ich Max bis zum Ende nicht und ob ich es jetzt kann, sei auch mal dahin gestellt. Er konnte wirklich lieb, romantisch und fürsorglich sein, hatte aber auch eine andere Seite.

Der Roman wurde im ersten Teil - ich würde fast sagen zu 80% - in der Ich-Form aus Norahs Perspektive verfasst, zum Ende kamen ein, zwei neue Perspektiven dazu. Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen, er war sehr locker und leicht zu lesen, sodass er mich gut durch das Geschehen führen konnte.

Die Handlung war ... durchwachsen. Was als typischer New Adult Roman begann, ist zum Ende hin leicht abgedriftet. Norah und Max spüren natürlich von Anfang an eine starke Anziehungskraft, finden schnell zu einander und eben das typische, was man schon kennt. Ich will nicht sagen, dass ich es schlecht fand, im Gegenteil, ich habe es sehr gerne gelesen. Aber da wäre ja noch Max' Geheimnis.
Ich werde meine Meinung gleich noch einmal genauer erklären, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt, kurz bevor Max' Geheimnis ihn zu einigen Taten "zwingt" wird es ein wenig komisch. Die Handlung entwickelt sich in eine komische Richtung, es gibt Zeitsprünge und meiner Meinung nach ziemlich zusammen gequetschte Höhepunkte. Wo der Beginn der Handlung relativ ruhig und angenehm zu lesen ist, häufen sich auf einmal die Höhepunkte und wollen gar nicht mehr abflachen, was einfach ein wenig zu viel des Guten war.

Spoiler-Warnung! Wer meine Meinung ein wenig begründeter lesen möchte, darf das gerne tun, aber ich spreche eine große Spoiler-Warnung aus!
Brookes Tod hat mich ziemlich unerwartet getroffen und - das klingt zugegebenermaßen ziemlich hart - ich verstehe auch im Nachhinein nicht zu 100%, was das zur Handlung bei getragen hat. Nachdem ihr Tod allerdings schon ein riesiger Höhepunkt war, unter dem Norah natürlich total leidet, folgt der nächste Höhepunkt mit Max' Verschwinden fast sofort, und kurz darauf ist schon der Zeitsprung von 3 Jahren, der mich irgendwie ziemlich gestört hat. Obwohl Norah sich die letzten 3 Jahre also mit einem gebrochenem Herzen in den Schlaf geweint hat, geht sie gleich mit Max mit, als sie sich wieder treffen. Mir hat da in dem Punkt einfach mehr Wut und Emotionen von Norah gefehlt, sie schien ihm auf einmal alles verziehen zu haben, das ging mir deutlich zu schnell. Auch die Lüftung von Max' Geheimnis war mir zu langweilig gestaltet. Auch wenn Norah die Hälfte schon selbst heraus gefunden hat, erzählt Max ziemlich trocken von seiner Geschichte. Das ganze war mir einfach zu schnell abgehandelt.


Fazit
Ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll. Der Anfang hat mir ziemlich gut gefallen, nach der Hälfte hatte ich schon darüber nachgedacht, eventuell 5 Punkte zu vergeben. Aber ab dem Zeitsprung war es mir zu viel auf einmal, was zudem noch zu schnell abgearbeitet wurde.

Veröffentlicht am 08.11.2018

Die Charaktere können mich nicht überzeugen...

Save You
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MEINE MEINUNG
Eigentlich hatte ich nicht geplant, die Reihe fort zu setzen, nachdem der erste Teil mich leider nicht begeistern konnte. Aber als ich dann den zweiten Teil zum Geburtstags geschenkt bekommen ...

MEINE MEINUNG
Eigentlich hatte ich nicht geplant, die Reihe fort zu setzen, nachdem der erste Teil mich leider nicht begeistern konnte. Aber als ich dann den zweiten Teil zum Geburtstags geschenkt bekommen habe, wollte ich ihn nicht ungelesen stehen lassen oder weiter geben. Meine Erwartungen sind allerdings ziemlich weit unten gewesen.

Der Roman ist wieder in der Ich-Form verfasst worden, dieses Mal neben Rubys und James Perspektiven auch aus denen von Ember und Lydia. Diese sich anhäufenden Perspektiv-Wechsel haben mich im ersten Moment ziemlich gestört, ich mag es am liebsten, aus einer einzigen Sichtweise zu lesen. Schnell aber haben Ember und Lydia mich immer mehr begeistern können, weswegen die zahlreichen Wechsel mich nicht lange nervten.

Was mich allerdings genervt hat waren Ruby und James. Ich kann mit den beiden Charakteren einfach nicht warm werden und warum, kann ich gar nicht so genau erklären.
Ruby ist natürlich von James verletzt und möchte ihn gar nicht mehr sehen, was ich natürlich total nachvollziehen kann. Und auch dass James nach dem Tod seiner Mutter ein ganz anderer Mensch ist, ist für mich total verständlich. Dass die Liebesgeschichte der beiden nach dieser Situation dennoch weiter geht, ist für mich weniger verständlich. Für mich persönlich fehlt die Leidenschaft, das Prickeln zwischen den beiden Figuren zu stark. Nach der großen Trennung ging mir das ganze zu sachlich und klar weiter, da fehlte einfach das große Vermissen und der Herzschmerz auch bei mir, als Leser. Ich kann nicht wirklich sagen, dass diese Trennungsphase sich gezogen hat, aber wirklich spannend mit anzusehen fand ich es leider auch nicht. Auch die große Versöhnung – ich hoffe ich spoiler niemanden damit, dass sie sich wieder vereinen – fiel sehr unspektakulär aus. Im Großen und Ganzen haben Ruby und James mich wieder enttäuscht.

Was mich allerdings begeistern konnte, war die Geschichte von Lydia. Von ihr hätte ich liebend gerne noch mehr gelesen, weil sie mich deutlich mehr reizt, als die von James von Ruby. Und auch Rubys Schwester Ember ist in meinen Augen ein deutlich interessanterer Charakter als Ruby selbst!

Das Ende ist natürlich mal wieder ein gemeiner Cliffhanger und weil ich den dritten Teil sowieso schon gekauft habe, werde ich die Reihe natürlich noch beenden. Aber wirklich reizen tut es mich leider nicht.

FAZIT
Ich wurde weder enttäuscht, noch begeistert. Für mich liegt der zweite Teil auf dem gleichen Niveau wie der erste, der mir leider schon nicht gefallen konnte. Der Schreibstil ist wirklich schön und die Charaktere hätten auch mehr bieten können. Aber das Prickeln, die Chemie zwischen den Protagonisten fehlt mir und die Nebencharaktere sind deutlich interessanter, als die Dahin-Plätschernde Geschichte von Ruby und James.