Cover-Bild Sehen wir uns morgen?
11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER KJB
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 23.08.2012
  • ISBN: 9783596512584
Alice Kuipers

Sehen wir uns morgen?

Roman
Anna Julia Strüh (Übersetzer), Christine Strüh (Übersetzer)

Ein bewegender Roman: sparsam in Worten, doch von überwältigender poetischer Kraft – jetzt in der Taschenbibliothek

Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter sind viel unterwegs und verpassen sich ständig. Sie hinterlassen sich Nachrichten an der Kühlschranktür – Klebezettel mit Einkaufslisten, wichtigen Neuigkeiten und kleinen Erlebnissen. Bis Claires Mutter einen Arzttermin hat, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Und plötzlich müssen Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen als bisher …

Ein besonderes Buch in einem besonderen Format: tief berührend, voller Liebe & mit runden Ecken

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2018

Außergewöhnlich

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Claire und ihre Mutter sind durch Schule und Beruf so eingespannt, dass sie sich so gut wie nie Zuhause antreffen. Wenn sie sich etwas zu sagen haben, steht es auf einem Post-it am Kühlschrank – egal ob ...

Claire und ihre Mutter sind durch Schule und Beruf so eingespannt, dass sie sich so gut wie nie Zuhause antreffen. Wenn sie sich etwas zu sagen haben, steht es auf einem Post-it am Kühlschrank – egal ob Einkaufsliste, Verabredungen, Geschichten aus ihrem jeweiligen Leben, alles wickeln sie über die Kühlschranknachrichten ab. Bis Claires Mutter etwas entdeckt, dass das Leben der beiden durcheinanderwirbelt.

„Ein ganz besonderer Roman“ – so steht es auf dem Einband … und genau das ist die Geschichte von Claire und ihrer Mutter. Das Leben der beiden wird nur anhand der Kühlschranknachrichten erzählt. So erfährt der Leser von Claires schulischem Leben, dem Berufsleben der Mutter, von Verabredungen, der Bitte, den Kühlschrank aufzufüllen, zu kochen, zu spülen oder aufzuräumen. Bis zu dem Tag, an dem Claires Mutter krank wird und die Nachrichten mehr Inhalt bekommen.

Obwohl es keine „richtig“ erzählte Geschichte ist, kann man den Nachrichten alle Emotionen entnehmen. Claires Ängste und auch die Mutlosigkeit der Mutter, die Arztbesuche und ihre Auswirkungen. Dabei ist Claire ein normaler Teenager mit normalen Teenagerproblemen, mit denen sie ihre Mutter aber nicht belasten will.

Ich mag Romane, die anders sind, weshalb ich auch die Geschichte von Claire und ihrer Mutter sehr gerne gelesen habe. Obwohl das Buch 443 Seiten hat, hatte ich es innerhalb von einer Stunde ausgelesen, denn die Kühlschrankseiten sind manchmal nur einen Satz lang und stehen immer nur auf der rechten Seite des Buches.

Ich gebe dem Verlag recht: Es ist ein besonderer Roman!

Veröffentlicht am 15.10.2018

Leichte Lektüre ohne Tiefgang

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Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns ...

Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns morgen?"

Durch den Beruf der Mutter sehen die beiden sich recht selten und wenn es dann doch mal klappt, dann eher nur kurz. Deshalb kommunizieren Claire und ihre Mutter über Klebezettel. Mal sind es eher nur kurze Notizen, aber sie schreiben sich auch mal "Briefe" auf den Klebezetteln, wenn sie sich mal mehr zu erzählen haben. Eines Tages erhält Claires Mutter die schreckliche Diagnose Brustkrebs, doch viel ändert sich dadurch nicht zwischen den beiden nur das die Nachrichten eher emotionaler Natur sind anstatt fröhlich.

Die Idee mit den Klebezettel hat mir wirklich gut gefallen, aber ich kann es nicht ganz nachvollziehen das die beiden sich nicht mehr um Treffen gekümmert haben auch nicht als die Mutter von Claire schwer krank wurde. Ich meine will man wirklich als letztes Lebenszeichen von der Mutter einen Klebezettel? Ich kann mich da schwer hineinversetzen. Aber dementsprechend war es auch einfach mal wieder was neues was uns die Autorin dort bietet.

Ihr Schreibstil ist locker leicht und lässt sich wirklich ziemlich flüssig lesen, sodass man diese Geschichte auch schnell mal zwischendurch lesen kann ohne viel Konzentration. Denn dieses Buch hat zwar stellenweisen seine Emotionen, aber wer in diesem Tiefgang erwartet, den muss ich tatsächlich enttäuschen.

Es ist jetzt nicht wirklich DIE Lesempfehlung, aber abraten kann ich euch auch nicht von dem Buch. Also wenn ihr wirklich mal wieder was leichtes für Zwischendurch sucht, dann nehmt euch "Sehen wir uns morgen?", aber es ist jetzt kein "Must read"-Buch.