Cover-Bild Das Tagebuch von Longdale Manor
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 15.08.2025
  • ISBN: 9783961226801
Carrie Turansky

Das Tagebuch von Longdale Manor

Roman
Silvia Lutz (Übersetzer)

Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten einer alten Familienfreundin zu begutachten - und in der Hoffnung, dadurch zu höherem Ansehen bei ihrem anspruchsvollen Großvater zu kommen. Auf Longdale Manor trifft sie auf David Bradford, den Enkel der Besitzerin, der das Anwesen in ein Luxushotel verwandeln will. Als Gwen auf das einhundert Jahre alte Tagebuch einer jungen Frau namens Charlotte Harper und auf einen kunstvoll geschnitzten Hirtenstab stößt, den sie schon einmal auf einem Foto in ihrem Elternhaus gesehen hat, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten … Eine faszinierende Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf wundervolle Weise miteinander verwebt.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

… ein Geschenk des Himmels

0

Das Tagebuch von Longdale Manor von Carrie Turansky
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller Roman, der von der Suche nach Antworten bestimmt wird.Denn hier gilt es, Gwens Vater zu ...

Das Tagebuch von Longdale Manor von Carrie Turansky
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller Roman, der von der Suche nach Antworten bestimmt wird.Denn hier gilt es, Gwens Vater zu finden.
Unsere Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen und so folge ich zum einen Charlotte Harper, dessen Tagebucheinträge im Jahr 1912 beginnen. Es sollten 100 Jahre vergehen, bis Gwen im Jahr 2012 zu unserem Mittelpunkt wird.
Beide Frauen verbindet zum einen der feste Glaube an Gott und es gibt noch eine weitere Verbindung, die erst später sichtbar wird.
Ich lerne die junge Charlotte Harper kennen. Ihr Vater ist ein bekannter Prediger. Er stirbt überraschend und lässt seine Familie unversorgt zurück. Charlotte entdeckt sein Geheimnis und versucht dieses vor der Mutter und den Geschwistern zu verbergen. Doch die Last birgt schwer.
Die Familie findet bei Freunden auf dem Land Zuflucht und lernt das Leben auf einer Farm kennen. In ihrem Tagebuch spricht sie von ihrer Trauer, Wut, dem Verlust und der Veränderung. Auch die erste Liebe kommt sanft und verlangt ihr viel ab. Kann sie Ian vertrauen?
In der Gegenwart folgen wir der jungen Kunsthistorikerin Gwen. Sie soll auf Longdale Manor die Gemälde und Antiquitäten von Lillys Familie begutachten und für den Verkauf vorbereiten. Dabei hofft sie auf Anerkennung ihres Großvaters. Gleichzeitig will sie ihren unbekannten Vater finden.
In Longdale Manor wird sie liebevoll von Lilly und ihrem Enkel David in Empfang genommen. Diese erhoffen sich viel vom Verkauf wertvoller Gegenstände, um das Haus zu einem Hotel umzubauen. David hilft ihr auch bei der Suche nach ihrem Vater.
Gleichzeitig hilft ihr das Tagebuch von Charlotte den Glauben an sich selbst und ihre Mission aufrecht zu erhalten.
Mich hat der Wechsel der Zeitschienen begeistert. Beide Frauen sind durch den Glauben an Gott und seine Führung an ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung gewachsen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2025

Vertrauen in Gott

0

Carrie Turansky nimmt ihre Leser in diesem berührenden Roman mit auf eine Reise zwischen zwei Zeitebenen – in die Jahre 1912 und 2012. Mit viel Feingefühl erzählt sie die Geschichten von Charlotte und ...

Carrie Turansky nimmt ihre Leser in diesem berührenden Roman mit auf eine Reise zwischen zwei Zeitebenen – in die Jahre 1912 und 2012. Mit viel Feingefühl erzählt sie die Geschichten von Charlotte und Gwen, zwei Frauen, die ein Jahrhundert trennt – und doch ein unsichtbares Band verbindet.

Im Jahr 1912 begegnen wir Charlotte. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie ein verborgenes Familiengeheimnis, das sie in eine tiefe Glaubenskrise stürzt. Ihr Vertrauen in Menschen, besonders in Männer, ist erschüttert. Halt findet sie in einem Tagebuch, dem sie all ihre Gedanken und Gefühle anvertraut.

Hundert Jahre später, im Jahr 2012, wird die Historikerin Gwen von ihrem Großvater nach Longdale Manor geschickt, um dort alte Gegenstände zu begutachten. Für sie wirkt das zunächst wie eine ungeliebte Pflicht – bis sie auf Charlottes Tagebuch stößt. Beim Lesen taucht sie immer tiefer in die Vergangenheit ein, und was sie dort entdeckt, verändert auch ihr eigenes Leben.

Carrie Turanskys Schreibstil ist fließend, angenehm und bildreich. Sie versteht es meisterhaft, die Atmosphäre beider Zeitebenen einzufangen. Besonders das Leben im Jahr 1912 wirkt lebendig und authentisch beschrieben. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gelingt mühelos, sodass man sich nie verliert.

Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Die Figuren wirken glaubwürdig und sympathisch, ihre Zweifel, Verletzungen und Hoffnungen konnte ich gut nachempfinden.

Die Botschaft des Romans hat mich tief berührt: Es geht um Vergebung – besonders gegenüber den Vätern –, um das Loslassen von Schuld und um das Vertrauen in Gottes liebevolle Führung. Carrie Turansky zeigt auf einfühlsame Weise, dass Menschen Fehler machen und verletzen können, Gott jedoch treu bleibt.

Ein warmherziger, hoffnungsvoller Roman über Heilung, Gnade und die verbindende Kraft des Glaubens.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere