Cover-Bild Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 10.07.2025
  • ISBN: 9783423149259
Doris Knecht

Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe

Roman | »Ein Buch das ich mit stiller Begeisterung gelesen habe.« Christine Westermann

Die Inventur eines Lebens – schnörkellos, authentisch, witzig


Sie ist die Tochter, die stets unsichtbar war neben ihren braven, blonden Schwestern. Sie ist die alleinerziehende Mutter, die sich stets nach mehr Freiheit und Unterstützung sehnte. Sie ist die Überempfindliche, die stets mehr spürte als andere. Sie ist jemand, der Veränderungen hasst. Doch irgendetwas muss geschehen. Die Kinder ziehen aus und sie muss sich verkleinern. Sie sortiert ihren Besitz, ihre Erinnerungen, ihre Familienverhältnisse. Sie macht Inventur, sie zieht Bilanz und spürt etwas Neues: eine Freiheit, die sie bisher nicht kannte.


Wie ist es, wenn das Leben noch einmal neu anfängt? Nach ›Die Nachricht‹ schreibt Doris Knecht über eine Frau, die nach dem Auszug der Kinder neue Wege sucht. Doch zuerst muss sie noch etwas erledigen.


»Mit Intensität und Genauigkeit legt Doris Knecht Schicht um Schicht eines Lebens frei. Ein Buch, das beglückt, begeistert, beeindruckt.« Maria-Christina Piwowarski

»Doris Knecht erzählt mit genau der richtigen Mischung aus sanfter Traurigkeit und unpathetischer Hoffnung – und sowieso sehr elegant.« Alexander Solloch, NDR Kultur

»Der Doris-Knecht-Sound ist einmalig in der Gegenwart.« Udo Schöpfer, Rheinpfalz

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Viele Erinnerungen - wenig Vergessen

0

Die Ich-Erzählerin, eine verlassene Ehefrau in den Wechseljahren, muss sich von ihren Kindern und der großen Wohnung verabschieden und wir erleben ihre wechselnden Gefühle. Wenn die Kinder flügge werden, ...

Die Ich-Erzählerin, eine verlassene Ehefrau in den Wechseljahren, muss sich von ihren Kindern und der großen Wohnung verabschieden und wir erleben ihre wechselnden Gefühle. Wenn die Kinder flügge werden, schwanken wir Mütter natürlich immer zwischen der Trennung und der damit verbundenen Freiheit. Die Frau ist genau wie Doris Knecht eine Schriftstellerin, die zwar mit ihren Büchern Geld verdient, aber sich die große Wohnung nicht mehr leisten kann. Deshalb widmet sie viele Seiten des Buches der Suche nach einer neuer Bleibe. Auch für den Sohn muss etwas gefunden werden. Zum Glück gibt es eine gute Freundin, die sie unterstützt. Auch familiär ist die Frau gut eingebunden, wenn sie auch schon früh das elterliche Haus in Vorarlberg, das sie einengte, verlassen hat.
Viele Gefühle, die diese Frau durchleb, sind mir vertraut, andere kann ich nur schwer nachvollziehen. Ich denke da wohl praktischer. Sie braucht lange, um sich einzugestehen, was für die die beste Lösung ist. So fand ich die Sache mit der Wohnung doch etwas nervig. Ein Psychologin, die sie regelmäßig besucht meint, dass die Leute nicht unbedingt von ihren Probleme lesen wollen, und an manchen Stelle habe ich mir gewünscht, sie hätte auf sie gehört. Das Buch liest sich leicht und es gibt durchaus auch humorvolle Stelle, in erster Linie, wenn es um ihre Zwillingsgeschwisterpaare geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2025

Ruhige Töne

0

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch über Wohnungen und Wohnungssuchen so interessant sein kann, aber bei Doris Knecht funktioniert es und ist so viel mehr als das! Sie erzählt freimütig und ehrlich ...

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch über Wohnungen und Wohnungssuchen so interessant sein kann, aber bei Doris Knecht funktioniert es und ist so viel mehr als das! Sie erzählt freimütig und ehrlich über Kinder und das Leben, Freundschaften und Beziehungen. Das Wort „plaudern“ kommt mir in den Sinn, aber das würde den Tenor des Buchs nicht ansatzweise treffen, denn es geht nur vordergründig um so triviale Dinge wie das Auflösen und Entrümpeln einer Wohnung. Wenn man auf die Zwischentöne hört, sind die Themen vielmehr das Loslassen, Bilanz ziehen in der Lebensmitte und sich selbst neu finden. Sehr inspirierend und vor allem tröstlich, wenn man als Leser gerade in einer ähnlichen Situation ist und merkt: man ist nicht allein mit seinen Gefühlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2025

Hab mich manchmal gelangweilt

0

Doris Knecht Roman-Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe, könnte auch heißen Von Tischen und Bänken, denn davon handeln viele Passagen in den einzelnen Kapiteln. Ich habe vorher Ja, ...

Doris Knecht Roman-Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe, könnte auch heißen Von Tischen und Bänken, denn davon handeln viele Passagen in den einzelnen Kapiteln. Ich habe vorher Ja, Nein, Vielleicht gelesen und mir deshalb das Vorgängerbuch gekauft. Wäre dieses hier, das erste hätte ich wohl kein Zweites gekauft. Ich hatte mir mehr davon versprochen. Das Cover ist sehr schön, und eigentlich gefällt mir der Schreibstil sehr gut, die einzelnen Kapitel sind jedoch zuweilen langweilig. Man erfährt nichts über den Kindesvater, auch nicht, wie der Hund heißt...ich verstehe, dass es um Erinnerungen geht, die man manchmal verloren hat, ggf. sogar mit Absicht. Mir wirkten jedoch einzelne Passagen zu wirr, es ging mir zu oft um Möbel. Aber das ist ja Geschmackssache. Ich wollte das Buch zwischendurch nicht weiterlesen, habe aber doch durchgehalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere