Cover-Bild Kardiopulmonale und metabolische Leistungsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung von Zusatzlasten

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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Lehmanns Media
  • Genre: Ratgeber / Sport
  • Seitenzahl: 194
  • Ersterscheinung: 22.09.2022
  • ISBN: 9783965433519
Saskia Klughardt

Kardiopulmonale und metabolische Leistungsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung von Zusatzlasten

Gegenstand dieser Arbeit war der Einfluss ausgewählter Zusatzlasten auf die Belastung und Beanspruchung sowie die Notwendigkeit einer Adaptation von Belastungsintensität und Regeneration. Das Vorgehen umfasste eine systematische Literaturrecherche zur Ermittlung des aktuellen Forschungsstandes, aus dem sich keine eindeutige Aussage zur Wirkung von Zusatzlasten ableiten ließ. Darauf aufbauend wurden drei sukzessive experimentelle Studien konzipiert, in denen Versuchspersonen bei standardisierten Laufbandtests im Labor mit unterschiedlichen Zusatzlasten untersucht wurden, mit dem Ziel, den Einfluss von Zusatzlasten bei Frauen und Männern zu quantifizieren.
Die Studien I und II wurden mit absoluten Zusatzlasten in Kilogramm bei Frauen und Männern durchgeführt. Die Schlussfolgerung aus diesen Studien war, dass Untersuchungen mit Gewichtsangaben in Kilogramm kritisch zu sehen sind, da die individuelle Körperkonstitution zu Unterschieden in der Belastung und Beanspruchung führen kann.
Die Studie III wurde daher mit relativen Zusatzlasten von 15 %, 30 % oder 50 % des individuellen Körpergewichts konzipiert, um die individuelle Körperkonstitution zu berücksichtigen und eine vergleichbare Belastung zu gewährleisten. Es bestätigt sich, dass die Adaptation der Belastungsintensität proportional zur Höhe der Zusatzlast erfolgen sollte und die aerobe Schwelle das Maß für die anzustrebende Belastungsintensität ist.
Darüber hinaus ist es wichtig, auf eine gezielte Regeneration zu achten und diese proportional zur Höhe der Zusatzlast anzupassen. Zur Vorbereitung auf das Tragen von Zusatzlasten lassen sich spezifische strukturierte Trainingsempfehlungen zur jeweiligen Höhe der Zusatzlast ableiten. Diese Ergebnisse ermöglichen es, die Belastungsintensität und die Regenerationszeit zu spezifizieren, um eine vergleichbare Belastung und Beanspruchung bei Zusatzlasten zu erfahren und das Risiko von Überlastungen und ermüdungsbedingten Stürzen zu reduzieren.

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