Absolut toll
Sonne und Licht ist die Fortsetzung von Mond und Schatten. Die Bände sind in sich abgeschlossen und können durchaus einzeln gelesen werden. König Luke von Arandor lernt man bereits im ersten Band kennen. ...
Sonne und Licht ist die Fortsetzung von Mond und Schatten. Die Bände sind in sich abgeschlossen und können durchaus einzeln gelesen werden. König Luke von Arandor lernt man bereits im ersten Band kennen. Das Setting ist eine komplett fiktive moderne Welt, hauptsächlich Königshäuser. Die Geschichte beinhaltet keine magische Wesen.
Königreich Arendor steht erneut im Mittelpunkt. König Luke, der seine politische Stellung festigen möchte, beschließt eine Gemahlin unter fünf Prinzessinnen auszuwählen. Dazu wird es einen Wettbewerb mit unterschiedlichen Aufgaben geben. Nora aus Laawia wird von ihren Eltern mehr oder weniger gezwungen, daran teilzunehmen. Später erfährt sie, dass sie bereits einem Mann vor vielen Jahren versprochen wurde und dessen Drohungen über Laawia schweben. Luke ist die einzige Möglichkeit, aus diesem Arrangement herauszukommen. Eigentlich möchte sie beides nicht, ihre Freiheit ist ihr deutlich lieber, dennoch hat sie keine Wahl und stellt sich dem Wettbewerb - lest selbst wie sie sich gegenüber den anderen Prinzessinnen schlägt und wie es mit Luke ausgeht.
Ich muss gestehen, dass ich ein wenig befürchtete, die Geschichte wiederholt sich zu sehr, da schon im Auftaktband ein ähnlicher Wettbewerb stattfand. Aber es unterscheidet sich doch sehr, so dass ich von Anfang an mitgerissen wurde. Der Schreibstil lässt sich fließend lesen, ist super bildhaft, humorvoll und zum Ende hin richtig spannend. Im Vorwort gibt es einen kleinen Umriss, was im ersten Band geschah, das fand ich sehr hilfreich, ist es doch schon einige Zeit her, als ich es gelesen habe.
Nora ist ein so toller Charakter, ich mochte sie total gerne. Sie bleibt ihren Prinzipien treu und sagt, was sie denkt. Ihre natürliche, unkomplizierte Art lässt auch Luke nicht kalt. Auch von der selbstbewussten, herrischen Xenia schreckt sie nicht zurück. Xenia kennt man auch bereits aus dem Vorgängerband und ihre Entwicklung fand ich sehr interessant.
Insgesamt habe ich mich wieder prächtig unterhalten, Nora in mein Herz geschlossen und alles Glück dieser Welt gewünscht. Wie das aussieht, findet ihr am besten selbst heraus. Es lohnt sich! Von mir gibt es eine Leseempfehlung und fünf Sterne.