Cover-Bild Lvstprinzip
(3)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blumenbar
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 13.09.2019
  • ISBN: 9783351050597
Theresa Lachner

Lvstprinzip

Zu laut, zu freizügig, zu nachdenklich, zu dick, zu dünn, zu erfolgreich, zu selbstkritisch, zu viele Gefühle auf einmal – irgendwie sind wir immer entweder »zu« oder »nicht genug«. Aber wie fühlt man sich eigentlich richtig? Theresa Lachner hat lange relativiert, meditiert und nach Lösungen recherchiert. Aber irgendwann hat‘s ihr gereicht. Sie hat ihre Wut genommen und darüber geschrieben: über ihren Weg zur erfolgreichsten deutschen Sexbloggerin und den Kampf gegen altbackene Vorstellungen. Lachner erzählt von Bondageworkshops und weiblicher Ejakulation, Tantraseminaren, Playpartys und Pornodrehs. Und davon, wie sie als Digitalnomadin siebeneinhalb Mal um die Welt geflogen ist und dabei unter jedem Stein nach einem Zuhause gesucht und es schließlich gefunden hat – in sich selbst.

»Was ist das heute, eine freie Frau – und was hat das mit Sex zu tun? Theresa Lachner hat eine entwaffnend offene Biografie ihres Begehrens geschrieben.« MEREDITH HAAF

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2020

Lies das mal.

0

Meredith Haaf hat über Theresa Lachners Autobiographie gesagt, sie sei "eine entwaffnend offene Biografie ihres Begehrens". Das ist sie. Und gleichzeitig die Analyse eines gesellschaftlichen Ists sowie ...

Meredith Haaf hat über Theresa Lachners Autobiographie gesagt, sie sei "eine entwaffnend offene Biografie ihres Begehrens". Das ist sie. Und gleichzeitig die Analyse eines gesellschaftlichen Ists sowie eine Ermutigung zur Selbstreflexion.

Ich hatte zeitweilig das Gefühl, einer mega hippen Freundin zuzuhören, die von ihren Eskapaden und Welttrips erzählt und hin und wieder selbst nicht drauf klar kommt, wie geil das eigentlich ist, wofür sie so Geld bekommt. In einigen wenigen Momenten hatte ich hierbei auch das Gefühl, dass das gerade Richtung Angeberei geht und mir das alles echt zu abgefahren-obercool wird. Aber immer wieder hat Lachner die Kurve bekommen und mich wieder voll an Bord geholt. Denn bei all der Freude am Erzählen der krassen Erlebnisse lässt sie die schmerzhaften Parts nicht aus. Erzählt auch das, was ganz tief an die Substanz geht und beim Aussprechen weh tut. Und ich hätte ihr wohl noch ewig weiter zuhören können - weil sie ausprobiert, was ich nie ausprobieren wollte, dahin geht, wo ich nie hinwollte. Weil sie dabei genau das ausspricht, was sie denkt und fühlt. Und damit ganz oft auch das, was ich selbst denke und fühle.

Es geht zum Beispiel um (unseren Umgang mit) Lust und Sex, um den Einfluss gesellschaftlicher Vorstellungen auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers, um Journalismus, ums Influencen und Geinfluenctwerden, ums Ausprobieren und Grenzen-Abstecken, ums Reisen und was es eigentlich über einen aussagt, fünf Jahre durch die Welt zu jetsetten.

Ich musste oft schmunzeln (andere würden laut auflachen), noch öfter zustimmen, wurde berührt und ein wenig schockiert, habe den manchmal rotzigen Schreibstil (die meiste Zeit) sehr genossen, habe mir echt viele Textstellen markiert und habe bei jedem Kapitelanfang kurz innegehalten, um das vorangestellte, zum Inhalt passende Zitat wirken zu lassen.

Eine gelungene Autobiographie ist für mich eine, die es schafft, nicht in Selbstdarstellerei auszuarten, bei der sich auf das Erzählenswerte begrenzt wird und die zugänglich geschrieben ist. Lvstprinzip ist eine außerordentlich gelungene und inspirierende Autobiographie von einer, die etwas zu sagen hat und die weiß, wie man etwas sagt, damit es einschlägt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Rezension "Lvstprinzip"

0

Am 13.09.2019 erschien “Lvstprinzip” von Theresa Lachner in einem Imprint des Aufbau Verlages. Auf 240 Seiten erzählt uns Theresa ihren ganz persönlichen Weg.
Auf dieses Buch wurde ich durch die Rezensions-Plattform ...

Am 13.09.2019 erschien “Lvstprinzip” von Theresa Lachner in einem Imprint des Aufbau Verlages. Auf 240 Seiten erzählt uns Theresa ihren ganz persönlichen Weg.
Auf dieses Buch wurde ich durch die Rezensions-Plattform “NetGalley” aufmerksam. Theresa und ihren Blog – der ebenfalls “Lvstprinzip” heißt – kenne ich schon viele Jahre. Wenn ich mich nicht täusche, habe ich zu dem Blog durch einen Beitrag über “50 Shades of Grey” gefunden. Da mir Theresas Schreibstil und ihre Erzählweise so gefallen haben wurde ich Fan. Allerdings ging die Veröffentlichung eines Buch völlig an mir vorbei und deshalb war ich dann umso überraschter das Ganze bei NetGalley zu sehen. Daher auch vielen Dank an den Aufbau Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.

“Lvstprinzip” ist ein Sexblog, der sich dennoch ganz besonders mit dem Thema auseinander setzt. Jedenfalls geht es mir immer so.
Da ich den Blog schon kannte wusste ich, dass mir der Schreibstil des Buches gefallen wird. Und das tat er – überraschender weise – auch.
Theresa nimmt kein Blatt vor dem Mund und schreibt dennoch nicht plump. Es ist für mich schwer das Ganze genau zu beschreiben, denn mir gefiel das Buch wirklich gut. Man flog nur so durch die Seiten und – ähnlich wie auf ihrem Blog – konnte sie mich auch immer wieder überraschen.

Sollte euch das Buch ansprechen kann ich euch nur empfehlen vorher auf ihren Blog vorbei zu schauen, da wisst ihr dann schon auf was ihr euch einlasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2019

Eine Biografie einer tollen jungen Frau

0

Eine witzig-spannende Reise zu sich selbst und zur sexuellen Offenheit unserer Generation.

Es beginnt wie einer dieser typischen Reiseberichte. Eine junge Frau will raus aus ihrem Alltag, raus aus dem ...

Eine witzig-spannende Reise zu sich selbst und zur sexuellen Offenheit unserer Generation.

Es beginnt wie einer dieser typischen Reiseberichte. Eine junge Frau will raus aus ihrem Alltag, raus aus dem Zwang und der Ödnis ihres Lebens. Sie will was erleben und die Welt entdecken.
Doch anders als bei den typischen Reiseberichten, kommt hier eben schnell die Frage auf: Wie soll man diesen ganzen Spaß finanzieren und wie hält man sich über Wasser, wenn man keinen festen Wohnsitz hat und durch die Welt reist?
Und so wird Theresa zur Digitalnomadin, trifft interessante Menschen, schreibt für die verschiedensten Zeitschriften und bloggt über Sex.

Ihre Sprache ist frech, spritzig und ab und zu ein wenig too much, aber genau das macht dieses Buch zu einem Leseerlebnis.

Eine Biografie wie man sie nur selten findet. Ehrlich, offen und einfach herrlich verrückt.

Beim Lesen muss man immer wieder schmunzeln und fragt sich oft, wie man selbst in dieser oder jener Situation reagieren würde. Doch die meisten von uns werden wohl kaum in solch skurrile Situationen kommen, weil der Mensch zumeist den bequemeren "langweiligeren" Weg begeht, anstatt wirklich mal in sich hineinzuhorchen und zu schauen, was wirklich für jeden einzelnen der Sinn des Lebens bedeutet.

Eine grandiose Biografie von einer tollen und freien jungen Frau, die mich absolut begeistern konnte. 5 von 5 Sternen und zwar mit Recht!