Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab. Denn er ist unhöflich, und seine lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich ... Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.
Stepbrother dearest war für mich ein absolut gelungenes Buch und ich habe auf Chelsea’s Geschichte schon richtig gefreut. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch aber enttäuscht hat.
Chelsea war für ...
Stepbrother dearest war für mich ein absolut gelungenes Buch und ich habe auf Chelsea’s Geschichte schon richtig gefreut. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch aber enttäuscht hat.
Chelsea war für mich leider zu großen Teilen ein emotionales Wrack und ich für mich persönlich konnte das nicht nachvollziehen. Fast jeder Mensch wurde schonmal verlassen. Wenn jetzt jeder so ein Drama daraus machen würde, dann hat die Psychotherapeuten echt Hochkonjunktur. Sieht man aber mal über den Aspekt an Chelsea hinweg, ist sie ein sehr warmer und offener Mensch. Sie und Damien reden zum Glück nicht um den heißen Brei herum und es gibt kein Drama darüber, dass es lauter Missverständnisse zwischen ihnen gibt. Das hat mir sehr gut gefallen.
Damien. Ein heißer Nachbar und recht mürrisch zu Beginn. Ein klassischer Typ für solche Romane also. Er kann sich nicht auf Chelsea einlassen, obwohl man gleich merkt, dass er sie toll findet. Man rätselt also lange rum, was ihm wohl passiert ist, dass er keine Beziehungen mehr möchte. Die Auflösung ist dann auch relativ nachvollziehbar, obwohl ich es schon ein wenig traurig fand.
Die Story hat mir zu 2/3 wirklich gut gefallen. Ich mochte das Hin und Her zwischen den beiden, das Knistern und fand es spannend zu erfahren, was mit Damien los ist. Ich mochte die prickelnden Szenen zwischen ihnen und auch die fürs Herz. Ich mochte, wie beschützend Damien Chelsea gegenüber war und ich mochte auch, dass er ihr Leben wieder lebenswert machte. Was ich nicht mochte war dann das letzte Drittel des Buches. Selten habe ich so viele Klischees so kitschig dargestellt gelesen. Ich möchte euch nicht spoilern, deswegen sage ich nur, dass alles, was ich an New Adult/Contemporary Romanen nicht mag, in das letzte Drittel gelegt wurde und mich immer wieder mit den Augen rollen ließ. Letztendlich hat es mir die Lesefreude genommen und ich war nur noch genervt. Nein, ich mag es einfach nicht. Es tut mir sehr leid, aber das hat für mich die Geschichte etwas kaputt gemacht. Wäre es bei den ersten 2/3 geblieben, wäre es für mich ein wundervolles Buch geworden. So leider nicht…
Fazit
Das letzte Drittel hat für mich das Buch echt kaputt gemacht. So viel Kitsch und Klischees in ein paar Seiten gepackt und schwupps, nervt mich das Buch ohne Ende. Die ersten 2/3 des Buches waren so schön, aber das Ende ist für mich leider nicht gut und hat mir meine Lesefreude genommen.
Nachdem ich „Stepbrother Dearest“ verschlungen und geliebt habe, musste ich natürlich unbedingt auch dieses Buch der Autorin lesen, die in meinen Augen mit ihrem ersten Buch ein kleines Meisterwerk der ...
Nachdem ich „Stepbrother Dearest“ verschlungen und geliebt habe, musste ich natürlich unbedingt auch dieses Buch der Autorin lesen, die in meinen Augen mit ihrem ersten Buch ein kleines Meisterwerk der Gefühle abgeliefert hat. So war ich sehr gespannt auf Band 2, meine Erwartungen dementsprechend hoch und leider wurden diese nicht erfüllt. Aber eins nach dem anderen ...
„Stepbrother Dearest“ konnte mich durch die Achterbahnfahrt der Gefühle vollkommen überzeugen und blieb auch Monate nach dem Lesen noch in meinem Gedächtnis haften. Oft habe ich andere Bücher, die diesem thematisch ähneln, damit verglichen und keins konnte dieser Geschichte das Wasser reichen. Vielleicht war das das Problem, denn je mehr das Lesen her war, desto toller hatte ich das Buch in Erinnerung. „Neighbor Dearest“ hatte es also wirklich nicht leicht. Dennoch habe ich mir einfach mehr erhofft. Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich mit der Protagonistin Chelsea nicht so recht warm werde. Ich kann ihre Gefühle verstehen, aber da ich weiß, wie großartig Greta und Elec zusammen sind, konnte ich sie auch nicht so richtig bemitleiden, habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich die Augen verdrehte, weil ich nach einer gewissen Zeit von ihrem ewigen Herzschmerz genervt war. Leider blieb das auch bis zum Ende so. Und auch Damien konnte mich irgendwie nicht so recht überzeugen. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es liegt, vielleicht, weil ich die Problematik ihres Zusammenseins nicht so ganz begreifen konnte (immerhin gibt es da auch noch andere Möglichkeiten), oder auch, weil der Funke einfach nicht überspringen wollte. Die Chemie hat für mich einfach nicht gestimmt.
Auch der Plot war nicht so sagenhaft spannend, dass ich zumindest in der Hinsicht auf meine Kosten gekommen wäre. Schon früh war mir klar, wie das Hase laufen würde, weshalb die Story für mich nur so dahin plätscherte und mich nicht mitreißen konnte. Immer wieder habe ich das Buch aus der Hand gelegt, obwohl ich es doch so gern lieben wollte. Aber die Autorin hat es dieses Mal einfach nicht geschafft, mich emotional mitzureißen.
Fazit:
„Neighbor Dearest“ kann in meinen Augen mit seinem Vorgänger leider nicht mithalten. Mir fehlten die Emotionen, die Spannung und die Chemie zwischen den Charakteren. Ich vergebe 2,75/5 Leseeulen.
Neighbor Dearest konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe viele positive Stimmen dazu gehört und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, daher war ich sehr gespannt auf das Buch und habe ...
Neighbor Dearest konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe viele positive Stimmen dazu gehört und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, daher war ich sehr gespannt auf das Buch und habe mich gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Der Schreibstil hat mir zugesagt. Er ist flüssig und lässt sich super gut und schnell lesen. Die Autorin beschreibt die Szenen gut, sodass ich mir den Ablauf der Geschichte auch bildlich gut vorstellen konnte.
Mit den Charakteren bin ich allerdings nicht so richtig warm geworden. Chelsea ist noch nicht über ihre Beziehung hinweg und das merkt man einfach auf gefühlt jeder Seite. Was ihr passiert ist, ist nicht schön und ich kann absolut nachvollziehen, dass es einem damit nicht gut geht und sich viele Gedanken macht aber mich hat es teilweise etwas genervt. Das Verhalten ihres Nachbarn Damien hat mich ebenfalls nicht begeistern können. Er stößt sie immer von sich, nur um ihr im nächsten Moment zu zeigen, dass er sie will. Er wirkte sehr eifersüchtig und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt obwohl die beiden nur „Freunde“ sind. Seine Handlungen waren an einigen Stellen etwas übertrieben und schon leicht gruselig.
Natürlich gab es auch ein Geheimnis, weshalb Damien Chelsea nicht an sich heranlässt und er nicht gut genug für sie ist. Das Geheimnis wird ungefähr in der Mitte des Buches gelüftet und ab dann war auch die Luft endgültig raus. Es konnte mich nicht mehr richtig packen und der Eiertanz, den die zwei Protagonisten veranstaltet haben, ging mir etwas auf die Nerven.
Klappentext:
Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ...
Klappentext:
Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab. Denn er ist unhöflich, und seine lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich ... Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.
Autorin:
Penelope Ward ist eine New-York-Times-, USA-Today- und Wall-Street-Journal-Bestsellerautorin. Sie ist in Boston mit fünf Brüdern aufgewachsen und arbeitete als Nachrichtensprecherin beim Fernsehen, bevor sie sich eine familienfreundlichere Karriere suchte. Penelope liebt New-Adult-Romane, Kaffee und ihre Freunde und Familie. Sie ist stolze Mutter zweier Kinder und lebt in Rhode Island.
Übersetzerin:
Hallo ich bin Julia, ich bin freiberufliche Übersetzerin und leidenschaftliche Strickerin. Ich lebe und arbeite in Berlin, doch liebe ich es zu verreisen. Vor allem nach Großbritannien, wo ich im Zuge meines Studiums ein Auslandssemester verbracht habe. Mein Studium absolvierte ich mit Auszeichnung, nun möchte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten sinnvoll nutzen.
Bewertung:
Ich bin ja kein Fan von Menschen auf den Covern, vor allem nicht, wenn sie in romantischer oder erotischer Pose gestellt sind. Aber das hier ist wirklich ästhetisch, und damit meine ich nicht den Kerl an sich. Ich meine die Art, wie er dargestellt wird und die zugesetzten Farben und Elemente ... das sieht sehr ansprechend aus - vor allem aber bin ich froh, dass er nicht nackt ist! Ich kapiere nicht, wie man auf solche Covers abfahren kann ... da zeigt sich unsere sexistische Gesellschaft. Tja, eine Gesellschaft spiegelt sich in den Medien eben wieder. wie wir leben und reden und denken ... Der Titel passt auch wunderbar. Ulkig ist, dass ein anderes Werk der Autorin "Stepbrother Dearest" heißt. Scheint eine in sich geschlossene Reihe zu sein, ich habe mich nicht näher damit befasst. Brauche ich nach diesem Buch auch nicht.
Schon allein der Klappentext ist ja schon Schrott! Schon der Satz "Leider ist er auch der attraktivste Mann, den sie je gesehen hat" ist ein Würgereizer und Augenroller! Extrem einfallslos und bescheuert dazu! Wer erstellt solche Klappentexte? Vor allem, wieso gleichen die sich bei solchen 08/15-Romanen so derart? Aber, so ein Stehaufmännchen wie ich eben bin, versuche ich es dennoch immer wieder, und immer wieder, und ...
"Hab keine Angst zu sagen, was du willst. Das Leben ist zu kurz." (Seite 48)
Der erste Eindruck ist natürlich das typische F-Schema, nur eben etwas anders erzählt. Damien ist Chelseas UNWIDERSTEHLICHER 🤤🙄 Nachbar, der künstlerisch begabt ist und ein Geheimnis hütet. Schon mal gelesen? Ja, mir war auch schon vor Beginn klar (sieht man ja schon an der Aufmachung inklusiver Schrott-Klappentext), was ich zu erwarten habe. Wieso ich es dennoch lesen wollte? Erstmal wollte ich mich von dem anstrengenden Buch "Protect the Prince" erholen. Ich hatte mir das ja auch ganz anders vorgestellt; ich wäre wie bei Band 1 begeistert und würde mich sofort auf den 3. Band stürzen ... Leider lief das nicht so ab. Da muss ich flexibel sein. Den zweiten Grund habe ich ja bereits erläutert, ich versuche halt immer, den Werken eine Chance einzuräumen. Denn das Äußere ist eben nicht das Wichtigste. Es ist das Wichtigste, um Aufmerksamkeit zu erregen und es zu verkaufen. Ich bin aber eine absolute Gegnerin von Coverkäufen. Das verbaut einem ja total die Chance auf eine tolle Geschichte! Aber auch hier zeigt sich unsere Gesellschaft; oberflächlich wie wir sind, nur aufs Äußere stierend ...
Also, so weit, so gut. Keine Erwartungen, keine Enttäuschungen. Das ist mir hier auch sehr gut gelungen. Natürlich habe ich mich aufgeregt über Chelseas Dämlichkeit und Begriffsstutzigkeit! Auch die wenigen unlogischen und aus dem Nichts erscheinenden Verläufe nerven mich gewaltig, das tut es immer. Es reißt einfach aus dem Lesefluß! Aber - das muss ich auch betonen - die Geschichte bringt Humor rein, schon auf den ersten Seiten musste ich Auflachen. Die Dialoge sind mal lustig, mal bescheuert nervig. Die Geschichte liest sich so schnell, dass ich gar nicht anders konnte, als weiterzulesen.
Und in einer Sache muss ich mein 08/15-Gedanken revidieren; man kennt diese Romane ja so, dass sich die Protagonisten dramatisch (natürlich!) verlieben und das dann ganz schnell geht. Hier ist das echt eine Besonderheit, die mich überrascht hat. Sie gestehen sich zwar ihre Liebe zueinander früh ein, wie man das halt kennt, aber bis es zum Sex kommt (worauf diese Geschichten ja immer hinauslaufen) dauert es echt lange, erst ab Seite 244! Also fast schon am Ende. Da hat die Autorin sich wirklich Zeit gelassen, damit sich da auch was entwickeln kann. Andererseits ist hier der Dramakurs dafür umso höher - es gleicht sich also aus. Wie sie so offen und zum Teil auch künstlich dramatisiert ihre Gefühle aussprechen und sich gegenseitig abweisen ... das war echt nervig im Laufe der Zeit. Es wiederholt sich halt und ich dachte "Ja, okay, übertreibt es doch nicht!" 🙄
Ein bisschen hat die Autorin noch Herzensdrama (à la Emma Scott) versucht einzubauen - denn bei Damien geht es nicht um die bloße Zurückweisung aus Dramaeffekten (zum Augenrollen - diese Art Drama tut genauso weh wie das Kreidekratzen an der Tafel), er hütet auch ein kleines Geheimnis. Das ist aber wirklich klein in meinen Augen und es passt auch nicht so ganz zur Geschichte. Da habe ich das Gefühl, das die Autorin von dem Klischegedöns wegwollte - das ist ihr aber nicht gelungen. Es wirkt eher aufgesetzt und zu gewollt - um mehr Drama reinzubringen. Dabei gibt es davon jede Menge ohne diesen Zusatz.
Ab der Seite 269 war mir das alles zu viel. Ab dem sex, genauer geschrieben. Der ist dann auch wieder so 08/15 geschrieben ... Ich habe dann aber das Kapitel und noch ein Kapitel danach weitergelesen, weil ich dachte, dass es vielleicht nicht die ganze Zeit auf dem Niveau bleibt. Aber das war nichts! Es gibt da nur noch dieses Gesextel, dass ich nicht mal anregend finde, sondern einfach nur nervig. Da habe ich echt keine Lust auf den Rest. Neugierig auf das Ende bin ich auch nicht.
"Du kannst nicht immer bekommen, was du willst. Aber hab keine Angst, trotzdem zu fragen." (Seite 48)
(Die Zitate lassen sich gut zusammenfassen: Frag ruhig nach den Dingen, die du willst. Du bekommst sie trotzdem nicht.) 😝😂
Fazit:
Das Setting, sowie die Charaktere sind Durchschnitt. Die Geschichte an sich auch, wenn die Autorin auch versucht hat, Einfallsreichtum zu zeigen. Hier kann man - wie bei all solchen 08/15-Romanen sehen; man kriegt, was man sieht. Aber da ich keine Erwartungen hatte, bin ich auch nicht enttäuscht. Passt also.
Manchmal wartet das Leben nicht auf den richtigen Zeitpunkt. Manchmal bringt eine plötzliche Situation die Menschen dennoch zusammen, ob sie dafür bereit sind oder nicht. (Seite 145)
So war das wohl mit diesem Buch und mir.
Anmerkung:
Hier wieder eines der wenigen Beispiele für eine Klappenbroschüre für 10 €, statt 13 € bis 17 € (ja, auch hier die durchschnittliche Seitenzahl)! Diese Beispiele zeigen; es geht auch anders!
Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe musste ich unbedingt den zweiten lesen. Auch wenn ich beim ersten ein paar kleine Kritikpunkte hatte gefiel er mir ganz gut. Doch leider war dieser ...
Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe musste ich unbedingt den zweiten lesen. Auch wenn ich beim ersten ein paar kleine Kritikpunkte hatte gefiel er mir ganz gut. Doch leider war dieser zweite Teil eine ziemliche Enttäuschung. Wo fange ich da nur an? Als erstes fand ich es schon sehr schwer nachzuvollziehen das Chelsea so schnell auf Damien abfährt. Sie macht eine Therapie um über die Trennung von Elec hinweg zu kommen, da dieser sie sehr stark verletzt hat. Das Buch hat in meinen Augen richtig gut angefangen da die beiden sich viele starke Wortgefechte liefern, die mich sehr zum schmunzeln brachten. Doch ab der zweiten hälfte fehlte es mir an dem Feuer und der Leidenschaft. Ich hatte wirklich das Gefühl auf der Stelle zu treten und so macht lesen nicht wirklich Spaß oder? Die Geschichte dümpelte leider nur so vor sich hin und hat mich nicht mitgenommen. Klar wurde hier versucht hier viele Gefühle zu vermitteln aber für mich war es leider nicht greifbar.
Zu den Protagonisten, Chelsea leidet immer noch unter der Trennung von Elec und nimmt deswegen auch therapeutische Hilfe in Anspruch. Gerade am Anfang des Buches fehlte es ihr an Selbstbewusstsein, aber im laufe der Geschichte macht sie eine tolle Entwicklung durch und gewinnt an stärke. Sie wird wieder zu einer jungen Frau die weiß was sie im Leben will.
Damien ist ein selbstbewusster und mürrischer Typ. Er treibt Chelsea mit seinen Hunden gerne regelmäßig in den Wahnsinn. Er ist ein sehr liebevoller Mensch der viel für Chelsea tut damit sie auf andere Gedanken kommt, trotzdem wirkt er manchmal ziemlich in sich gekehrt. Aber er hat auch ein großes Geheimnis und versucht Chelsea deswegen auf Abstand zu halten weil er denkt sie hätte etwas besseres wie ihn verdient. Ich hatte relativ früh ein Verdacht warum er sie auf Abstand halten könnte, dieser hat sich dann auch in der Richtung bewahrheitet. Ich konnte sehr gut nachvollziehen warum er solche Angst hat aber gleichzeitig hätte ich ihn auch gerne deswegen geschüttelt. Nur damit er wieder zur Vernunft kommt.
Die Nebencharaktere in diesem Buch waren diesmal nicht so blass wie im ersten Teil und mochte ich deutlich lieber. Damiens Bruder Tyler hat bei mir ein Stein im Brett. Er ist so ein lieber Kerl und wie er sich gegenüber Chelsea verhält und ihr hilft. Einfach Zucker! Aber auch Chelseas Schwester Jade mochte ich mit ihrer kecken Art. Gerne hätte ich noch ein Buch von ihr. Es gab viele tolle und humorvolle Szenen wie “Feuerteufel”, “Einhorn” oder aber “Speck” die mich sehr zum Lachen brachten.
Ansonsten war das Buch gut etwas für zwischendurch. Mir fehlte hier, im Gegensatz zum ersten Band, einfach der WOW Effekt. Mir fehlte hier einfach etwas Spannung, ich hatte einfach das Gefühl das Buch zog sich bis zum Schluss einfach nur noch. Klar gab es die ein oder aber Spannung aber es wurde leider nicht viel draus gemacht da darauf immer wieder eine unnötige Szene folgte die mir den Spaß nahm. Auch die Wendung der Geschichte war jetzt nicht gerade ein Highlight für mich. Ich finde die Grundidee der Geschichte echt gut aber in meinen Augen wurde das Potenzial hier leider nicht ausgeschöpft. Da wäre einfach viel mehr drin gewesen.
“Neighbor Dearest” kann in meinen Augen nicht mit seinen Vorgänger mithalten. Mir fehlte es hier an Spannung, Emotionen und Chemie zwischen den Charakteren. Zwar waren die Insider Witze ganz lustig aber ansonsten war er nicht so humorvoll wie der erste Band. Es ist eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die leider aber ab der zweiten Buchhälfte deutlich nachlässt. Ich hatte stellenweise das Gefühl das er unnötigerweise in die Länge gezogen wurde. Hier wäre deutlich mehr Potenzial drin gewesen.