Cover-Bild Noir
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 15.10.2018
  • ISBN: 9783442314867
Christopher Moore

Noir

Roman
Jörn Ingwersen (Übersetzer)

San Francisco 1947: Es kommt nicht jeden Tag vor, dass eine rätselhafte, anmutige Blondine namens Stilton (ja, wie der Käse) in den verlotterten Laden kommt, in dem Sammy »Two Toes« Tiffin Gin ausschenkt. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick. Aber bevor Sammy den ersten Schritt machen kann, betritt ein General der Air Force aus Roswell den Saloon. Er hat einen eiligen Auftrag, den Sammy nur widerwillig annimmt, denn eigentlich hat er ganz andere Dinge im Kopf. Doch als Stilton kurz darauf spurlos verschwindet, geht es ohnehin erst einmal nur noch um eines: Er muss seine Traumfrau retten – und vielleicht auch noch einen kleinen Alien ...

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  • Dieses Buch befindet sich bei Lesewesen in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

Das war... ein Buch

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Dieses Buch ist unsere Wahl für den Leseclub auf der Arbeit für März!



Sammy arbeitet in während der 40er in einer verranzten Bar, als eines Tages eine scharfe Braut hereinschneit. Angeblich heißt ...

Dieses Buch ist unsere Wahl für den Leseclub auf der Arbeit für März!



Sammy arbeitet in während der 40er in einer verranzten Bar, als eines Tages eine scharfe Braut hereinschneit. Angeblich heißt sie Stilton, also heißt sie fortan Käseschnecke. Sammy ist verschossen, doch die Braut lässt sich von seinem zwielichtigen Chef für einen fragwürdigen Unterhaltungsabend auf dem Land von einem reichen Schnösel anwerben und verschwindet spurlos. Gleichzeitig hat Sammy eine neue Geschäftsidee, die eine giftige Schlange beinhaltet, die seinen Chef tötet. Außerdem wurde der lokale größenwahnsinnige Cop von Sammys Kumpel niedergeschlagen und muss erstmal in einer chinesischen Opiumhöhle auf Eis gelegt werden. Und dann sind da noch die seltsamen Anzugtypen in Schwarz, die Fragen stellen und die Kapitel aus der Sicht der Schlange und ein Alien...



Ihr seid verwirrt? Jup, ich auch. Eigentlich sind wir in diesem Haus ja große Fans von Christopher Moore, aber dieses Buch war reichlich seltsam. Als ich es in ein Genre einsortieren wollte, war ich reichlich ratlos - es ist keine Belletristik, es ist kein Krimi, es gibt ein Alien? Es spielt in den 40ern, also ist die Sprache reichlich derb - davor wird auch im Impressum gewarnt. Allerdings hatten Charmed, Castle und andere auch 40er-Hommage-Folgen und die haben es respektvoll geschafft, ohne rassistisch, homophob und sexistisch zu sein, nur um der Vulgarität willen. Das einzige Highlight ist der Nachbarsjunge, der keine Schimpfwörter verwenden darf und stattdessen willkürliche Wörter wählt ("Du Hektar!"). Schade. Interessant fand ich allerdings das Nachwort über seine Recherchen und wie viel von dem Wahnsinn auf Fakten beruht.



"da grinste er wie ein Hund beim Barbecue für Blinde."

~ 22.03.2025