Cover-Bild Selfies
Band der Reihe "Digitale Bildkulturen"
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Wagenbach, K
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Kultur- und Medienwissenschaften
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 80
  • Ersterscheinung: 14.03.2019
  • ISBN: 9783803136831
Wolfgang Ullrich

Selfies

Selfies sind die bisher erfolgreichste Bildgattung der Sozialen Medien. Dass man ihren Urhebern oft Narzissmus vorhält, wird ihren vielfältigen Funktionen jedoch nicht gerecht. Mit Selfies setzen sich die Akteure der Sozialen Medien vielmehr in jeweils anderen Rollen in Szene: spielerisch, neckisch, provozierend. Die Grimassen und digitalen Nachbearbeitungen von Selfies stehen in einer langen kulturgeschichtlichen Tradition von Masken und Theaterspiel. Mit Selfies machen Personen sich selbst zum Bild; damit entsteht durch sie nicht weniger als eine neue Form von öffentlichem Leben, das in der Moderne – im Anschluss an Richard Sennett – oft totgesagt worden ist.
Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich zeigt, dass Selfies als erster Typus einer demokratisierten wie auch einer globalisierten Bildkultur gelten können – und dass sich in ihnen lang gehegte Utopien erfüllen.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei timmy333 in einem Regal.
  • timmy333 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

Abgerissener Abriss

0

59 / 100
Gleich vorneweg: Mir erschließt sich nicht, warum man ein 80-Seiten-Buch zu einem Thema schreibt, das durchaus vier- bis fünfmal so umfangreich sein könnte. Dementsprechend schnell stürzt der ...

59 / 100
Gleich vorneweg: Mir erschließt sich nicht, warum man ein 80-Seiten-Buch zu einem Thema schreibt, das durchaus vier- bis fünfmal so umfangreich sein könnte. Dementsprechend schnell stürzt der Autor durch die Hintergründe, Historien und Gründe, wie es zum Phänomen „Selfie“ kam. Dabei werden große Teile auf dem Zeitstrahl ausgelassen und es geht mehr um das „Was kann ich damit anstellen?“, etwa um Filter und Masken – der psychologische Aspekt wird viel zu schwach beleuchtet. Auch der Ansatz, dass Selfies fast ausschließlich angefertigt würden, um sie in den (a)sozialen Medien zu teilen, ist viel zu kurz gegriffen.

Für den Einstieg vielleicht nutzbar, aber für ausführlichere Untersuchungen muss man sich woanders umschauen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil