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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2020

Konnte mich leider so gar nicht überzeugen

Richer than Sin
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Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich die Sinful Reihe SO SEHR geliebt habe. Doch leider konnte mich die Autorin mit ihrem an Romeo und Julia angelehnten Auftakt der neuen Trilogie so gar nicht ...

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich die Sinful Reihe SO SEHR geliebt habe. Doch leider konnte mich die Autorin mit ihrem an Romeo und Julia angelehnten Auftakt der neuen Trilogie so gar nicht überzeugen.

Am Schreibstil lag es nicht, denn der war gewohnt locker und flüssig, viel mehr hatte ich Probleme mit der Umsetzung der Geschichte. Normalerweise mag ich Rückblicke, weil sie mir als Leser den Zugang zu den Protagonisten erleichtert und ihre Beweggründe besser verstehen lässt. Hier fand ich die Szenen einfach nur lästig. Sie haben mich regelrecht aus dem Lesefluss gerissen und das von Anfang an. Kaum wurde es spannend, zack!, Rückblick. Zum ersten Mal hatte ich damit wirklich Probleme. Und auch die Figuren haben es mir nicht einfach gemacht. Bis zum Ende war die Anziehungskraft zwischen den Protagonisten für mich nicht so recht fühlbar und es ging mir vor allem gerade am Anfang viel zu schnell, was die Gefühle von Lincoln anging. Bis zum Schluss habe ich nicht so recht verstanden, weshalb er Whitney eigentlich so unbedingt zurück will, denn sie macht keinerlei Anstalten, zu ihm zu wollen.

Die Story an sich hätte super werden können, wenn sie nachvollziehbar gewesen wäre. Aber hier konnte ich die Problematik nicht verstehen. Bei Romeo und Julia war relativ klar, weshalb die beiden nicht zusammen sein können. Bei Lincoln und Whitney? Fehlanzeige. Ich verstehe noch immer nicht, warum diese ganze Familienfehde überhaupt existiert. Sie ist eben einfach da. Begründungen dafür gibt es nicht und das stört mich als Leser schon sehr. Es gab keine Entwicklungen, keine Wendungen, keine Handlung bis zum Cliffhanger am Ende, der mich aber überhaupt nicht überzeugen kann, weiterzulesen. Die beiden wollen zusammensein, tun aber nichts dafür. Stattdessen betonen sie nur immer wieder, dass sie eben NICHT zusammensein können. WARUM?! Dieses Buch macht mich total fertig, aber nicht im guten Sinne. Ich bin leider ziemlich enttäuscht und werde statt Band 2 und 3 lieber einfach noch mal Sinful lesen. Schade.

Fazit:

„Richer than Sin“ konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Die Figuren waren blass, die Problematik nicht nachvollziehbar und die Handlung quasi nicht vorhanden. Für mich war das Buch leider nichts, weshalb ich es auch nicht weiterempfehle. Ich vergebe 2/10 Schnurrhaare, weil der Schreibstil zumindest gut war und ich weiß, was die Autorin kann. Zudem ist das Cover wunderschön. Die Geschichte hat nur einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Eins meiner Jahreshighlights <3

Silver Crown - Forbidden Royals
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Auf dieses Buch bin ich eher durch Zufall gestoßen, als ich auf der Verlagsseite nach demnächst erscheinenden Büchern gestöbert habe – aber es war Liebe auf den ersten Blick (vor allem covertechnisch) ...

Auf dieses Buch bin ich eher durch Zufall gestoßen, als ich auf der Verlagsseite nach demnächst erscheinenden Büchern gestöbert habe – aber es war Liebe auf den ersten Blick (vor allem covertechnisch) und ich hatte da so ein Gefühl … Ein Gefühl, dass ich es verschlingen und lieben würde. Und dieses Gefühl hat mich nicht getäuscht.



Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen. Von der ersten Seite an war ich in der Welt gefangen, habe jedes Wort genossen und mochte den direkten, gedanklichen und schnellen Stil, der mich dazu gebracht hat, mich als Teil der Geschichte zu fühlen. Ich konnte mich mit Emilia von der ersten Sekunde an identifizieren und fand sie einfach großartig. Sie ist eben nicht die perfekte Prinzessin, hat ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Pläne und Wünsche und will sich nicht in irgendeine Rolle zwängen lassen, in der sie sich nicht sieht. Andererseits kann ich auch ihre Beweggründe verstehen, die sie zum Zweifeln gebracht haben und ihren tief verankerten Entschluss ins Wanken geraten ließen. Auch Carter mochte ich auf Anhieb. Er mag zwar anfangs wie ein Arsch wirken, ist es aber nicht. Er trägt das Herz am rechten Fleck und ich habe jeden Schlagabtausch zwischen den beiden geliebt. Sämtliche Nebenfiguren kann ich ebenfalls nur loben. Sie sind trotz der gerade mal 300 Seiten und vielen Geschehnisse gut ausgearbeitet, authentisch und mit Ecken und Kanten ausgestattet, was mir ja immer sehr wichtig ist.



Die Handlung ist von Anfang an spannend und an keiner Stelle langatmig. Ich habe schon ein paar royale Liebesgeschichten gelesen, bisher aber noch keine gefunden, die mich wirklich umhauen konnte. Meist ging es einfach nur um Anziehung, Macht, eine dunkle Vergangenheit und viel Sex. „Silver Crown“ ist da völlig anders, was ich einfach klasse finde. Hier gibt es eine richtige Handlung und obwohl Liebe sicherlich im Vordergrund steht (neben Emilias Gedanken und Gefühlen) nimmt sie dennoch nur wenig Platz in der gesamten Story ein. Ich fand es toll, wie nachvollziehbar Emilia sich entwickelt, welche Veränderungen sie durchmacht und welches Konstrukt die Autorin ringsherum geschaffen hat. Von mir aus hätte das Buch gern noch 100 Seiten mehr haben dürfen, was hier aber positiv gemeint ist, denn ich habe mich mit der geschaffenen Welt so unglaublich wohl gefühlt. Es gibt so viele offene Fragen, die hoffentlich alle noch geklärt werden, so viele Andeutungen, die Potenzial für die weitere Geschichte bieten, und das Ende ist super fies. Ich brauche dringend Band 2. Und zwar sofort! Man kann also unschwer erahnen, dass ich dieses Buch einfach nur verschlungen (an einem Tag) und geliebt habe. Es gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights.



Fazit:



„Silver Crown“ ist anders. Wer schon einige royale Geschichten gelesen hat, wird das vielleicht verstehen. Authentische Figuren, eine spannende Handlung und ein mitreißender Schreibstil machen dieses Buch zu einem wahren Pageturner. Ich vergebe das goldene Schnurrhaar (quasi 11/10 Punkte) und spreche eine klare Empfehlung für all diejenigen aus, die auf Liebesgeschichten mit überraschenden Wendungen und Suchtpotenzial stehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück

Liebe ist nichts für Idioten
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Auf dieses Buch hatte ich mich richtig gefreut und auf eine locker-leichte und witzige Liebesgeschichte gehofft. Nun – nach dem Lesen – lässt es mich aber doch eher mit gemischten Gefühlen zurück.

Beginnen ...

Auf dieses Buch hatte ich mich richtig gefreut und auf eine locker-leichte und witzige Liebesgeschichte gehofft. Nun – nach dem Lesen – lässt es mich aber doch eher mit gemischten Gefühlen zurück.

Beginnen wir mit dem Schreibstil der Autorin, der tatsächlich oft locker, leicht und vor allem frech war, was mir wirklich gut gefallen hat. Da sie aus eigener Erfahrung spricht, haben mich vor allem ihre Erfahrungen (oder die ihrer Protagonistin) in einer doch sehr durch Männer dominierten Welt überzeugen können. Es ist schade, dass in der Tech-Welt noch immer solche Vorurteile gegenüber Frauen herrschen und ich fand es großartig, wie sich Mel durch ihren Berufsalltag beißt. Auch ihre Seitenidee fand ich cool, allerdings zeigt sie auch, welche Gefahren die Welt online birgt und wie schnell man dadurch in Verruf geraten kann.

Die Figuren hingegen konnten mich leider nicht so ganz überzeugen. Während Mel zwar irgendwie sympathisch war, ging sie mir an vielen Stellen durch ihre unendlich langen und ausführlichen Gedankengänge leider manchmal auch auf die Nerven. Und auch Alex konnte mich leider nicht so richtig überzeugen. Für mich hatte er einfach nicht genug Ecken und Kanten. Mels Freundinnen hingegen fand ich großartig. Sie waren mein kleines Highlight in diesem Buch.
Die Story ist sicher nichts Neues und an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig, was an besagten Gedankengängen liegt und leider auf Dauer doch recht anstrengend war. In der zweiten Hälfte der Geschichte nimmt die Story etwas Fahrt auf, leider war Mel aber auch hier recht unsympathisch und das ewige Hin und Her der Gedanken hat mich eher genervt. Dennoch war das Buch insgesamt ganz unterhaltsam und thematisiert einige wichtige Aspekte, was den Umgang mit Frauen angeht und gerade heutzutage eine wichtige Rolle spielt, weshalb ich das Buch dennoch empfehlen kann.

Fazit:

„Liebe ist nichts für Idioten“ mag den Anschein eines lustigen Buchs für zwischendurch vermitteln, hält jedoch ernstere Themen bereit. Den Schreibstil mochte ich gern, die Protagonisten hingegen leider nicht so. Dennoch möchte ich das Buch aufgrund seiner Botschaft empfehlen und vergebe 6/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Schöne Liebesgeschichte für zwischendurch

Flirting with Fire
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Die Bücher von Piper Rayne haben mir bisher immer gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden beschert, weshalb ich auch „Flirting with Fire“ eine Chance geben wollte. Der Schreibstil des Autorengespanns ...

Die Bücher von Piper Rayne haben mir bisher immer gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden beschert, weshalb ich auch „Flirting with Fire“ eine Chance geben wollte. Der Schreibstil des Autorengespanns war wie immer super angenehm zu lesen, locker leicht und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte reinkam und die Seiten dahinflogen. Ihre Geschichten sorgen einfach dafür, dass man sich sofort wohl fühlt. So war es auch bei diesem Buch.
Maddie und Mauro konnten mich von der ersten Seite an für sich gewinnen. Besonders mit Maddie konnte ich mich gut identifizieren, was mir bei Piper Raynes Protagonistinnen am meisten gefällt. Ich mochte ihre selbstbewusste Art, fand es aber auch so toll, dass sie in Mauros Gegenwart immer ein wenig in ihre alte Schüchternheit zurückfällt. Mauro hingegen muss man einfach lieben, denn er hat sein Herz am rechten Fleck und ist einfach unglaublich liebenswert. Das er Feuerwehrmann ist, verpasst der Story an den richtigen Stellen ein wenig Spannung, auch wenn ich mir hier ein bisschen mehr vom Alltag eines Feuerwehrmanns gewünscht hätte. Auch die Nebenfiguren waren allesamt gut ausgearbeitet und machen neugierig auf mehr – vor allem auf die Folgebände, denn Mauro hat eine ganz wunderbare Familie.
Die Geschichte an sich ist sicher nichts Neues und auch nichts Überraschendes. Es wird mit vielem gearbeitet, was man aus diesem Genre eben schon kennt, aber wen das nicht stört, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich mag solche Liebesgeschichten, ganz gleich, wie sehr sie sich insgesamt auch ähneln. Insgesamt hätte es für mich hier etwas mehr in die Tiefe gehen können, denn im Großen und Ganzen wird die Story doch recht schnell abgehandelt. Gerade über Maddie hätte ich gern noch mehr erfahren. Dennoch habe ich mich wohl gefühlt und auch dieses Buch der Autorinnen gern gelesen und kann es getrost weiterempfehlen – vor allem wenn man vielleicht noch nicht allzu viele Bücher aus diesem Genre kennt.

Fazit:
„Flirting with Fire“ ist eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, die zu unterhalten weiß. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, konnte die Story wegen der tollen Figuren und des flüssigen Schreibstils jedoch trotzdem genießen. Ich vergebe 7/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Everything I Didn't Say
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Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut und mich sehr gefreut, als es schließlich auch als Hörbuch bei Spotify verfügbar war. So konnte ich es abwechselnd lesen und hören, wenn ich unterwegs ...

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut und mich sehr gefreut, als es schließlich auch als Hörbuch bei Spotify verfügbar war. So konnte ich es abwechselnd lesen und hören, wenn ich unterwegs war. Normalerweise tue ich mich mit Hörbüchern schwer, doch hier fand ich die Stimmen und Betonungen der Sprecher passend, sodass ich mich gut auf die Geschichte einlassen konnte.

Der Schreibstil von Kim Nina Ocker ist wirklich toll. Leicht und locker schwebt man als Leser durch die Zeilen und kommt durch die abwechselnden Sichtweisen auch dazu, in beide Protagonisten hineinzuschlüpfen. Das fand ich wirklich klasse, denn so habe ich den Vorteil, in die Gedanken beider Figuren hineinsehen und diese auch nachvollziehen zu können. Den Zeitsprung fand ich gerade zu Beginn wirklich spannend und habe die Kapitel geliebt, weil sie mich so richtig hibbelig werden ließen. Ich wollte unbedingt wissen, was da passiert war! Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch. Mit Jamie konnte ich mich gut identifizieren und auch Carter hatte bei mir schnell einen Stein im Brett, weil – na ja – er ist einfach süß und interessant.

Die Story hat mir in der ersten Hälfte gut gefallen. Ich mochte das Kennenlernen, das Knistern zwischen den Zeilen und die Ungeduld, die sich mit jeder Seite mehr in mir ausbreitete. Das ganze Drama ab der zweiten Hälfte war für mich leider ein wenig übertrieben und zog die Geschichte so in die Länge. Ich hätte die beiden so gern hin und wieder geschüttelt, in einen Raum gesteckt und sie so gezwungen einfach mal miteinander zu reden. Das hätte vieles erleichtert. Aber wie so oft in NA Romanen ist eben genau das das Problem, wodurch Spannung erzeugt wird. Mittlerweile bin ich aber vielleicht auch einfach in einem Alter, in dem ich gelernt habe, dass miteinander zu sprechen alles irgendwie einfacher macht. Das Ende hingegen fand ich wirklich schön, auch wenn es recht plötzlich kam. Dennoch konnte mich die Autorin hier noch mal abholen und mir einen Seufzmoment verschaffen.

Fazit:
„Everything I didn’t say“ ist ein typisches New Adult Buch, das sich schnell weglesen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und mitreißend, die Charaktere gut ausgearbeitet und auch die Zeitsprünge fand ich spannend. Dennoch konnte mich die Geschichte durch das ganze Drama nicht gänzlich überzeugen. Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Band! Ich vergebe 6/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere