Cover-Bild Müssen Mumien Miete zahlen?
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Sachbücher / Nachschlagewerke
  • Ersterscheinung: 12.11.2025
  • ISBN: 9783641332877
Thorsten Schleif

Müssen Mumien Miete zahlen?

Unverzichtbares Rechtswissen für Film- und Serienjunkies
Droht James Bond der Entzug der Fahrerlaubnis? Wer haftet für Schäden durch den Terminator? War Rambo eigentlich Deutscher? Kann Obelix seine Hinkelsteine ohne Gewerbeerlaubnis ausliefern? Darf Dagobert überhaupt einen Geldspeicher bauen?

Thorsten Schleif, bekennender Cineast, Comic-Liebhaber und von Beruf Richter, ist der erste Experte für all die drängenden Rechtsfragen aus Disney World und Entenhausen, aus der Welt der Monster und Geheimagenten sowie dem Leben der Schatzjäger und Actionhelden. Auch sein zweites Buch gehört in jeden Muggelhaushalt mit Streaming-Abo. Denn wer die Paragrafen des deutschen Strafrechts beherrscht, braucht keine Angst zu haben, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt!

Und natürlich wird abschließend auch endlich jene Frage beantwortet, die wie ein Schatten seit viertausend Jahren auf die Menschheit herabblickt: Müssen Mumien eigentlich Miete zahlen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Konnte mich nur mäßig überzeugen

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Der zweite Band hat mir nicht mehr so gut gefallen wie der Erste, dennoch sind humorvolle Fakten zu finden. Unten im Text erzähle ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sieht durch die ...

Der zweite Band hat mir nicht mehr so gut gefallen wie der Erste, dennoch sind humorvolle Fakten zu finden. Unten im Text erzähle ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sieht durch die verschiedenen Motive aus den jeweiligen Serien gelungen aus. In der Mitte sitzt der Autor Thorsten Schleif. Die Gestaltung vermittelt, dass er mit den Figuren im Kino sitzt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nachdem mir der erste Band »Darf man eigentlich Zombies töten?« richtig gut gefallen hat, war ich neugierig, welche Filme bzw. Serien und Fragestellungen der Autor dieses Mal behandeln wird. Der Klappentext versprach viel, doch wurden die geweckten Erwartungen nicht erfüllt. Schnell fiel mir auf, dass die Fragen wenig skurril waren. Dadurch fehlte in vielen der Humor, auch wenn der Autor sich bemühte ihn einzubauen. Ich habe nichts gegen „Alltägliches“, doch habe ich mir mehr erwartet.

Das Buch wurde in folgende sieben Abschnitte aufgeteilt: Neues aus Entenhausen, Lara und Indi – Probleme eines Schatzjägers, Ganz Gallien ist von Richtern besetzt, We’ll be back, Mein Name ist …, Bonus und Nachwort. Es war wieder erstaunlich zu lesen, wie beinahe realistisch man das deutsche Gesetz selbst auf solche Fantasiefiguren anwenden konnte.

Am interessantesten fand ich Fragen zu Entenhausen und Indiana Jones. Die Sache mit dem Geldspeicher war etwas fade. Im Gegensatz dazu fand ich die Fragen nach einer möglichen Bewährung für die Panzerknacker oder zum Entzug des Flugscheins für den Bruchpiloten Quack aufschlussreich.

Fragen zur Hinkelsteinlieferung oder den stinkenden Fischen (Lebensmittelhygieneverordnung) waren leider mehr als langweilig. Noch weniger konnte ich mit dem Abschnitt „We’ll be back“ anfangen. Warum sollte es von Interesse zu sein zu wissen ob Rambo Deutscher ist oder nicht? Im fünften Abschnitt ging es um verschiedene Geheimagenten. Immerhin war er etwas besser und weniger langwierig, doch noch immer in die Länge gezogen. Den Vogel schoss für mich die Frage nach dem Warg am Arbeitsplatz ab. Die Beantwortung war zu komplex und abschweifend.

Immer wieder erwischte ich mich beim Querlesen, weil meine Gedanken abschweiften. Mehr Fokus hätte mancher Beantwortung wirklich gutgetan. Wobei das beim deutschen Gesetz gar nicht so einfach ist. Rechtssprache ist langatmig und extrem verwinkelt. Autor Thorsten Schleif hat enorm viel Arbeit und Energie in das Buch gesteckt.

Immerhin wurde im Bonus-Abschnitt die Titelfrage: „Müssen Mumien Miete zahlen?“ beantwortet? Warum erst hier? Ich habe keine Ahnung. Diese Beantwortung fand ich übrigens gut gelungen. Das Nachwort wurde vom Autor liebevoll geschrieben.

Mein Fazit:
Der zweite Band rund um unverzichtbares Rechtswissen für Film- und Serienjunkies konnte mich nur mäßig überzeugen. Viele der Fragen waren für mich uninteressant oder wurde zu langwierig und ausschweifend beantwortet. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor nicht auf dem Punkt bleiben konnte. Was allerdings auch dem deutschen Recht geschuldet ist. Rechtssprache ist meistens komplex und langatmig. Dennoch konnten mich einige Fragen für sich begeistern, etwas Humor war auch zu finden. Entenhausen und Indiana Jones zogen meine Aufmerksamkeit auf sich. Immerhin gab es so Abwechslung und ich kam voran, wobei ich zwischendurch querlesen musste. Den Fragen fehlte es an Skurrilität und Originalität.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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