Cover-Bild Männer, Männlichkeit und Liebe
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Elisabeth Sandmann Verlag
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 07.03.2022
  • ISBN: 9783945543979
bell hooks

Männer, Männlichkeit und Liebe

Der Wille zur Veränderung | »Männer können nicht lieben, wenn ihnen die Kunst zu lieben nicht beigebracht wurde.«
Daphne Nechyba (Übersetzer)

„Männer können nicht lieben, wenn ihnen die Kunst zu lieben nicht beigebracht wurde. Es ist nicht wahr, dass Männer sich nicht ändern wollen. Wahr ist, dass viele Männer Angst vor Veränderung haben. Um lieben zu können, müssen Männer imstande sein, sich von ihrem Wunsch zu verabschieden, andere zu beherrschen."

bell hooks erforscht die Welt von Männern und Männlichkeit, um ihren Bedürfnissen und Verletzlichkeiten nachzuspüren, einschließlich der Angst vor Intimität und dem Verlust ihres vom patriarchalen System geprägten Platzes in der Gesellschaft. Sie stellt einfühlsam, feinsinnig und radikal dar, wie männliche Konditionierung Männer prägt und schädigt und ihnen den Zugang zu ihren Gefühlswelten verwehrt. Ihr Buch ruft auf zur Revolution der Werte, zum Abgesang auf traditionelle Männlichkeit und appelliert an uns alle, dem Ethos der Liebe zu folgen. Ein mutiger und wegweisender Text – die Wiederentdeckung einer großen Autorin.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2025

Wann ist ein Mann ein Mann?

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Herbert Grönemeyer hat es schon vor einigen Jahrzehnten klar formuliert: Männer weinen nicht!
Man könnte nun denken, dass die Gesellschaft sich seither weiterentwickelt hat. Nun, bis zu einem gewissen ...

Herbert Grönemeyer hat es schon vor einigen Jahrzehnten klar formuliert: Männer weinen nicht!
Man könnte nun denken, dass die Gesellschaft sich seither weiterentwickelt hat. Nun, bis zu einem gewissen Grade, würde ich sagen. Denn die alten Regeln des Patriarchats sind nach wie vor noch weit verbreitet: Ein Junge muss sich durchsetzen. Männer, die Gefühle zeigen, sind Waschlappen, etc.

Das hat natürlich Auswirkungen auf das Gefühlsleben von Männern und deren Beziehungen zu Frauen. Und auch viele Frauen unterwerfen sich den patriarchischen Strukturen, ob bewusst oder unbewusst, und fördern sie bei ihren Kindern.

Natürlich ist das Thema komplex, der Autorin gelingt es sehr gut, viele Bereiche zu durchleuchten und auch Lösungsansätze zu bieten, die bei ihr vor allem lauten: Männer und Frauen können nur gemeinsam etwas ändern. Spannend auch ihre Ausführungen zu unterschiedlichen Strömungen des Feminismus und zu ihren ganz persönlichen Erfahrungen in Beziehungen.

Die Autorin geht vor allem der Frage nach: Wieso sich viele Männer so verhalten, wie sie sich verhalten? Da Buch ist vor über 20 Jahren erstmals erschienen und weiterhin hochaktuell. Der Stil der Autorin weist manche Wiederholung auf und ist manchmal umständlich formuliert. Doch das hat meinen positiven Gesamteindruck nicht wesentlich schmälern können.

Fazit: Für mich als Mann ein absoluter Augenöffner

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