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Veröffentlicht am 14.01.2021

Ein starker und beeindruckerender Auftaktband...

Ruby Blayke
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Sowohl die Autorin, als auch das Buch waren ein reiner Zufallsfund durch eine liebe Bloggerin welche mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Der Klappentext dieses Buches verrät so einiges und doch eigentlich ...

Sowohl die Autorin, als auch das Buch waren ein reiner Zufallsfund durch eine liebe Bloggerin welche mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Der Klappentext dieses Buches verrät so einiges und doch eigentlich nicht wirklich etwas. Er ist geheimnisvoll, macht neugierig und das Cover tut sein übrigens dazu, dass die Leseprobe in Angriff genommen werden musste.

Die Schreibweise konnte mich schon in der Leseprobe total von sich überzeugen. Sie schreibt bildhaft, flüssig anspruchsvoll und sorgt für ein Gefühl des Eintauchens. Schon auf den wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass ich einen Bezug zu Ruby aufbauen konnte. Ich liebe Autoren, die ihre ganz eigene Schreibweise gefunden haben, die mitreist und vor allem mich als Leser in die Geschichte mit einbindet.

Tatsächlich liest sich dieses Buch ein kleines bisschen wie eine Biografie von Ruby, gerade über die erste Hälfte des Buches. Und trotz, dass es zum Größten Teil nur um sie, ihr Leben, ihre Entwicklung und das Aufwachsen geht habe ich mich nie verloren gefühlt. Ich war stets neugierig darauf, wie es mit Ruby weitergeht.

Sie lebt in einem Waisenheus, ist eine unglaublich liebevolle und hilfsbereite Persönlichkeit und hat eigentlich ein schweres Leben. Sie ist anders als die anderen Kinder und auch die Nonnen sind ihr etwas zurückhaltend gegenüber eingestellt. Man kann wirklich sagen, dass ich sie so oft gerne in den Arm genommen und beschützt hätte.

Die Autorin macht es der wundervollen Ruby wirklich nicht leicht. Wir erleben Sie in ihrem Alter von 7 Jahren bis hin zu ihrer Volljährigkeit und älter. Dabei muss sie so einige schlimme Situationen, Verluste, Gefühlschaos aber auch gefährliche und todesnahe Empfindungen durchstehen.

Ruby ist einfach nur faszinierend, gerade auch weil sie nicht aufgibt. Sie verzweifelt, sie hofft, sie liebt und verliert leider auch immer mal wieder. Sie hat ihre greifbaren Ecken und Kanten, sie ist ihrem Alter entsprechend unglaublich aufgeweckt, wissbegierig und im Grunde irgendwie ein kleiner Überflieger. Aber gerade das macht sie so unheimlich sympathisch. Man kann sie greifen, sich ein Bild vor Augen aufgreifen und sie erwachsen werden erleben.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist meines Erachtens wirklich grandios. Wir beginnen bei einer unglaublich spannenden und manchmal Luft anhaltenden Biografie und gehen über zu einer starken und nach und nach aufbauenden Grundgeschichte mit einer großen Portion Fantasie.

Tatsächlich kommt man als Leser nur so ganz langsam gemeinsam mit Ruby dahinter, was alles hinter der Welt steckt. Wie viele verborgene Winkel es gibt und das man nicht immer alles glauben soll, was einem erzählt wird. Ruby hat es nicht leicht, ihren Platz im Leben zu finden. Immer wieder kommen neue Steine, welche aber auch die Hintergründe und Welten genauer beschreiben und uns näher daran bringen.

Der Weltenaufbau und auch der Charakterenaufbau ist phänomenal. Die Autorin schafft es, dass ich mir die Welt vor Augen regelrecht aufbauen kann. Auch die Charaktere, ganz egal ob Neben- oder Hauptcharakter bekommt sein ganz eigenes Wesen. Es ist faszinierend und ich liebe es, wenn man neben den Hauptcharakteren auch andere in sein Herz schließen kann.

Dazu baut die Autorin hier so verdammt viele unterschiedliche Charaktere ein. Es ist erheiternd, beängstigend, überraschend und einfach nur herrlich mit zu erleben. Alleine durch die Vielfalt der Persönlichkeiten wird es niemals langweilig in diesem Buch.

Gerade zum Ende hin erfahren wir so einiges über vorangegangene Umstände, können uns selber ein paar Gedanken machen und werden zum Abschluss vor einer unheimlichen Wahrheit nicht gefeit. Diese ist beängstigend, macht neugierig und lässt mich regelrecht darauf fiebern den zweiten Teil direkt im Anschluss durchzusuchten.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ruby Blayke: Feuer & Asche“ hat Kirsten Storm einen starken Auftaktband ihrer neuen Reihe geschaffen. Sie überzeugt mit greifbaren Charakteren, einem wundervollen Weltenaufbau und einer Geschichte voller Spannung, Hoffnung, Tragödien und Freundschaft. Eine Reihe, die schon mit dem ersten Band verspricht brillant zu werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Ein starker und mitreisender zweiter Band der Dilogie...

Krähenzauber (Die zwölf Kasten von Sabor 2)
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Der zweite Teil dieser außergewöhnlichen Dilogie ist endlich erschienen und ich war super gespannt, ob mich die Autorin und die Übersetzerinnen wieder in ihre erzählende Welt hineinziehen können.

Tatsächlich ...

Der zweite Teil dieser außergewöhnlichen Dilogie ist endlich erschienen und ich war super gespannt, ob mich die Autorin und die Übersetzerinnen wieder in ihre erzählende Welt hineinziehen können.

Tatsächlich bin ich relativ schnell wieder reingekommen und konnte die einzelnen Charaktere zuordnen und in die richtige Sparte stecken. Da der erste Band ja nun doch schon ein bisschen her ist, hatte ich hier bedenken. Doch es war tatsächlich ein bisschen wie zurückkommen und alte Freunde treffen.

Zu erst reisen wir gemeinsam mit Stur und ihrer Rotte zu hohen und wichtigen Orten der Krähen und lernen etwas mehr über die Vergangenheit und die Zukunft. Auch wenn vorwiegend in Rätseln gesprochen wird, kann man sich so das ein oder andere zusammen spinnen. ;)

Gemeinsam mit Stur, ihrer wundervollen Rotte aus ganz unterschiedlichen Charakteren und auch Jasimir und Tav erleben wir in diesem zweiten Band eine Menge Intrigen, Zerstörungen, Verluste und zerbrochene Hoffnungen. Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Man muss genau zwischen den Zeilen lesen um wieder hoffen zu können.

Oftmals war ich gefühlsmäßig Stur etwas voraus, da ich die auftauchenden Verrate nicht ganz hinnehmen konnte. Ich hatte mir immer wieder Ausflüchte gesucht, auch wenn diese nicht zwingend alle korrekt waren hat es mein Herz definitiv besser geschützt. ;)

Die Umsetzung ist spannend, folgt einem roten Faden und sorgt für ein wunderbares Lesevergnügen. Ich konnte in die Geschichte eintauchen, war wiedermal überrascht über die Fähigkeiten der Flügelherrin in Verbindung mit den Zähnen. Eine fantastische und für mich einfach neue Idee, welche meines Erachtens super umgesetzt wurde. :)

Das Ende der Geschichte ist passend, überraschend und hat mich vollkommen überzeugen können. Alles andere hätte das ganze etwas zu sehr abgeschwächt, daher Hut ab vor der Entwicklung und Umsetzung.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Krähenzauber“ hat Margaret Owen einen starken und mitreisenden zweiten Band ihrer Dilogie geschaffen. Sie überzeugte mich mit starken Charakteren, eine greifbaren Umsetzung, einer fantastisch neuen und irgendwie auch gruseligen Welt sowie mit immer wieder überraschenden Wendungen. Eine tolle Geschichte, die es lohnt sich genauer anzuschauen. ;)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Ein starker, mitreisender und greifbarer zweiter Band der Trilogie...

Legend - Schwelender Sturm
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Schon der erste Band dieser Trilogie konnte mich vollkommen von sich überzeugen. Geniale Charaktere, unvorhersehbare Entwicklungen, eine Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ein Wohlfühlen ...

Schon der erste Band dieser Trilogie konnte mich vollkommen von sich überzeugen. Geniale Charaktere, unvorhersehbare Entwicklungen, eine Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ein Wohlfühlen der besonderen Art.

In diesem zweiten Band knüpfen wir direkt an das Ende an und begleiten Day und June auf der Suche nach den Patrioten. Nachdem diese gefunden wurden, werden Bündnisse geschlossen, Pläne geschmiedet und Day und June müssen sich schon nach kürzester Zeit wieder voneinander trennen.

Jeder von ihnen geht einen anderen Weg, mit dem Ziel am Ende gemeinsam dort zu stehen. Es war spannend und interessant aufgebaut, beide Richtungen haben neue Erkenntnisse gebracht und sorgten für gleichbleibende mitreisende Entwicklungen.

Neue, wie auch altbekannte Charaktere kommen ins Spiel. Sie erhalten ihr eigenes Wesen, man möchte sie näher kennenlernen und man merkt sie haben einen merklichen Sinn in der Geschichte. Nicht alles konnte ich von Beginn an durchschauen, sondern wurde immer wieder überrascht und musste wiedermal feststellen, dass nicht immer alles so ist wie es einem vorgespielt wird. Wirklich toll umgesetzt.

Auch in diesem zweiten Band wird von beiden Charakteren viel verlangt. Sie müssen über ihre Schatten springen, sich gegenseitig vertrauen und auch mal ohne Hintergrundwissen Entscheidungen treffen.

Ein für mich perfekter zweiter Band, der mich vollkommen von sich überzeugen konnte. Das Ende ist gut eingebaut, beinhaltet Hoffnung und Verzweiflung und leise Zweifel des Friedens. Wie geht es weiter, was wird aus Day und June? Wie geht es all den anderen und ist nun wirklich alles gut?

Mein Gesamtfazit:

Mit „Legend – Schwelender Sturm“ hat Marie Lu meines Erachtens einen starken, mitreisenden und greifbaren zweiten Band ihrer Trilogie geschaffen. Sie überzeugt mich mit genialen Charakteren, einer überraschenden Umsetzung und einer super umgesetzten Entwicklung. Ich bin mehr als gespannt darauf, was uns im dritten Band noch erwarten wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Eine interessante Grundstory, welche mich aber nicht völlig überzeugen konnte...

Schwingenfall
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Ich lese gerne zwischen rein auch mal High-Fantasy-Romane. Etwas anspruchsvoller geschrieben, ausgereifte Welten und außergewöhnliche Charaktere. Diese Bücher nehmen Zeit in Anspruch, aber versprechen ...

Ich lese gerne zwischen rein auch mal High-Fantasy-Romane. Etwas anspruchsvoller geschrieben, ausgereifte Welten und außergewöhnliche Charaktere. Diese Bücher nehmen Zeit in Anspruch, aber versprechen immer wieder einen genialen Lesegenuss.

Genau dies habe ich bei diesem Buch erwartet. Es klang spannend und ganz so, als ob es nicht ganz so einfach abzuhandeln ist.

Die Geschichte selber wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man einen recht guten Rundumblick erhält. Der Haupterzähler ist und bleibt jedoch Toryan, welcher über sich hinauswächst, sich entwickelt und uns eine interessante Lebensgeschichte erzählt.

Die Grundidee der Geschichte ist interessant und durchaus teilweise auch so umgesetzt, wie ich es bisher so noch nicht gelesen hatte. Es hat teilweise altbekannte, aber auch einige neue Facetten was es durchaus interessant macht zu lesen. Dennoch fehlte mir beim Lesen teilweise ein bisschen der rote Faden. Wir springen in verschiedene Bereiche und ich persönlich konnte manchmal die Geschichte einfach nicht mehr greifen. Mir hatte der Hintergrund gefehlt um gewisse Situationen zu verstehen.
Im Nachhinein, wenn einige Dinge klarer sind, kann man es besser verstehen und nachvollziehen. In der Leseminute selber fiel es mir jedoch sehr schwer, sodass ich Schwierigkeiten hatte es zu verbinden.

Die Charaktere bleiben teilweise relativ blass, was ich in manchen Bereichen etwas schade fand. Sie haben es mir schwer gemacht, sie richtig zu greifen und sie in einen Bereich einzuordnen. An sich finde ich es gar nicht so schlecht, wenn es verschiedene Erzählstränge gibt und man so einiges besser versteht und verschiedene Sichtwiesen erhält. Hier bin ich jedoch immer wieder hängen geblieben und konnte es nicht richtig zuordnen. Das hat mir das Lesen etwas erschwert.

Insgesamt wurde auch eine anspruchsvollere Schreibweise gewählt, was keinesfalls schlecht ist. Ich liebe es, wenn die Autoren sich etwas trauen und etwas „erwachsener“ Schreiben. Hier hatte ich jedoch leider ab und an meine Probleme. Ich bin über manche Sätze und Redewendungen irgendwie gestolpert. Ich hatte keinen richtigen Lesefluss, zumindest nicht durchgehen. Das hat mich immer mal wieder aus dem Tritt gebracht, was ich wirklich schade fand.

Etwas schade fand ich auch den Weltenaufbau, denn dieser war meines Erachtens fast nicht vorhanden. Man hat nur sehr wenig bildhaft aufgezeigt bekommen. Ich habe zwar durchaus einige Städte und Gebiete kennengelernt, aber vorwiegend ihre Namen und weniger ihre Erscheinung. Gerade in High-Fantasy Romanen liebe ich es in die Welten einzutauchen. Sie zu fühlen, sie mir vorzustellen und mit vor Ort zu sein. Das hat mir hier leider gefehlt, wobei ich mir sehr gut vorstellen könnte das es unglaublich interessante gewesen wäre.

Was ich etwas schade fand, dass unsere zweite Hauptprotagonisten Minn, welche eigentlich schon irgendwie ein wichtiger Teil der Geschichte ist ab Mitte des Buches mehr oder weniger in den Hintergrund gerät. Sie wird nur noch zu einer Marionette der Geschichte und zeigt nicht wirklich etwas von sich.

Insgesamt ist das Buch aber dennoch ganz gut, gerade wenn man am Ende alle Fäden zusammen spinnen kann. Dennoch ist es teilweise ein Kampf durch das Buch für mich gewesen, was ich unglaublich schade fand.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Schwingenfall“ hat Simon Denniger durchaus eine interessante Grundstory geschaffen, welche den Leser in eine gefährliche und durchaus brutale Welt entzieht. Leider fehlte mir so ein bisschen der intensivere Weltenentwurf, der rote Faden der mich durch die Geschichte leitet und die flüssige wie mitreisende Schreibweise. Hier sollte man wirklich selber reinlesen, ob man mit der Schreibweise harmoniert. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Ein grandioser und mehr als überzeugender zweiter Band. Ich liebe diese Geschichte...

Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
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Auf diesen zweiten Band habe ich regelrecht hin gefiebert und ich bin sehr glücklich, dass er nun bei mir im Bücherschrank stehen darf und jederzeit von mir gelesen werden kann. :)

Durch die Hilfestellung ...

Auf diesen zweiten Band habe ich regelrecht hin gefiebert und ich bin sehr glücklich, dass er nun bei mir im Bücherschrank stehen darf und jederzeit von mir gelesen werden kann. :)

Durch die Hilfestellung der Autorin bin ich doch sehr schnell wieder in die Geschichte hineingekommen, konnte die Charaktere zuordnen und mein Gesamtbild langsam aber sicher wieder ins rechte Licht rücken.

Schon das Cover dieses zweiten Bandes hat mich begeistert und konnte nur dafür sorgen, dass ich es auch deshalb mit lesen muss. Die Autorin schafft es einfach zu begeistern, sowohl mit ihren Covern aber vor allem mit ihrer Schreibweise, ihrer Ideenfülle und ihrer mitreisenden Art der Erzählung.

Es war ein ständiges Auf und Ab im Buch, sowohl für die Charaktere als auch für mich als Leser. Der humorvolle, düstere und gefühlvolle Schreibstil der Autorin bringt dieses Buch zu seiner Leichtigkeit. Trotz, dass wir viele erschreckende und dann auch wieder positive Informationen über Noár erfahren, hat mich zur Erkenntnis gebracht das er ein wirklich ausgeklügelter und vielschichtiger Charakter ist. Er hat seine Fehler und dennoch ist er eine Persönlichkeit, die man nur respektieren und lieben kann.

Es ist einfach nur herrlich, wenn man die Freunde um Noár erst mal ins Herz geschlossen hat. Jeder einzelne Charakter erhält sein ganz eigenes Wesen, welches sowohl auf dem Schlachtfeld, sowie in etwas privateren Bereichen etwas besonderes mit einbringt. Sei es die Lockerheit, die Verbohrtheit, das Freundliche oder hilfsbereite. Jeder hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und sein eigenes Wesen, was ihn zu etwas besonderen macht.

Zusammen mit Amaia erleben wir eine Welt voller Zwiespalt, Intrigen, Angsteinflößenden und dennoch auch Freundschaft, Hoffnung und Liebe. Das macht diese ganze Geschichte auch mit so besonders, denn die Autorin schafft es einen Einklang hineinzubringen. Es ist einfach nur schön mitzuerleben, wie sich Puzzleteile zusammenfügen und auch wenn manche erschreckend und beängstigend sind gibt es immer einen Hintergrund dazu.

Mit diesem zweiten Band hat mich die Autorin noch mehr in ihren Bann gezogen. Sie überzeugte mich mit einer vielschichtigen und sehr gut durchdachten Welt, greifbare wie auffallende Charaktere, Wendungen die einen die Luft anhalten lassen, überraschende Szenen welche einem zum Schmunzeln oder Erschrecken bringen genauso wie Situationen die einfach nur ans Herz gehen.

Sie versteht es eine perfekte Symbiose zu schaffen, die mich als Leser mitten hineinzieht und dafür sorgt das mein Herz regelrecht geöffnet wird für die Geschichte und die Charaktere.

Das Ende dieses Buch ist erschreckend und sorgt für eine bittere Erkenntnis, dass die Autorin noch lange nicht fertig ist mit ihrem Einfallsreichtum und ich bin mehr als nur ein bisschen gespannt darauf was wir erwarten dürfen. Ich hoffe wir müssen nicht allzu lange warten.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Cassardim – Jenseits der schwarzen Treppe“ hat Julia Dippel einen grandiosen zweiten Band zu Ihrer Reihe geschaffen. Sie überzeugt mit starken Charakteren, einer ausgefallenen Welt und einer spannenden und interessanten Umsetzung die immer wieder überrascht und Wendungen zum Vorschein bringt die einem die Luft weglässt. Sie überzeugt mit Gefühl, mit Hoffnung und mit der Angst sodass ich persönlich regelrecht hoffe das wir nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere