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Marrojeanne

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2020

Anders als erwartet

Park Avenue Player
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Ich glaub den Klappentext hatte ich wenn nur einmal gelesen und selbst da nicht vollständig, sondern nur so hälftig. Daher war ich letztendlich sehr überrascht von der Geschichte zu "Park Avenue Player" ...

Ich glaub den Klappentext hatte ich wenn nur einmal gelesen und selbst da nicht vollständig, sondern nur so hälftig. Daher war ich letztendlich sehr überrascht von der Geschichte zu "Park Avenue Player" von Penelope Ward und Vi Keeland.
Generell bin ich auch von einer anderen Geschichte ausgegangen.
Was ich letztendlich bekommen habe, war so ganz anders als gedacht.
Eine Geschichte mit unerwarteten Wendungen, die am Anfang so nicht offentsichtlich waren, Tragik die wirklich ans Herz geht, wenn ein geliebter Mensch einen verlässt, aber auch Humor und witzige Dialoge zwischen den beiden Protagonisten Elodie und Hollis.
Wobei ich sagen muss, am Anfang konnte ich zumindest namentlich mit Hollis nichts anfangen, da der Name doch recht ungewöhnlich ist und mir nicht wirklich geläufig, selbst beim Lesen von vielen amerikanischen Romanen. Genauso Elodie aber da hat es nicht ganz so gestört.
Auch das Konzept der Nanny für ein 11-jähriges Mädchen fand ich jetzt für mich etwas sehr ungewöhnlich, aber auf Grund der Situation in der sich Hollis befindet, macht es auch wieder Sinn.

Alles in Allem hat sich das Buch nur so weggelesen und war sehr unterhaltsam

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Einstimmung auf Weihnachten

Christmas Deal
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Mit "Christmas Deal" bringen Penelope ward und Vi Keeland eine kleine aber feine Weihnachtskurzgeschichte raus, die den Leser schon etwas in vorweihnachtlicher Stimmung versetzt.
Die Geschichte handelt ...

Mit "Christmas Deal" bringen Penelope ward und Vi Keeland eine kleine aber feine Weihnachtskurzgeschichte raus, die den Leser schon etwas in vorweihnachtlicher Stimmung versetzt.
Die Geschichte handelt von Riley Kennedy die auf Arbeit so ihre Probleme bzw. Ärgernisse hat mit ihrem Kollegen Kennedy Riley. Genau die gleichen Namen nur umgedreht. Daraus hätte man denken können, das da so einige witzige Verwechlungen entstehen könnten. Nun bei einer normal langen Geschichte hätten die Autorinnen diesen Punkt bestimmt noch etwas ausgearbeitet und vertieft.
So "treffen" die beiden zum ersten Mal aufeinander, als eine fehlgeleitete Antwort zu einer Kolumnenanfrage bei Kennedy statt bei Riley landet.
Fun Fact am Rande, diese Kolumne wurde von Soraya beantwortet, der Protagonistin aus One More Promise, somit ein niedliches kleines Crossover zu den Büchern.
Als die beiden dann im richtigen Leben auf der betrieblichen Weihnachtsfeier treffen, fliegen die Funken und nach kurzem Kennenlernen beschließen die beiden sich gegenseitig zu helfen, wenn sie zu ihren Familien über die Weihnachtsfeiertage fahren.
Auch wenn die Geschichte recht kurz gehalten wurde, ist die Handlung selbst nicht gehetzt. Amüsante Episoden bei den Familien wechseln sich mit gemütlicher Zweisamkeit ab.
Die beiden Autorinnen verstehen definitiv wie sie ihre Leser bei der Geschichte halten. Der Wechsel der Ansichten passt gut in die Geschichte, es liest sich einfach so weg und am Ende ist man überrascht, dass man auf der letzten Seite angekommen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2020

Ein Blick hinter die Kulissen der Musikbranche

This Is (Not) a Love Song
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"This is (Not) a Love Song" von Christina Pishiris war eher ein Zufallsfund und es war wirklich toll. Da ich das Hörbuch gehört habe, kann ich nur das Hörerlebniss beurteilen, aber das fand ich wahnsinnig ...

"This is (Not) a Love Song" von Christina Pishiris war eher ein Zufallsfund und es war wirklich toll. Da ich das Hörbuch gehört habe, kann ich nur das Hörerlebniss beurteilen, aber das fand ich wahnsinnig schön. Gesprochen wurde das Buch von Annette Frier, die ja eher aus dem Comedy-Bereich kommt und sie hat die Protagonistin Zoe sehr schön wieder gegeben.
Am Anfang hatte ich den Eindruck, dass sie es mit einer leichten sarkastischen Unternote liest, was mir ja besonders gut gefallen hat. Aber auch ihre Tempowechsel oder die verschiedenen Gefühle die Zoe durchlebt wurden sehr gut rüber gebracht.
Worum geht's?
Zoe ist Musikjournalistin für ein Musikmagazin, dem es gut geht, aber der nächste Knüller muss schon bald her, sonst werden die Schotten geschlossen. Helfen könnte ein Interview mit einer Künstlerin die seit Jahren abgeschottet lebt und die auch schon lange nichts mehr veröffentlicht hat. Aber um an sie ran zukommen, braucht es ein Wunder.
Gleichzeitig kehrt Zoes langjähriger Jungendfreund zurück nach London und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Das Zoe für ihn seit Jahren schwärmt und in ihn verliebt ist, sei nur am Rande erwähnt.

Was mir auch gefallen hat, war, dass es nicht nur um Zoe und ihr (Liebes-)Leben geht, sondern dass drum rum auch z.b. um die Hochzeitsvorbereitungen für die Hochzeit ihres Bruders. Da sie Griechin ist, fällt das natürlich etwas anders aus. Wer vielleicht den Film "My big fat greek wedding" gesehen hat, weiß, was das bedeutet. Wie gesagt es bleibt auch Zeit in der Geschichte die Seitencharaktere zu beleuchten und ihnen Platz einzuräumen.

Die Seiten bzw. Tracks sind nur so verflogen, weil ich der Sprecherin sehr gern zugehört habe.
Es ist zwar ein Liebesroman, aber die Liebesgeschichte selbst steht jetzt nicht so extrem im Vordergrund, sondern ehr die Beziehungen der verschiedenen Personen.

Was auch zu dem generellen Musikthema passt, dass sich durch das ganze Buch zieht ist, dass die Kapitel jeweils einen Titel eines mehr oder weniger bekannten Songs haben, die dann doch auch irgendwie den Inhalt des Kapitels wiederspiegeln. Quasi auch eine andere Art einer Playlist.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2020

Mit Anlauf ins nächste Fettnäpfchen

Hot as Ice - Heißkalt verführt
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Der zweite der "Hot as Ice" bzw. "Pucked"-Reihe von Helena Hunting handelt diesmal um Miller "Buck" Butterson und Sunny Waters, jeweils die Geschwister von Violet und Alex, die die Protagonisten vom ersten ...

Der zweite der "Hot as Ice" bzw. "Pucked"-Reihe von Helena Hunting handelt diesmal um Miller "Buck" Butterson und Sunny Waters, jeweils die Geschwister von Violet und Alex, die die Protagonisten vom ersten waren.
Das sich zwischen Miller und Sunny etwas anbahnt, war ja schon im ersten Teil erkennbar und nun wird die Beziehung weiter gezeigt.
Dabei ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, denn dadurch dass Miller ja Profi-Eishockeyspieler ist, ist er oft von Fans/Groupies umgeben und es gibt nicht immer vorteilhafte Fotos. Das kann natürlich eine eventuelle Beziehung schon auf eine harte Probe stellen.
Besonders wenn Buck es schafft mit Anlauf noch immer das nächste Fettnäpfchen zu treffen, wo man ihn als Leser doch gern schütteln würde, etwas nicht zu tun, oder ins Buch greifen und sich vor ihn hinstellen, damit er etwas nicht macht.
Da es in der Geschichte noch zusätzliches Drama mit Sunnys Ex-Freund gibt, den Buck immer wieder tolle Spitznamen gibt, wurde definitv für Unterhaltung gesorgt.
Auch Violet, Bucks Schwester, macht in dieser Geschichte einen etwas reiferen Eindruck als noch in ihrer eigenen Geschichte und sie steht mit Rat und Tat an seiner Seite um ihn zu unterstützen Sunny für sich zu gewinnen. Generell haben die beiden eine sehr tolle unterhaltsame Geschwister-Dynamik.
Dadurch dass die Geschichte nur aus Buck-Sicht erzählt wird, kennen wir nur seine Seite, und die von Sunny bleibt dem Leser verborgen. Dadurch ist es immer etwas schwierig zu erfahren, was sie nun wirklich denkt und warum sie manchmal so handelt.

Humorvoll, spritzig aber auch nicht nur sexy. Und folgende Geschichten wurden schon leicht angeteasert zum Weiterlesen. Die Mannschaft hat ja noch genug Mitspieler.

  • Cover
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Veröffentlicht am 13.10.2020

Etwas spezieller Humor, den man mögen muss

Hot as Ice - Heißkalt verliebt
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Update 2020:
So jetzt hab ich die Geschichte nochmal als (deutsches) Hörbuch gehört. Violet ist immernoch ein sehr spezieller Charakter, den man entweder mag oder nicht. Was dazwischen gibt es glaub ich ...

Update 2020:
So jetzt hab ich die Geschichte nochmal als (deutsches) Hörbuch gehört. Violet ist immernoch ein sehr spezieller Charakter, den man entweder mag oder nicht. Was dazwischen gibt es glaub ich nicht.
Sie ist halt etwas durchgeknallt und hat auch nicht wirklich einen verbalen Filter, aber dennoch ist sie irgendwie liebenswürdig.
Ich glaub mittlerweile würd ich auch auf 4 Sterne die Bewertung erhöhen. Man wird unterhalten, aber man sollte als Leser die Geschichte auch nicht so ernst nehmen.


Review von 2018:
An sich kannte ich die Geschichte schon, als sie noch eine Twilight-Fanfiction war, was Jahre her ist. Nun hab ich die Gelegenheit genutzt nochmal die Romanform zu lesen. Grundsätzlich recht unterhaltsam, dennoch ist mir Violet nach einer Weile in ihrer Verhaltensweise ein bisschen auf die Nerven gegangen.

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