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Band 6 der Reihe "Detektivin Palmer"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 12.03.2025
  • ISBN: 9783839207901
Bruno Heini

Jetzt bist du fällig!

Thriller
Chris Palmer ahnt nichts Böses, als sie die Tür ihres Hauses am See offenstehen lässt. Doch als die siebzehnjährige Lucie verstört in ihr Leben stürzt, beginnt für die Detektivin ein Albtraum. Lucie gesteht ihr panisch, auf der Flucht vor einem Mann zu sein, den sie in Notwehr niedergestochen habe. Palmer will dem Verletzten helfen. Aber als die Polizei am Tatort eintrifft, ist Lucie verschwunden - samt Palmers Ersparnissen - und die Detektivin steht unter Mordverdacht …

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Too much is to much!

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Inhalt:

Chris Palmer ahnt nichts böses, als sie Lucie, einem Teenager auf der Flucht vor einem gewalttätigen Freund in ihrem Haus Obdach gewährt. Die Geschichte, die Lucie ihr dann erzählt, führt Palmer ...

Inhalt:

Chris Palmer ahnt nichts böses, als sie Lucie, einem Teenager auf der Flucht vor einem gewalttätigen Freund in ihrem Haus Obdach gewährt. Die Geschichte, die Lucie ihr dann erzählt, führt Palmer erst zu einem toten Mann mitten auf einer belebten Wiese und dann auf ein Polizeirevier, weil Lucie verschwunden ist und Palmer auf einmal selbst als Verdächtige behandelt wird. Und niemand ist da, der ihre Unschuld bezeugen kann. In einem Strudel aus „Loverboys“, Drogen und syrischer Mafia muss Palmer teils um ihr eigenes Leben fürchten und Lucie finden, damit sich alles ihrer Meinung nach aufklärt.

Meine Meinung:

Too much is too much!

Dass es sich hier um den 6. Band einer Reihe rund um die Detektivin Chris Palmer handelt, hatte ich nicht so wirklich auf dem Schirm. Mein Fehler! Aber nichtsdestotrotz wollte ich mich dann zu gern auf die Story einlassen.

Mit charmantem schweizer Kolorit ist man dann auch gleich dort, weil wenn es eins gibt, was ich toll fand, dann das Setting und wie der Autor uns „Germanen“ dorthin mitnimmt!

Chris Palmer als Figur hat wohl auch schon sehr unschöne Erfahrungen in ihrem Leben sammeln müssen, das klingt immer wieder durch. Deswegen kann man bedingt so manche Dinge etwas nachvollziehen. Aber andererseits habe ich mir ganz oft auch gedacht, wie kann man nur so naiv sein! Oder ein SO großes Herz haben.

Natürlich muss sie dann die Folgen tragen. Natürlich ist sie die Dumme (und ihr armer Kater daheim!), muss sich rechtfertigen, fehlen ihr schlagfertige Beweise. Und dann wird’s schräg. Weil selbst als es ganz eindeutige Beweise dafür gibt, dass ihr selbst jemand nach dem Leben trachtet und gar sie -nachweislich- in akute Lebensgefahr gerät, glaubt man ihr nicht so recht und keiner bei der Polizei will ihr Schutz gewähren. Das fand ich dann doch sehr unglaubwürdig.

Noch schräger wird es, als auf einmal -ich denke- die syrische Mafia sich einschaltet, bzw. ein Familienclan aus diesem Milieu. Also da hab ich irgendwo abgeschaltet und habe gedacht, das ist jetzt echt mehr wie unnötig und nutzt der Geschichte jetzt nicht.

Das Ende habe ich dann so nicht erwartet und klang für mich auch nicht mehr glaubwürdig, obwohl es wieder zu der Vergangenheit von Chris Palmer passen würde, aber einfach nicht „echt“ wirkte.

Bei aller Kritik muss ich sagen, dass der Stil als solches wirklich leicht und flott zu lesen war und schon den Charakter hatte, dass man noch ein Kapitel liest… und noch eins… ach, eins geht noch. Also war es auch wirklich gut wegzulesen.

Fazit:

Von der Idee her wirklich nicht verkehrt und vermutlich ist es mit Vorkenntnis der anderen Teile auch leichter nachzuvollziehen. Aber so war die Geschichte irgendwo drüber und konnte mich nicht abholen.

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Spannender Schweizer Krimi mit leider schwachem Finale

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Ich glaube, dies war der erste Kriminalfall aus der Schweiz für mich und zunächst war ich davon sehr positiv überrascht. Die beiden Hauptprotagonistinnen, Detektivin Chris Palmer und Lucie, ein junges ...

Ich glaube, dies war der erste Kriminalfall aus der Schweiz für mich und zunächst war ich davon sehr positiv überrascht. Die beiden Hauptprotagonistinnen, Detektivin Chris Palmer und Lucie, ein junges Mädchen auf der Flucht vor ihren Peinigern oder ihren eigenen Verbrechen, haben ähnliche Schicksale. Beide wurden jung im Leben von ihrem Vätern verlassen und stehen schon sehr zeitig im Leben allein da. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Chris der jungen Lucie immer wieder zu Hilfe eilt und damit selbst immer mehr in Gefahr und unter Verdacht gerät.

Bruno Heini entwirft einen durchaus glaubwürdigen, durchweg spannenden Fall. Durch die relativ kurz gehaltenen Kapitel und die angenehme Schreibweise liest sich dieser Krimi sehr kurzweilig und flüssig.

Ungefähr zur Hälfte des Buches kippt dieser Kriminalfall. Spätestens mit dem Eingreifen von Rafis übermächtiger syrischer Familie schwindet die Glaubwürdigkeit und Plausibilität dieses Falles. Zum Schluss überstürzen sich die Ereignisse. Dies erhält zwar die Spannung des Falles bis zum Ende des Buches, sorgt aber auch dafür, dass sich die Motive der Täter (und es gibt hier nicht nur einen!) dem Leser nicht erschließen.

Das Finale, die Zusammenführung aller Handlungsstränge hat mich stark enttäuscht. Überraschend, ist dies doch der 6. Fall für Detektivin Palmer.

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