Eine Liebe, die alles erträgt und jedes Leid überwindet
1836: Ein weißes Mädchen, das während eines Rachefeldzuges von den Indianern entführt und von einem Stamm aufgenommen wird wie ihresgleichen. Ein weißes Mädchen, das nach strengen Sitten und christlichem ...
1836: Ein weißes Mädchen, das während eines Rachefeldzuges von den Indianern entführt und von einem Stamm aufgenommen wird wie ihresgleichen. Ein weißes Mädchen, das nach strengen Sitten und christlichem Glauben aufgezogen wurde und zum ersten Mal Freiheit schmeckt, die Weisheit der Nunumu und ihre Lebensweise im Einklang der Natur kennenlernen darf. Ein weißes Mädchen, das seinen bürgerlichen Namen freiwillig gegen einen indianischen eintauscht, reitet, jagt, kämpft. Und sich in den Sohn des Häuptlings verliebt: Nocona, der Wanderer. Doch die Weißen wollen immer mehr Land, bekämpfen die Indianer voller Hass. Trotz aller Wehrhaftigkeit haben die Eingeborenen gegen die Flut der weißen Einwanderer kaum eine Chance.
2018: Sara lebt und arbeitet in New York, gerät aber wie zufällig durch ihren Job in die Great Plains und in das Museum eines Indianerreservats. Dort trifft sie auf den attraktiven Indianer Makah. Etwas in ihr scheint ihn zu erkennen, fühlt sich zu ihm hingezogen. Ihm ergeht es ähnlich. Wie Magnete werden die beiden vom Schicksal zusammengeführt, doch dann geraten sie in den Strudel seltsamer Träume und Visionen einer längst vergangenen Zeit. Einer Zeit, in der Indianer um ihre Lebensgrundlage kämpften und eine Weiße sich in einen Häuptlingssohn verliebte.
Eine unglaublich ergreifende, wunderbar recherchierte und vor allem wundervoll erzählte Geschichte, die mich immer wieder zu Tränen rührte.
Die Schicksale der Charaktere werden in zwei Zeitsträngen erzählt, von denen vor allem der im Jahre 1800 spielende mich absolut gepackt hat. Es fiel mir schwer, meinen E-Reader überhaupt mal aus der Hand zu legen. Der Schreibstil von Britta Strauss ist eindringlich, authentisch und zog mich so in den Bann, wie man es sich von einer Geschichte nur wünschen kann.
Was habe ich mit den Figuren gehofft, geliebt, gelitten! Als ich das Buch ausgelesen hatte, blieb ich traurig, nachdenklich und dankbar zurück. Eine epische Liebe, die niemals stirbt. Herzzerreißend und absolut empfehlenswert!