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Veröffentlicht am 11.01.2017

Eine wunderschöne und aufragende Liebesgeschichte zweier unterschiedlicher Wesen.

Flammenseele
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Eine wunderschöne und aufragende Liebesgeschichte zweier unterschiedlicher Wesen.

Inhalt in wenigen Sätzen: Wir begleiten die Lektüre über Ash und Lierd in ihrem Leben. Hauptmerk liegt hier bei Ash, welche ...

Eine wunderschöne und aufragende Liebesgeschichte zweier unterschiedlicher Wesen.

Inhalt in wenigen Sätzen: Wir begleiten die Lektüre über Ash und Lierd in ihrem Leben. Hauptmerk liegt hier bei Ash, welche eine Gestaltenwandlerin ist und große Gefühle für den Dämon Lierd empfindet. Sie haben nicht viel gemeinsam und dennoch können sie sich nicht vergessen. Als ein alter Bekannter auftaucht, muss Ash verschwinden und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Das Buch schließt sich etwas an die Erlebnisse aus "Feuerküsse"an und wir treffen auf uns von "Feuerküsse" bekannte Charaktere wie Aruni und Ilvio. Näheres dazu unter "Anmerkung".

Schreibstil/Schreibart: Charakteristisch für dieses Buch ist, dass meistens aus der Erzählersicht von Ash und Lierd beschrieben wird. An sich lässt das Buch sich flüssig lesen und es gab keine nennenswerten Holperstellen oder Ähnliches. Es gab viele Beschreibungen, aber die Autorin, Eileen Raven Scott, hat darauf geachtet nicht zu viel zu erwähnen und so den Leser möglicherweise zu langweilen, sondern hat nur das Notwenige beschrieben. Der Schreibstil konnte mich daher komplett überzeugen und begeistern.

Meine persöhnliche Meinung: Mir hat dieses Buch sehr gefallen, ich wurde regelrecht mitgerissen. Die Charaktere, mitsamt Charakterentwicklung, haben mir hier besonders gefallen. Ich konnte richtig mitfiebern und finde es schade, dass die Lektüre schon zu Ende ist (habe das Buch und die Novelle in wenigen Tagen durchgelesen). Ich habe beide Hauptprotagonisten gemocht, Ashs sowie Lierd. Seine Entwicklung konnte mich besonders fesseln, da ich viele Handlungsgründe nie erwartet hätte, mitunter da ich ihn seit "Feuerküsse" kenne. Sogar die Nebencharaktere kamen nicht zu kurz und jeder von ihnen hat seine eigene Rolle voll ausleben können. Sie hatten Tiefgang und ich habe teilweise jedem von ihnen ein eigenes Buch gewünscht, da sie viel zu erzählen haben.

Mein Fazit: Feurige Unterhaltung garantiert und somit eine klare Empfehlung von mir!

Anmerkung: Es gibt eine Vorgeschichte zu "Flammenseele" namens "Feuerküsse". Diese beinhaltet die Geschichte rund um Aruni und Ilvio. Aruni hatte es nicht leicht in ihrem Leben, da sie nur ein Halbdämon ist. Dadurch fühlt sie sich nicht dazugehörig, in keiner von beiden Welten, bis sie auf den Meereselfen Ilvio trifft und sich in ihn verliebt. Bei ihm fühlt sie sich wohl und diese Novelle erzählt die Entstehungsgeschichte ihres Liebeslebens. Der Zusammenhang zu Ash ist, dass sie die Katze Arunis ist/war. "Flammenseele" knüpft an "Feuerküsse" an und erzählt ab dann die Geschichte weiter, nur das nun Ash und Lierd (Arunis Halbbruder) im Mittelpunkt stehen. Ich empfehle daher diese Novelle zu lesen, bevor mit dem Buch begonnen wird, es ist aber nicht zwingend notwendig. Beide Lektüren sind einzigartig und können auch separat gelesen werde.

Veröffentlicht am 23.12.2016

Sehr mitreißend und absolut empfehlenswert!

REMEMBER HIS STORY
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"REMEMBER HIS STORY" von Celine Ziegler erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, die beide ihre Lebensgeschichte haben.

Inhalt in wenigen Sätzen: Nathan und Honor haben eine gemeinsame Vergangenheit ...

"REMEMBER HIS STORY" von Celine Ziegler erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, die beide ihre Lebensgeschichte haben.

Inhalt in wenigen Sätzen: Nathan und Honor haben eine gemeinsame Vergangenheit und sehen sich nach zehn Jahren wieder. Seine Vergangenheit steckt voller Geheimnisse. Wird es ihr gelingen sein Herz zu erwärmen?

Meine Meinung: Selten habe ich ein solch spannungsreiches Buch gelesen. Immer wieder kamen neue Ereignisse dazu, sodass es nie langweilig wurde.
Die Charakterentwicklungen fand ich sehr gut beschrieben und ich konnte mich hervorragend in die Hauptprotagonistin, Honor, hineinversetzen. Allgemein waren sie und Nathan mir sympathisch. Anfangs konnte ich einige Figuren nicht verstehen.Warum sie so handeln, ihre Gedanken und ähnliches, aber dies war aufregend zu lesen. Mir haben neben der spannenden Scenen auch die Beschreibungen der Gefühle, welche die Hauptprotagonisten empfanden, gefallen. Honor erlebt ein riesen großes Gefühlschaos und dies wurde packend und fesselnd beschrieben. Das Hin und Her der Gefühle waren von der Autorin, Celine Ziegler, beeindruckend mitreißend geschrieben und so bin ich im Laufe des Buches Tausende Tode durchlaufen. Da die Geschichte der Beiden ist einfach voller Aufregung. Immer wieder wurde ich mit neuen Perspektiven und Wendungen der Handlung überrascht und meine Erwartungen wurden immerzu übertroffen. Vieles kann man sich nicht denken und dadurch fiebert man automatisch mit den Charakteren.
Ein großartiges Buch voller Überraschungen, welches ich so ziemlich jedem empfehlen kann!

Fazit: Sehr mitreißend und absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 22.05.2017

„Aber warum sollten Romanfiguren mutiger sein als wir? Warum wagen sie alles und wir so weinig?“

Er & Sie
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Kurze Inhaltsangabe: Sie ist Schauspielerin und sehr erfolgreich, er ist Schriftsteller und weniger erfolgreich. Mia versucht ihrem Leben zu entfliehen und Paul tut es schon längst. Zwei also total gegensächliche ...

Kurze Inhaltsangabe: Sie ist Schauspielerin und sehr erfolgreich, er ist Schriftsteller und weniger erfolgreich. Mia versucht ihrem Leben zu entfliehen und Paul tut es schon längst. Zwei also total gegensächliche Personen begegnen sich und die Selben zwei Menschen, eigentlich völlig Fremde, werden Freunde. Aber kann aus dieser Freundschaft mehr werden und was werden sie alles erleben, dass sie eine so große Freundschaft aufbauen?

„Aber warum sollten Romanfiguren mutiger sein als wir? Warum wagen sie alles und wir so weinig?“ -Seite 95

Meine Meinung: Wer einen wahren Liebesroman erwartet wird hier (wie auch ich) enttäuscht. Da ich nicht nur romantische Literatur lese, ist das nicht so schlimm für mich. Somit konnte mich das Buch trotz anderem Genre unterhalten. Im Vordergrund stand die Freundschaft zwischen Mia und Paul und das hat sich auch nicht groß geändert, fast den ganzen Roman über.
Außerdem wird die schwierige Lage in Nordkorea stark thematisiert. Es ist als wolle der Autor ganz sachte dieses Thema anstoßen ohne, dass es wirklich ausschlaggebend für die Geschichte ist. Eine schwierige Sache, die Marc Levy hervorragend meistern konnte.

Die Charaktere: Es ist interessant, wie widersprüchlich diese Beiden mir vorkommen. Sie sind so gegenteilig, ein gutes Beispiel, dass sich Gegensätze anziehen. Sie ergänzen sich wunderbar!
Mia: Sie kam mir so vor, als wolle sie ihrem Alltag entrinnen. So als sei sie ihrer Arbeit überdrüssig. Deswegen fand ich auch, dass es eine gute Idee von ihr war, kurzzeitig nach Paris zu gehen. Mia ist mir, das Buch über, richtig sympathisch geworden mit ihrer leicht frechen und manchmal sogar schnippischen Art.
Paul: Fairerweise muss ich zugeben, dass er anfangs einen riesen Sympathiepunkt von mir bekommen hat, da er Schriftsteller ist. Ich denke, auch ohne diesen Beruf wäre er mir ans Herz gewachsen, da er einen sehr liebenswürdigen Charakter besitzt. Er ist abenteuerlustig und meist kam er mir auch recht kindisch vor, aber auch hier ist Mia die perfekte Ergänzung zu ihm.

Der Schreibstil des Autors: Paul ist Schriftsteller und erklärt Mia in einer lustigen Passage, dass er nicht gerne seine Seiten mit Beschreibungen füllt, da er weiß, dass diese den Leser nur langweilen. Genau dies konnte der Autor dieses Romans, Marc Levy, sehr gut umsetzen. Es gibt keine seitenlangen Beschreibungen und es wird auch nicht jedes Detail angesprochen. Das Gegenteil war sogar der Fall und ich hatte viel Freiraum für meine Gedanken. Aber was macht ein Autor wenn er nicht beschreibt und erklärt? Richtig, er schreibt Dialoge! Das halbe Buch ist mit rasanten, meist lustigen Alltagsgesprächen gefüllt. Dadurch hatte die Lektüre viel abwechslungsreiches und ich wurde nicht gelangweilt.

Mein Fazit: Ein Roman mit einer versteckten Leibesgeschichte auf die man sehnsüchtig warten muss, aber am Ende nicht enttäuscht wird!

Veröffentlicht am 19.05.2017

Eine schöne und lustige Geschichte für zwischendurch!

Der kleine Laden der einsamen Herzen
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Inhalt kurz zusammengefasst: Als Posy die Buchhandlung von Lavinia, ihrer Chefin, erbt, hat sie den Plan diesen Laden in eine reine Liebesroman-Buchhandlung zu verwandeln. Durch diese Personalisierung ...

Inhalt kurz zusammengefasst: Als Posy die Buchhandlung von Lavinia, ihrer Chefin, erbt, hat sie den Plan diesen Laden in eine reine Liebesroman-Buchhandlung zu verwandeln. Durch diese Personalisierung möchte sie den Laden wieder erfolgreich machen. Allerdings hat sie nicht mit Sebastian, dem Enkel von Lavinia, gerechnet. Er versucht alles damit die Buchhandlung Krimibücher statt Liebesromane verkaufen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin, Annie Darling, ist nichts Besonderes, aber auch nichts Schlechtes. Hier bin ich relativ neutral gestimmt. Etwas störend fand ich, dass es manchmal sehr stockend zu lesen war. An manchen Stellen gab es einfach zu viele Beschreibungen, sodass es schnell langweilig wurde. Zwar fallen diese Stellen auf, aber stören nicht weiter. Ein positives Highlight ist, dass der Leser immer wieder mal über alt-literalische Zitate stolpert. So zitiert die Hauptprotagonistin Posy gerne mal aus „Stolz und Vorurteil“ und kennt viele Dialoge auswendig. Da ich ein kleiner Fan solcher Literatur bin, hat mich das riesig gefreut und teilweise habe ich sogar auf solche Zitate gewartet.

Zu den Charakteren: Posy war mir anfangs noch komplett fremd und sie schien mir auch nicht wie eine sympathische Figur. Sie war zwar nett, aber ich mochte sie erst nicht, bis Sebastian dazu kam. Dieser Typ wird zurecht unverschämtester Kerl Londons genannt. Ich mochte auch ihn nicht besonders. Die Zankereien der Beiden waren allerdings immerzu lustig und auch wenn sie sich nicht mögen fand ich, dass sie sich viel zu liebevoll behandeln. Vergleichbar mit zwei streitenden Geschwistern. Zum Glück hat sich das im Laufe der Geschichte geändert und ich konnte beide irgendwie lieb gewinnen.

Meine Meinung: Die ersten Seiten waren nicht leicht für mich. Es hat etwas gedauert, bis ich mich zurechtfinden konnte, aber danach wurde mein Lesefluss besser und ich konnte weiterlesen, ohne mich fragen zu müssen, wer noch mal wer war und was seine „Geschichte“ ist. Die Beziehung zwischen Posy und ihrem kleinen Bruder, um den sie sich kümmert, fand ich einfach zu süß, um nicht beschrieben zu werden. Die ganze Lektüre steckt voller Gefühle und anhand dieser Geschwisterliebe kommt dies besonders zur Geltung. Seit sieben Jahren kümmert sich Posy nun schon um ihren kleinen Bruder und mir hat hier sehr gut gefallen, wie die Gefühle der Beiden beschrieben wurden. Die Beziehung der Beiden Hauptpersonen entwickelt sich recht langsam, eigentlich schon fast gar nicht, da sie sich die ganze Zeit über nur streiten und kaum vertragen können. So entstanden oft lustige Dialoge und ich hatte etwas zum Lachen. Außerdem: Wie heißt es so schön? Was sich liebt, das neckt sich!

Mein Fazit: Eine schöne und lustige Geschichte für zwischendurch!

Veröffentlicht am 13.05.2017

Dieser Roman gehört definitiv zu meinen Lieblingen!

Zwei auf Umwegen
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Inhalt kurz zusammengefasst: Lauren und Ryan sind seit über elf Jahren verheiratet. Als Lauren merkt, dass ihre Ehe mehr als nur schlecht läuft und die Liebe weg zu sein scheint, entschließt sie sich ihrer ...

Inhalt kurz zusammengefasst: Lauren und Ryan sind seit über elf Jahren verheiratet. Als Lauren merkt, dass ihre Ehe mehr als nur schlecht läuft und die Liebe weg zu sein scheint, entschließt sie sich ihrer Ehe eine Pause zu geben. Sie treffen sich für ein Jahr nicht mehr und wollen so sehen, ob es noch die anfängliche Liebe gibt.

“Wir lieben uns nicht mehr“ - Zitat Seite 84

Erster Gedanken nach dem Lesen des Klappentextes: Also ist das ein Buch nach dem Happy End? Wie seltsam. Normalerweise wird doch die „glückliche Phase“ nach dem Verlieben erzählt.

Besonderes am Schreibstil: Da die Kapitel teilweise nur eine Begebenheit erzählen, kam es oft vor, dass diese nur einige wenige Seiten lang sind. Die Kapitel sind also auch nach Zeitraum eingegrenzt und teilweise sehr rasant/kurz beschrieben. Als Beispiel: Das Kapitel „Vier Monate zuvor“ erzählt in einer kurzen Seite, wie sich die Hauptprotagonistin Lauren fühlt, als sie erfährt, dass ihr Mann Ryan doch nicht auf Geschäftsreise fährt. Allerdings habe ich mich nicht gehetzt gefühlt und es ist auch nicht zu viel passiert.
Mir gefiel, wie die Autorin auch den anderen Protagonisten ein Leben schenkt und sich nicht nur auf das Leben der Hauptperson konzentriert. So wissen wir am Ende des Buches vieles über die Anderen Personen und haben ein Stück weit ihr Leben kennengelernt. Das hat mich sehr gefreut, da Nebenfiguren oft den Kürzeren ziehen müssen. Was an sich nicht immer schlimm sein muss, aber schön ist es trotzdem wenn man andere wichtige Figuren (in Maßen) kennenlernt.

Meine Meinung: Die ersten Kapitel haben mich richtig überrascht, da wir nicht mitten im Leben der Hauptprotagonisten beginnen, sondern erst einmal in der Vergangenheit. Die meisten, wenn nicht sogar fast alle, Romane die ich gelesen habe spielen in der Gegenwart. Hier war es aber so, dass wir (geschätzt) die ersten 60 Seiten erleben, wie Lauren und Ryan sich am College kennenlernen, wie sie sich ineinander verlieben, wie sie heiraten und leider auch, wie sich ihre Ehesituation von Tag zu Tag verschlimmert. Hier merkt man wieder, wie rasant der Schreibstil der Autorin, Taylor Jenkins Reid, ist, denn in diesen wenigen Seiten werden über elf Jahre der Vergangenheit beschrieben! Übrigens: Diese Kapitel haben mich besonders gefesselt, da die Geschichten aus der Vergangenheit sehr spannend zu lesen sind. Außerdem finde ich es schön, dass die Charaktere eine Vergangenheit haben, die wir kurz erzählt bekommen. Zwar habe ich kein Problem in der Gegenwart einzusteigen, aber so hatte ich das Gefühl, ich kenne diese Personen.
Noch ein solcher großer Pluspunkt ist, dass das ganze Buch realitätsgetreu ist. Es gab keine Seite der Lektüre, bei der ich an der Richtigkeit gezweifelt habe. Oftmals denke ich mir bei Romanen, dass sich die Personen unnatürlich verhalten, zu kitschig oder zu unnormal verhalten, aber hier war es die pure, meist bittere, Wahrheit. So ist das Ende auch nicht sicher. Es gibt immer noch offene Fragen und ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen. Dieses mal vielleicht über das Leben der Schwester? Denn auch zu ihr fühle ich mich nah genug, dass ich mehr über sie und ihre Pläne erfahren möchte. Einen Roman wäre es wert!

Mein Fazit: Dieser Roman gehört definitiv zu meinen Lieblingen, den es gibt nichts, was ich an diesem Buch anzweifeln oder bemängeln könnte. Die Handlung ist gut durchdacht, die Charaktere stecken voller Leben und es wird nicht langweilig. Was könnte man sich mehr wünschen? Dieser sehr berührende Roman konnte mich also absolut überzeugen!