Cover-Bild Die Großzügigkeit der Felsenbirne
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau
  • Genre: Sachbücher / Natur & Technik
  • Seitenzahl: 141
  • Ersterscheinung: 12.03.2025
  • ISBN: 9783351042578
Robin Wall Kimmerer

Die Großzügigkeit der Felsenbirne

Vom Glück des Schenkens | Von der Autorin des Weltbestsellers »Geflochtenes Süßgras«
Elsbeth Ranke (Übersetzer), John Burgoyne (Illustrator)

Von der Autorin des Welt-Bestsellers »Geflochtenes Süßgras«

»Vom Horten zum Kreislauf, von der Unabhängigkeit zur Interdependenz, vom Verwunden zum Heilen; nur so können wir auch in Zukunft gedeihen.«

Was können wir von einem Baum lernen? Alles! Wie man sich einbringt, wie man teilt, wie man lebt. Die Felsenbirne – mit ihren köstlichen dunkelroten Beeren – steht hier als Sinnbild für alles, was wichtig ist: selbstloses Geben und verantwortungsvolles Nehmen. Für Gemeinschaft, Verbundenheit, Dankbarkeit. Dieses Buch lässt uns staunen über die Natur und über uns selbst.

Nach dem Weltbestseller »Geflochtenes Süßgras« schenkt uns Robin Wall Kimmerer ein weiteres Buch, das man nicht nur liest, sondern mit jeder Seite in sich aufnimmt. 

»Robin Wall Kimmerer schreibt über Pflanzen und Menschen wie niemand vor ihr.« taz. Die Tageszeitung 

»Eine bewegende Reflexion darüber, was wir von den Gaben eines Baums für eine gerechtere Gesellschaft lernen können.« TIME 

»Dankbarkeit ist der Kern von Kimmerer Schreiben.« Deutschlandfunk Kultur


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2025

wertvolle Denkanstösse

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In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. ...

In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. Im Büchlein wird die Felsenbirne ins Zentrum gestellt, sie ist ein bedeutender Strauch bei den indigenen Bewohnern Amerikas, seine Früchte sind nahrhaft und lassen sich zu vielen Speisen und Vorräten verarbeiten. Die Felsenbirne liefert durch die Fotosynthese aber auch Sauerstoff für alle Lebewesen, bietet den bestäubenden Insekten während der Blüte Nektar und Pollen und schenkt den Menschen und Vögeln im Frühsommer süsse Beeren und die Vögel verbreiten so wiederum die Samen – die Felsenbirne betreibt unbewusst eine Schenkökonomie. Sie verschenkt Pollen, Nektar, Sauerstoff, Beeren ohne Gegenleistung zu erwarten. Wäre es in unserer überbordenden Konsumgesellschaft nicht an der Zeit, sich an der Natur ein Vorbild zu nehmen und hin und wieder etwas zu verschenken?

Fazit:
Das Büchlein hat knapp über 100 Seiten ist aber voller Gedankenanstösse und hält unserer Konsumgesellschaft ganz schön den Spiegel vor Augen. Die Autorin hat eine funktionierende Schenkökonomie anhand der Felsenbirne wunderbar dargestellt. Statt Dinge zu horten und sich dauernd dem Anhäufen und dem Wachstum hinzugeben, kann eine Schenkung ein gutes Gefühl geben, das Gegenüber freut sich über die Errungenschaft und gleichzeitig wird Platz geschaffen, physisch und auch psychisch – und die Umwelt wird dadurch ebenfalls geschont. Dass die Felsenbirne – ein bei uns eher unbekannter Strauch ins Rampenlicht gesetzt wird, hat mich sehr gefreut, ich konnte noch einiges an Wissen rund um die Felsenbirne mitnehmen und kann nur empfehlen, einmal kleine Felsenbirnenfrüchte zu probieren, sie sind richtig lecker! Naturwissen und Rat gebende Denkanstöße machen zusammen mit den wundervollen Illustrationen die perfekte Mischung dieses Buches aus. Für mich ein Buch, das alle lesen - und vielleicht verschenken - sollten.

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