Leider kein Buch, das mir in Erinnerung bleibt
Obwohl ich immer noch total begeistert von dem Konzept bin, wird mir „Never Ending Story“ von Yvonne und Nadine Merschmann wohl nicht lange in Erinnerung bleiben…
Zusammen mit Protagonistin Claire und ...
Obwohl ich immer noch total begeistert von dem Konzept bin, wird mir „Never Ending Story“ von Yvonne und Nadine Merschmann wohl nicht lange in Erinnerung bleiben…
Zusammen mit Protagonistin Claire und ihrer Tochter Ivy begeben wir uns auf einen Betriebsausflug der Familie Henderson. Mit dabei: der begehrte Junggeselle und Sohn Louis Henderson. Zwischen ihm und Claire besteht bereits eine gewisse Dynamik, doch ist ihnen eine Liebe wie sie in den bekannten Filmen und Serien „Bridgerton“, „Stolz und Vorurteil“ und „Downton Abbey“ herrscht, nicht möglich.
Die Reise zu den verschiedenen Drehorten fand ich sehr spannend, auch wenn ich persönlich nur Bridgerton kenne. Mit den beiden Protagonisten und ihrer „verbotenen“ Liebesgeschichte bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Claire ist eine unglaublich liebevolle Frau und Mutter. Ihre Tochter Ivy ist zuckersüß. Für Louis steht die Familie an erster Stelle und doch kämpft er am Ende um seine Zukunft mit Claire. Der Weg dorthin erscheint trotz des flüssigen Schreibstils und der geringen Seitenzahl unendlich lang. Vielleicht liegt es auch an den relativ langen Kapiteln, mit denen ich mich wohl nie anfreunden werde. Davon abgesehen hätte ich mir einfach mehr Mut, mehr Gefühl und mehr Tatendrang der Protagonisten und weniger Tagträumerei gewünscht. Auch das relativ abrupte Ende und den Brief fand ich weniger romantisch als distanziert und nüchtern... Insgesamt ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Ich denke aber, dass das Buch für Fans der Filme und Serien trotzdem sehr lesenswert ist und ich werde es mit den anderen Bänden der Reihe noch einmal versuchen!