Cover-Bild Das Alle-über-Gott-Projekt
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27,49
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: religiös, spirituell
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 418
  • Ersterscheinung: 24.03.2025
  • ISBN: 9783819206993
Christina Feuchtmüller de Ramírez

Das Alle-über-Gott-Projekt

Die ist die Geschichte von Kalle und Mia Anfang der 1990er Jahre. Kalle ist Theologiestudent und verbannt an den Praktikumsplatz des Grauens. Als er gerade kündigen möchte, ruft sie zum ersten Mal an.
Mia. Sie ist neu in Deutschland. Geheinmnisvoll. Meldet sich nur aus Telefonzellen und will alles über Gott wissen. Verwirrt, aber begeistert lässt Kalle sich auf ihre Fragen ein, nichtsahnend, dass Mia sein Leben völlig auf den Kopf stellen wird.

Herausfordernd, berührend und durchweg spannend erzählt die Autorin eine komplexe Geschichte über traumatische Erfahrungen und den Weg zu dem Gott, der alle Wunden heilt. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte und ergibt erst ganz am Schluss ein stimmiges Bild. Ich werde dieses Buch wohl nie vergessen. Es ist beeindruckend, gewaltig, außergewöhnlich und definitiv lesenswert.
- Anna Hübner, Bloggerin von Annislesewelt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Wer suchet der findet und wer anklopft dem wird aufgetan

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In diesem Roman entführt die Autorin die Leser in die 1990er Jahre. Ich hatte lebhafte Bilder von Telefonzellen, Telefonbüchern und Telefonkarten. Auch erinnerte ich mich an die Zeit als ich mit meinen ...

In diesem Roman entführt die Autorin die Leser in die 1990er Jahre. Ich hatte lebhafte Bilder von Telefonzellen, Telefonbüchern und Telefonkarten. Auch erinnerte ich mich an die Zeit als ich mit meinen Brüdern gemeinsam wöchentlich die Stadtzeitung meiner Heimatstadt verteilte.

Mia, eigentlich Milkaw, kam nach Deutschland, um mit ihrer Familie vereint zu werden. Doch statt ihre Familie zu finden - fand sie Gott. Völlig unwissend was Glauben heißt, nahm sie alles wörtlich und glaubt kindlich. Geprägt war ihre Kindheit von traumatischen Erlebnissen: Sie erlebte sowohl körperlichen als auch geistigen Missbrauch. Trotz allem war sie vertrauensvoll – fast naiv – und zugleich tief misstrauisch.

Kalle ist ein junger Theologie-Student, der für ein Praktikum in einen Teil Bayerns eingeteilt wurde, der als geistlich tot gilt. Viele seiner Vorgänger haben das Praktikum dort vorzeitig beendet. In der Rolle, für Mia ein geistlicher Lehrer zu sein, fühlt er sich überfordert. Besonders Mias kindliche Erlebnisse schockieren ihn zutiefst. Dennoch wächst in ihm der Wunsch, mehr für sie zu sein.

Die Autorin schreibt in einem verständlichen, flüssigen und leicht lesbaren Stil. Szenen und Landschaften sind so gut beschrieben, dass man sie sich mühelos vorstellen kann.

Insgesamt ist es ein sehr tolles Buch, das sich für mich anfangs jedoch schwer lesen ließ. Besonders mit Mias Wechselhaftigkeit tat ich mich zunächst schwer. Richtig fesselnd wurde das Buch für mich ab dem Moment, als Kalle und Mia sich persönlich begegnen. Mias Kindheit ist schwer zu ertragen und für mich kaum vorstellbar – im Gegensatz zu ihr habe ich Gott für mein behütetes Leben zu danken.

Christina hat es wunderbar geschafft, die Suche nach Gott zu beschreiben und zu zeigen, was der Glaube im Leben eines Menschen bewirken kann. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Aufrüttelnde Zeitreise mit erfrischenden Überraschungen!

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Das gelungene Debut von Christina Feuchtmüller de Ramirez ließ sich leicht lesen und war trotzdem äußerst packend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.

Auf einen bunten, fulminanten Start ...

Das gelungene Debut von Christina Feuchtmüller de Ramirez ließ sich leicht lesen und war trotzdem äußerst packend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.

Auf einen bunten, fulminanten Start folgt eine abenteuerliche Entwicklung der Handlung, voller kultureller Unterschiede, die einen hier und dort schmunzeln lassen, aufrütteln und auch ganz neu dankbar machen für den eigenen Luxus, in dem man leben darf.

Meiner Meinung nach gab es etwas zu viele „zufällige“ Zusammentreffen und Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren — andererseits habe ich selbst bereits im echten Leben erfahren, dass Gott manchmal sehr spannende Verknüpfungen zwischen Menschen webt und ihre Wege immer wieder kreuzen lässt. Abgesehen davon kann ich das Buch empfehlen, sowohl für Christen als auch Menschen, die mehr über Gott wissen möchten. Für ganz zarte Nerven ist es nicht geeignet, da einige traumatische Erfahrungen von Mia geschildert werden. Allerdings ist die Hoffnung stärker und man kann im Laufe der Geschichte Puzzlestück für Stück daran teilhaben, wie Gott Mia durch und durch heilt.

Der Titel enttäuscht nicht, denn tatsächlich lernt man durch „Das Alles-über-Gott-Projekt“ viel über Gottes Charakter — meines Erachtens spannend für Menschen, die Gott noch nicht gut kennen. Aber auch für Leute wie mich, die schon lange mit Gott unterwegs ist, waren manche Schilderungen überraschend erfrischend. Mia (alias Milkaw) stellt in dem Buch äußerst spannende Fragen an Kalle, was auch auf ihren kulturellen Hintergrund zurückzuführen ist. Ein Beispielzitat einer Passage, die mir mitten ins Herz ging und meinen Glauben gestärkt hat (im Kontext einer Jugendgruppe, in der Anbetungslieder gesungen werden):
„Milkaw stand auf, kam auf Kalle zu und kniete vor ihn. »Du, Kalle? Sind diese Lieder Waffen? Um Finsternisse zu bekämpfen?« Flüsternd beugte er sich zu ihr: »Alle, die davon singen, wie Jesus ist und ihn groß machen.« Milkaw nickte nachdenklich: »Du, Kalle? Was machen wir in diesem Kreis?« […]“

Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine abenteuerliche Geschichte hat, die gespickt ist mit tiefen Begegnungen zwischen Gott und den Menschen.

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