Gibt es die Liebe auf den ersten Blick wirklich?
Liebe auf den ersten BlickEin sehr schöner zweiter Band
Ich finde das Cover süß. Besonders Emmy mit ihrem schüchternen Blick und den roten Wangen. Aber auch Clark, wie verliebt er Emmy anschaut, hat es mir angetan. Aber auch der ...
Ein sehr schöner zweiter Band
Ich finde das Cover süß. Besonders Emmy mit ihrem schüchternen Blick und den roten Wangen. Aber auch Clark, wie verliebt er Emmy anschaut, hat es mir angetan. Aber auch der lilafarbene Hintergrund und die Laborgegenstände gefallen mit.
Der Klappentext hat mich sofort überzeugt. Ich bin schon sehr gespannt darauf, welche Ausreden sich Emmy und Helia einfallen lassen, um die Liebe auf den ersten Blick zu bestreiten. Zeitgleich freue ich mich auch schon darauf zu erfahren, wie es die Männer anstellen werden, um ihre Gefühle den beiden Frauen gegenüber zu zeigen.
Einer Reise nach Berlin steht nichts mehr im weg.
Meine Meinung
Ich durfte in Nelly Berlins „Liebe auf den ersten Blick (Die Formel der Liebe 2)“ aus dem Montlake Verlag eintauchen und ich habe es geliebt. Die Chemie zwischen Ina, Emmy und Helia war unglaublich. Man spürte sofort, dass sie beste Freundinnen sind, auch wenn sie alle ziemlich unterschiedlich von ihren Charaktereigenschaften her sind. Ich kann jedoch gar nicht sagen, welche der drei jungen Frauen ich am liebsten mochte. Von den Männern war mir jedoch Aaron am sympathischsten. Wobei die anderen Männer – Clark, Matthis, Alejandro und Paul – mir auch sehr sympathisch waren.
Das Buch wird aus der Sicht der beiden Freundinnen Emmy und Helia erzählt. Was ich ziemlich außergewöhnlich finde, da es in der Regel ja wenn, aus der Sicht eines Liebespaares geschrieben wird. Aber ich mag diese Erzählsicht auch total.
Helia ist eine tolle, junge Frau. Sie ist unordentlich, humorvoll und willensstark. Am witzigsten fand ich immer, wenn sie Aaron in ihrem Kopf mit Thor angesprochen hat. Aufgrund dessen hatte ich jedes Mal Thor alias Chris Hemsworth vor Augen. Sie weiß, wie sie mit Patienten umgehen muss und hat mich dadurch immer wieder auf ihrer Art zum Lachen gebracht.
Emmy ist das krasse Gegenteil. Sie ist nah am Wasser gebaut, liebt Moleküle und andere winzige Dinge. Ob es wirklich so gut war, dass sie München verlassen hat?
Die Auswahl der Charaktere war sehr gut gelungen. Und Gott, was habe ich den ein oder anderen Charakter verflucht. Zeitgleich habe ich mich aber umso mehr gefreut, wenn ich wieder auf die netten und sympathischen Charaktere gestoßen bin.
Die Geschichte war so schön. Und wer auf eine leichte Romance hofft, wird hier eines anderen belehrt. Denn wo Sonnenschein ist, da ist auch Schatten. Und so musste ich die ein oder andere Träne verdrücken. Die Geschichte ist tiefgründig, emotional, aber auch mal witzig spritzig. Wie gerne hätte ich eine der drei jungen Frauen mal in den Arm genommen oder ihnen gut zugeredet. Wobei? Nur die Frauen?
Ich habe es geliebt, wie sich Helia und Emmy verliebt haben und darin aufgegangen sind. Es war interessant Helia bei ihrem Klinikalltag zu begleiten und den Einblick von ihrer Seite aufgezeigt zu bekommen. Aber auch Emmys Alltag in der Forschung war sehr interessant. Auch wenn ich manches Mal nur Bahnhof verstanden habe.
Mein Fazit
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Nelly hat mich wieder von Beginn an abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag es sehr in Nellys Geschichten einzutauchen, denn ihr Schreibstil macht es leicht, der Geschichte zu folgen und sie auch zu fühlen.