Cover-Bild London Dark: Die ersten Fälle des Scotland Yard - Folge 01
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1,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe Audio
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 14.02.2020
  • ISBN: 9783838793368
Benjamin K. Scott

London Dark: Die ersten Fälle des Scotland Yard - Folge 01

Raserei.
Bernd Reheuser (Sprecher)

London im Jahre 1829 - ein dreckiger Moloch voller finsterer Geheimnisse und unerklärlicher Phänomene. Die neugegründete Polizeitruppe des Scotland Yard soll Licht ins Dunkel bringen. Constable Graham Cluskey ist Feuer und Flamme - doch die mysteriösen Fälle führen ihn an die Grenzen des Vorstellbaren ...

Folge 1 - Raserei
Buckingham Palace im April 1829: Das festliche Bankett König Georgs IV. wurde zum Schauplatz eines grausamen Massakers. Die überlebenden Augenzeugen berichten, die Adligen seien mit einem Mal aufs Brutalste aufeinander losgegangen. Wer oder was hat diese Raserei ausgelöst?
Innenminister Sir Robert Peel beauftragt Constable Graham Cluskey persönlich, zur Lösung dieses Falls die Polizeitruppe des neu gegründeten Scotland Yard anzuführen. Cluskey beginnt mit den Ermittlungen - und was er entdeckt, bringt ihn an den Rand des Wahnsinns ...

Die Folge "Raserei" wird fortgesetzt mit Folge 2 "Der Opiumkult".

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2020

Rasanter Einstieg

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Es ist ein regelrechtes Blutbad, das König George IV. und Teile seines Gefolges anrichten, von dem niemand so recht sagen kann wann und wie es seinen Anstoß nahm. Constable Graham Cluskey wird die Aufgabe ...

Es ist ein regelrechtes Blutbad, das König George IV. und Teile seines Gefolges anrichten, von dem niemand so recht sagen kann wann und wie es seinen Anstoß nahm. Constable Graham Cluskey wird die Aufgabe zuteil der noch immer vorherrschenden Raserei Einhalt zu gebieten sowie das Geschehen aufzuklären. Das soeben gegründete Scotland Yard bekommt es in seinem ersten Fall mit unvergleichlicher Brutalität und zahlreichen Verwirrungen zu tun.

Als Hörer sieht man die Grausamkeit, mit der die Bestien – anders kann man sie schon gar nicht mehr betiteln – vorgehen, direkt vor sich. Nichtsdestotrotz ist man überzeugt, dass es eine rationale Erklärung für das alles geben muss, so mysteriös der Ausbruch des Wahnsinns auch erscheinen mag. Sicherlich werden sämtliche Erklärungsversuche durchaus geprüft, egal ob sie reell erscheinen oder nicht, so richtig zufrieden scheint aber selbst der Constable zunächst nicht zu sein.

Graham Cluskey ist dem Hörer von Anfang an sympathisch, weshalb es ein Leichtes ist sich mit ihm im London des 19. Jahrhunderts zu bewegen, mal mehr mal weniger sichtbar. Obwohl er nicht weiß auf was für einen Gegner er sich einlässt, scheut er die Gefahr nicht, begibt sich manches Mal sogar sehenden Auges hinein. Über die Notwendigkeit dessen lässt sich allerdings streiten..

Die erste Folge der ‘London Dark’-Reihe macht ihrem Titel alle Ehre und legt ein wahrlich rasantes Tempo vor. Nicht immer sind Gedankengänge sogleich nachvollziehbar oder gar logisch, die Neugierde jedoch wird entfacht, so dass man wissen möchte was es mit dem ominösen Gebaren auf sich hat. Bis es aber so weit ist muss man sich entweder ein wenig gedulden oder sofort die zweite Folge hören, denn dort wird die Geschichte fortgesetzt.

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Veröffentlicht am 14.04.2020

Massaker

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Cluskey und das neue Team des Scotland Yard sind noch immer auf der Suche nach demjenigen, der hinter den Anschlägen auf den Hochadel steckt. Während Graham nur knapp einer Feuerhölle entkommt, weil ihn ...

Cluskey und das neue Team des Scotland Yard sind noch immer auf der Suche nach demjenigen, der hinter den Anschlägen auf den Hochadel steckt. Während Graham nur knapp einer Feuerhölle entkommt, weil ihn sein junger Kollege Winterfeld rettet, geht jemand um und vernichtet Beweise. Nach dem Attentat mit dem Feuer überfällt derjenige auch Cluskeys arabischen Freund, der wahrscheinlich jemandem auf die Spur gekommen ist. Alles deutet auf ein Mitglied des Hochadels, der auch noch versucht, sich durch Flucht zu entziehen, doch dann stolpert Cluskey über die Lösung des Falls ...

... und zwar buchstäblich. In diesem Teil ging mir der ach so helle Constable ernsthaft auf die Nerven. Er übersieht die offensichtlichsten Dinge, jagt wie ein Bluthund einer Wurst hinterher, die ihm verlockend vor die Nase gehalten wird und stellt sich dermaßen dumm an, indem er nicht nur einmal, nein zweimal kurz hintereinander Alleingänge unternimmt - selbstverständlich unbewaffnet. Macht man ja so, ganz besonders, wenn man sich in die Höhle des Löwens traut. Seine permanente Selbstüberschätzung ging mir so sehr auf die Nerven, dass ich zum Schluss schon beinahe wünschte, seine Gegner würden Erfolg haben. Da jedoch an dieser Stelle das Hörbuch schon wieder abrupt endet, bin ich nahezu gezwungen, mir das nächste auch noch anzutun. Sollte es dann jedoch nicht mal wenigstens mit diesem Fall zum Ende kommen, ist das mein persönliches Ende mit der Serie. 2,5/5 Punkten.