Zwei Monate in Paris
Ulrike Ulrich hat eine Art gefunden, ihre Geschichte zu erzählen. Sie lässt ihre Hauptfigur Liane Steffen, eine 60zigjährige Schriftstellerin, in einen Dialog mit einer verstorbenen Freundin treten.
Schauplatz ...
Ulrike Ulrich hat eine Art gefunden, ihre Geschichte zu erzählen. Sie lässt ihre Hauptfigur Liane Steffen, eine 60zigjährige Schriftstellerin, in einen Dialog mit einer verstorbenen Freundin treten.
Schauplatz ist Paris, 2021, die Zeit der Pandemie. Corona überlagert die Handlung teilweise.
Es ist ein reflektierendes Buch, dass die Zeit ihres Lebens versucht zu beschreiben. Ulrike Ulrich macht das sensibel.
Besonders interessant fand ich die Abschnitte, in denen es um das Schreiben an sich geht. Schließlich ist nicht nur Liane Schriftstellern sondern auch ihre verstorben Freundin war eine, und auch ihr neuer Freund Carmine. Dann entdeckt Liane auch noch eine vergessene Schriftstellerin des 19.Jahrhunderts,
Die Literatur, Bücher, Autoren und das Schreiben sind tief in der Handlung verwurzelt.
Das Buch schließt, als Lianes Aufenthalt in Paris endet.
Der Roman verfügt über eine sprachliche Dichte und die Autorin hat einen überzeugenden Ton gefunden.