Hier spürte ich die Liebe zu den Bergen hautnah
Als die Mutter mit ihren Zwillingssöhnen einen Ausflug macht, wird eines ihrer Babys entführt. Auch intensive Suchen nach ihm bleiben erfolglos. Es ist einfach spurlos verschwunden. Der Kleine weiß nicht, ...
Als die Mutter mit ihren Zwillingssöhnen einen Ausflug macht, wird eines ihrer Babys entführt. Auch intensive Suchen nach ihm bleiben erfolglos. Es ist einfach spurlos verschwunden. Der Kleine weiß nicht, wer seine Eltern sind. Eines Tages packt die Frau, die er Mutter nennen soll, einen kleinen Koffer. Der Mann, der angeblich sein Vater ist, reist mit ihm zu einem Ort, der in den Bergen liegt. Er fordert ihn auf, an der Türe einer Kate zu klopfen. Zuvor gibt er ihm noch einen Brief in die Hand. Als sich nach dem Klopfen die Türe öffnet, steht sein Ebenbild vor ihm. Eine junge Frau kommt aus der Stube und umarmt den Jungen sofort. Es ist ihr verlorener Sohn.
Santo und Onesto heißen die beiden Jungen. Sie versehen sich sofort und sind nicht nur Brüder, sondern ebenfalls beste Freunde. Dass beide die gleiche Frau liebten, tut ihrer Verbundenheit keinen Abbruch. Geschrieben ist das Buch in Form von Briefen. Sie werden auf Wunsch eines Seniors von einem jungen Mann vorgelesen. Die Briefe wurden von Onesto geschrieben und sind an die Berge der Umgebung gerichtet. Nur diese Giganten konnten ihn verstehen und nur ihnen vertraute er seine geheimen Gedanken an.
"Meine Berge bist du" beschreibt in erster Linie die Liebe zu den Bergen. Gibt Einblick in das karge Leben der Bewohner hoch droben und ist eine Hommage an die Bruderliebe. Es hat mich berührt. Ein Buch, das lange nachwirkt und das ich nicht so schnell vergessen werde.