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Veröffentlicht am 02.09.2020

Gelungene Fortsetzung

When We Fall
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REZENSION ENTHÄLT

Cover:

Das Cover ist ähnlich dem ersten Teils gehalten und überzeugt ebenso wie dieser schon. Das sanfte Rosa und die goldenen Sprenkel verzaubern den Betrachter und machen Lust auf ...

REZENSION ENTHÄLT

Cover:

Das Cover ist ähnlich dem ersten Teils gehalten und überzeugt ebenso wie dieser schon. Das sanfte Rosa und die goldenen Sprenkel verzaubern den Betrachter und machen Lust auf die Fortsetzung.



Inhalt:

„When We Fall“ setzt direkt an den ersten Teil an, was einen sofort wieder in die Geschichte fallen lässt. Ella ist am Boden zerstört, weil sie nicht mehr mit Jae-yong zusammen sein kann. Auch die derzeitige Situation zu Hause mit ihren Schwerstern, lässt sie nicht gerade Freudensprünge machen. Kurz gesagt, Ellas Leben und Gefühlswelt gleicht einer Katastrophe.

Allen Umstände zu Trotz kommt es wie es kommen muss; Ella und Jae-yong können sich nicht davon abhalten und beginnen wieder miteinander zu schreiben und schließlich zu treffen. Ihr engster Kreis wie ihre Schwestern und ihre beste Freundin Erin, wissen dieses Mal Bescheid und alle hoffen, dass es dieses Mal besser ausgehen wird als beim Letzten.



Kritik:

Die Leser von „When We Dream“, mussten auf den zweiten Band nicht lange warten und doch konnte ich es kaum erwarten das Buch endlich in den Händen zu halten, um zu erfahren wie es mit unseren K-Pop Superstar und Ella weitergeht.

Das Buch liest sich so dahin und auch wenn - und dies ist nicht als Negativpunkt gemeint - nicht viel passierte, so konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Ella und ihre Gefühle zu beobachten ließ einen die Tränen in die Augen steigen besonders am Anfang des Buches. Ich hatte ständig mit den Tränen zu kämpfen und einen Klos im Hals.

Ich möchte gar nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, da wie schon angemerkt, gar nicht so sehr viel passierte. Die Geschichte folgt dennoch einen roten Faden und es ist deutlich zu merkten, dass auf das große Finale, im dritten Teil, hingearbeitet wird.

Die Szenen, in welche sich Jae-yong und Ella treffen sind mit die der Spannendsten im Buch und lassen einen das Herz höher schlagen. Diese Abschnitte sind begleitet von Angst und Nervosität – so wie es auch Ella und Jae-yong gehen muss – weil man glaubt, gleich kommt der nächste Reporter aus seinem Versteck gesprungen. Diese Angst – so ging es mir  - begleitet einen latent auch über das gesamte Buch, auch hatte ich die ganze Zeit die Schweigepflichterklärung im Hinterkopf, welche Ella im ersten Band blind unterschrieben hat.

Ein Teil von mir dachte, dass auch diese Beziehung wieder an die Öffentlichkeit geraten würde und dieses Mal alles noch schlimmer werden würde. Das sie in eine Situation gedrängt werden aus der beide vielleicht keinen Ausweg mehr finden. Aber dann kam der Gedanke, dass es zu sehr den ersten Teil gleichen und uns die Autorin nicht mit so etwas abspeisen würde. Und so kam es auch. Frau Pätzold gibt uns erneut einen fiesen Chliffhanger und lässt mich als Leserin gespannt auf den dritten Teil zurück.

Auf das Ende würde ich gern noch kurz eingehen, also Achtung Spoiler: Ella schreibt Jae-yong Nachrichten auf welche er in ihrer Sichtweise nicht antwortet und sie traurig zurück bei ihrer Schwester im Krankenhaus bleibt. Der Epilog, welcher aus der Sicht von Jae-yong mit Ellas Worten „Ich brauche dich“ endet, stellt uns Leser nun vor die Frage für wem Jae-yong sich entscheidet. Für wen wird er da sein? Für seinen Freund, welcher ihn gerade ebenso braucht wie Ella? Oder doch für das Mädchen, welches er mag? Oder kann er für beide da sein? Der Epilog machte für mich deutlich, dass Jae-yong gerade genauso viele Probleme hat wie Ella und durch die massive Entfernung und Zeitunterschied  kaum die Möglichkeit haben sich umeinander da zu sein. Es macht einen traurig und man wünscht sich ein Happy End für die beiden.



Fazit:

„When We Fall“, kann vielleicht was die Spannung angeht, nicht mit den ersten Teil mithalten und doch überzeugt er mit wahnsinnig Gefühl und Liebe. Die Autorin versteht es ihren Leser, trotz mäßiger Story, in den Bann zu ziehen und das Herz zum Rasen zu bringen. Band eins dieser Reihe war für mich ein Meisterwerk, es war neu und hat meine Interessen in jeglicher Hinsicht angesprochen, dass der zweite Teil etwas schwächer werden würde, damit habe ich gerechnet. Ich vergebe 4 von 5 Herzen an „When We Fall“ und bin mir zu einhundert Prozent sicher, dass Frau Pätzold uns mit Band drei „When We Hope“ einfach nur verzaubern wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2020

Erinnerungen

Für eine Nacht sind wir unendlich
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Cover:

Das Titelbild des Buches gefällt mir von den Farben sehr gut. Es repräsentiert für mich mit dem Rosa und Blau eine junge und wilde Liebe. Das Mädchen und der Junge, welche in Gras liegen kann man ...

Cover:

Das Titelbild des Buches gefällt mir von den Farben sehr gut. Es repräsentiert für mich mit dem Rosa und Blau eine junge und wilde Liebe. Das Mädchen und der Junge, welche in Gras liegen kann man nur für mich schwer erkennen. Ich persönliche hatte sie erst recht spät wahrgenommen.


Inhalt:

In „Für einer Nacht sind wir unendlich“ treffen Jonah und Liv auf einen riesigen Festival aufeinander. Auf einer Veranstaltung mit Abertausenden Besuchern laufen sie sich nicht nur einmal über den Weg, doch schon der erste Augenkontakt reicht aus, dass beide Wissen es ist irgendwie Schicksal. Die Beiden verbringen schließlich den ganzen Tag und eine ganze Nacht miteinander und erzählen sich langsam ihre schlimmsten Ängste und größten Geheimnisse. Keiner von beiden denkt, dass diese beiden sich nach Ende des Festivals wiedersehen würden und doch fühlen Sie, dass der jeweils andere etwas wirklich Besonderes ist. Jemand der ihr ganze Schicksal verändern könnte.


Kritik:

Ich muss zugeben, dass ich schwer in diesen Buch rein gefunden habe, wobei ich nicht mal wirklich sagen kann woran es lag. Vielleicht war es - das sich vor sich hin plätschern - der Geschichte, womit ich gar nicht sagen will, dass es langweilig war. Es ist nur nicht viel passiert und ich muss zugeben, dass habe ich erwartet. Unsere Protagonisten befinden sich auf einen Festival und es hat mich so unglaublich an meine eigene Jugend erinnert und Festivals sind so, sie plätschern so vor sich hin. Man geht zu Konzerten, liegt auf Wiesen herum, schläft und quatscht mit Freunden. Man trinkt Alkohol, tanzt und lernt fremde Leute kennen, die durchaus auch so sein können wie der Typ, welchen Liv an den Toiletten getroffen hat. Und so wie auch unsere Protagonisten es bemerkt haben: Essen ist eine wirklich wichtige Sache auf Festivals. Ich erinnere mich genau, dass ich durch die ganzen verschiedenen Essenstände, welche ihre tollen Gerüche aussendeten, ständig hunger hatte. Und sind wir mal ehrlich man kann auf einen Festival manchmal auch einfach aus Langweile essen. Gerade die Vormittage, welche sich ziehen können, bis die Bands beginnen zu spielen, können eine echte Geduldsprobe sein.

Die Protagonisten fand ich sympathisch vor allem im letzteren Teil des Buches, als man alle Geheimnisse der beiden kennt und sie offen und ehrlich miteinander umgehen.

Ganz besonders an diesem Buch hat mir die ausführliche Beschreibung des Festivals gefallen. Frau Coplin hat mich direkt mit nach England genommen und mitten auf den Campingplatz eines Festival abgesetzt und ich erinnerte mich als wäre es gestern gewesen, als ich mein erstes Musikfestival besuchte. Ich konnte fast die Luft, welche getränkt von Essengerüchen und Rauch war, riechen. Ich konnte den Bass im Herzen fühlen und die Leichtigkeit welche einen auf Festivals befällt. Eine Leichtigkeit, welche einen nicht an Morgen denken lässt. Ich konnte mich an meine so junge Liebe zu meinen heutigen Ehemann erinnern und wie er mich immer versucht hat vor so vielen Dingen zu beschützen.



Fazit:

Frau Caplin hat mit „Für eine Nacht sind wir unendlich“ ein wirklich tolles Buch geschrieben, welches den Leser auf ein tolles Festivalerlebnis mitnimmt. Für mich war es ein sehr schönes und überraschenderweise auch emotionales Buch, welches mich an meine Jugend und großen Liebe erinnern lies. Von mir gibt es vier von fünf Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2020

Freiheit oder Glaube?

Make me a Sinner
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„Es ist keine verspätete Rebellion, es ist bloß der unerträglich

starke Wunsch nach Freiheit.“

Zitat Seite 312



Cover:
Das Cover zu Make me a Sinner, ist für mich überaus gelungen und ein absoluter ...

„Es ist keine verspätete Rebellion, es ist bloß der unerträglich

starke Wunsch nach Freiheit.“

Zitat Seite 312




Cover:
Das Cover zu Make me a Sinner, ist für mich überaus gelungen und ein absoluter Hingucker. Als ich es auf Amazon beim Durchscrollen entdeckte habe, hat es mich sofort neugierig gemacht. Der grau marmorierte Hintergrund übermalt mit starken, kräftigen Pinselstrichen in den Farben des Regenbogens ist eine absolut großartige Idee. Ich habe es so interpretiert, dass das Marmor für die Kirche steht. Sie ist alt und stark, kann aber trotzdem nicht gegen die Liebe bestehen.



Inhalt:
Calvin Archer ist 21 Jahre jung, lebt in einer Kleinstadt namens Grand Lake City und ist seit seiner Geburt Mitglied einer kleinen Kirchengemeinde. Er lebt streng nach den Regeln, die sowohl seine Elternm als auch die Kirche ihm auferlegen. Nie hat er sich darüber beschwert oder sogar aufgelehnt. Er ist ein braves Schäfchen unter vielen anderen und hat nicht vor dies zu ändern. Warum auch, er ist glücklich so wie sein Leben bisher verläuft.

Lian Cantial ist 24 Jahre jung, kommt aus Detroit und lebt ein sehr aufgeschlossenes Leben. Arbeit, Sex und Freunde seiner Wahl gehören zum Alltag und sind für ihm selbstverständlich. Er ist offen homosexuell und stolz darauf. Nie würde er sein wahres Ich verleugnen.

Ihre Welten treffen aufeinander, als Lians Tante, welche in Grand Lake City lebt, stirbt und er zur Beerdigung gehen muss. Beide verstehen sich auf Anhieb und Cal stützt in ein Gefühlschaos, welches er bisher noch nicht gekannt hat.



Kritik:
Die beiden Protagonisten in Make me a Sinner Cal und Lian waren großartige Charaktere die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Cal war anfangs so schüchtern und unerfahren. Ihn sich mit Lian öffnen zu sehen war unglaublich schön zu lesen.

Der Plot der Geschichte war sehr durchdacht und für mich gab es nie einen Zeitpunkt in dem ich es in irgendeiner Weise langweilig fand. Um ehrlich zu sein, hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl beim verfolgen der Story. Das kam daher, dass ich mir immer Sorgen um das Wohlergehen von Calvin gemacht habe. Die Kirche, bzw. Sekten kommen mit fehlinterpretierten Aussagen der Bibel daher, machen ihre eigenen Regeln und so bestrafen sie auch mit eigen Maß. Ich persönlich hatte nie viel für Religionen übrig, bin aber auch der Meinung, dass jeder selbst entscheiden sollte wie er gern leben möchte. Was mich nur so unglaublich wütend macht ist, dass die Anhänger von Religionen glauben, sie könnten anderen Menschen vorschreiben wie sie zu leben haben, oder dass ein anderes Leben falsch wäre. Es gab beispielsweise eine Szene, in der eine Bluttransfusion nötig gewesen wäre, doch dies wurde von der Kirche verboten, da der Mensch lt. Bibel kein fremdes Blut in sich aufnehmen darf. Bitte? Ich meine, ich glaube nicht, dass es Bluttransfusionen überhaupt schon gegeben hat, als die Bibel geschrieben wurde.

Ich denke jeder sollte so leben wie er es für richtig hält solange er niemand anderen damit verletzt. Wenn jemand an etwas glauben möchte, kann er dies sehr gern tun, doch sollte er das Leben anderer genauso akzeptieren wie ein Ungläubiger die Religionen akzeptiert.



Fazit:
Make me a Sinner ist ein wirklich tolles Buch, mit sympathischen Charakteren und einer spannenden Geschichte. Ich vergebe volle fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

like Romeo & Juliet

Richer than Sin
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Cover:

Das Cover von „Richer than Sin“ ist wunderschön gelungen. Die goldenen Blumenranken und dem schlichtgewählten Titel sind ein Hingucker in jedem Buchladen.

Inhalt:

In „Richer than Sin“ erzählt ...

Cover:

Das Cover von „Richer than Sin“ ist wunderschön gelungen. Die goldenen Blumenranken und dem schlichtgewählten Titel sind ein Hingucker in jedem Buchladen.

Inhalt:

In „Richer than Sin“ erzählt uns die Autorin Meghan March eine moderne Romeo & Julia Geschichte. Die beiden Familien Gable und Riscoff sind seid Generationen zerstritten, was sich auf die ganze Gemeinde Gable auswirkt.

Eines Abends, der älteste Sohn der Riscoff`s ist nach Gable zurückgekehrt um das Familienerbe anzutreten, trifft auf die wunderschöne Whitney Gable. Es passiert was passieren muss: Die beiden beginnen eine heiße Affäre und verlieben sich.

„Richer than Sin“ erzählt sich in 54 Kapiteln und switcht zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Ereignisse von vor zehn Jahren lassen die Leser erfahren, wie Whitney und Lincoln sich kennen und lieben lernten. Außerdem zeigt diese, wie feindselig alle anderen Familienmitglieder dieser Beziehung gegenüberstehen und wie ihre Liebe schließlich scheitert.

In der Gegenwart kehrt Whitney aus L.A. in die Stadt zurück und wird nicht gerade freundlich begrüßt, außer von Lincoln, ihrer Cousine Cricket und ihrer Tante. Ihr Leben ist eine Katastrophe. Jeder denkt sie hätte ihren Mann umgebracht, jeder hasst sie, sie hat keinen Job und ihre Ersparnisse werden nicht sehr lange ausreichen. Whitney ist in einer wirklich schlimmen Situation und dann muss sie sich auch noch mit Lincoln auseinandersetzen, der absolut keinen Hehl daraus macht, dass er ihr Herz zurückgewinnen möchte.

Kritik:

Als ich das erste mal den Klappentext zu Richer than sin gelesen habe war ich begeistert. Romeo und Julia von William Shakespeare gehört zu eines meiner absoluten Lieblingsgeschichten. Nun ein Buch in dieser Richtung lesen zu dürfen, welches in der Moderne spielt war natürlich aufregend.

Leider muss ich jedoch sagen, dass mich die Story nicht so vollständig packen konnte. Die Kapitel, welche immer wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart switchten haben für mich den Fluss und die Spannung der Geschichte genommen.

Auch konnten mich nicht alle Charaktere überzeugen. Whitney und Lincoln haben mich teilweise wirklich genervt, weil sie sich ständig wiederholt haben. Ihre Gedanken waren immer die gleichen.

Whitney`s Schicksal ist schwer, das konnte ich nachvollziehen, aber um so mehr man ihr zuhört, und gerade zum Ende hin ist sie so negativ eingestellt, dass sie mich wirklich frustriert hat. Allgemein, ob in der Gegenwart oder Vergangenheit war Whitney teilweise wirklich anstrengend. Die Fede zwischen den Familien hat sie sehr misstrauisch werden lassen, was verständlich ist. Aber Lincoln tut alles um ihr zu beweisen, dass er es ernst meint, trägt sie auf Händen und sie ist immer nur negativ. Das bringt mich zu Lincolns Charakter. Im Großen und Ganzen konnte ich ihn ganz gut leiden, nur dass er ab und an wirklich übertreibt mit seiner Hingabe zu Whitney. Aussagen wie:

„Damas warst du ein Mädchen. Jetzt bist du eine Göttin, und ich werde dir huldigen.“
Zitat Seite 291


Ich meine Ernsthaft? Göttin und huldigen? Ich weiß nicht, ich finde das einfach nur sehr übertrieben und ich kann mir nicht vorstellen, dass tatsächlich ein Mann sowas sagen würde. Und wenn würde ich glaube ich in Lachen ausbrechen.

Noch ein paar Worte zu den anderen Familienmitgliedern. Lincoln`s Mutter ist ein absolutes No-Go und ohne Worte. Schwiegermonster ist gar kein Ausdruck. Kein Wunder, dass ihr verstorbener Ehemann ständig Affären hatte. Ein weiterer wirklich unangenehmer Charakter ist Harrison, Lincolns Bruder, diesen er auch mit jeder Faser seines Seins hasst. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Lincoln der Erbe des Multimillionendollarvermögens ist. Ich denke, dass auch die Probleme, welche Lincoln und Whitney am Ende des Buch gegenüberstehen auf seinen Intrigen beruhen. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Dann wäre da noch der Kommodore, Lincolns Großvater aus welchen ich noch so gar nicht schlau geworden bin. Teilweise hatte ich nämlich schon das Gefühl er würde Whitney recht mögen und dann im nächsten Moment sagt wieder etwas völlig Böses.

Fazit:

Richer than Sin konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Es gab wenig gute aber dafür sehr viele schlechte Charaktere. Die Geschichte an sich ist gut. Man hätte sie aber, meiner Meinung nach, spannender gestalten können, wenn man sie nicht mit Rückblicken in die Vergangenheit ständig unterbrochen hätte. Das Ende konnte noch mal viel aus dem Buch herausholen, da es wirklich spannend wurde und einige Charaktere noch andere Züge zu Tage legten. Der gemeine Cliffhänger macht Lust auf mehr. Ich bin gespannt wie es mit den Gables und Riscoffs in Band 2 Deeper than Love weiter geht.

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Veröffentlicht am 06.07.2020

langweilige Fortsetzung

Hopelessly in Love
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Diese Rezension enthält Spoiler!

Cover:

Das Cover ist ähnlich das des ersten Teils, nur dass bei diesem Band ein blasses Gelb statt Pink verwendet wurde. Auch der Titel wurde gleich gehalten, was für ...

Diese Rezension enthält Spoiler!

Cover:

Das Cover ist ähnlich das des ersten Teils, nur dass bei diesem Band ein blasses Gelb statt Pink verwendet wurde. Auch der Titel wurde gleich gehalten, was für ein Wiedererkennen sorgt.

Inhalt / Kritik:

„Hopelessly in love“ setzt direkt an den ersten Teil an und sorgt erst einmal für etwas Spannung. Wir erinnern uns noch wie Band eins zu Ende ging: Sasha traf auf Carolin, welche ihr weismacht mit Ben geschlafen zu haben. Dies war natürlich nicht der Fall. Carolin wollte nur einen Keil zwischen Ben und Sasha treiben und fast hätte sie das auch geschafft. Doch Ben kann Sasha davon überzeugen, nicht mit ihr im Bett gewesen zu sein und die beiden kommen wieder zusammen. Dies ist dann der Beginn eines nicht so großartigen Buches.

Die Handlung plätschert so vor sich hin, und hat nur selten spannende Momente. So z.B. die Story um Ben, seinen Vater und seine Zukunftsvorstellung. Aber selbst dieser Handlungsbogen wird meiner Meinung nach viel zu schnell aufgelöst und dann auch noch recht plump zu Ende gebracht. Ich finde man hätte aus dieser Idee viel mehr machen können, dass Bens Vater dann so ungeschoren davon kommt, fand ich total daneben.

Die kleine eingebaute Geschichte um June war nett aber für mich völlig überflüssig. June als Charakter war für mich überhaupt nicht interessant, viel lieber hätte eine gute spannende Geschichte weiter um Ben und Sasha gelesen. Leider war da völlig die Luft raus. Ich habe mich teilweise wirklich gefragt warum sie mit Ben zusammen ist, wenn so überhaupt kein Vertrauen in ihm hat. Ständig zweifelt sie an seinen Gefühlen und ob er ehrlich zu ihr ist. Ich fand das richtig anstrengend und nervig.

Auch die völlig übertriebenen Metaphern, von der die Autorin anscheinend nicht genug bekommen kann, haben mich irgendwann nur noch genervt. Es wurde Metapher an Metapher gereiht und teilweise klang eine kitschiger als die andere.

Eine andere Sache die ich absolut unlogisch fand, ist dass die Kids alle egal wo, immer Alkohol ausgeschenkt bekommen. Hab ich was verpasst? Denn meines Wissens nach bekommt man Alkohol in den Staaten erst ab 21.

Fazit:

Ich muss ehrlich gestehen, dass dieser zweite Teil mich wahnsinnig enttäuscht hat. Die Story war für mich absolut langweilig und als ich dann das Ende gelesen habe, dachte ich nur: Nicht ihr ernst. Ich vergebe zwei von fünf Sterne.

Dankeschön:

Ein liebes Dankeschön geht an den Forever Ullstein Verlag, welcher mir "Hopelessly in Love" als elektronisches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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