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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Seelenleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 01.08.2025
  • ISBN: 9783492072663
Andrea Sawatzki

Biarritz

Roman | Nach dem SPIEGEL-Bestseller Brunnenstraße ein Mutter-Tochter-Roman

Rivalin und Vertraute – der Roman eines lebenslangen Konflikts

Seit Jahren lebt Emmi im Altersheim. Längst hat sie zu sprechen aufgehört – und kommuniziert nur noch mit ihrer Freundin Marianne, ebenfalls Bewohnerin des Heims. Ihre Tochter Hanna scheint Emmi dagegen kaum wahrzunehmen, vielleicht lehnt sie sie sogar ab, das ist nicht so genau zu sagen. Liegt es an mangelnder Zuwendung der Tochter, sind es die unentwirrbaren Verstrickungen aus Schmerz und Schuld? In einem Akt der beiderseitigen Erlösung beschließt Hanna, mit Marianne und ihrer Mutter einen letzten großen Ausflug zu machen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2025

Angenehme Überraschung

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Für mich war es das erste Buch von Andrea Sawatzki und es hat mich durch seine psychologische Tiefe angenehm überrascht. Es hat nur 160 Seiten und durch kurze Kapitel und Seitenumbrüche ist man schnell ...

Für mich war es das erste Buch von Andrea Sawatzki und es hat mich durch seine psychologische Tiefe angenehm überrascht. Es hat nur 160 Seiten und durch kurze Kapitel und Seitenumbrüche ist man schnell durch, dennoch gelingt es ihr, auf den Punkte gebracht die Charaktere und ihre Gedanken sehr intensiv und glaubhaft zu transportieren. Das Buch beschränkt sich auf wenige Charaktere und man nähert sich der schwierigen Kindheit beider Frauen, Mutter wie Tochter, langsam an. Der Bruch zwischen ihnen wird glaubhaft geschildert und die Verantwortung für einen kranken, alten Menschen fand ich sehr gut dargestellt. Es war ein guter Kniff, über eine alte Freundin dem Charakter der Mutter noch weitere Facetten und Blickwinkel hinzuzufügen. Auch die verinnerlichten Gedanken und Verhaltensweisen einer ledigen Mutter in der Nachkriegszeit waren sehr realistisch und glaubhaft. Die Charaktere können nicht aus ihrer Haut und hadern innerlich mit ihren Lebensentscheidungen. Die Charakterdarstellung ist wirklich gelungen. Ich hätte gerne noch etwas mehr über das Leben der Tochter abseits der Beziehung zu ihrer Mutter erfahren. Insgesamt vergebe ich 4,5 Sterne.

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