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Veröffentlicht am 24.06.2017

Frag nicht nach Sonnenschein

Frag nicht nach Sonnenschein
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Ich liebe die Bücher von Sophie Kinsella. Sie sind immer witzig und absolut unterhaltsam. Ok, fast immer. :) Der letzte Teil der "Shopaholic" Reihe hat mich schon ziemlich genervt.
Dennoch freue ich mich ...

Ich liebe die Bücher von Sophie Kinsella. Sie sind immer witzig und absolut unterhaltsam. Ok, fast immer. :) Der letzte Teil der "Shopaholic" Reihe hat mich schon ziemlich genervt.
Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn ein neues Buch von ihr erscheint.

Auch hier habe ich mich auf eine amüsante Story gefreut und sie auch bekommen. Cat/Katie ist nämlich ein absoluter Schatz als Protagonistin. Sie ist witzig und ich mochte sie von Anfang an richtig gerne. Ich konnte ihre Bemühungen sich in London zurecht zu finden so gut verstehen. Es ist schon ein Traum in so einer großen Stadt Fuß zu fassen. Doch ehrlich gesagt, mochte ich sie viel lieber, als sie dann wieder aufs Land zurückkehrte, um ihrem Vater zu helfen einen "Glamping-Platz" zu eröffnen. Und klar, kennt sie die anspruchsvollen Londoner am Besten.
Sophie Kinsella konnte mich hier total mit ihrer ironischen und witzigen Art zu schreiben begeistern. Ich musste so oft zwischendurch grinsen und habe mir immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir die versnobten Menschen vor, die meinen "Landleben" sei "urban" und "authentisch".
Was Katie mit ihrer Ex-Chefin Demeter veranstaltet hat mich über alle Maßen amüsiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht so hätte an mich halten können.

Auch wenn die Story wirklich sehr amüsant ist und mich auch gut unterhalten konnte, so zog sie sich an manchen Stellen doch sehr. Da musste ich mich dann wirklich zwingen weiterzulesen. Dennoch denke ich, dass sich die Mühen wirklich gelohnt haben.

Mal wieder ein amüsantes und gut gelungenes Buch von Sophie Kinsella. Lediglich ein paar Seiten Text hätte sie sich sparen können. Dann wäre das Buch perfekt gewesen.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 22.06.2017

Love is war

Love is War - Verlangen
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Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht: Das ist genau ein Buch nach deinem Geschmack. Und im Prinzip ist es das auch.... ABER:

Mir war die Protagonistin irgendwie zu derb, zu hart, zu ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht: Das ist genau ein Buch nach deinem Geschmack. Und im Prinzip ist es das auch.... ABER:

Mir war die Protagonistin irgendwie zu derb, zu hart, zu aufgesetzt. Ja ihr sprachlicher Ausdruck war mir zu niveaulos. Ihr Verhalten hat mich manchmal schockiert und ich habe wirklich oft gedacht, wie sehr sie mir mit ihrer Art auf die Nerven geht. Sprich: Ich bin überhaupt nicht mit ihr warm geworden.
Als Baby wurde sie in einem Mülleimer abgelegt, weil die Mutter sie nicht wollte. Natürlich hieß sie später in der Schule nur "Das Müllmädchen". Und glaubt mir, darauf wird auch immer und immer wieder hingewiesen. Sie bemitleidet sich selbst so sehr, dass sie bei einer Oma aufgewachsen ist, die sie nicht liebt, dass sie darüber hinaus vergisst, dass eine andere ältere Dame sie sehr wohl liebt. Denn Dante's Oma liebt Scarlett und ermöglicht ihr viel. Und diese ist natürlich stinkreich. Später lebt sie sogar bei ihr. Also so hart kann das ganze dann ja wohl nicht gewesen sein.

Dante hingegen hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn Scarlett immer wieder betont wie schlecht er ist. Ich fand ihn sympathisch, bodenständig und viel angenehmer als Scarlett.

Die Story gefiel mir vom Prinzip her sehr gut. Man wechselt immer zwischen der Vergangenheit von Dante und Scarlett und derm Hier und Jetzt der beiden. Man soll erfahren warum Scarlett Dante so hasst. Allerdings bleibt das bis zum Ende ein Geheimnis und wird tatsächlich nicht gelüftet. So ist man schon fast gezwungen den zweiten Band zu lesen.

Eigentlich hätte mir das Buch echt gut gefallen. Meine Antipathie Scarlett gegenüber hat mir den Lesespass allerdings deutlich reduziert.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 22.06.2017

Big Game

Big Game - Die Jagd beginnt
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Oskari muss an dem Tag vor seinem 13. Geburtstag in den Wald und dort über Nacht bleiben. Seine Aufgabe ist es auf die Jagd zu gehen und am nächsten Tag mit seiner Beute wiederzukehren. Und dann ist er ...

Oskari muss an dem Tag vor seinem 13. Geburtstag in den Wald und dort über Nacht bleiben. Seine Aufgabe ist es auf die Jagd zu gehen und am nächsten Tag mit seiner Beute wiederzukehren. Und dann ist er endlich kein Junge mehr, sondern ein Mann!
Das Problem ist nur: Oskari ist kein guter Jäger. Er schafft es noch nicht mal den traditionellen Bogen zu spannen und ausgerechnet diesen braucht er aber doch, um seine Beute zu schießen. Der Druck ist zudem ernorm hoch, denn sein eigener Vater hat bei seiner damaligen Traditionsjagd einen Bären geschossen.
Als Oskari aber im Wald ist entdeckt ein paar Männer, die absolut nichts Gutes im Schilde führen. Als er dann auch noch den Präsidenten der vereinigten Staaten im Wald findet wird Oskari schnell klar, dass der Wald etwas anderes für ihn hat als nur eine lahme Beute...


Ich habe den Einstieg in das Buch sehr schnell gefunden und konnte dann auch gar nicht mehr wirklich aufhören zu lesen. Denn Dan Smith hat einfach einen tollen Schreibstil, der einen von der ersten Seite an fesselt und dann nicht mehr los lässt.
Oskari ist einfach toll. Er ist am Anfang sehr verunsichert und hält nicht gerade viel von sich selber. Doch das ändert sich als er den Präsidenten der vereinigten Staaten verletzt im Wald findet. Dieser wurde in einen Hinterhalt gelockt und schwebt nun in größter Gefahr. Oskari kann endlich zeigen was in ihm steckt und die Entwicklung die er im Laufe des Buches hinlegt ist absolut toll. Er merkt selber, dass er doch ein guter Jäger ist auch wenn er nicht gerade der kräftigste ist. Aber darauf kommt es ja nicht nur an. Ein guter Jäger braucht nunmal nicht nur Kraft und Schnelligkeit, sondern auch Köpfchen. Und das Oskari ein cleveres Bürschchen ist stellt er immer wieder unter Beweis, indem er den Präsidenten immer wieder befreit und mit ihm vor den furchterregnenden Männern flüchtet.
Die Botschaft ist wohl klar: Man muss nicht immer groß sein, um groß zu sein :) Auch mit Köpfchen kann man viel erreichen.

Die Story ist spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Man will einfach immer weiter lesen und wissen was aus Oskari und dem Präsidenten wird. Und so verfliegen die Stunden und zack ist das Buch auch schon beendet. :( Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: Es ist leider viel zu schnell zu Ende :D







Ein toller Jugendroman, der eher für Jungs geeignet ist. Aber auch wir Großen werden an diesem Jugendbuch unsere wahre Freude haben

Veröffentlicht am 22.06.2017

Lum

LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
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Zu Beginn dürfen wir dabei sein, wenn Meleike ihre Gabe bei der anstehendes Mantai erhalten soll. Sie ist sehr nervös, weil sie Angst hat, dass sie nur "normal" sein könnte. Als sie dann tatsächlich keine ...

Zu Beginn dürfen wir dabei sein, wenn Meleike ihre Gabe bei der anstehendes Mantai erhalten soll. Sie ist sehr nervös, weil sie Angst hat, dass sie nur "normal" sein könnte. Als sie dann tatsächlich keine Gabe erhält (dabei wollte sie unbedingt eine so große Seherin werden wie ihre Großmutter) ist Meleike total schockiert.
Als ihre Großmutter sie dann einige Tage später in ihr Haus ruft denkt Meleike, dass sie ihr sagen wird, dass sie enttäuscht von ihr ist. Doch es kommt ganz anders. Ihre Großmutter überträgt ihre große Gabe auf Meleike und stürzt sich dann von ihrem Balkon.
Meleike ist zutiefst bestürzt über den Tod ihrer Großmutter und sie weiß auch gar nicht so recht, wie sie mit der neu gewonnen Gabe umgehen soll.

Fynn ist der männliche Protagonist und sitzt im Unionsstaat des Lichts im Gefängnis, weil er eine Gabe hat, die er nicht haben darf. Sein Vater ist ein großer Wissenschaftler und Fynn hat schon vorgesehen, was mit ihm passieren wird.
Umso überraschter ist er als ausgerechnet seine Mutter ihn befreit und nach einen nervenaufreibenden Verfolgungsjagd über die Grenze nach Adeva bringt.
Fynn wird dabei angeschossen und in Adeva angekommen finden ihn die Zwillinge Aman und Amina, die besten Freunde von Meleike.

Als Fynn und Meleike aufeinander treffen ist Meleike verwirrt. Denn Fynn hat das gleich Zeichen auf dem Handgelenk wie sie. Das Zeichen der Seher. Dabei dürfte es eigentlich nur einen Seher geben.
Die beiden merken relativ schnell, dass sie, wenn sie sich berühren wesentlich stärkere Kräfte haben als allein.
Nach einer Vision wissen die beiden, dass sie zurück nach Lúm müssen, um den Wahnsinn des Rates des Unionstaates des Lichts Einhalt zu gebieten und um Fynn's Mutter und Meleike's Familie zu retten.


Der Schreibstil von Eva Siegmund ist wundervoll. Es liest sich herrlich leicht und ich konnte nach einer anfänglichen Leseflaute meinerseits gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich fand es wahnsinnig spannend Fynn und Meleike zu begleiten. Die beiden sind aber auch einfach tolle Protagonisten.

Wundervoll fand ich das ganze Setting. Lum ist ein fantastischer Schauplatz und die neuen Technologien die Eva Siegmund beschreibt sind einfach genial. Allein der "she-com" weckte in mir den Wunsch auch so ein Teil zu besitzen. Allerdings bitte ohne den Trackingchip :D


Die Handlung war super aufgebaut, gut struktiert und schlüssig. Lúm zwei wie Licht und Dunkel konnte mich wirklich begeistern <3


Fazit


Für Fans von "Die Bestimmung" ein absolutes Muss! Ich bin restlos beigeistert und kann es allen Dystopien Fans wirklich nur ans Herz legen!

Natürlich erhält das Buch hier 5 von 5

Veröffentlicht am 22.06.2017

Wer zuletzt stirbt

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt
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Ich habe bisher noch kein Buch von Sara Shepard gelesen. Aber natürlich liebe ich die Serie Pretty little Liars und kann gar nicht genug davon bekommen. Und da war für mich klar, dass ich nun doch einmal ...

Ich habe bisher noch kein Buch von Sara Shepard gelesen. Aber natürlich liebe ich die Serie Pretty little Liars und kann gar nicht genug davon bekommen. Und da war für mich klar, dass ich nun doch einmal ein Buch von Sara Shepard lesen muss!

Und ich bin froh, dass ich das gemacht habe. Denn ich finde ihren Schreibstil sehr flüssig und einnehmend. Sie versteht sich wirklich sehr gut darauf Dinge verzwickt darzustellen und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken. Das hat mir sehr gut gefallen. ABER:

Ich finde die Parallelen zu Pretty little Liars sind schon da. Die Person, die die Jugendlichen davon abhalten will weiter nach dem Mörder zu suchen kleidet sich komplett in schwarz.
Seneca wird in ihrem Hotelzimmer fast "abgefackelt" und auch der ganze Stil erinnert einfach immer wieder an PLL.
Nichts desto trotz ist das Buch spannend und ich konnte es definitiv nicht aus der Hand legen. Besonders Seneca hat es mir angetan. Denn sie ist ein Mädchen mit noch so einigen Geheimnissen.

Ich bin schon sehr gespannt wie die Reihe weitergehen wird, denn am Ende wird der Mörder fast verraten. Ich glaube diese Reihe wird auch ganz besonders gut. :)




Einige kleine Parallelen zu PLL gibt es schon. Dennoch konnte das Buch mit Spannung und einer interessanten Story überzeugen. Ich bin gespannt wie es weitergeht...

4 von 5 Punkte