Cover-Bild Pick me Girls
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 13.03.2025
  • ISBN: 9783462007046
Sophie Passmann

Pick me Girls

Sophie Passmann hat mit »Pick me girls« nicht nur ihr persönlichstes Buch geschrieben, sondern auch eine kluge Auseinandersetzung mit dem männlichen Blick. Ihr Memoir zeichnet ein stellvertretendes Frauenleben nach und wirft die Frage auf: Welche Version von ihr selbst hätte Sophie Passmann sein können, wenn das Patriarchat nicht existieren würde?

»Ich bin nicht so wie andere Frauen«, ist der typische Satz eines pick me girls. Wahrscheinlich haben die meisten Frauen diesen Satz mal gedacht, nicht nur in der unbewusst-misogynen Abgrenzung zu einem ganzen Geschlecht, sondern als Herabwürdigung des eigenen Selbst – man ist nicht so dünn und hat keine so gute Haut wie alle anderen Frauen. Wenn man als Frau geboren wird, kommen die Selbstzweifel ab Werk. Spätestens in der Pubertät wird man mit der goldenen Regel konfrontiert, die zwar nirgendwo geschrieben steht, aber als allgemeingültig gilt: Der männliche Blick, das Begehrtwerden ist die höchste Währung. Warum wir alle pick me girls sind und welche Unmöglichkeiten Sophie Passmann und höchstwahrscheinlich auch jede andere Frau im Laufe ihres Lebens ertragen muss, das seziert Sophie Passmann so scharf und klug wie keine andere. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2025

Pick me Girls

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Inhalt
»Ich bin nicht so wie andere Frauen«, ist der typische Satz eines pick me girls. Wahrscheinlich haben die meisten Frauen diesen Satz mal gedacht, nicht nur in der unbewusst-misogynen Abgrenzung ...

Inhalt
»Ich bin nicht so wie andere Frauen«, ist der typische Satz eines pick me girls. Wahrscheinlich haben die meisten Frauen diesen Satz mal gedacht, nicht nur in der unbewusst-misogynen Abgrenzung zu einem ganzen Geschlecht, sondern als Herabwürdigung des eigenen Selbst – man ist nicht so dünn und hat keine so gute Haut wie alle anderen Frauen. Wenn man als Frau geboren wird, kommen die Selbstzweifel ab Werk. Spätestens in der Pubertät wird man mit der goldenen Regel konfrontiert, die zwar nirgendwo geschrieben steht, aber als allgemeingültig gilt: Der männliche Blick, das Begehrtwerden ist die höchste Währung.

Fazit
Sehr treffend und gut geschrieben, hat mir einige Denkanstöße gegeben.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Erfasst es

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Diese Buch erfasst es auf den Punkt was ein bedeutet eine aufwachsende Frau in einer Gesellschaft zu seine, welche nicht unbedingt auf Frauen ausgelegt ist und das mit so viel Finesse und privaten Anekdoten, ...

Diese Buch erfasst es auf den Punkt was ein bedeutet eine aufwachsende Frau in einer Gesellschaft zu seine, welche nicht unbedingt auf Frauen ausgelegt ist und das mit so viel Finesse und privaten Anekdoten, dass man merkt man ist manchmal doch so wie andere Frauen und das dies auch gut ist

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Direkt und unbequem

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Ich bin tatsächlich mit dem Gedanken an ein eher klassisches Sachbuch herangegangen, schnell wurde jedoch klar, dass es sich vielmehr um ein sehr persönliches Buch handelt (fast wie eine Aufarbeitung ihrer ...

Ich bin tatsächlich mit dem Gedanken an ein eher klassisches Sachbuch herangegangen, schnell wurde jedoch klar, dass es sich vielmehr um ein sehr persönliches Buch handelt (fast wie eine Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit und Jugend).

Sehr direkt und ehrlich beschreibt Sophie, wie äußere Erwartungen das eigene Denken prägen können. Dabei ist der Text durchgehend kritisch, gegenüber gesellschaftlichen Strukturen, aber auch sich selbst gegenüber. Gerade diese Aspekte haben das Buch für mich sehr stark gemacht.

Allerdings muss ich sagen, dass für mich persönlich oft zu stark verallgemeinert wurde. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Raum für andere weibliche Lebensrealitäten und Biografien gewünscht. Dieser Kritikpunkt ergibt sich für mich allerdings auch daraus, dass ich, wie anfangs erwähnt, mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen bin.

Gibt es eine Leseempfehlung von mir? Definitiv, denn das Buch regt zum Nachdenken und zur Diskussion an! Nicht, weil es alle Antworten liefert, sondern weil es Fragen stellt, die unbequem sein können. 🙌

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