What the Night Hides von Anna Knopf
Dieses Buch hatte ich bereits länger auf meiner Liste mit Neuerscheinungen und ich hatte dann das große Glück das Buch im Rahmen der Blogtour lesen zu dürfen. Der Einstieg ins Buch hat mich wirklich neugierig ...
Dieses Buch hatte ich bereits länger auf meiner Liste mit Neuerscheinungen und ich hatte dann das große Glück das Buch im Rahmen der Blogtour lesen zu dürfen. Der Einstieg ins Buch hat mich wirklich neugierig gemacht, denn es beginnt mit einer Karte, einem Lösungsschlüssel zu einem geheimen Code und einem Brief inklusive verschlüsselter Notiz. Diese musste ich natürlich sofort mit dem Lösungsschlüssel entziffern. Es gibt weitere Stellen im Buch an denen sich solche Notizen befinden und erst am Ende des Buches wird klar, wie diese mit der Handlung zusammenhängen. Dieses kleine Detail zusammen mit den wirklich schönen Illustrationen im Buch, die von der Autorin selbst gezeichnet wurden, machen das Buch für mich zu etwas Besonderem.
Auch die Handlung hat mich absolut abgeholt und begeistert. Micah und Quinn sind die Protagonisten und beide sind auf ihre eigene Weise interessant. Quinn weiß so gut wie nichts über den Tod ihrer Mutter und ist ständig auf der Suche nach Antworten. Sie ist eher ruhig und zurückhaltend, wächst aber mit jedem Kapitel ein wenig mehr über sich hinaus. Und auch Quinn hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen. Sie ist eher schmerzhaft und hat ihn bereits in jungen Jahren geprägt. Beide Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und zeigen eine Tiefe dich mich beeindruckt hat. Auch die Handlung konnte mich komplett überzeugen. Ich mag es sehr, wie die Autorin Edinburgh mit einer düsteren Atmosphäre überzieht, wie der Nebel im Buch mich beim Lesen die Kälte hat spüren lassen und wie am Ende einfach alles miteinander verknüpft war.
Ich hätte mir gewünscht, dass die entstehende Beziehung zwischen den zwei Protagonisten etwas intensiver gewesen wäre. Für mich persönlich kamen die Gefühle etwas schnell und hier wäre in meinen Augen noch mehr Potential gewesen. Die Tiefe, die mir an dieser Stelle gefehlt hat, hat die Autorin dafür an anderer Stelle umso intensiver eingebaut. Für mich ein wirklich gelungenes Debüt, mit einem Ende, dass mich sehr auf einen zweiten Band hoffen lässt.