Eine süße RomCom mit interessanter Protagonistin, die aber für mich leider nicht an Ali Hazelwoods Bücher rankommen
Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil ist flüssig ...
Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil ist flüssig und leicht und obwohl ich den ersten Teil bisher noch nicht gelesen habe, hatte ich keine Verständnisprobleme. Das Buch lässt sich also wirklich völlig unabhängig lesen.
Da ich ein großer Ali Hazelwood Fan bin, freue ich mich tatsächlich immer über Neuerscheinungen, welche die gleiche Richtung einschlagen. Sprich: Sehr intelligente Frauen in der Wissenschaft, die eine gewisse Art von Humor mitbringen und eventuell such ein paar Bindungsprobleme😅👀
Genau das verspricht auch dieses Buch, da Esther als Raumfahrtexpertin, mit ihrer selbstironischen Art und schwierigen familiären Verhältnissen, genau ins Profil passt. Ich mochte Esther wirklich gerne, ihre direkte Art, ihren Humor und dass sie weiß was sie will und was sie nicht will. Das einzige was mir bei ihr irgendwann auf die Nerven ging, war das hin und her mit Jonathan.
Jonathan ist das komplette Gegenteil von Esther, weshalb sie ihn auch zu Beginn mit ihrer besten Freundin verkuppeln will. Er hat mit Wissenschaften nichts am Hut, liebt guten Kaffee und will gegen den Willen seiner Familie Drehbuchautor werden. Er hat dabei eine Grundlegend sympathische Art, die es von Beginn an leicht gemacht hat ihn zu mögen.
Auch Esther merkt im Laufe der Zeit das mehr in Jonathan steckt als sie zunächst vermutet hatte, doch die Beziehungsentwicklung der beiden braucht wirklich lange, für mich vielleicht ein wenig zu lange. Konnte ich zu Beginn Esthers Zögern noch gut verstehen, gerade auch mit ihrem Hintergrund, hat sich doch im Mittelteil für mich alles ein wenig zu sehr gezogen. Es braucht wirklich lange bis Esther sich eingestehen kann das Jonathan mehr als eine Affäre, was alle anderen eigentlich schon lange wussten.
Ein kleines Highlight im Buch war für mich dann aber noch Esthers Strickgruppe, die Idee fand ich wirklich sehr witzig und süß.
Insgesamt hat mich das Buch also wirklich gut unterhalten. Es gab süße und ernste Momente. Esther und Jonathan waren zwei interessante und eigenwillige Protagonisten und wenn die Beziehungsentwicklung ein klein wenig flüssiger gewesen wäre, hätte mich das Buch 100% überzeugt.