Cover-Bild Nummer 138
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 28.04.2026
  • ISBN: 9783365012734
Gavin Bell

Nummer 138

Thriller | Eine Hausnummer. Tausend mögliche Tatorte | Ein Serienkiller kontrolliert halb Amerika | Rasant und meisterhaft konstruiert
Simone Schroth (Übersetzer)

Stell dir vor, deine Adresse steht auf der Todesliste

138 Main Street. Eine Adresse wie viele – und genau das ist das Problem. In den USA gibt es über 7.300 Straßen mit diesem Namen, doch neuerdings treibt ein Serienmörder in ihnen sein Unwesen. Die Opfer: willkürlich gewählt – und gnadenlos ermordet. Das Land ist im Ausnahmezustand, die Bürger verbarrikadieren sich in ihren Häusern, erschießen jeden, der an ihre Tür klopft. Währenddessen ist die Polizei überfordert. Mitten in diesem Chaos müssen Detective Ben Walker und seine junge Kollegin Zoe Hill gegen einen Gegner kämpfen, der ihnen stets einen Schritt voraus zu sein scheint. Als der New York Times ein Manuskript zugespielt wird – das mutmaßliche Manifest des Killers – offenbart sich die perfide Logik hinter den Taten. Der Täter fordert nichts Geringeres als die Schließung der Wall Street. Andernfalls werde er ganze Häuserblöcke in die Luft jagen.
Während die Nation gespalten ist, geraten Ben und Zoe in einen Wettlauf gegen die Zeit. Denn was mit Einzeltätern begann, droht nun zu einem flächendeckenden Terrorakt zu eskalieren.

Hochspannend, klug und gnadenlos aktuell. Dieser Thriller lässt dich atemlos zurück – jetzt entdecken!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Spannend, beklemmend und realitätsnah

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Ein behördeninternes Analyseprogramm findet schnell heraus, was einige Morde, die in verschiedenen US-Bundesstaaten verübt werden, gemeinsam haben: es ist die Adresse 138 Main Street. Davon gibt es über ...

Ein behördeninternes Analyseprogramm findet schnell heraus, was einige Morde, die in verschiedenen US-Bundesstaaten verübt werden, gemeinsam haben: es ist die Adresse 138 Main Street. Davon gibt es über 7000 im ganzen Land, was einen großen, komplexen Fall mit ungeheurem Medieninteresse erwarten lässt. FBI-Agent Ben Walker stellt eine Taskforce zusammen, zu der auch der Analytiker Matt Brodie und Officer Zoe Hill gehören, die Walker an einem der Tatorte durch ihre Aufmerksamkeit und Kombinationsstärke aufgefallen ist.
Es gibt keinerlei Spuren vom Täter, die Ermittler stehen unter Zeitdruck und untersuchen in alle Richtungen, können weitere Morde nicht verhindern und erst ein an die Presse gesandtes Manuskript offenbart die Gedankenwelt des Täters, der wie ein Terrorist die Menschen in Angst und Schrecken versetzt.

Gavin Bell schreibt klar, lebendig und bildhaft, beschreibt auch die vielfältigen verschiedenen Main Streets, die zu Tatorten werden und zeigt so die Beliebigkeit der Mordopfer. Ich bekomme Einblicke in das Leben verschiedener Bewohner von 138 Main Streets, die auf die potentielle Bedrohung mehr oder weniger gelassen oder zunehmend ängstlich und panisch reagieren und nehme Teil an den fast schon verzweifelten Ermittlungen, denen der Täter stets einen Schritt voraus ist.
Der Autor erhöht die Spannung auch durch multiperspektivisches Erzählen, was mich immer neugierig auf den nächsten Perspektivwechsel hat warten lassen, um zu erfahren, wie es dort weitergeht.
Die Figurenzeichnung ist gelungen und lässt mich mitfiebern und bei den Protagonisten hoffen, dass sie den Fall überleben.

'Nummer 138' ist klug konzipiert und fesselnd geschrieben, beängstigend sind die Aktualität und die Realitätsnähe der von Anfang bis Ende spannenden Geschichte. Mir hat der temporeiche Thriller mit dem düsteren Cover sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Bücher von Gavin Bell.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Adresse des Todes

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„Nummer 138“ von Gavin Bell ist ein perfider und hochspannender Thriller, der Urängste triggert und zeigt, dass Sicherheit nur eine Illusion ist.
FBI-Agent Ben Walker ist sich spätestens nach dem vierten ...

„Nummer 138“ von Gavin Bell ist ein perfider und hochspannender Thriller, der Urängste triggert und zeigt, dass Sicherheit nur eine Illusion ist.
FBI-Agent Ben Walker ist sich spätestens nach dem vierten brutalen Mord unter der Anschrift Main Street 138 sicher, dass es sich hier um keinen unglücklichen Zufall handeln kann. Scheinbar wahllos verteilt im ganzen Land wurden unter genau dieser Adresse Menschen getötet und es ist absolut klar, dass das Morden nicht aufhören wird. Leider gibt es über 7.000 potenzielle Opfer, denn die Main Street ist einer der häufigsten Straßennamen in den USA. Obwohl die Polizei fieberhaft versucht, die Menschen zu schützen, verlieren Ben Walker und seine junge Kollegin Zoe Hill den Wettlauf gegen die Zeit. Erst als bei der New York Times ein Manifest des Täters eingeht, werden sich alle über die wahren Ausmaße der Taten klar.

Gavin Bell schafft es mit seinem fesselnden Schreibstil in kürzester Zeit, dass man förmlich an den Seiten klebt. Dabei setzt er nicht wie andere auf anfängliche Schockmomente, sondern steigert die Spannung langsam und kontinuierlich. Die beklemmende Atmosphäre zeigt sich auf Ermittler- und auf Opferseite überdeutlich, während der überlegene Täter weiter seine Fäden spinnt und schon neue Ziele im Visier hat.
Ich mag es ja, wenn aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Besonders bei diesem packenden Thriller kann man dadurch die Ängste der Bewohner und den Druck, der auf den Agenten lastet, hundertprozentig nachempfinden. Der Autor lässt in kurzer Zeit eine Verbindung zu den Charakteren entstehen, obwohl das Privatleben der Ermittler nicht wie bei anderen Büchern einen Großteil der Handlung einnimmt und beeinflusst. Ich habe trotzdem mit Ben, Zoe und Brody mitgefiebert, die alle total unterschiedlich sind, aber ein großartiges Team abgeben.
Die geschickt und hochspannend konstruierte Story ist so beängstigend, weil sie sehr nahe an der Realität schrammt. Nichts davon ist abwegig und auch die Auflösung kommt überraschend und absolut schlüssig. Die kurzen Kapitel lassen nie irgendwelche Längen entstehen und machen das Buch zu einem echten Pageturner.

Mein Fazit:
Düster, packend und verstörend. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Packend und raffiniert

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Ein harmloser Straßenname wird zum Todesurteil. Was nach einem absurden Zufall klingt, entwickelt sich zu einem Albtraum, der sich quer durch die Vereinigten Staaten frisst – leise, systematisch und mit ...

Ein harmloser Straßenname wird zum Todesurteil. Was nach einem absurden Zufall klingt, entwickelt sich zu einem Albtraum, der sich quer durch die Vereinigten Staaten frisst – leise, systematisch und mit einer Kälte, die erschreckt. Häuser werden zu Fallen, Türen zu Schwellen des Todes. Niemand weiß, warum. Niemand ist sicher.
Aus diesem beklemmenden Szenario entspinnt sich ein Thriller, der kaum Zeit zum Atmen lässt. Kaum hat man das Gefühl, ein Muster zu erkennen, zerfällt es schon wieder in Unge-wissheit. Die Ermittlungen von Zoe Hill und Ben Walker wirken dabei weniger wie kontrol-lierte Polizeiarbeit als vielmehr wie ein verzweifeltes Hinterherjagen eines unsichtbaren Geg-ners – stets einen Schritt zu spät, stets im Schatten einer Logik, die sich nur langsam und auf verstörende Weise offenbart.
Was diesen Stoff so wirkungsvoll macht, ist nicht nur die rasante Handlung, sondern die unterschwellige Brutalität der Idee selbst: Beliebigkeit als Prinzip. Die Opfer verbindet nichts außer einer Adresse – und genau das macht die Bedrohung so allgegenwärtig. Der Leser wird in eine Welt geworfen, in der Misstrauen zur Überlebensstrategie wird und jeder Fremde potenziell den Tod bringt. Diese Atmosphäre ist dicht, beinahe klaustrophobisch, und lässt einen auch nach dem Zuklappen des Buches nicht sofort los.
Dabei verzichtet die Geschichte bewusst auf übermäßige psychologische Tiefe ihrer Figuren – ein Punkt, der kritisch gesehen werden kann. Doch genau diese Reduktion funktioniert überraschend gut: Die Charaktere sind keine überhöhten Helden, sondern funktionale Teile eines größeren, düsteren Puzzles. Besonders Zoe Hill sticht hervor – nicht, weil sie bis ins Detail ausgeleuchtet wird, sondern weil sie inmitten des Chaos eine greifbare, entschlossene Präsenz bleibt.
Der Erzählstil ist schnörkellos, direkt und darauf ausgelegt, Tempo zu erzeugen. Perspek-tivwechsel treiben die Spannung zusätzlich an, während geschickt platzierte Cliffhanger die Kapitelenden zu kleinen Abgründen machen, in die man nur zu gern weiter hineinstürzt. Es ist ein Buch, das man kaum aus der Hand, weil es einen regelrecht zwingt, Antworten zu suchen, die es lange verweigert.

Persönliches Fazit:
Am Ende bleibt ein Thriller, der nicht nur spannend, sondern auch verstörend aktuell wirkt. Ein Werk, das zeigt, wie schnell Ordnung in Paranoia kippen kann – und wie dünn die Linie zwischen Sicherheit und Chaos tatsächlich ist. Packend, raffiniert, aber auch unbequem. Genau das macht ihn so wirkungsvoll.

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