Cover-Bild Auf der anderen Seite des Sturms
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 18.02.2022
  • ISBN: 9783765537035
Gertraud Schöpflin

Auf der anderen Seite des Sturms

1882: Als die junge Missionarswitwe Rebekka von Sassnitz mit zwei Kindern auf einem Segelschiff aus China zurückkehrt, steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie einem Fremden ihr Ja-Wort geben? Sie weiß: In Berlin wartet Pfarrer Friedrich Hoffman auf sie.
Oder sollte sie ihren Gefühlen für Kapitän Salmas folgen, der sie im Sturm auf See gerettet hat? Als ihr bewusst wird, dass die Begegnung mit ihm nicht folgenlos blieb, ist sie gezwungen zu handeln und entdeckt unter dem Druck der Umstände, welche Liebe durch alle Stürme trägt ...

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Kann mein Herz nicht im Sturm erobern

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Rebekka von Sassnitz hat schon in jungen Jahren die Stürme des Lebens erleben müssen und steht vor einem Neuanfang. Als jungew Missionarswitwe kehrt sie China den Rücken und segelt wieder zurück nach Berlin. ...

Rebekka von Sassnitz hat schon in jungen Jahren die Stürme des Lebens erleben müssen und steht vor einem Neuanfang. Als jungew Missionarswitwe kehrt sie China den Rücken und segelt wieder zurück nach Berlin. Im Gepäck hat sie ein gutes Tück Hoffnung, denn on der großen Stadt wartet Pfarrer Freidrich Hoffmann auf sie, mit dem sie fortan durchs Leben gehen wird. Ob die Worte auf Paier auch wirklich in der Relaität ihr Herz berphren können, wenn sich beiede gegenüberstehen und das miteinander teilen, was sich Alltag nennt ??


Gertraud Schöpflin lädt ihre Leser;innen dazu ein, gemeinsam an der Seite von Rebekka den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und aus der Not eine Tugend zu machen. Während der Glaube ih ihrem Leben eine große Rolle spielt, ist ihr Verhalten umso unverständlicher und nicht nachvollziehbar. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb und der Versorgung ihrer Kinder Willen heiratet sie, wird zum "Prestigeobjekt" von Pfarrer Hoffmann und nimmt es selbst mit der Wahrheit nicht ganz so genau.

Was als Liebesroman angedacht ist, sorgt schon bald für Kopfschütteln, Unverständnis und Unglaube. Christliche Nächstenliebe scheint für Pfarrer Hofmann ein Fremdwort zu sein und er lässt seinen Ziehsohn jeden Tag spüren, dass er weder willkommen und geliebt ist. Wie kann jemannd von der Kanzel Nächstenliebe sowie die Einhaltung der Gebote predigen und selbst das krasse Gegenteil praktizieren ? Für mich ein absolutes No-Go und daher völlig geplatziert.

Dramen , Irrungen und Wirrungen in Herzenangelegenheiten geben sich die Klinke in die Hand und sorgen für wogende Wellen im Leben der Figuren. Der Gipfel der Unverfroreneheit ist jedoch, dass Friedich Hoffmann seine Gattin vor die Entscheidung stellt, ob sie lieber ihr eigen Fleisch und Blut oder ein Leben an seiner Seite wählt. Das ist einfach zu viel des "Guten" und ich frage mich immer wieder, ob ich mich wirklich in einem christlichen Roman befinde, der mit so viel Ungerechtigkeit, Bedingungen, körperlichen Züchtigungen und gespaltener Zunge gespickt ist, dass mir Hören und Sehen vergeht.

Die Grundidee mag gut erdacht sein, denn wer zwischen den Zeilen lesen kann, findet hier die Hinweise, dass Rebekka sich nicht unterkriegen lässt, den Konventionen der damaligen Zeit den Kampf ansagt und ihren eigenen Weg geht. Jedoch ist mir zu viel Drama, zu viel Lug und Gewalt im Spiel, um dieses Buch von ganzem Herzen zu mögen und im Sturm von der Geschichte erobert zu werden. Es reicht für 2,5 Sternchen

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