Cover-Bild Where Storms Unite Us
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
  • Genre: Romane & Erzählungen / Märchen & Sagen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 13.11.2025
  • ISBN: 9783565089178
  • Empfohlenes Alter: bis 17 Jahre
Viola Wood

Where Storms Unite Us

Seit einigen Jahren werden Küstenstädte von unnatürlichen Stürmen und gewaltigen Wellen heimgesucht, während unheimliche Meeresungeheuer in den Tiefen lauern. Als die Angst wächst, dass ihre Heimat die nächste sein könnte, wagt Lynn einen verzweifelten Schritt: Mit einem alten Ritual ruft sie den Halbgott Arion an, in der Hoffnung, dass er ihr Volk retten kann.
Doch als Arion tatsächlich erscheint, muss sie feststellen, dass er machtlos ist – seiner Kräfte beraubt und ohne Hoffnung, helfen zu können. Er will sich von ihr abwenden, doch Lynn spürt, dass er mehr verbirgt, als er zugibt. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, folgt sie ihm und entdeckt nicht nur die Legende hinter dem gefallenen Halbgott, sondern auch ihre wachsenden Gefühle für ihn.
Während sie gemeinsam nach einem Weg suchen, Arions Kräfte wiederherzustellen, kommen sie dem Ursprung der Stürme und der unheilvollen Kreaturen immer näher. Doch um die Bedrohung zu besiegen, muss Arion sich seiner Vergangenheit stellen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2025

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"Where Storms Unite Us" ist eines dieser Bücher, bei denen man schnell merkt, dass es weniger um große Schlachten oder spektakuläre Magie geht, sondern um innere Konflikte. Die Welt, in der die Geschichte ...

"Where Storms Unite Us" ist eines dieser Bücher, bei denen man schnell merkt, dass es weniger um große Schlachten oder spektakuläre Magie geht, sondern um innere Konflikte. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist von Stürmen gezeichnet, von Unsicherheit und vom Schweigen der Götter – ein Hintergrund, der eher bedrückt als episch wirkt.

Lynn ist eine Protagonistin, die aus Verzweiflung handelt. Ihre Entscheidung, sich allein auf das Meer zu wagen, entsteht nicht aus Mut, sondern aus Hoffnungslosigkeit. Als sie Arion begegnet, wird jedoch klar, dass er keineswegs der Retter ist, den sie sich erhofft hat. Stattdessen steht sie einem Halbgott gegenüber, der selbst kaum Halt findet.

Der Roman nimmt sich viel Zeit für Gespräche, Gedanken und das langsame Entstehen einer Verbindung zwischen den beiden Protagonisten. Dabei geht es um Schuld, Verantwortung und die Frage, ob man an etwas glauben kann, das einen bereits enttäuscht hat. Diese ruhige Erzählweise verleiht der Geschichte Tiefe, nimmt ihr aber auch Tempo.

Die Handlung schreitet eher bedacht als spannungsgeladen voran. Konflikte werden selten durch äußere Ereignisse vorangetrieben, sondern durch emotionale Blockaden und innere Auseinandersetzungen. Für mich wirkte das stellenweise zäh, auch wenn die Themen an sich interessant sind.

Am Ende bleibt ein Buch, das atmosphärisch dicht ist und sensible Charakterzeichnungen bietet, mich jedoch nicht vollständig mitreißen konnte. Die Idee ist stark, die Umsetzung sehr leise – vielleicht zu leise für meinen persönlichen Geschmack. Ich vergebe 3 ⭐.