Ich brauche unbedingt mehr davon
Stufford University die 1.
Oh mein Gott. Leute. Lasst uns bitte mal über dieses unglaublich wunderschöne Cover sprechen. Diese Farben sind doch der Wahnsinn. Dann noch das Unigebäude und die vielen weiteren ...
Stufford University die 1.
Oh mein Gott. Leute. Lasst uns bitte mal über dieses unglaublich wunderschöne Cover sprechen. Diese Farben sind doch der Wahnsinn. Dann noch das Unigebäude und die vielen weiteren verschiedenen Hintergründe, aber auch die Schmetterlinge. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Ich weiß nicht, wie oft ich mir das Cover schon angeschaut haben, aber ich kann es einfach immer wieder anschauen.
So ein schönes Cover habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Der Klappentext hat mich sofort von sich überzeugt. Das Ruby einen Zwang hat, lässt mich aufhorchen. Ich möchte sie unbedingt kennenlernen, um zu erfahren, wie sie ihren Alltag meistert und was sie zum Verzweifeln bringt. Ebenso sehr freue ich mich auf Braxton. Ich bin schon gespannt darauf, wie beide sich unterstützen ohne es zu merken.
Los geht's ans Stufford College.
Meine Meinung
Mit „Till we drown - Stufford University (Till we 1)“ gab es endlich wieder neuen Lesestoff von Dana Isa Lenz. Wie sehr habe ich darauf gewartet. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem nur empfehlen, aber bitte achtet darauf, dass ihr durch die Themen nicht getriggert werdet.
Der Schreibstil von Dana Isa Lenz ist sehr packend, bildlich, angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte ist unterhaltsam, emotional, zeitgleich regte sie mich jedoch immer wieder zum nachdenken an, ließ mich mit Ruby und mit Braxton mitfühlen, mithoffen und mitleiden. Dana hat es geschafft, die Ängste von Ruby und ihre Zwänge verständlich darzustellen, ebenso den Druck, den Braxton aushalten muss.
Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ruby und Braxton erzählt wurde, konnte man sich so viel besser in die Gefühle der beiden hineinversetzen. Ich liebe diese Erzählweise sehr.
Zitat: S. 28 (eBook)
»Ähm … normalerweise stellt man sich seinem Gegenüber vor, wenn man seinen Namen erfahren hat.« »Dann sollte ich dir wohl gleich sagen, dass ich nicht normal bin.« Mit schief gelegtem Kopf kichert sie und der Wind pustet ihr mehrere Strähnen ins Gesicht. »Ruby. Mein Name ist Ruby.«
Ich fühlte mich sofort mit Ruby verbunden, denn dadurch, dass ich auch an verschiedenen Ängsten leide, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen – auch wenn ich selbst nicht zähle, so wie Ruby es tut. Ruby ist so eine herzliche und sehr starke Person, auch wenn sie selbst sich nicht so sieht. Umso mehr habe ich mich für Ruby gefreut, dass sie Dinge gefunden hat, die ihr gut tun und die sie glücklich machen. Ruby erhält sehr viel Unterstützung. Besonders ihre Schwester Mary ist ihr eine große Hilfe.
Braxton ist ebenso ein herzlicher, einfühlsamer und starker Charakter. Er setzt alles daran sein Ziel als Schwimmer zu erreichen, denn die alternative kommt für ihn überhaupt nicht in Frage. Auch wenn sein Vater die Antwort unter keinen Umständen akzeptiert.
Bei den Nebencharakteren gibt es viele verschiedene Personen. Vom cholerischen Schwimmcoach, über den sturen Vater, bis hin zu den tollen Freunden ist alles dabei. Am besten gefielen mir jedoch Milo und Aliza.
Wie gerne hätte ich noch mehr Zeit mit Braxton, Ruby und ihren Freunden verbracht, denn ich habe mich sehr wohl mit ihnen gefühlt. Ebenso mit Quinn. Dafür würde ich sogar wieder in die Schule gehen
Ihr müsst die beiden, sowie den Rest der Charaktere einfach kennenlernen. Schnapp euch das Buch und genießt die Lesezeit. Ich hatte wirklich tolle Lesestunden und wollte überhaupt nicht das Wort Ende lesen.
Der zweite Band „Till we collide - Stufford University“ soll bereits am 17. Mai 2026 erscheinen. Ich freue mich schon auf die Geschichte von Aliza und Levi.