Cover-Bild Angst

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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Boer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 88
  • Ersterscheinung: 2018
  • ISBN: 9783946619994
Stefan Zweig

Angst

Novelle
Irene Wagner, die Hauptperson der Novelle, hat einen Geliebten. Immer, wenn sie diesen verlässt, hat sie Angst, dass ihr Ehemann herausfindet, dass sie ihn betrügt. Eines Tages wird sie von einer Frau aufgehalten, die behauptet, Irene hätte ihr den Geliebten abspenstig gemacht. Diese Frau erpresst Irene, woraufhin sie ihr Geld gibt und flieht. Zu Hause schreibt sie einen Brief an den Geliebten, in dem sie sagt, sie könnte sich in den nächsten Tagen nicht mit ihm treffen. Da dieser jedoch weiterhin an die Beziehung der beiden glaubt, trifft sie ihn am nächsten Tag in einem Café, macht aber nur Andeutungen und lässt ihn im Ungewissen. Als sie nach Hause kommt, trifft sie die Erpresserin wieder und muss ihr noch einmal Geld geben. Daraufhin verlässt sie drei Tage lang nicht das Haus, was ihrer Familie auffällt. Am dritten Tag ist sie mit ihrem Mann bei einem Ball eingeladen und muss aus dem Haus gehen. Dort tanzt sie wie im Rausch, merkt aber dann, dass ihr Mann misstrauisch wird. In der folgenden Nacht hat sie einen Albtraum, in dem die Erpresserin ihrem Mann von ihrer Affäre verrät. Am nächsten Tag erhält Irene einen Brief mit der Forderung nach 100 Kronen, die sie sofort dem Boten gibt. Als sie zurück zum Mittagstisch kommt, merkt sie, dass sie den Brief offen liegen gelassen hat. Deshalb nimmt sie ihn und verbrennt ihn schnell. Wieder kommt es ihr durch eine Bemerkung ihres Mannes so vor, als würde er etwas ahnen. Als sie am Nachmittag spazieren geht, trifft sie ihren Geliebten, den sie ignoriert. Am nächsten Tag bekommt sie erneut einen Brief, in dem 200 Kronen gefordert werden. Wieder bezahlt sie widerstandslos, hat aber daraufhin für einige Zeit Ruhe. Als sie eines Tages nach Hause kommt, spielt der Ehemann mit den Kindern Gericht, da das Mädchen ein Spielzeug des Bruders zerstört hat. Zu dem Anlass redet sie mit ihrem Mann über Schuld, woraufhin sie wieder das Gefühl hat, er würde etwas ahnen. Einige Zeit später klingelt die Erpresserin an der Haustür und verlangt Irenes Verlobungsring. Erst will sie ihn nicht hergeben, aber dann kommt ihr Mann, und sie muss überstürzt gehorchen. Am nächsten Tag geht sie in der Stadt herum und fühlt sich die ganze Zeit von ihrem Mann verfolgt. Schließlich kommt sie auf die Idee, ihren Geliebten zu fragen, ob er mit der Erpresserin reden könne. Als sie aber zu seiner Wohnung kommt, sagt er, er würde sie nicht kennen. Irene entdeckt, dass er schon eine neue Geliebte hat. Daraufhin geht sie zur Apotheke und kauft ein Gift, mit dem sie sich umbringen will. Da taucht ihr Mann auf und bringt sie nach Hause, wo sie zusammenbricht. Er erzählt ihr, dass er eine arbeitslose Schauspielerin angeheuert hat, um sie zu erpressen, damit sie ihren Geliebten verlässt. [Wikipedia]

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2019

Bestes Buch

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Meinung:Ja schon ziemlich spannend. Vor allem der Plotwist am Ende. Dazu kann ich nur sagen:"Boy that escalated quickly"
Inhaltsangabe:Irene Wagner betrügt ihren Mann mit einem Pianisten. Beim ersten im ...

Meinung:Ja schon ziemlich spannend. Vor allem der Plotwist am Ende. Dazu kann ich nur sagen:"Boy that escalated quickly"
Inhaltsangabe:Irene Wagner betrügt ihren Mann mit einem Pianisten. Beim ersten im Buch erwähnten Treffen kommt ihr aber die Geliebte des Pianisten auf die Schliche.
Irene gibt ihr Geld,damit dass nicht in die Öffentlichkeit gelangt. Dann fährt sie per Taxi heim. Da ihr Geld nicht ausreicht muss sie früher aussteigen, in einem fremden Stadtviertel. Dort fühlt sie sich unwohl. Erst als sie zuhause ankommt lässt der Stress von ihr. Dort erwartet sie ihr Mann,und Die Kinder. Das Dienstmädchen bringt das Essen und sie Essen. Am nächsten Tag schickt Irene ihre Kinder zum Spazieren und ihr Mann,einer der obersten Richter der Residenz, ist bei der Arbeit. Dann wird per Brief ein Entschuldigungstreffen ausgemacht. Als Irene heim kommt,begegnet sie wieder dieser Frau,die sie erpresst. Dieses Mal fordert sie nicht nur Geld,nein,sondern auch eine Tasche.
Irene überlegt,wie sie Geld herbekommt. Da fällt ihr ihr Mann ein. Nur kennt sie ihn so gut wie nicht. Irene bleibt 3 Tage im Haus,es wird getuschelt und am 3.Abend geht sie mit ihrem Mann zu einer Tanzveranstaltung. In ihrem Traum tanzt sie mit einem Mann der bekannt wirkt,den sie aber nicht kennt. Die 2 küssen sich. Im Traum erscheint ihr die Entführerin. Irene beginnt zu schreien und ihr Mann kommt zu ihr herüber gestürmt. Er will wissen was los ist aber Irene gibt keine Antwort. Am selben Tag zum Mittagstisch wird ihr der nächste Drohbrief gebracht. Unabsichtlich lässt sie ihn offen liegen.Danach entsorgt sie den Brief in den Flammen des Kamins. Irene,die sich auf der Straße unwohl fühlt,will auf die Straße hinaus, weil sie Angst hat sonst verrückt zu werden.
Irene begegnet ihrem Geliebten auf der Straße. Der nächste Brief kommt,200 Kronen. Irene fällt in einen depressiven Zustand. Ihr Mann gibt ihr viele Möglichkeiten die Wahrheit zu sagen,aber Irene nutzt nicht mal eine. Fritz macht mit den 2 Kindern eine Gerichtsverhandlung wegen eines mutwillig zerstörten Spielzeugpferdes. Die 2 Eltern führen ein Gespräch indem es um die Untat geht. Irene bezieht alle Worte auf sich. Die Erpresserin kommt in Irenes Wohnung, fordert 400 Kronen.Irene gibt ihr stattdessen den Ring. Sie versprach ihrem Mann den Ring in 2 Tagen wieder zurück zu haben.
Irene sucht den Geliebten auf. Der weiß von nichts. Alles ist wirr. Irene ist zu müde um die Lüge rauszufinden. Sie geht zur Apotheke um sich ein Sterbemittel zu besorgen.Da kommt ihr Mann,nimmt die Flasche an sich und sie gehen zusammen heim. Dort entsorgt Fritz das Fläschchen. Fritz hatte alles organisiert und löst das Rätsel um die Frau auf. Irene bekommt ihren Ring auch wieder.

Veröffentlicht am 02.05.2018

Schwer zu lesen, aber nicht schlecht

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Angst von Stefan Zweig ist die erste Novelle, die ich von ihm lesen durfte und ich muss sagen, ich bin überrascht.
Anfangs hatte ich Probleme in das Buch einzusteigen und den Handlungen zu folgen. Auch ...

Angst von Stefan Zweig ist die erste Novelle, die ich von ihm lesen durfte und ich muss sagen, ich bin überrascht.
Anfangs hatte ich Probleme in das Buch einzusteigen und den Handlungen zu folgen. Auch die Problematik war für mich schwer zu erfassen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass sich vermutlich jeder ein wenig in diesem Buch wiederfindet. Jeder hat einmal etwas getan, was er verheimlichen musst und weiß, wie sehr einen das schlechte Gefühl verfolgen kann. Es war also auch sehr interessant, diese Bedrückung in der Novelle wiederzufinden.
Wer etwas für schwerere Schreibstile und genau beschriebene Emotionen übrig hat, der muss dieses Buch auf jeden Fall lesen.

Viel Spaß beim Lesen und eine Lesestoff-reiche Woche noch! :)