Cover-Bild All That We Never Were (1)
Band 1 der Reihe "Die Let-It-Be-Reihe"
(40)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 27.03.2024
  • ISBN: 9783453429505
Alice Kellen

All That We Never Were (1)

Roman - TikTok made me buy it!
Sybille Martin (Übersetzer)

Eine Liebe, für die du alles riskieren musst. Eine Liebe, die für immer ist. Wenn du darum kämpfst.

Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2024

"In einer Sekunde kann sich alles verändern."

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"All that we never were" von Alice Kellen hat mich zunächst wegen des spannenden Klappentextes total angesprochen. Ich war wirklich gespannt darauf, die Geschichte zu entdecken.

Am Anfang des Buches ...


"All that we never were" von Alice Kellen hat mich zunächst wegen des spannenden Klappentextes total angesprochen. Ich war wirklich gespannt darauf, die Geschichte zu entdecken.

Am Anfang des Buches hat mir besonders gut gefallen, wie die Charaktere eingeführt wurden und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat. Die Altersunterschiede (10 Jahre) zwischen ihnen haben mich nicht gestört, da sie auf eine authentische und respektvolle Weise dargestellt wurden.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch ein paar Dinge gefunden habe, die mir nicht so gut gefallen haben. Zum Beispiel fand ich die Kosenamen, die Axel für Leah verwendet hat, etwas übertrieben und unrealistisch ( Schatz, Schätzchen oder Liebes). Es wirkte ein bisschen cringe und hat nicht wirklich zu ihrer Beziehung gepasst.

Auch die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren hat mir nicht ganz gereicht. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Verbindung intensiver und tiefer dargestellt wird. Es fühlte sich manchmal etwas oberflächlich an.

Der Schreibstil von Alice Kellen war jedoch insgesamt gut. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und es gab einige emotionale Momente, die mich berührt haben.

Das Ende des Buches hat mich ein bisschen geschockt und ich bin mir unsicher, ob ich den zweiten Band lesen soll oder nicht. Es war definitiv ein fieser Cliffhanger, der mich neugierig gemacht hat, aber ich weiß nicht, ob ich mich auf eine Fortsetzung einlassen möchte.

Fazit:
Alles in allem ist "All that we never were" eine interessante Geschichte mit einigen positiven Aspekten, aber auch ein paar Schwächen. Jeder hat unterschiedliche Vorlieben, daher würde ich empfehlen, ein paar Rezensionen euch dazu zu lesen oder eure eigene Meinung zu das Buch bildet und entscheidet, ob das Buch euren Geschmack treffen könnte.

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Interessante Handlung mit einigen Mankos

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Als ich erfahren habe, dass „All that we never were“ (span. Todo lo que nunca fuimos) auf Deutsch übersetzt erscheinen würde, war ich total aus dem Häuschen. Da ich selbst Spanisch spreche, treibe ich ...

Als ich erfahren habe, dass „All that we never were“ (span. Todo lo que nunca fuimos) auf Deutsch übersetzt erscheinen würde, war ich total aus dem Häuschen. Da ich selbst Spanisch spreche, treibe ich mich auch immer mal wieder im spanischsprachigen Booktok herum, wo das Buch mit zu den gehyptesten Romanen gehört, weshalb sofort klar war, dass ich die deutsche Übersetzung lesen möchte.
Hierum geht es:

„Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.“

„All that we never were“ zeichnet sich für mich durch den einfachen Schreibstil aus, durch den man sehr gut in einen angenehmen Lesefluss findet - keine komplizierten oder zu verschachtelten Sätze, sondern ganz alltägliche, angenehme Sprache. Auch die sehr kurzen (wenn nicht hier und da sogar „zu“ kurzen 😅), manchmal nur eine halbe Seite langen Kapitel tragen zu einem positiven Leseerlebnis bei.
Auch das australische Setting rund um Byron Bay lud zum Wohlfühlen ein und bot superschöne Kulissen 🌊🏄🏼‍♀️🌴. Dieses entspannte Feeling erstreckte sich bis in die Handlung selbst, was für mich leider etwas zum Verhängnis wurde, denn die Spannungskurve war in meinen Augen extrem flach. Selbstverständlich habe ich keine actionreiche oder superdramatische Handlung erwartet, jedoch ist für mich einfach extrem wenig passiert und vieles war einfach sehr repetitiv. Ich weiß nicht, wie oft die Protagonisten gemeinsam mit der Familie aßen, surften, malten auf der Veranda saßen und auch dort wieder aßen und Tee tranken oder auf Feste und Parties gingen. Natürlich handelt es sich hierbei um eine ziemlich realistische Darstellung eines Alltags, jedoch fand ich sie für einen Roman dann doch etwas zu langweilig.
‼️ACHTUNG, MÖGLICHE SPOILER FOLGEN‼️
Den im Buch verarbeiteten „Brother’s Best Friend“-Trope mag ich eigentlich sehr gern, hier konnte ich mich aber nicht zu 100% mit ihm anfreunden. Natürlich kann man über die Angemessenheit eines Altersunterschiedes von 10 Jahren (Leah ist 19 Jahre alt und Axel 29) streiten, jedoch war für mich bereits die Handlungsexposition für eine sich anbahnende romantische Beziehung der Protagonisten eher unpassend. Während Leahs Bruder aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss, wird Axel als ihr „Betreuer“ eingesetzt, bei dem sie wohnen soll, da sie selbst noch zur Schule geht und in ihrem letzten High-School-Jahr steckt. Mich hat das Ganze vor allem zu Beginn sehr an ein Ferienlager-Betreuer-Kind-Verhältnis erinnert, da Axel sie eben genau so sieht: wie ein Kind, auf das er aufpassen muss. Dass Leah ihn dann nach und nach in dieses romantische Verhältnis „schubst“, da sie bereits in ihn verliebt ist, seit sie 13 war, und Axel „ganz plötzlich“ klar wird, dass er doch mehr Interesse an ihr hat bzw. seine Gefühle zu ihr bisher verdrängt hat, war für mich etwas unangenehm. Das hat vor allem daran gelegen, dass Leah sich immer wieder sehr kindisch und auch etwas trotzig benimmt. Wäre ihre Figur für ihr Alter „reifer“ oder erwachsener gezeichnet worden, wäre mir das vielleicht nicht so negativ aufgestoßen, jedoch wird ihr Charakter wahrscheinlich aufgrund ihres psychischen Zustandes so gestaltet worden sein.
Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Axels Umgang mit Leahs psychischer Verfassung. Ziemlich problematisch fand ich hier, dass Axel eine „Diagnose“ per Google-Suche stellt und sich dazu berufen fühlt, „ihr wieder beizubringen, das Leben zu genießen“, indem er sie Triggern aussetzt und sie einfach in kritische Situationen wirft - ganz nach dem Motto „Man muss der Angst ins Auge schauen, dann löst sich alles von selbst“. Hier war mir der Umgang mit dem Thema „Posttraumatische Belastungsstörung“ viel zu oberflächlich und leichtfertig und stellt gerade für Betroffene überhaupt kein gutes Beispiel dar. Es hätte mir persönlich viel mehr gefallen, hätte Axel zuerst mit ihr gemeinsam professionelle Hilfe aufgesucht, anstatt einfach auf eigener Faust eine „Rettungsstrategie“ zu starten.
Nichtsdestotrotz hat mich „All that we never were“ gut unterhalten und gerade das Ende mit dem Cliffhanger fand ich ziemlich fies 🙈 Trotz der inhaltlichen Mankos werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen und bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Da Leah nun eine Universität besuchen wird, bin ich auch ganz zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen den beiden nicht mehr ganz so „befremdlich“ auf mich wirken wird. Nun heißt es also „Warten auf den 12.06.24“ 😊

P.S.: Findet bitte einen netteren Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan als „M*se“ - das war maximal unangenehm 🫣 Danke! 🙈

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Schön für Zwischendurch

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Seit dem Tod ihrer Eltern ist Leah nicht mehr die selbe: Sie hat ihre Träume verloren, ihre Malerei aufgegeben und findet ihren Weg zurück ins Leben nicht mehr. Als ihre großer Bruder Oliver in eine andere ...

Seit dem Tod ihrer Eltern ist Leah nicht mehr die selbe: Sie hat ihre Träume verloren, ihre Malerei aufgegeben und findet ihren Weg zurück ins Leben nicht mehr. Als ihre großer Bruder Oliver in eine andere Stadt ziehen muss, wird Leah für ihr letztes Schuljahr kurzerhand bei Alex, dem besten Freund von Oliver, untergebracht. Was die beiden Männer nicht wissen: Leah schwärmt schon seit Jahren für Alex, während sie für ihn immer nur die kleine Schwester seines besten Freundes war. Doch dann kümmert sich Alex liebevoll um sie und versucht, sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken und bemerkt unterdessen, dass Leah nicht mehr das kleine Mädchen von früher ist…

Ich finde die Tropes „Age Gap“ und „Brother’s best friend“ sehr interessant und hatte bisher - glaube ich - noch nie beides in einem, weswegen ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Tatsächlich ist es bei dem Buch weniger das Setting oder die Handlung, die tragend sind, sondern die Charaktere mit ihrer Gefühlswelt, ihren Ängsten und Sorgen, aber auch Hoffnungen und Wünschen, die das Buch ausmachen. Die Beschreibungen der Trauer und teilweise Emotionslosigkeit von Leah sind teilweise schon leicht poetisch und trotz der Thematik wunderschön beschrieben und auch bei Alex merkt man, dass er mit der Vergangenheit zu kämpfen hat, wenn auch auf ganz andere Art und Weise als Leah. Obwohl mir das Buch gut gefallen hat, habe ich dennoch nicht den unbedingten Drang, den zweiten Band zu lesen, weshalb es von mir 3/5 Sterne gibt.

Veröffentlicht am 14.04.2024

Leider nicht ganz mein Geschmack

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Als Leahs Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen ist ihr Bruder ihr einziger Halt. Doch auch Oliver kann die Mauern die sie um sich gebaut hat nicht einreißen und so verschanzt sich Leah immer mehr. ...

Als Leahs Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen ist ihr Bruder ihr einziger Halt. Doch auch Oliver kann die Mauern die sie um sich gebaut hat nicht einreißen und so verschanzt sich Leah immer mehr. Als Oliver beruflich wegziehen muss soll sie so lange bei dessen besten Freund Axel wohnen. Doch bisher wusste keiner, dass Leah seit vielen Jahren viel mehr für Axel empfindet als für einen Freund.
Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Aufgrund des Klappentextes hatte ich auch zugegebenermaßen etwas anderes erwartet. Ich dachte an eine typische lockere Lovestory, aber so war dieses Buch überhaupt nicht.
Der Schreibstil ist eher traurig und düster. Klar, zu Leahs Stimmung passt das, aber auch Axels Passagen, die in diesem Buch dominieren, waren eher deprimierend. Mir kam alles sehr monoton vor und einige Stellen haben sich ganz schön gezogen.
Man erlebt zwar Leahs Entwicklung mit und die zwischen ihr und Axel, aber es passiert sonst nicht wirklich viel, außerhalb der Traumabewältigung. Es werden überwiegend Ereignisse aus der Vergangenheit und Leahs Eltern erwähnt, insbesondere vom Vater.
Auch wenn ich das Thema eigentlich ziemlich interessant fand konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

All that we never were ✨ - Rezension

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Bei All that we never were habe ich mich echt schwergetan 🙈 Zu Beginn war ich absolut begeistert von dem Buch da allein das Cover mit seinen bunten Farben wahnsinnig schön aussieht und einen guten Kontrast ...

Bei All that we never were habe ich mich echt schwergetan 🙈 Zu Beginn war ich absolut begeistert von dem Buch da allein das Cover mit seinen bunten Farben wahnsinnig schön aussieht und einen guten Kontrast zu der Geschichte darstellt. Auch den Schreibstil mochte ich wahnsinnig gerne, da sich das Buch super flüssig und schnell lesen lies und ich extrem schnell durch war. Ganz besonders das Setting in Australien hat mir ebenfalls unheimlich gut gefallen.
Die Geschichte von Leah die ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat war sehr emotional und absolut authentisch. Man konnte ihre Gefühle extrem gut nachvollziehen und sich super in sie hineinversetzen. Auch Axels Geschichte war emotional und seine Familie habe ich direkt ins Herz geschlossen. Weniger emotional hingegen war die Liebesbeziehung zwischen den beiden. Leider bin ich mit den beiden als Paar einfach nicht warmgeworden und konnte keinerlei Anziehung oder Knistern zwischen ihnen spüren. Von seltsamen Kosenamen bis hin zu seinen plötzlich aufkommenden Gefühlen, die für mich leider unverständlich gewesen sind, wirkte alles etwas gewollt und konnte mich einfach nicht berühren. Im gesamten Verlauf wirkten Leah und Alex eher wie Geschwister und eine Romanze passte für mich einfach nicht zu den beiden.
Ich mochte beide Charaktere wirklich sehr gerne und Leahs Geschichte mit ihrer Familie hat mich sehr berührt aber insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so ganz überzeugen weshalb ich gespannt bin wie es sich in Band 2 entwickeln wird.

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