Parforceritt
Das ist ein rechter Parforceritt. Während Kommissar Gerste im Krankenhaus über seine Hüftoperation informiert wird, wird eine Etage tiefer ein Baby entführt. Kommissar Gerste will eingreifen, wird aber ...
Das ist ein rechter Parforceritt. Während Kommissar Gerste im Krankenhaus über seine Hüftoperation informiert wird, wird eine Etage tiefer ein Baby entführt. Kommissar Gerste will eingreifen, wird aber durch seine lädierte Hüfte ausgebremst. Er ruft die Kollegin Corinna zu Hilfe, und die hätte die Entführerin auch fast gehabt, aber eben nur fast. Kurz darauf wird ein Toter gefunden, bestialisch zugerichtet, ein totes Baby im Arm haltend. Da Gerste im Krankenhaus liegt, wird Corinna Leiterin des Ermittlerteams. Und muss sich erst einmal den Respekt der Kollegen erkämpfen. Dann geht es Schlag auf Schlag, Die Täterseite ist noch nicht fertig und den Ermittlern immer ein Stück weit voraus. Die Geschichte ist intensiv und sehr rasant erzählt. Gerste kommt ein wenig cholerisch, rechthaberisch und teilweise unfair gegenüber den Kollegen daher. Die Motivation auf Täterseite wird ausführlich dargestellt bis zur Eskalation der Situation. Die Leserschaft wird tief in die Geschichte hineingezogen. Es bleibt spannend bis zum Schluss.