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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2021

Tiefgründiger Teil in der Hot as Ice Reihe

Hot as Ice – Heißkalt verspielt
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So der fünfte (oder sechste) Teil der Hot as Ice - Reihe dreht sich um Lance und Poppy.
Lance kennt man als Leser ja schon aus den vorherigen Romanen als Weiberheld, der nichts anbrennen lässt.
Dass ...

So der fünfte (oder sechste) Teil der Hot as Ice - Reihe dreht sich um Lance und Poppy.
Lance kennt man als Leser ja schon aus den vorherigen Romanen als Weiberheld, der nichts anbrennen lässt.
Dass sich hinter dieser Fassade ein ein gebrochener Mann versteckt, ist überraschend gewesen. Generell fand ich diese Geschichte im Gegensatz zu den anderen viel ernster und tiefgründiger. Nicht ganz so anzüglich, etwas weniger Humor, dennoch eine tolle Geschichte.
Lance der durch ein Kindheitstrauma sich nur ungern von Frauen anfassen lässt, muss ausgerechnet zur Physiotherapie und dann noch zu einer Frau, sonst darf er nicht mehr spielen bzw. muss pausieren.
Nur im Gegensatz zu anderen Frauen, findet er die Berührungen von Poppy sogar angenehm. Somit setzt er alles daran, dass sie seine Therapeutin wird. Tja nur das die Gefühle auf beiden Seiten etwas im Weg sind.
Poppy kennt Lance schon lange, weil sie als Jugendliche zwischenzeitlich auf die selbe Schule gegangen sind. Nur hat Lance diese Zeit komplett vergessen/verdrängt.
Doch die beiden lernen sich kennen und verlieben sich, nur dass Lance seine Vergangenheit einholt, obwohl er doch eigentlich damit abgeschlossen hat.
Auch diese Vergangenheit war jetzt keine große Überraschung, weil es hat sich ja in den vorhergehenden Romanen angedeutet.
Generell hatte mir es gefallen, dass hier zur Abwechlung weniger auf Sex gesetzt wurde, und doch mehr Fokus auf die Charaktere selbst gelegt.
Trotzdem war es unterhaltsam und hat sich gut weggelesen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Wie man Eheprobleme löst

Wie man einen Lord gewinnt
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"Wie man einen Lord gewinnt" von Martha Waters klingt ja schon vom Klappentext her richtig spannend und unterhaltsam.
Ich meine ein Ehepaar was sich auseinander gelebt hat und sich quasi ignoriert, liest ...

"Wie man einen Lord gewinnt" von Martha Waters klingt ja schon vom Klappentext her richtig spannend und unterhaltsam.
Ich meine ein Ehepaar was sich auseinander gelebt hat und sich quasi ignoriert, liest man ja im Romance-Bereich doch eher selten.
Daher fand ich es interessant zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt.
Gefallen hatte mir, das relativ kurz auf das Kennenlernen von Lady Violet und Lord James eingegangen wurde, nur um dann gleich in die eigentliche Geschichte 5 Jahre später zu starten. Auch gut fand ich es, dass es nicht wirklich Flashbacks gab, sondern eher die Geschehnisse welche zu dem Zerwürfnis geführt haben in Gesprächen erläutert wurden. Auch der Freundeskreis rund um die beiden, hatte interessante Charaktere die bestimmt auch noch ihre Geschichten bekommen werden. Also definitv etwas auf das man sich freuen kann.
Was ich etwas störend empfand war in manchen teilen die Wortwahl. Da es ein historisches Setting hatte, fand ich Ausdrücke wie Idiot oder A**loch dann etwas unpassend für die Zeit. Ich meine vielleicht haben die Leute damals sowas gesagt, aber es klang für micht etwas zu modern.
Ansonsten hatte das Buch einen tollen posh und gehobenen Vibe mit seinen ganzen Lords und Ladies.
Was ich auch interessant fand, war, dass die Nebencharaktere, die Freunde des Paares, ihnen öfter geraten haben, dass sie mit einander reden sollen, um die Missverständnisse zu klären. Aber sich beide mehrfach geweigert haben, dies zu tun, bis es irgendwann nicht anders ging. Auch ich empfand es so, dass ein Gespräch Wunder gewirkt hätte.
Da ich das Buch als Hörbuch gehört/gelesen habe, noch ein paar Worte dazu:
Gesprochen wurde das Hörbuch durch Vanida Karun und Oliver E. Schönfeld. Beide haben die Charaktere gut zur Geltung bekommen. irgendwie kam mir die Stimme von Oliver auch sehr bekannt vor, da sie so schön angenehm war.
Generell fand ich das Hörerlebnis sehr schön.

Vielen Dank an NetGalley, Hörbuch Hamburg und den Forever Verlag für das zur Verfügungstellen eines Rezensionsexemplars

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Veröffentlicht am 22.11.2021

College Romance

The Memories We Make
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So nachdem ich schon recht viel von "The Perfect First" von Maya Hughes gehört hatte, hab ich es auch endlich gelesen.
Auf der einen Seite haben wir Persephone (Seph von ihren Freunden genannt) die wohl ...

So nachdem ich schon recht viel von "The Perfect First" von Maya Hughes gehört hatte, hab ich es auch endlich gelesen.
Auf der einen Seite haben wir Persephone (Seph von ihren Freunden genannt) die wohl behütet zu Hause aufgewachsen und eine Art Genie ist. Durch viel Überredungskunst darf sie auf die Fulton University gehen, bevor es für sie nach Harvard zum Mathematik Studium (oder so) geht.
Auf der anderen Seite ist Reece der vielversprechende Football-Spieler der es sogar in die Profiliga schaffen kann.
So ungleich wie die beiden sind, treffen sie sich zufällig in einem Campus-Cafe, wo Seph gerade sich für ein Interview vorbereitet um den perfekten Kandidaten zu finden sie zu entjungfern. Und Reece platzt quasi zufällig in dieses Interview, weil er denkt es geht um PR-Vorbereitung für sein Team.
Tja und darauf hin kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Der Jock zeigt dem Nerd wie das College-Leben so funktioniert und Seph lernt sich zu emanzipieren. Besonders auch ihrem Vater gegenüber, der schon ihren beruflichen Werdegang vorgeplant hat.
Generell hatte mir der ganze Zusammenhalt von Reece's Freunden gut gefallen, die ja auch alle in den nachfolgenden Bänden auch ihre Geschichte erzählen. Seph fand ich teilweise etwas zu naiv, aber wenn man ihre Herkunft betrachtet, dass sie kaum Kontakt zu anderen Kindern hatte, ist es schon wieder verständlich.
Humor war vorhanden und so die ein oder andere Situationskomik hat die Geschichte aufgelockert. Auch wenn ich fand, dass sie sich etwas gezogen hat. Der Schluss dagegen etwas zu abrubt. Ich hätte gern noch erfahren, was jetzt nun noch mit ihrem Vater passiert, nachdem sie ihm die Meinung gegeigt hat.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Ausgeflittert bevor es angefangen hat

Say yes - Perfekter wird‘s nicht
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"Say Yes - Perfekter wirds nicht" von Laura Jane Williams, war jetzt mein zweiter Roman von ihr, den ich gelesen habe.
Vom Klappentext her fand ich die Prämisse schon super spanned:
Braut am Altar vom ...

"Say Yes - Perfekter wirds nicht" von Laura Jane Williams, war jetzt mein zweiter Roman von ihr, den ich gelesen habe.
Vom Klappentext her fand ich die Prämisse schon super spanned:
Braut am Altar vom Bräutigam stehen gelassen, sie tritt die Hochzeitsreise dennoch an, mit einem alten Schulfreund und was passiert dann?
Annie steht an ihrem Hochzeitstag vor der Kirche, nur um von der Hochzeitsplanerin zu erfahren, dass ihr Zukünftiger beschlossen hat, die Hochzeit abzusagen. Der Schock steckt verständlicherweise tief und dass sie dann erst einmal in ein tiefes Loch fällt, ist mehr als normal. Tja und dann soll sie noch die Hochzeitsreise antreten, die ihre Schwiegereltern in Spe gebucht hatten, weil eine Stornierung nicht möglich ist. Kurzerhand fragt sie Patrick, einen Jungen den sie im Theaterkurs in den Sommerferien kannte, und zufällig im Fitness-Studio wieder getroffen hat, ob er sie nicht begleiten möchte.
Den erste Teil des Buches fand ich noch schön, wie die beiden ihre Reise nach Australien antreten, wie sie sich wieder kennen lernen, denn sie haben sich ja seit 20 Jahren (oder so) nicht gesehen, wie sie zusammen Australien erkunden. Super schön und hat Lust aufs Reisen gemacht.
Auch fand ich einige Aussagen vom Buch selber, wie Lebe für dich, achte nicht (so sehr) darauf was andere von dir denken, sehr schön.
Doch leider konnte mich das Buch zum Ende hin nicht so überzeugen. Zwischen Annie und Patrick fand ich jetzt nicht wirklich Anziehung vorhanden, was dann die Liebesgeschichte etwas schwierig gestaltet. Auch als sie wieder zu Hause waren, waren manche Entscheidungen von Annie dann doch grenzwertig am nachvollziehbaren. Auch konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu Annie aufbauen und sie zwischenzeitlich auch nur noch nervig fand.
Patrick fand ich in Ordnung, aber auch etwas blass. Vielleicht lag das daran, das die Geschichte nur aus Annies Sicht geschrieben war. .

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Rasant und Atemraubend

State of Terror
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Von Hillary Clinton hatte ich bisher nur ihre Biographie gelesen und sonst ist sie ja auch eher im Sachbuch / Non-Fiktion-Genre unterwegs, daher war ich sehr gespannt, wie sie den Leser in ein fiktionales ...

Von Hillary Clinton hatte ich bisher nur ihre Biographie gelesen und sonst ist sie ja auch eher im Sachbuch / Non-Fiktion-Genre unterwegs, daher war ich sehr gespannt, wie sie den Leser in ein fiktionales Buch entführen möchte.
Bei ihrem Mann in Zusammenarbeit mit James Patterson hatte es ja schon gut geklappt.
Also jetzt "State of Terror" von ihr und Louise Penny.
Am Anfang welchseln sich die Erzählweisen der unterschiedlichsten Charaktere noch ab und es ist vielleicht etwas schwer die Übersicht zu behalten, welcher Person jetzt wer ist, aber relativ schnell kristallisieren sich einige wichtige Handlungspersonen raus. Unter anderem die Außenministerin Ellen Adams und ihre Beraterin Betsy, der Präsident der Vereinigten Staaten und noch einige aus ihrem Umfeld. Durch diese vielen Persone und den raschen Szenewechseln entwickelt der Roman eine Dynamik, was es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Ständig passiert wieder etwas, und man reist als Leser von den USA, nach Deutschland in den Oman, Iran, Irak und Pakistan.
Vom Szenario, das Terroristen in den Besitz von nuklearen Waffen sogar einer Atombombe gelangt sind, ist es gar nicht so abwegig.
Und es geht nicht nur darum den Terror zu bekämpfen, bzw. erstmal die Atombomben zu finden, sondern das Buch gibt auch schöne Einblicke in das Leben der Poliker. Intrigen und Allianzen auf dem ganzen Weg. Falsche Fährten werden gelegt um dann noch eine weitere überraschende Wendung zu erfahren.
Rasant geschrieben, wahrscheinlich mit viel versteckter Wahrheit. Ein tolles Leseerlebnis.
Besonders toll fand ich auch die Freundschaft herausgearbeitet zwischen Ellen und Betsy, die beiden können sich fast blind auf einander verlassen.

Vielen Dank an HarperCollins Germany und Lovelybooks für die tolle Leserunde, sie hat sehr viel Spaß gemacht.

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