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Veröffentlicht am 17.11.2019

Leider fehlt mir der letzte Pfiff, um tatsächlich zu überzeugen...

Camp 21
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Die Schreibweise des Autors war für mich tatsächlich zu Beginn etwas schwierig. Ich bin mit der Art und Weise der Erzählung nur bedingt warm geworden, wenn man jedoch auch recht schnell vorankommt. Man ...

Die Schreibweise des Autors war für mich tatsächlich zu Beginn etwas schwierig. Ich bin mit der Art und Weise der Erzählung nur bedingt warm geworden, wenn man jedoch auch recht schnell vorankommt. Man kann allem sehr schnell und einfach folgen, was durchaus positiv war.

Erzählt wird aus der Sichtweise von zwei Protagonisten, welche die Schlüsselanker in der Geschichte sind.

Kayla ist eine herzensgute, offenherzige und liebevolle Persönlichkeit. Sie sorgt sich um ihren besten Freund und wird dafür bestraft. Ehrlich gesagt, hat mir diese Entscheidung das ganze um ihre Familie sehr schwer gemacht. Wer bitte gibt sein Kind in solch ein Camp, nur weil es sich Sorgen um einen Freund macht. Auch wenn er Probleme hat, das hätte man definitiv auch anders regeln können.

Mike wirkt ebenfalls sehr ruhig, aufgeschlossen und als ein Fels in der Brandung. Er ist stets für seinen Bruder und seinen Vater da, jedoch muss auch er manchmal ausbrechen. Den Kopf freibekommen und einfach abschalten. Dabei werden er und sein Bruder allerdings von der Polizei erwischt, welche das so gar nicht lustig fanden. Auch hier meines Erachtens etwas sehr weit hochgestochen, aber gut wer weiß ob es nicht in Amerika tatsächlich teilweise so gehandhabt wird.

Die Grundidee der Geschichte hat mir wirklich recht gut gefallen und wurde in manchen Bereichen auch gut umgesetzt. Allerdings gibt es immer wieder Parts, die mich total verwirrt und irritiert haben. Ich kann manche Entscheidungen, welche innerhalb der Geschichte eingebaut wurden einfach nicht richtig nachvollziehen.
Camp 21 klang zu Beginn nach einem Höllentrip, schaffte es jedoch zu Beginn auch gleich wieder als mehr oder weniger harmlos und diszipliniert dargestellt zu werden. Man erlebt die Jugendlichen in einem Camp, welches für Recht und Ordnung sorgt. Sie geben ihnen eine Aufgabe, überwachen und setzen Grenzen. Dabei hilft ein Armband, welches ich persönlich als sehr fragwürdig empfinde. Trotz allem auch eine interessante Art und Weise der Erforschung, welche ich jedoch in keinster Weise gutheißen kann. ^^°

Nach und nach erkennt der Leser und auch unsere beiden Protagonisten, dass in diesem Camp so einiges schief läuft und das gewisse Armbänder eine negative Wirkung auf die Nervenzellen des Körpers haben können. Es war auf der einen Seite spannend zu lesen und auf der anderen aber auch teilweise einfach zu ruhig und spannungsarm.

Während der Flucht gibt es immer mal wieder spannende und nerven kitzelnde Stellen, allerdings halten diese sich etwas im Hintergrund und sorgen nicht für das ultimative Gefühl.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist süß aufgebaut. Die beiden Charaktere passen recht gut zusammen und es war durchaus nachvollziehbar, wie die Entwicklung von Statten ging.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch an sich ganz gerne gelesen habe. Allerdings hat mir so ein bisschen der Pepp, der spannende Thriller-Anteil und die nervenaufreibenden Szenen gefehlt. Letzten Endes wurde es auf ruhige und recht schnelle Art geregelt, was ich etwas schade für die Grundidee gefunden habe.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Camp 21 – Grenzenlos gefangen“ hat Rainer Wekwerth einen durchaus interessanten Grundgedanken umgesetzt, allerdings konnte er mich mit seiner Umsetzung und den Charakteren nicht vollends überzeugen. Sie sind durchaus vielfältig, aber gleichzeitig fehlte mir der letzte Pfiff um wirklich an den Seiten zu kleben und wissen zu wollen wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Außergewöhnlich starker und faszinierender Auftaktroman....

Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
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Die Autorin hat eine angenehme, leicht nachzuvollziehende und insgesamt bildhafte Schreibweise. Ich persönlich bin erst nach einigen Seiten so richtig reingekommen, da die Autorin einen ziemlich ins Gewühl ...

Die Autorin hat eine angenehme, leicht nachzuvollziehende und insgesamt bildhafte Schreibweise. Ich persönlich bin erst nach einigen Seiten so richtig reingekommen, da die Autorin einen ziemlich ins Gewühl schmeißt. Zu Beginn kann man nicht sofort nachvollziehen, wie alles zusammen gehört und warum manche Dinge so irritierend sind. Doch nach und nach habe ich hineingefunden und fand es spannend, interessant und amüsant.

Stur ist eine Krähe, welche ein trauriges Schicksal hinter sich hat. Doch sie hatte Glück im Unglück, ist auf ihre Rotte getroffen und konnte dort einen wichtigen Platz einnehmen. Man merkt sehr schnell, dass sie stark, hilfsbereit und liebenswert ist. Sie kann vorausdenken, Dinge verknüpfen und ist dadurch auch mehr als nur geeignet eine Anführerin zu sein.

Tavin ist Leibwächter des Prinzen Jasimir und ein erheiternder, überraschend nachdenklicher als auch freundlicher Zeitgenosse. Wirkt er manches Mal kühl und abgebrüht, zeigt sich aber auch schnell dass er sich hinter einer Maske versteckt. Als Leibwächter und mit anderen Geheimnissen im Pack, muss er genau aufpassen wie er sich zeigt. Er hat mir unheimlich gut gefallen und konnte mich von sich vollkommen überzeugen.

Jasimir ist der Kronprinz und wirkt oftmals schusselig überfordert. Gleichzeitig hat er aber auch seine Glanzzeiten, in denen er zeigt dass er ein guter König sein könnte. Man merkt, dass er noch in vielen Denkweisen feststeckt, was auch daran liegt das er so erzogen wurde. Dennoch zeigt er, dass doch so einiges mehr in ihm stecken kann.

Die Grundidee dieser Geschichte fand ich wirklich neu und mehr als interessant. Wusste ich zu Beginn nicht, wie ich das ganze einschätzen soll fand ich es zum Schluss hin nochmal faszinierender. Diese Umsetzung und Idee habe ich tatsächlich noch in keinem Buch vorher gelesen, es war also wirklich etwas neues für mich.

Die Umsetzung der Geschichte ist stetig spannend, informativ, überraschend und faszinierend gehalten. Ich konnte stets bei der Stange gehalten werden und war neugierig darauf wie es sich entwickelt.

Die eingebaute Liebesgeschichte hat sich schön und ruhig entwickelt, genau so wie sie bei dieser Geschichte sein sollte. Nicht überlagernd, sondern als kleiner Zusatz der nochmal mehr Gefühl mit einbringt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Knochendiebin“ hat Margaret Owen einen außergewöhnlichen, starken und faszinierenden Auftaktroman geschaffen. Sie überzeugt mit tollen Charakteren, einer spannenden Umsetzung und einer für mich neuen Grundidee. Ich bin mehr als gespannt, wie es in den weiteren Bänden weitergeht. :)

Veröffentlicht am 03.11.2019

Interessanter und komplex aufgebauter Auftakt...

Four Keys – Die Stadt im Schatten
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Als mir dieses Buch in die Hände gefallen ist war ich neugierig darauf, wie die Autorin diese Geschichte umgesetzt hat. Sie klingt interessant, wenn auch ganz so als ob sie nicht so einfach greifbar ist.

Die ...

Als mir dieses Buch in die Hände gefallen ist war ich neugierig darauf, wie die Autorin diese Geschichte umgesetzt hat. Sie klingt interessant, wenn auch ganz so als ob sie nicht so einfach greifbar ist.

Die Schreibweise der Autorin ist ruhig, leicht nachvollziehbar und insgesamt gut umgesetzt.

In dem Buch geht es um Justin, Harper, Isaac und Violet, vier grundverschiedene Persönlichkeiten. Diese vier Jugendlichen haben alle eine gewisse Gabe, die eine sichtbar die andere nicht. Jeder hat seinen ganz eigenen Charakter, welchen man nach und nach greifen kann. Man merkt schnell, dass sie alle nicht einfach sind, ihre Päckchen zu tragen haben und gezeichnete Jugendliche sind. Gleichzeitig sind sie jedoch auch offen für neues, können über ihre Schatten springen und somit letztlich Bündnisse eingehen.

Tatsächlich hat mir von allen Charakteren Isaac am meisten gefallen. Seine Geschichte wird nur gestriffen, sein Wesen ist faszinierend geheimnisvoll und ich hätte gerne noch mehr über ihn erfahren.

Alle vier werden in gewisserweise Freunde oder sind es schon, haben teilweise sogar schon eine Vergangenheit miteinander.

Die Grundidee der Geschichte ist wirklich interessant und ich fand es auch recht schön umgesetzt. Leider hatte ich ab und an ein paar Probleme in der Geschichte weiterzukommen. Es ist eine doch recht komplexe Umsetzung, die mich manches Mal etwas irritiert hat. Letzten Endes fügen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen und dennoch bleiben bei einigen Dingen Fragezeichen offen.

Nach Ende dieses Buches konnte man recht gut feststellen, dass dies erst der Anfang war. Hier werden wohl noch weitere Bände folgen und ich denke, dass man hieraus noch eine Menge Potenzial ziehen kann.

Wenn auch eine etwas komplexe Story, konnte sie mich ganz gut unterhalten. Sie konnte mich nicht vollständig einnehmen, aber dennoch hat sie mich stets neugierig weiterlesen lassen. Die Autorin sorgte immer mal wieder für interessante Wendungen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „FOUR KEYS – Die Stadt im Schatten“ hat Christine Lynn Herman durchaus einen interessanten Auftakt ihrer Reihe geschaffen. Die Grundidee ist interessant und insgesamt recht gut umgesetzt. Insgesamt tatsächlich ein Buch, dass etwas komplex aufgebaut wurde aber mit vielversprechenden Charakteren aufbart.

Veröffentlicht am 03.11.2019

Ein schöner, gefühlvoller und süßer New Adult Roman

Written on my heart
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Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, jung und teilweise auch sehr erfrischend. Sie sorgt für ein recht schönes Lesegefühl, sodass man die Charaktere greifen, die Umgebung sich ganz schön vorstellen ...

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, jung und teilweise auch sehr erfrischend. Sie sorgt für ein recht schönes Lesegefühl, sodass man die Charaktere greifen, die Umgebung sich ganz schön vorstellen und die Geschichte sich entwickeln lassen kann.

Ash ist eine ruhige, gefühlsbetonte, gezeichnete und innerlich starke Persönlichkeit. Ihr Leben war bisher kein Zuckerschlecken, was vor allem an ihrem Stiefvater und ihrer Kindheit liegt. Sie selber hat sich bisher immer durchgekämpft, gibt nicht auf nimmt einen als Leser definitiv für sich ein. Nicht immer konnte ich sie richtig einschätzen oder manche Entscheidungen nachvollziehen, dennoch hat sie mich im großen und Ganzen von sich überzeugen können.

Lane als Bad Boy zu bezeichnen ist eigentlich totaler quatsch. Er ist ein liebenswürdiger, verantwortungsvoller und durchaus von sich überzeugter Charakter. Er hat sich einen Weg für sein Leben gesucht und möchte diesen so auch leben. Dabei stören tut ihn letztlich Ash, welche sich relativ schnell in sein Herz schleicht und ihn einfach nicht mehr loslassen möchte.

Die Grundidee der Geschichte ist nicht neu, aber dennoch ganz süß umgesetzt. Beide Charaktere haben eine schwierige und gebrandmarkte Vergangenheit, kämpfen für sich und ihre Liebsten und verlieren sich dadurch gerne mal etwas in ihrem Strudel.

Die Autorin zeigt hier durchaus Feingefühl, in dem sie die Charaktere sich auf einander einspielen lässt und sich die Zuneigung nur nach und nach entwickelt. Zwar ist das Prickeln von Anfang an vorhanden, aber das wäre nicht das erste mal. ;)

Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich süß abgelaufen, kann mit einem guten Gefühl verfolgt werden und sorgt insgesamt für eine schöne, gefühlvolle und angenehme Geschichte. Dennoch enthält sie auch ein paar Ungereimtheiten und kaum unvorhersehbare Situationen. Tatsächlich bin ich relativ schnell dahinter gekommen, was welche Andeutungen zu bedeuten haben und was uns hier noch erwarten wird. Das war insgesamt etwas schade, macht die Geschichte aber auch nicht wirklich schlechter.

Insgesamt agieren die Charaktere sehr harmonievoll, sie passen gut zusammen, sorgen für eine Menge Spaß und Verständnis und konnten mich beim Lesen durchaus von sich überzeugen. Insgesamt eine schöne New Adult Geschichte die Freude beim Lesen bringt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Written on my Heart“ hat Cole Gibsen einen schönen, gefühlvollen und süßen New Adult Roman ins Leben gerufen. Die Charaktere sind greifbar, die Umgebung bildhaft und die Umsetzung durchaus interessant und schön zu lesen. Durchaus ein Roman mit Gefühl, den es lohnt sich mal zu greifen.

Veröffentlicht am 18.10.2019

Ein starker, märchenhafter zweiter Band der Reihe.

Land of Stories: Das magische Land 2 – Die Rückkehr der Zauberin
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Schon der erste Band dieser Reihe konnte mich tatsächlich sehr von sich überzeugen. Ein Kinderbuch, dass die altbekannten Märchen miteinander verbindet. Eine ganz zauberhafte und greifbare Märchenwelt ...

Schon der erste Band dieser Reihe konnte mich tatsächlich sehr von sich überzeugen. Ein Kinderbuch, dass die altbekannten Märchen miteinander verbindet. Eine ganz zauberhafte und greifbare Märchenwelt zum Leben erweckt und mit starken und bildhaften Charakteren überzeugt.

In diesem zweiten Band geht es wieder um unsere beiden Geschwister Alex und Conner. Beide vermissen die Märchenwelt, versuchen sich allerdings auch wieder in ihrer eigenen Welt einzufinden. Hier werden Sie innerhalb eines Jahres doch viel erwachsener, müssen einige Veränderungen in der Familie verarbeiten und lernen sich durchzusetzen.

Wir begegnen ihnen im ersten Teil des Buches zu Hause in ihrer eigenen Welt, begleiten sie aber ziemlich schnell auch wieder in die Märchenwelt.

Dieser zweite Band ist genauso märchenhaft aufgebaut wie auch schon der erste. Wir lernen unsere Märchencharaktere mal aus ganz anderen Perspektiven kennen. In der Geschichte müssen die Geschwister schwere Entscheidungen treffen, zu sich selber finden und gleichzeitig nicht nur ihre Mutter sondern irgendwie auch zwei Welten retten.

Es beginnt eine spannende, lustige, supersüße und märchenhafte Reise mit vielen Freunden. Wir begegnen Feinen, Freunden, alten Bekannten und neuen Weggefährten und es hat wirklich riesigen Spaß gemacht der Geschichte zu folgen.

Insgesamt eine Fortsetzung die nicht nur die jungen, sondern mit Sicherheit auch die erwachsenen Leser für sich einnehmen kann. Ich denke auch zum Vorlesen ist diese Geschichte gar nicht mal so verkehrt ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Magische Land – Land of Stories – Die Rückkehr der Zauberin“ hat Chris Colfer einen starken und weiterhin märchenhaften zweiten Band geschaffen. Der Autor versteht es die Märchenfiguren zum Leben zu erwecken, starke und greifbare Charaktere zu schaffen und eine Welt in die Köpfe zu setzen die man unbedingt weiter erkunden möchte. Ich bin gespannt darauf wie es weiter gehen wird. :)