Absolute Empfehlung
Totenweg: Der Wechsel zwischen erkalteten und im wahrsten Sinne brandheißen Spuren macht hier den Reiz aus. Frida - eine junge Polizistin und Bjarne - ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung ...
Totenweg: Der Wechsel zwischen erkalteten und im wahrsten Sinne brandheißen Spuren macht hier den Reiz aus. Frida - eine junge Polizistin und Bjarne - ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung müssen gemeinsam einen nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen bearbeiten. Für Frida ist dieser Mord der Albtraum aus ihrer Kindheit, denn sie fand damals die Leiche. Das Geheimnis um diesen Tod trägt sie nun schon jahrelang mit sich herum. Es wird endlich Zeit alles zu offenbaren. Das gegensätzliche Ermittlerteam widmet sich nun diesem „alten Fall“. Es ist spannend zu sehen, wie die Fäden nach vielen Jahren doch noch zusammenlaufen. Dabei ist die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung der privaten Seiten der beiden ungleichen Ermittler. Durch die sehr unerwarteten Wendungen, war es nicht ohne den Täter selbst zu ermitteln. Die Auflösung des Falls war für mich plausibel und stimmig. "Totenweg" ist ein wirklich gelungener Auftakt der Krimireihe.
Bluthaus: Romy Fölck hat es auch mit dem 2. Teil geschafft, mich von Beginn an zu fesseln. Der Krimi punktet wieder mit den beiden Ermittlern, die sympathisch und lebensecht charakterisiert sind. Die Geschichte wird aus der Perspektive verschiedener Zeitebenen erzählt und das Setting gibt der gesamten Handlung eine dichte Atmosphäre. Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und flüssig, so dass man ohne Probleme den Krimi an einem Stück lesen könnte, denn die Handlung bietet genügend Spannungsmomente um gern am Buch zu bleiben.
Meinen Lesegeschmack hat dieser neue Fall mit Frida und Bjarne, dem doch so ungleichen Ermittlungsgespann, wieder absolut getroffen.