Cover-Bild Aus finstrem Traum
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11,90
inkl. MwSt
  • Verlag: p.machinery
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 244
  • Ersterscheinung: 09.2018
  • ISBN: 9783957651426
Sascha Dinse

Aus finstrem Traum

Marianne Labisch (Illustrator)

Sascha Dinse lebt und schreibt in Berlin, der Stadt, die mehr als genug Inspiration für abgründigen Horror und dystopische Science-Fiction bietet. In »Aus finstrem Traum« beleuchtet er in zehn Geschichten verschiedene Facetten des Unheimlichen, Bizarren und Fantastischen. Seine Figuren müssen sich darin dem schleichenden Schrecken stellen, der hinter der brüchigen Fassade des Alltäglichen lauert und sie mehr als einmal an den Rand des Wahnsinns bringt. Ausflüge in eine düstere Zukunft gehören dabei ebenso zum Repertoire wie Rückblicke in vergangene Zeiten. Sei es die neue Nachbarin, die neben ihrem Geigenkoffer auch ein dunkles Geheimnis mit sich bringt, oder die mysteriöse U-Bahn-Bekanntschaft, die etwas sehr Ungewöhnliches in ihrer Handtasche herumträgt, seien es Geister der Vergangenheit oder der radikale Traum eines Künstlers, das ultimative Werk zu erschaffen – allen Geschichten gemein ist eine philosophische und persönliche Note. Doppelte Böden, unerwartete Wendungen und Ereignisse, die ein ums andere Mal die Grenzen des Vorstellbaren ausreizen, kennzeichnen die Geschichten in dieser Sammlung. »Sascha Dinse schafft es, seine Leser zu packen und sie mitzunehmen, in welche Welt auch immer. Bei ihm fühlen wir uns im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts ebenso zu Hause, wie auf fremden Planeten. Er konstruiert seine Geschichten so, dass man oft erst beim zweiten Lesen die komplette Vielschichtigkeit erkennt. Ein wahrer Lesegenuss.« (Marianne Labisch)

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Nariah in einem Regal.
  • Nariah hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Düstere Kurzgeschichten

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Zu den Geschichten

Von einem Autor, der anfängt Dinge zu sehen, nachdem eine neue Nachbarin eingezogen ist. Ein Erwachen in der einsamen Dunkelheit. Abenteuer im Weltall und Alpträume die das Gemüt beeinflussen. ...

Zu den Geschichten

Von einem Autor, der anfängt Dinge zu sehen, nachdem eine neue Nachbarin eingezogen ist. Ein Erwachen in der einsamen Dunkelheit. Abenteuer im Weltall und Alpträume die das Gemüt beeinflussen. Ein Künstler der seine Muse gefunden hat. Ein Mann dessen Neugier ihm zum Verhängnis wird. Ein Unglück im Kryoschlaf. Die Langeweile des Alltags, die von einer zufälligen Begegnung im Zug verändert werden kann. Eine verschwundene Person und eine Frau in schwarz. Eine Begegnung im All der besondere Art.

Dann hockt er sich vor mich, sein Gesicht ist zu einer grotesken Fratze verzerrt. Schwarze Löcher klaffen, wo eben noch Augen waren.
Taschenbuch S. 6 von 318

Zum Autor

Sascha Dinse schreibt und lebt in Berlin. Da mag es kaum verwundern, dass in seinen Geschichten oft der Moloch Großstadt die Hauptrolle spielt. Ein ums andere Mal erwacht das Grauen aus dem Alltäglichen, schleicht sich von hinten an und zeigt zunächst ein freundliches Gesicht. Doch schon im nächsten Augenblick zieht es dem Protagonisten den Boden der vertrauten Wirklichkeit unter den Füßen weg, lässt ihn hilflos am Rand des Abgrunds taumeln, wankend, nur eine Handbreit von der Hölle entfernt.
Ob sie von urbanen Schrecken, Visionen einer düsteren Zukunft oder dem Wahnsinn der Gegenwart handeln – Dinses Geschichten sind stets gespickt mit philosophischen und surrealen Elementen, bösen Twists und doppelten Böden. Sascha Dinse hat Kurzgeschichten in diversen Anthologien veröffentlicht, u.a. mehrmals im »Zwielicht«, im Herbst 2018 erschien seine Geschichtensammlung »Aus finstrem Traum« bei p.machinery, im Frühjahr 2019 folgte der erste Sammelband »Krasse Kurze – Bizarre Geschichten« im Selbstverlag. Die »Kurzen« haben mittlerweile den Weg zu Edition Subkultur (Imprint von periplaneta) gefunden, wo nicht nur der erste Band als Neuauflage erschienen ist, sondern Ende 2020 auch der zweite Sammelband das Licht der Welt erblickt hat.
Im Herbst 2022 erschien "Elysion & Tartaros", eine Sammlung längerer Erzählungen ebenfalls bei Edition Subkultur.
Derzeit arbeitet Dinse an seinem ersten Roman, daneben entstehen neue Geschichte für Band 3 der »Krassen Kurzen«.
Lovelybooks

“Aus finstrem Traum” ist mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, teilweise fast schon ein bisschen philosophisch und aus der Ich-Perspektive des jeweiligen Protagonisten geschrieben.

Meine Meinung

Anfangs habe ich mich ein wenig schwergetan, mit den Zeitsprüngen in den Geschichten. Doch ab der zweiten Geschichte, habe ich mich daran gewöhnt. Man wechselt in den jeweiligen Geschichten, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ich musste öfter überlegen, wo ich gerade in der Geschichte bin. Man hat immer männliche Protagonisten, dessen Namen man nicht immer erfährt.

Der Schreck zuckt wie ein elektrischer Schlag durch meinen Körper. Aus dem Nichts taucht ein tiefblau strahlender Schmetterling auf und flattert durch die Finsternis.
Taschenbuch S. 38 von 318

Ich würde die Geschichten "Aus finstrem Traum" schon als düster und bizarr bezeichnen, aber gegruselt habe ich mich nicht. Mich kann aber auch so leicht nichts aus der Ruhe bringen, da bin ich doch sehr abgehärtet von diversen Horrorbüchern und -filmen und jeder Menge True-Crime. Die Geschichten waren recht abwechslungsreich, doch könnte ich mir auch ein Monster gut vorstellen in den Szenarien. Die Protagonisten waren auf jeden Fall gut ausgearbeitet und die Dialoge haben mir sehr gefallen.

Fazit

"Aus finstrem Traum" hat mich sehr unterhalten, ich habe nach jeder der Geschichten erstmal eine Pause eingelegt, um mir Gedanken zu der Geschichte zu machen und was die Stories aussagen. Ich habe schon lange nicht mehr, mich so ausführlich mit einer gelesenen Geschichte auseinandergesetzt. Wer also Geschichten zum Nachdenken und mit dem gewissen düsteren Touch gerne liest, kann ich den Kurzgeschichten-Band weiterempfehlen.

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