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24,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 704
  • Ersterscheinung: 04.08.2023
  • ISBN: 9783347901452
Wolfgang Armin Strauch

Scribent

Sapere aude
Polit-Thriller
Dem deutschen Studenten Friedrich Stein wurde von seinen Eltern ein Ultimatum gestellt: Wenn er sein Studium nicht beendet, gibt es kein Geld mehr. Er überredet seinen belgischen Kommilitonen François Gaspard, in der Universitätsbibliothek nach einem geeigneten Buch für seine Abschlussarbeit zu suchen. Gemeinsam finden sie ein Bücherversteck. In einem der Bücher steckt ein Brief, den Stein unterschlägt. Damit werden Ereignisse ins Rollen gebracht, die nicht vorauszusehen waren. Die belgische Familie Gaspard gerät zwischen die Fronten fanatischer Katholiken, Freimaurer und Nationalsozialisten. Die Flucht nach Argentinien scheint zu helfen. Doch letztendlich ist die Aufdeckung eines Geheimnisses, die einzige Chance, dem Strudel der Gewalt zu entkommen. Es ist ein riskantes Unterfangen. Geliebte sterben, Freunde entpuppen sich als Feinde, Geheimdienste haben ihre Finger im Spiel. Ein geschändetes Grabmal, Hinweise auf Kunstwerken, Symbole, ein Sternbild und eine Karte von Jerusalem lösen das Geheimnis und könnten weitreichende Folgen haben.
Machen Sie sich auf die Reise um die halbe Welt und durch 2000 Jahre Geschichte. Nach diesem Buch werden Sie eine andere Sicht haben und manchen Theologen, Historiker oder Astronom zum Verzweifeln bringen, denn die meisten Fakten stimmen. Lassen Sie sich überraschen. Vielleicht war die bisher bekannte Geschichte eine Lüge. Verschwörungen und Geheimnisses der Katholischen Kirche um Papst Hadrian VI. sind inklusive.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Wolfgang Armin Strauch: Scribent Sapere aude

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Was für ein wilder Ritt durch die Geschichte! „Scribent: Sapere aude“ ist so viel mehr als ein Thriller – es ist ein cleverer Mix aus historischen Rätseln, politischen Intrigen und einer ganzen Menge Spannung. ...

Was für ein wilder Ritt durch die Geschichte! „Scribent: Sapere aude“ ist so viel mehr als ein Thriller – es ist ein cleverer Mix aus historischen Rätseln, politischen Intrigen und einer ganzen Menge Spannung. Das Buch packt einen direkt am Anfang, und ehe man sich’s versieht, steckt man mitten in einer Geschichte, die sich von Belgien bis nach Argentinien und durch 2000 Jahre Geschichte erstreckt.

Die Handlung startet mit dem deutschen Studenten Friedrich Stein, der in einem Bücherversteck einen Brief entdeckt – und dieser eine Moment setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben seiner belgischen Freunde und deren Nachkommen komplett auf den Kopf stellt. Es geht um Freimaurer, den Vatikan, Nationalsozialisten und jede Menge versteckte Geheimnisse. Klingt kompliziert? Ist es auch ein bisschen, aber das macht den Reiz aus!

Was ich besonders mochte:

Die Mischung aus Fakten und Fiktion: Es ist fast unmöglich zu sagen, was real und was erfunden ist – genau das macht das Buch so spannend. Die akribische Recherche des Autors ist deutlich spürbar.
Die Rätsel und Hinweise: Symbole, Kunstwerke, Sternbilder – die ganze Schnitzeljagd fühlt sich super clever an. Man rätselt selbst mit und wird immer tiefer in die Geschichte gezogen.
Die Charaktere: Friedrich ist ein moralisch ambivalenter Protagonist, und die Familie Gaspard sorgt für den emotionalen Kern der Geschichte. Die Figuren sind nicht perfekt, und das macht sie umso interessanter.
Die Schauplätze: Von der Uni-Bibliothek über argentinische Verstecke bis hin zu Jerusalems Straßen – das Kopfkino läuft auf Hochtouren.
Kleine Kritik: An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Der Detailreichtum ist beeindruckend, kann aber gelegentlich die Spannung ein bisschen bremsen. Ein Personenregister oder ein Glossar wäre bei den vielen Namen und Fakten hilfreich gewesen – vor allem, wenn man die echten historischen Persönlichkeiten googeln will (und das will man definitiv!).

Fazit: „Scribent: Sapere aude“ ist ein intelligenter Thriller, der Geschichte, Religion und Geheimnisse meisterhaft miteinander verbindet. Wenn du auf Bücher stehst, die dich fordern und gleichzeitig unterhalten, bist du hier genau richtig. Ein Muss für Fans von Dan Brown, Umberto Eco oder für alle, die einfach gerne rätseln!

Veröffentlicht am 07.01.2025

Fesselnd

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„...1914 Leuwen in Belgien. Friedrich Stein hatte die übliche Studienzeit schon um zwei Jahre überschritten. Statt zu lernen, trieb er sich lieber mit Freunden aus der Burschenschaft herum..“

Mit diesen ...

„...1914 Leuwen in Belgien. Friedrich Stein hatte die übliche Studienzeit schon um zwei Jahre überschritten. Statt zu lernen, trieb er sich lieber mit Freunden aus der Burschenschaft herum..“

Mit diesen Zeilen beginnt ein fesselnder und sehr gut recherchierter Roman. Der Schriftstil lässt sich flott lesen, fordert aber stellenweise ein aufmerksames Mitdenken.
Friedrich muss dringend eine wissenschaftliche Arbeit schreiben. Er hofft, dass ihm François, der neben dem Studium in der Bibliothek arbeitet, unter die Arme greift. Dabei stoßen sie auf ein verdecktes Fach. Eines der Bücher nimmt Friedrich mit. François weiß nicht, dass in dem Buch ein Brief liegt. Damit setzt er Ereignisse in Gang, die bis in die Gegenwart wirken sollten.
Friedrich Stein gibt das Buch zurück, aber nicht den Brief. Wenige Zeit später kommt es zu einem Brand in der Bibliothek. Der Archivar stirbt.
Erst 1939 hört François wieder etwas von Stein.

„...Aber vielleicht interessiert es dich, dass ich an einem wissenschaftlichen Projekt arbeite, bei dem du in einem Monat so viel verdienst wie ein Archivar im ganzen Jahr. Der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, hat Interesse an dir...“

François lehnt ab. Er nimmt allerdings Friedrichs Drohung ernst und wendet scih an die Freimaurer, denn die Ereignisse anno 1914 hatten mit ihnen zu tun. Die organisieren die Ausreise der Familie nach Argentinien.
Spannend sind neben der Handlung die im Buch enthaltenen Fakten. Es geht einmal um die Geschichte der Freimaurer, aber auch die Rattenlinie der Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg und der Putsch in Chile spielen eine Rolle. Vordergründig gilt die Suche den verschwundenen Büchern. Das ist es aber nicht allein. Einer der Freimaurer konstatiert:

„...Wir hatten nicht erwartet, dass die Nazis so rigoros gegen uns vorgehen. Ebenso hatten wir vermutet, dass sich Teile der katholischen Kirche mit faschistischen Verbrechern gemein machen könnten...“
Im Buch befinden sich viele Fotos von Bildern und Kupferstichen des Papstes Adrian VI. Es ist erstaunlich, was man in Bilder hineininterpretieren kann, wenn man sie nur gut genug und unter den richtigen Blickwinkel anschaut. Mystische Symbole, aber auch geometrische Zusammenhänge werden gekonnt herausgearbeitet.
Nicht nur die Freimaurer, ebenfalls andere Logen spielen im Buch eine eher unrühmliche Rolle Geheimdienste spielen gekonnt mit, wenn es ihnen zum Vorteil gereicht.

„...Zwei CIA-Mitarbeiter hat man ausgewiesen. So wie ich das sehe, ist ihre Karriere vorbei. Man darf alles machen, solange man dabei nicht erwischt wird...“

Auch die Päpste des 20. Jahrhunderts haben unterschiedliche Leichen im Keller. All das wird zu einer fesselnden Geschichte verwoben, die nicht nur François seine Leben lang begleite, sondern auch Einfluss auf seinen Sohn und seine Enkelin hat.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich zur Umdeutung der biblischen Geschichte meine eigene Meinung habe, die sich nicht mit der des Autors deckt.

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