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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2017

Rezension "Feel again"

Feel Again
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Liebe! Mehr kann ich eigentlich nicht zu diesem Buch sagen. Es ist nicht nur ein gelungener Abschluss der Trilogie, sondern auch der - meiner Meinung nach - beste Teil der Reihe.
Aber ich fang einmal von ...

Liebe! Mehr kann ich eigentlich nicht zu diesem Buch sagen. Es ist nicht nur ein gelungener Abschluss der Trilogie, sondern auch der - meiner Meinung nach - beste Teil der Reihe.
Aber ich fang einmal von vorne an. Sawyer wirkt im ersten Band "Begin again" noch sehr kühl, unnahbar und einfach unsympatisch. In "Trust Again" lernt man sie wesentlich besser kennen und jetzt kann man sie einfach nur noch lieben. man erfährt viel von ihr, ihrem bisherigen Leben und warum sie einfach so ist wie sie ist.
Mir hat in "Feel again" ihre Wandlung so gut gefallen. Isaac bewirkte viel, was ihr nur Stück für Stück (und auch dem Leser Stück für Stück) bewusst wird.
Die Geschichte zwischen den Beiden wurde von Seite zu Seite immer emotionaler und tiefgreifender. Man fühlt mit Sawyer sowie mit Isaac richtig mit. Sodass man am Ende wie ein verheultes Häufchen Elend auf seinem Sofa sitzt und nach diesem Buch nicht mehr weiß, was man wirklich machen soll.
Alles in Allem kann ich - zum wiederholtem Male - nur sagen, dass ich dieses Buch liebe und es zu meinen Jahreshighlights gehört. Auch wenn es schon eine Weile her ist, dass ich es zu Ende gelesen habe, beschäftigt mich die Geschichte immer noch. Es fiel mir deshalb auch wirklich schwer eine Rezension zu verfassen, denn ich kann nur schwärmen und meine Liebe verteilen.

Veröffentlicht am 05.06.2017

Rezension "Hardwired - verführt"

Hardwired - verführt
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"Hardwired" lachte mich schon etwas länger an, allerdings wusste ich nicht, ob ich es lesen möchte. Dank der "Secrets" Reihe und "Royal Passion" war ich "geheilt" von New-Adult Büchern. Dann funkelte mich ...

"Hardwired" lachte mich schon etwas länger an, allerdings wusste ich nicht, ob ich es lesen möchte. Dank der "Secrets" Reihe und "Royal Passion" war ich "geheilt" von New-Adult Büchern. Dann funkelte mich "hardwired" in einer Mängelexemplarkiste im Supermarkt an und ich nahm es mit.
Von Beginn an hatte diese Geschichte etwas, dem ich mich nicht entziehen konnte und ich kam gut und schnell voran. Was ich aber eigentlich gar nicht wollte. Denn als ich das Buch beendet hatte und es zuklappte fühlte ich mich etwas verlassen und wollte auch zunächst nichts anderes lesen.

Von außen war ich nicht so angetan von dem Buch. Ja, es ist golden und glänzt, aber in meinen Augen zeigte mir das nicht, dass es sich hier um ein grandioses Buch handelt, sondern dachte ich beim ersten Blick nur, dass es sich wieder um so eine New-Adult Reihe handeln würde, die ich wieder nicht mögen werde.
Aber gemäß des Spruches "Don't judge a book by it's cover" nahm ich es mit und es begeisterte mich.
Erica ist jung und weiß was sie will - alles nur nicht Blake. Denn er ist ein Arschloch. Scheint es jedenfalls. Doch wie Erica kann man sich als Leser nicht von ihm entziehen.
Auch die Zweifel und Ängste, die Blake für Erica mit sich bringt, waren logisch und nachvollziehbar für mich.
Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band "Hardpressed" in den Händen zu halten und zu erfahren wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 05.06.2017

Absolutes Lieblingsbuch!

Ein ganzes halbes Jahr
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Mein Lieblingsbuch. Mehr muss ich dazu fast schon gar nicht sagen. "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich aus einer jahrelangen Leseflaute herausgeholt, hat mich gefesselt, mich emotional an den Abgrund gebracht ...

Mein Lieblingsbuch. Mehr muss ich dazu fast schon gar nicht sagen. "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich aus einer jahrelangen Leseflaute herausgeholt, hat mich gefesselt, mich emotional an den Abgrund gebracht und mich bis heute nicht losgelassen.
Louisa ist ein liebevoller Familienmensch, das bekommt man direkt zu Anfang vermittelt und sie ist auch ein wenig speziell. Sie trägt Kleidung, die ihr gefällt und achtet nicht darauf, was andere sagen. Sie ist mit den kleinen Dingen im Leben zufrieden und beschwert sich nicht.
Als sie auf Will trifft, ändert sich ihr Leben drastisch. Ich fand es wirklich toll, dass man erst wirklich gespürt hat, dass sie diesen Job bei ihm nicht machen möchte und es wirklich nur fürs Geld tut. Aber diese kleine, schleichende Veränderung in ihrer Beziehung zueinander ist wirklich realistisch und liebevoll beschrieben.
Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer, meine Liebe zu diesem Buch in Worte zu fassen und glaubhaft rüber zu bringen, warum jeder diesen Roman gelesen haben muss.
Ich kann nur noch so viel sagen: Als ich dieses Buch zuschlagen musste, bin ich aufgestanden und kurz vor Ladenschluss noch in die örtliche Buchhandlung gefahren und habe mir den zweiten band "Ein ganz neues Leben" gekauft. Denn ich wollte und konnte nicht Louisa einfach so alleine lassen, ich wollte nicht mit den Beiden abschließen. So sehr lieb gewonnen hatte ich sie und Will.

Veröffentlicht am 05.06.2017

Rezension "Rock my Heart"

Rock my Heart
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Es klang so gut. Eine Rockstar Geschichte von der ich früher immer träumte. Außerdem schwärmten so viele über dieses Buch. Viele - außer ich.
Zugegebener Maßen habe ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen, ...

Es klang so gut. Eine Rockstar Geschichte von der ich früher immer träumte. Außerdem schwärmten so viele über dieses Buch. Viele - außer ich.
Zugegebener Maßen habe ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen, dennoch möchte ich dazu meine Meinung veröffentlichen. Denn ich bin eine der Wenigen, die diesen Hype um das Buch nicht verstehen. Vielleicht lag es daran, dass ich zuvor "Feel again" von Mona Kasten beendet hatte (und es mich seelisch sehr angeschlagen zurückgelassen hat - dazu aber nächste Woche mehr) und mich dann schwer tat, auf eine andere Geschichte einzulassen.
Aber kommen wir dazu, warum ich "Rock my Heart" nicht mochte.
Irgendwie war es für mich übertrieben. Und damit meine ich alles. Natürlich bin ich mir im klaren, dass es kaum jemanden passiert, dass man bei einem Konzert den Sänger trifft und mit diesem auch noch herumknutscht (wobei ich da auch Gegenbeweise habe ;) ). Die Protagonistinnen waren mir zu quietschig, zu unecht und einfach übertrieben. Auch wie sie sich unterhalten haben, also die Art und Weise wie sie miteinander sprachen fand ich unpassend für das Alter, das beide haben müssen. Wahrscheinlich war mir dies ein sehr großer Dorn im Auge.
Fairer weise muss ich dazu sagen, dass ich sehr oft ein Problem mit "New Adult" Bücher habe. Oft kann ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren, mir gefällt die Story nicht weil sie mir zu platt vorkommt usw. Dennoch versuche ich es ja immer wieder, denn es muss ja immer etwas hinter dem Hype stecken.
Aber natürlich habe ich nicht nur schlechte Dinge an diesem Buch gefunden. Die Idee dahinter - eine Groupie-Geschichte - finde ich sehr gut. Natürlich könnte ich auch diverse Fanfictions dazu lesen, aber da müsste ich mich auf eine Band einschränken um etwas passables zu finden, was ich auch nicht möchte. (Und oft handelt es sich bei solchen Fanfictions um "Mary-Sues" <- das erkläre ich euch in einem späteren Post einmal).
Fazit: Ich kann nachvollziehen, warum so viele dieses Buch mögen, aber es ist nichts für mich.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Booktalk "Save me"

Save Me
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Eigentlich erscheint dieses Buch erst am 23. Februar 2018 aber wie man schon überall in den sozialen Medien sehen kann, wurde es von diversen Buchhandlungen schon eher ausgelegt (also rund zwei Wochen ...

Eigentlich erscheint dieses Buch erst am 23. Februar 2018 aber wie man schon überall in den sozialen Medien sehen kann, wurde es von diversen Buchhandlungen schon eher ausgelegt (also rund zwei Wochen vor Erscheinung). So kam ich auch zu meinem Exemplar von „Save me“ und habe es an einem Tag komplett durch gelesen.
Da dieses Buch so sehr gehyped wird (was ich verstehen kann), möchte ich keine normale Rezension dazu schreiben. Denn diese wird es in Zukunft genug geben.
Ich für meinen Teil möchte dennoch meine Gedanken mit euch teilen und schreibe deshalb diesen Blogeintrag.


Worum geht es überhaupt?
Ruby Bell ist Schülerin auf dem Maxton-Hall College und hat nur einen großen Wunsch: Auf Oxford studieren. Dafür tut sie auch alles aber besonders eins: unsichtbar für ihre Mitschüler sein.
Denn das College ist eine angesehene Privatschule in England und dementsprechend sind ihre Schul-Kollegen Kinder aus sehr reichen Familien. Dass man sich mit diesen nicht anlegen möchte ist verständlich.
Doch durch diverse – mehr oder weniger peinliche – Ereignisse hat James Beaufort, der Sohn des angesehensten Herrenausstatters, ein Auge auf sie geworfen und ihrer Unsichtbarkeit damit ein Ende gesetzt.

Eigentlich will ich niemanden lang auf die Folter spannen: Es ist großartig! Wie schon erwähnt habe ich das Buch an einem Tag (genau gesagt in 4h) durchgelesen. Dabei habe ich geweint, gelacht, mitgefiebert und geliebt.
Aber ich möchte gern von vorne anfangen.
Das Cover wirkt sehr glamourös und das passt für mich perfekt zum Setting des Colleges. Man hat die ganze Zeit das Gefühl neben Ruby durch die Räumlichkeiten zu laufen und mitzubekommen, wie alle reiche Schnösel sind nur man selbst nicht. Und irgendwie bringt das Cover das für mich rüber (jedenfalls jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, vorher fand ich es einfach nur schön).
Und da ich gleich bei Ruby bin, möchte ich auch ein paar Worte über sie verlieren: Perfekt. Einfach ein perfekter, liebenswerter Charakter. Und mit „perfekt“ meine ich nicht, dass sie unfehlbar ist. Im Gegenteil. Sie ist wie du und ich. Jemand, der gerade neben mir auf der Couch sitzen und mir vom neusten Manga erzählen könnte.
Und genau das habe ich so sehr an ihr geliebt!
James mochte ich am Anfang gar nicht. Ich dachte eigentlich nur „Lass meine Ruby in Ruhe!“. Aber wie das bei solchen Büchern nun einmal ist, steckt bei dem Typen ja noch mehr dahinter als man eigentlich erst denkt. Diese Wandlung, aber auch dass er nicht ganz aus seinen alten Mustern herauskam, fand ich so gut durchdacht, so echt und so lebendig.
Es werden in „Save me“ aber auch so typische Klischees aufgegriffen. Die reichen Kinder richten sich nur nach Äußerlichkeiten zum Beispiel. Im Buch an sich nicht sehr schlimm, denn ich denke so denken viele von uns über solche Kinder. Aber im Nachhinein frage ich mich, ob wirklich alle so sind. Vielleicht beweist Mona mir in einem der nächsten Bände ja auch, dass nicht alle Schnösel-Kinder so denken.
Und ich habe mir auch weiterführende Gedanken nach dem Lesen gemacht. Zwar ist „Save me“ ein Unterhaltungsroman, aber man kommt nicht drumrum etwas nachzudenken. Jedenfalls ging es mir so. Ruby denkt viel nach und man bekommt als Leser viel ihrer Gedankenwelt mit und genau das hat auch mich zum Grübeln gebracht. Was genau ich meine möchte ich hier nicht erzählen, denn ich habe zu sehr Angst jemanden zu spoilern. (Ich fand die Geschichte an einigen Stellen auch leicht Gesellschaftskritisch. Aber vielleicht bilde ich mir das nur ein.)

Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich im voraus gewarnt war, dass es einen großen Cliffhanger geben soll. Da muss ich leider sagen, dass es nicht das fiese Ende ist wie ich gedacht hatte. Natürlich will ich auch wissen wie es weiter geht, aber dieser Cliffhanger quält mich nicht zu Tode (wie manch andere).

Ich hoffe, dass sich irgendjemand für meinen Gedanken-Salat zu diesem Buch interessiert und sich diesen Lobesroman hier bis zu Ende durchgelesen hat.
Es ist nicht zu übersehen, dass ich Mona Kastens Bücher über alles liebe und „Save me“ hat dem Ganzen wieder die Krone aufgesetzt!