Cover-Bild The Factory – Es gibt kein Entkommen
Band 1 der Reihe "Factory-Dilogie"
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16,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 26.01.2026
  • ISBN: 9783737375474
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Catherine Egan

The Factory – Es gibt kein Entkommen

Fesselnde Action-Dystopie ab 12 Jahren
Leo H. Strohm (Übersetzer)

Deine Zukunft beginnt hier. Oder endet sie?

Asher, 13, hat das große Los gezogen: Er nimmt mit anderen Jugendlichen für ein Jahr an einem Experiment in der geheimnisvollen »Factory« teil. Angeblich eine Forschungseinrichtung für saubere Energie, die gute Bildung und großzügige Bezahlung verspricht – ein wahrer Luxus in der vom Klimawandel geschädigten Welt. Doch stattdessen findet Asher in der futuristischen Anlage Stacheldraht, schwer bewaffnete Wachen und totale Kontrolle vor. Die Experimente in der Factory sind nicht nur lebensgefährlich, sondern dienen auch ganz anderen Zwecken. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Vi, Faith und Troy versucht Asher, die schockierenden Machenschaften aufzudecken: Was genau geschieht mit den Jugendlichen in den Extraktions-Containern? Und welche Rolle spielt Ashers eigener Vater in diesem perfiden Plan? 

Tauche ein in »The Factory – Es gibt kein Entkommen«, einen packenden dystopischen Jugendbuch-Thriller, der dich bis zur letzten Seite fesselt. Ein atemloses Abenteuer über Freundschaft, Verrat und den Kampf um die eigene Zukunft.


  • Ein rasanter Mix aus Sci-Fi-Abenteuer und Pageturner-Thriller , der selbst Lesemuffel ab 12 Jahren bei der Stange hält.

  • Asher bietet als Identifikationsfigur viel Tiefe – es geht um den Wert von echter Freundschaft und das Erwachsenwerden in einer komplexen Welt .

  • Greift spielerisch wichtige Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und  Überwachung  auf – ideal, um Medienkompetenz und kritisches Denken anzuregen.

Die Factory-Dilogie:

Band 1: The Factory – Es gibt kein Entkommen

Band 2: The Experiment – Die Zeit kennt keine Gnade

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

Flucht aus der Zukunft, die viel zu echt wirkt

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Man denkt ja bei dystopischen Jugendthrillern immer kurz: kenn ich schon, läuft bestimmt wieder auf Rebellion, Freundschaft und großes Finale hinaus. Und dann sitzt man da auf dem Sofa, liest „nur noch ...

Man denkt ja bei dystopischen Jugendthrillern immer kurz: kenn ich schon, läuft bestimmt wieder auf Rebellion, Freundschaft und großes Finale hinaus. Und dann sitzt man da auf dem Sofa, liest „nur noch ein Kapitel“ – und plötzlich ist Mitternacht. Genau so ein Buch ist The Factory.

Schon nach den ersten Seiten hing Spannung in der Luft wie ein Gewitter, das einfach nicht losbricht. Diese sterile Anlage, die Versprechen von Bildung und Zukunft, und gleichzeitig Stacheldraht, Wachen und dieses unangenehme Gefühl im Bauch, dass hier gar nichts stimmt. Beim Lesen kam nur ein leises „Papa… das ist gruselig“ von rechts neben mir, gefolgt von hektischem Umblättern, weil Aufhören keine Option war. Buddyread-Level: komplett verloren.

Besonders stark ist, wie nah man Asher kommt. Kein Superheld, kein allwissender Rebell – sondern ein Junge, der einfach versucht zu verstehen, was hier passiert. Genau darüber haben wir ständig diskutiert. Vertrauen? Weglaufen? Kämpfen? Die Meinung auf der Couch wechselte schneller als die Kapitel. Und ja, ein paar Szenen waren so intensiv, dass kurz das Buch zuging… nur um fünf Sekunden später wieder aufzuklappen. Man muss ja wissen, wie’s weitergeht.

Die Themen fühlen sich erschreckend echt an: Überwachung, KI, Klimawelt, Machtmissbrauch. Nichts davon wirkt belehrend, sondern eher wie ein Blick in eine Zukunft, die unangenehm nah ist. Das sorgt für ordentlich Gänsehaut – und für Gespräche, die viel länger dauern als die eigentliche Lesepause.

Am Ende bleibt dieses seltene Gefühl: richtig mitgefiebert, gemeinsam gezittert, zusammen Theorien gesponnen. Und jetzt dieses leise Stöhnen neben mir: „Wir brauchen sofort Band zwei.“ Mehr Empfehlung geht eigentlich nicht.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

In der Wüste

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Aufgrund von Klimawandel, Pandemien und anderen Katastrophen wird mitten in der Wüste ein Forschungslabor eingerichtet. Ausgewählte Jugendliche nehmen ein Jahr lang teil an streng geheimen Experimenten ...

Aufgrund von Klimawandel, Pandemien und anderen Katastrophen wird mitten in der Wüste ein Forschungslabor eingerichtet. Ausgewählte Jugendliche nehmen ein Jahr lang teil an streng geheimen Experimenten für saubere Energie, daneben werden hochwertige Schulbildung und hervorragende medizinische Versorgung garantiert nebst größeren Geldbeträgen für die Familien. Danach soll noch eine Ausbildung nach Wunsch finanziert werden, um die bestmögliche Zukunft für jeden Einzelnen zu gewährleisten. Aber wozu braucht es in der Wüste Wachmänner und Stacheldrahtzäune? Der dreizehnjährige Asher und seine neuen Freunde Vi, Faith und Troy beginnen, Fragen zu stellen und bekommen dafür die rote Karte gezeigt, erwünscht ist lediglich gehorsames Mittun.

Dystopische Szenarien beschwört Catherine Egan mit diesem Jugendbuch herauf und zieht ihre Leser schnell in den Bann der Zukunftsforschung. Die innere Zerrissenheit zwischen Pflichtbewusstsein und Protestbestrebungen wird gut herausgearbeitet, bald kommt Misstrauen auf, ob wirklich alle Informationen über die Wirkungsweise der sogenannten Extraktionscontainer transparent weitergegeben werden, einige Jugendliche zweifeln an deren Unbedenklichkeit und äußern ethische Vorbehalte. Aber jeglicher Einwand wird im Keim erstickt, ja konsequent bestraft, sodass die Probanden andere Maßnahmen ergreifen. Nun werden die bislang gut vorstellbaren Geschehnisse mitunter unglaubwürdig (Stichwort Sabotage), die Spannung jedoch wird hoch gehalten.

Egans Schreibstil führt angenehm flüssig durch die Handlung, kann die (junge) Zielgruppe damit bestimmt gut erreichen. Auch die Themenwahl wie schwierige Familienverhältnisse, Zukunftsängste oder moderne Energiegewinnung ist gut getroffen, Informationen fügen sich unaufdringlich ins Geschehen ein ohne je oberlehrerhaft daherzukommen. Die überschaubare Zahl an Figuren gewährleistet schließlich die sorgfältige Charakterisierung jedes Einzelnen, sodass man sich gut vorstellen kann, wie jeder mit den neuen Herausforderungen umgeht. Leider bleiben am Ende einige Fragen offen, ja bricht die Handlung ziemlich plötzlich ab, sodass man ohne den Folgeband ein wenig im Regen stehen gelassen wird. Wann geht es weiter?