Cover-Bild Das Flimmern kleiner Lichter
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ulrike Helmer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 20.08.2024
  • ISBN: 9783897414921
Stephanie Mehnert

Das Flimmern kleiner Lichter

»Es leben Menschen im Viertel. Und sie leben miteinander und nebeneinander, verwoben, wie Pilzmycel.«
Ronja arbeitet als Pflegehilfskraft im Hamburger Stadtteil St. Pauli und wohnt in einer Datsche am Elbstrand. Als sie sich dazu überreden lässt, ihre zwangseingewiesene Lieblingspatientin aus der Klinik zu entführen, gerät Ronjas Leben aus den Fugen. Mit dem Aufdecken einer Lüge bricht zudem lange Verdrängtes hervor. Doch Ronja kann sich auf den Rückhalt und die Liebe einer Familie verlassen, von deren Existenz sie bisher nichts geahnt hatte …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2025

Leider etwas überladen

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Ronja arbeitet als Pflegehilfskraft in Hamburg, als sie einen Anruf bekommt, dass eine ihrer Patientinnen zwangseingewiesen wurde. Der Ronja bis dahin unbekannte Enkel überredet diese dazu, seine Oma aus ...

Ronja arbeitet als Pflegehilfskraft in Hamburg, als sie einen Anruf bekommt, dass eine ihrer Patientinnen zwangseingewiesen wurde. Der Ronja bis dahin unbekannte Enkel überredet diese dazu, seine Oma aus der Klinik zu entführen und zu verstecken. Wider besseren Wissens lässt sich Ronja darauf ein, was schlimme Ereignisse nach sich zieht. Hilfe bekommt sie dabei von unerwarteter Seite.

»Natürlich verstand das Mädchen damals noch nichts vom Leben einer Frau, doch es verstand sehr gut, was ein Leben in Angst vor einem Mann aus einer Frau machen konnte.« (Seite 7)

Als ich den Prolog las, dachte ich, dass dies ein intensives und großartiges Leseerlebnis werden würde. Leider hielt das Buch nicht, was der Anfang versprach. Dies lag für mich in erster Linie daran, dass die Autorin in diesem schmalen Buch zu viele Bereiche angesprochen hat, was dazu führte, dass ich irgendwann den Überblick darüber verloren habe, worauf sie hinaus will. Gewalt in der Familie sowie solche gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Promiskuität, Einsamkeit, Drogensucht kamen darin vor, nur um einige Themen zu nennen. Dazu handelte die Protagonistin entgegen ihrer eigenen Erfahrungen, sie benahm sich für mich einfach nicht authentisch genug. Es gab einige besondere Abschnitte und auch den ein oder anderen Satz, der bei mir hängen blieb, insgesamt aber fand ich die Geschichte zu überladen, auch wenn die Message letztendlich doch noch rüberkam. Weniger wäre hier wahrscheinlich mehr gewesen.

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